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	<title>IntraRegionale Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>IntraRegionale Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>IntraRegionale 2026 Hannover &#8211; summ_summ: summa_summarum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:39:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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					<description><![CDATA[IntraRegionale 2026 Hannover &#8211; summ_summ: summa_summarum Mit der Ausstellung summ_summ: summa_summarum entsteht im Rahmen der IntraRegionale 2026 einer der eindrucksvollsten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/intraregionale-2026-hannover-summ_summ-summa_summarum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>IntraRegionale 2026 Hannover &#8211; summ_summ: summa_summarum</h4>
<p>Mit der Ausstellung summ_summ: summa_summarum entsteht im Rahmen der IntraRegionale 2026 einer der eindrucksvollsten Schauplätze der diesjährigen Kunstreihe – ein Ort, an dem sich Natur, Klang und Installation zu einem begehbaren Gesamterlebnis verdichten.</p>
<p>Vom 9. Mai bis 18. Juni 2026 verwandelt sich das Gelände von kunst in kontakt e. V. in Hannover-Herrenhausen in ein vielschichtiges „Insekten-Kunst-Areal“. Fünf Künstlerinnen und Künstler entwickeln hier eine Umgebung, die weniger Ausstellung als vielmehr Erfahrungsraum ist.</p>
<h4>Ein Gelände wird zur künstlerischen Landschaft</h4>
<p>Was diese Ausstellung besonders macht, ist ihr räumlicher Ansatz. Statt klassischer Museumsräume entfaltet sich summ_summ: summa_summarum auf einem offenen Gelände, das selbst Teil der künstlerischen Arbeit wird.<br />
Zwischen Vegetation, Gebäuden und freien Flächen entstehen:</p>
<p>multimediale Installationen<br />
Licht- und Klangräume<br />
Zeichnungen, Objekte und Interventionen<br />
großformatige Videoprojektionen</p>
<p>Die Arbeiten wirken dabei nicht wie platziert, sondern wie Teil eines größeren Ganzen – als hätte sich die Welt der Insekten bereits in die Landschaft eingeschrieben.</p>
<p>Gerade in den Abendstunden entfaltet die Ausstellung ihre besondere Wirkung. Lichtinstallationen und akustische Elemente schaffen eine Atmosphäre, die zwischen Naturbeobachtung und künstlerischer Inszenierung oszilliert.</p>
<h4>Jean-Robert Valentin und das „UV-Spinnennetz“</h4>
<p>Einen der visuell prägnantesten Beiträge liefert der Künstler Jean-Robert Valentin.<br />
Seine Arbeit „UV-Spinnennetz“ gehört zu den zentralen Ankerpunkten der Ausstellung. Unter ultraviolettem Licht wird ein Netzwerk sichtbar, das sich der normalen Wahrnehmung entzieht. Strukturen, die im Alltag verborgen bleiben, treten plötzlich hervor und eröffnen eine neue Perspektive auf die Welt der Insekten.</p>
<p>Das Werk macht deutlich, worum es in der IntraRegionale im Kern geht:<br />
nicht nur um Naturdarstellung, sondern um die Frage, wie Wahrnehmung überhaupt entsteht.</p>
<h4>Fünf künstlerische Positionen – ein gemeinsames Ökosystem</h4>
<p>Neben Jean-Robert Valentin sind Arbeiten von Frank Fuhrmann, Chieko Fumikura, Helmut Hennig und Angelika Wolf zu sehen.</p>
<p>Die Ausstellung bringt damit bewusst unterschiedliche künstlerische Handschriften zusammen – von materialbetonten Arbeiten bis hin zu raumgreifenden Installationen und malerischen Positionen.</p>
<h4>Frank Fuhrmann – Installation zwischen Natur und Erinnerung</h4>
<p>Der in Hannover aktive Künstler Frank Fuhrmann arbeitet häufig mit Installationen und Objekten, die gesellschaftliche und ökologische Themen aufgreifen. Bereits in früheren Projekten verband er Naturraum und Bedeutungsebene – etwa durch Interventionen im öffentlichen Raum, die auf Umweltfragen oder historische Ereignisse verweisen.</p>
<p>Seine Arbeiten bewegen sich dabei oft zwischen sichtbarer Form und gedanklicher Erweiterung: Das Werk entsteht nicht nur im Objekt selbst, sondern im Nachdenken darüber.</p>
<h4>Chieko Fumikura – Malerei zwischen Natur und Symbolik</h4>
<p>Die aus Japan stammende Künstlerin Chieko Fumikura ist vor allem für ihre Malerei und großformatigen Bildarbeiten bekannt. Ihre Werke greifen häufig natürliche Prozesse und Strukturen auf und übersetzen sie in symbolische, teils meditative Bildwelten.</p>
<p>In früheren Ausstellungen verband sie organische Formen mit Themen wie Umweltveränderung und menschlichem Einfluss – etwa durch spiralförmige Kompositionen, die Zyklen von Wachstum und Zerstörung sichtbar machen.</p>
<h4>Helmut Hennig – Teil eines internationalen Ausstellungskontexts</h4>
<p>Helmut Hennig tritt regelmäßig im Kontext von Gruppenausstellungen auf, insbesondere im Umfeld von Projekten, die verschiedene künstlerische Medien zusammenführen. So war er unter anderem an internationalen Ausstellungskonstellationen beteiligt, die Malerei, Installation und gesellschaftliche Fragestellungen verbinden.</p>
<p>Seine Position steht exemplarisch für die Offenheit der IntraRegionale gegenüber unterschiedlichen künstlerischen Zugängen.</p>
<h4>Angelika Wolf – künstlerische Position im erweiterten Raum</h4>
<p>Auch Angelika Wolf ist Teil dieses bewusst heterogenen Ensembles. Ihre Arbeiten fügen sich in den erweiterten Ausstellungsraum ein, der weniger als klassische Präsentationsfläche funktioniert, sondern als begehbare Struktur, in der sich einzelne Positionen gegenseitig ergänzen und überlagern.</p>
<h4>Gemeinsame Fragestellungen</h4>
<p>So unterschiedlich die Ansätze auch sind, verbindet die Arbeiten eine zentrale inhaltliche Klammer:</p>
<p>Wie lassen sich Insekten nicht nur darstellen, sondern erfahrbar machen?<br />
Wie verändert sich unser Blick auf Natur, wenn wir Maßstab und Perspektive verschieben?<br />
Und welche Rolle spielt der Mensch innerhalb dieses sensiblen Gefüges?</p>
<p>Im Zusammenspiel entsteht ein vielschichtiges Geflecht aus Installation, Malerei, Klang und Raum – ein künstlerisches Ökosystem, das sich nicht statisch präsentiert, sondern im Erleben entfaltet.</p>
<h4>Mehr als Ausstellung: Ein erweitertes Kunstformat</h4>
<p>Summ_summ: summa_summarum geht bewusst über die klassische Ausstellung hinaus. Ein vielfältiges Begleitprogramm erweitert das Erlebnis und macht den Besuch zu einer aktiven Auseinandersetzung mit Kunst und Natur.</p>
<p>Regelmäßige Führungen durch das Gelände ermöglichen vertiefende Einblicke in die künstlerischen Arbeiten und deren Hintergründe. Diese finden in der Regel an Wochenenden sowie zu ausgewählten Veranstaltungsterminen statt und werden teils von beteiligten Künstlerinnen und Künstlern selbst begleitet.</p>
<h4>Ergänzt wird das Programm durch:</h4>
<p>Open-Air-Kinoabende, die das Gelände auch nach Einbruch der Dunkelheit bespielen<br />
performative Formate, bei denen Klang, Bewegung und Raum miteinander verschmelzen<br />
audiovisuelle Interventionen, die gezielt mit Licht, Projektion und akustischen Elementen arbeiten</p>
<p>Gerade in den Abendstunden entsteht so eine besondere Atmosphäre, in der sich die Ausstellung nochmals verändert und neue Wahrnehmungsebenen eröffnet.</p>
<p>Damit wird der Ort nicht nur zur Ausstellungsfläche, sondern zu einem temporären Treffpunkt für Kunst, Austausch und gemeinsames Erleben.</p>
<h4>Teil eines größeren Netzwerks</h4>
<p>Die Ausstellung ist Teil der IntraRegionale 2026, die als dezentrales Kunstprojekt die gesamte Region Hannover einbezieht.</p>
<p>Mit über 30 Künstlerinnen und Künstlern, rund zehn Ausstellungsorten und mehr als 50 Veranstaltungen entsteht ein Netzwerk, das bewusst über klassische Ausstellungsräume hinausgeht. Kunst wird hier nicht isoliert präsentiert, sondern in Beziehung gesetzt – zu Landschaft, Architektur und gesellschaftlichen Fragestellungen.</p>
<p>Dieses Konzept verlagert den Fokus weg vom einzelnen Ausstellungsort hin zu einer vernetzten kulturellen Bewegung, die sich über Monate hinweg entfaltet.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/die-intraregionale-2026-in-hannover-wenn-die-kunst-zu-summen-beginnt/" target="_blank" rel="noopener">Die IntraRegionale 2026 in Hannover &#8211; Wenn die Kunst zu summen beginnt</a></p>
<h4>Warum diese Ausstellung heraussticht</h4>
<p>Innerhalb dieses Netzwerks nimmt summ_summ: summa_summarum eine besondere Rolle ein.</p>
<p>Nicht, weil sie lauter ist –<br />
sondern weil sie unmittelbarer wirkt.</p>
<p>Während viele Ausstellungen auf Betrachtung setzen, fordert diese Schau Bewegung: Besucherinnen und Besucher durchqueren das Gelände, wechseln Perspektiven, erleben Werke im Vorübergehen oder im Verweilen.</p>
<p>Klang, Licht und Raum greifen ineinander – und lassen die Grenzen zwischen Kunstwerk, Umgebung und eigener Wahrnehmung zunehmend verschwimmen.</p>
<h4>Ein neuer Blick auf die Welt der Insekten</h4>
<p>Vielleicht liegt genau darin die Stärke dieser Ausstellung:</p>
<p>Sie zeigt Insekten nicht einfach als Motiv.<br />
Sie macht erfahrbar, dass Wahrnehmung immer abhängig ist von Perspektive, Licht und Aufmerksamkeit.</p>
<p>Strukturen werden sichtbar, die zuvor verborgen waren.<br />
Geräusche treten in den Vordergrund, die sonst überhört werden.</p>
<p>Und plötzlich verändert sich der Blick auf das, was selbstverständlich schien.</p>
<p>Manchmal genügt ein verändertes Licht,<br />
um das Unsichtbare sichtbar zu machen.</p>
<p>Oder ein leises Summen,<br />
um zu begreifen, wie komplex und lebendig selbst die kleinsten Teile unserer Umwelt sind.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Die IntraRegionale 2026 in Hannover &#8211; Wenn die Kunst zu summen beginnt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-intraregionale-2026-in-hannover-wenn-die-kunst-zu-summen-beginnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 15:29:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
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					<description><![CDATA[Die IntraRegionale 2026 in Hannover &#8211; Wenn die Kunst zu summen beginnt Die IntraRegionale ist ein ungewöhnliches Format. Anders als <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-intraregionale-2026-in-hannover-wenn-die-kunst-zu-summen-beginnt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die IntraRegionale 2026 in Hannover &#8211; Wenn die Kunst zu summen beginnt</h4>
<p>Die IntraRegionale ist ein ungewöhnliches Format. Anders als ein klassisches Festival konzentriert sie sich nicht auf ein einzelnes Museum, sondern verteilt sich über zahlreiche Orte der Region Hannover. Kunstvereine, Galerien und Kulturinstitutionen entwickeln jeweils eigene Ausstellungen und Projekte, die durch ein gemeinsames Thema miteinander verbunden sind.</p>
<p>Das Ziel: *Kunst aus den urbanen Zentren hinauszutragen und in einen Dialog mit Landschaft, Gemeinden und lokalen Initiativen zu bringen.*</p>
<p>Damit wird die IntraRegionale zu einem kulturellen Netzwerk, das die Region Hannover als *Experimentierfeld für zeitgenössische Kunst im ländlichen und suburbanen Raum* positioniert. Über mehrere Monate hinweg zeigen Kunstvereine, Galerien und Kulturorte zeitgenössische Positionen, die sich mit Biodiversität, Naturwahrnehmung und den fragilen Ökosystemen unserer Zeit beschäftigen.</p>
<p>Neben Installationen umfasst das Programm *Konzerte, Performances, Vorträge, Workshops und Führungen*, die den kreativen Umgang mit Klang aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Künstlerische Praxis trifft hier auf Wissenschaft, Umweltbewusstsein und experimentelle Musik. Besonders spannend ist dabei die Frage, wie sich unsere Wahrnehmung von Landschaft, Natur und urbanem Raum verändern kann.</p>
<p>Gerade in einer Zeit, in der visuelle Reize dominieren, setzt die IntraRegionale ein bewusstes Gegengewicht: Sie lädt dazu ein, die Welt einmal anders wahrzunehmen. Das Festival eröffnet damit einen Raum für intensive, oft überraschende<br />
Erfahrungen und zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und innovativ zeitgenössische Kunst heute sein kann.</p>
<p>Für Kunstinteressierte, klangforschende und neugierige Entdecker gleichermaßen bietet die *IntraRegionale 2026* eine seltene Gelegenheit, die Grenzen zwischen Kunst und Natur neu zu erleben.</p>
<h4>Insekten als künstlerisches Motiv</h4>
<p>Dass ausgerechnet Insekten im Mittelpunkt stehen, ist kein Zufall. Die preiswertesten Rückgänge vieler Arten – etwa Wildbienen, Käfer oder Schmetterlinge – gelten heute als Warnsignal für den Zustand unseres Ökosystems. In Deutschland ist die Biomasse von Fluginsekten seit 1990 endgültig gesunken, was weltweit Diskussionen über Biodiversität ausgelöst hat.</p>
<p>Die Künstlerinnen und Künstler der IntraRegionale greifen dieses Thema auf und übersetzen es in ganz unterschiedlichen künstlerischen Sprachen: Malerei, Installation, Fotografie, Klangkunst und ortsspezifische Landschaftsinterventionen. So entsteht ein vielschichtiges Panorama der Frage, wie der Mensch die Natur wahrnimmt – und verändert.</p>
<p>Die Ausgabe 2026 steht unter dem inspirierenden Leitmotiv *„Insekten in der Kunst“*. Was zunächst ungewöhnlich klingt, öffnet tatsächlich ein faszinierendes Feld für Künstlerinnen und Künstler: das akustische Universum der Insekten. Summen, Zirpen, Flügelschläge und vibrierende Frequenzen werden zu Ausgangspunkten für Kompositionen, Installationen und experimentelle Klangräume. Die beteiligten Kunstschaffenden greifen dabei sowohl auf Feldaufnahmen aus der Natur als auch auf elektronische Klangbearbeitung zurück und erschaffen Werke, die die verborgene Welt kleinster Lebewesen hörbar machen.</p>
<h4>Wichtige Künstlerinnen und Künstler der IntraRegionale 2026</h4>
<p>Auch wenn die vollständige Liste der Teilnehmenden projektbedingt variiert, lassen sich bereits einige zentrale Positionen hervorheben.</p>
<p><strong>Maria Trezinski</strong></p>
<p>Die Malerin Maria Trezinski widmet sich in ihrer Serie *„Holometabola“* der faszinierenden Metamorphose von Insekten. Ihre Gemälde zeigen etwa Feuerwanzen, Bienen oder Larven in intensiven Farbkompositionen und verbinden naturwissenschaftliche Präzision mit poetischer Abstraktion.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://kuenstlerbund-speyer.de/2023-maria-trezinski/">https://kuenstlerbund-speyer.de/</a></p>
<p><strong>Peer Steppe</strong></p>
<p>&#8222;Der Bildhauer Peer Steppe, der auch als Restaurator in Irland und Venedig gearbeitet hat, erkennt Zeugen des vergangenen, gemächlichen oder lauten Lebens, die jetzt aber als stille Beschützer immer noch auf das ursprünglich innewohnende Leben verweisen. Doch wie sah dieses aus?</p>
<p>Peer Steppe bearbeitet schwere irische Kalksteinbrocken, Granit und Basaltlava, fügt auch Einzelskulpturen zu neuen Formen zusammen, assoziativ zu überdimensionierten Panzern von Käfern, Insekten und Schalentieren. Geheimnisvolle Zwischen- und Innenräume entstehen, dem Auge verborgen; Fragen stellen sich nach deren Inhalt, ob und was darin versteckt sein mag. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Außen- und Innenform, Außen- und Innenräumen, beschreibt geradezu dramatisch den Facettenreichtum und die Ästhetik des abgelaufenen Lebens, das schützenswert war, und dennoch der harten, schweren Rüstung entwichen ist. Sie bleibt liegen, wuchtig und still.&#8220;</p>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier:<a href="http://www.peer-steppe.de/" target="_blank" rel="noopener"> http://www.peer-steppe.de/</a></p>
<p><strong>Meike Zopf</strong></p>
<p>Meike Zopf ist geboren in Berlin. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Hannover. Meisterschülerin von Prof. Verena Vernunft, Hochschule Hannover, University of Applied Sciences and Arts. Diplom Bildende Kunst, Hochschule Hannover, University of Applied Sciences and Arts. Diplom Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg Kunst auf Lehramt an der Universität der Künste Berlin.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="http://meike-zopf.de/" target="_blank" rel="noopener">http://meike-zopf.de/</a></p>
<h4>Mischung aus regionaler Kunstszene und internationalen Perspektiven</h4>
<p>Neben diesen Beispielen präsentiert die IntraRegionale eine Vielzahl weiterer Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und dem internationalen Umfeld &#8211; wovon wir viele in den nächsten Wochen in Rahmen von Interviews und Einzelbeiträgen noch genauer vorstellen werden. Ihre Arbeiten reichen von *fotografischen Naturstudien über installative Skulpturen bis hin zu experimentellen Klanglandschaften*, die das Summen, Krabbeln und Zirpen der Insekten akustisch erfahrbar machen.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus regionaler Kunstszene und internationalen Perspektiven verleiht dem Projekt seine besondere Dynamik.</p>
<h4>Kunst als ökologische Sensibilität</h4>
<p>Die IntraRegionale versteht sich nicht nur als Ausstellung, sondern auch als ökologische Sensibilisierung durch Kunst. Indem Künstlerinnen und Künstler Insekten ins Zentrum ihrer Arbeit stellen, lenken sie den Blick auf jene kleinen Organismen, von denen große ökologische Zusammenhänge abhängen.</p>
<p>Oder anders gesagt:</p>
<p>Ohne Insekten,<br />
keine Bestäubung,<br />
keine Pflanzen,<br />
kein Leben.</p>
<p>Ein leises, aber eindringliches Finale.</p>
<p>Vielleicht ist es kein Zufall, dass die IntraRegionale mit einem Summen beginnt.</p>
<p>Denn dieses Summen erinnert uns an etwas Grundlegendes:<br />
Dass Kunst nicht immer laut sein muss, um gehört zu werden.</p>
<p>Manchmal genügt ein Flügelschlag.</p>
<p>Und plötzlich wird aus einem kleinen Geräusch eine große Frage –<br />
nach unserer Beziehung zur Natur, nach Verantwortung, nach Zukunft.</p>
<p>Wenn Besucherinnen und Besucher im Sommer 2026 durch die Kunstorte der Region Hannover wandern, könnten sie auch mehr hören als nur Kunst. Vielleicht hören Sie das fragile Echo eines Ökosystems. Und das leise Versprechen, dass Aufmerksamkeit der erste Schritt zur Veränderung ist.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://intraregionale.org/projekt/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Informationen über die 3. Ausgabe der IntraRegionale!</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kunst in Kontakt: Fritjof Mangerich sucht Tonspuren</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-kontakt-fritjof-mangerich-sucht-tonspuren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 May 2021 09:04:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Kontakt: Fridjof Mangerich sucht Tonspuren Kunst in Kontakt: Im Rahmen des Klangkunstprojekts IntraRegionale 2021 sucht der Künstler Fritjof <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-kontakt-fritjof-mangerich-sucht-tonspuren/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst in Kontakt: Fridjof Mangerich sucht Tonspuren</h3>
<p>Kunst in Kontakt: Im Rahmen des Klangkunstprojekts <a href="https://arttrado.de/news/intraregionale-2021-kunst-zum-hoeren-die-12-klangkunstwerke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IntraRegionale 2021</a> sucht der Künstler Fritjof Mangerich digitale Klangfragmente für seine akustische Arbeit an der Wasserkunst Herrenhausen. Die IntraRegionale 2021 ist ein Projekt von 12 Kunstinstitutionen aus der Region Hannover und findet im Juni/Juli 21 an 12 ganz unterschiedlichen und spannenden Orten in der Region Hannover statt. Lange Zeit gab es kaum Gelegenheiten, Kunst physisch zu erleben, jetzt besteht die einmalige Möglichkeit, selbst, für einen temporären Zeitraum, ein Fragment, ein kleiner Teil eines Klangkunstprojektes zu werden.</p>
<p><strong>Hier der Aufruf von Fridjof Mangerich:</strong></p>
<p><em>Liebe Freunde, liebe Kollegen, </em></p>
<p>ich beschäftige mich gerade mit der Materialrecherche und Materialsammlung für meine neue akustische Arbeit. Sie wird &#8222;Brunnen für eine unbekannte Stadt&#8220; heißen und vom 13. Juni bis zum 18. Juli am historischen Gebäude der Wasserkunst in Hannover Herrenhausen in Ramen der Intraregionale erklingen. Der Ort der Arbeit ist akustisch stark von den beiden Strömen geprägt, die ihn flankieren und von deren konstantem deutlich hörbaren Rauschen — auf der einen Seite der Fluss Leine, der an dieser Stelle von einem großen Wehr aufgestaut wird und auf der anderen Seite ein stark befahrener Autobahnzubringer, der sogenannte Westschnellweg. Diesem Ort nun plane ich temporär einen &#8222;Sprachenstrom der digitalen Gegenwart&#8220; hinzuzufügen, wofür ich mir die Mithilfe des einen oder anderen von euch erhoffe.</p>
<p>Wer Lust hat und wem es möglich ist, den würde ich bitten mir einen zwei- bis dreiminütigen Schnipsel, einen akustischen Mitschnitt aus seinem digitalen Alltag zuzusenden, der in irgendeiner Art und Weise Sprache oder Stimme enthält. Jedweder Herkunft (Youtube und Vimeo, private voice messages, Warteschleifen, Sprachroboter und Computerstimmen, Netflix und Mediatheken, Nachrichtensendungen, Apps, Werbeinhalte, Tutorials, Vorlesungen, etc. alles was euch so begegnet), jedweder Sprache und auch jedweder Aufnahmetechnik und Aufnahmequalität (Mikrofone, Zoom Recorder, Sprachmemo Apps auf Android und iPhone, Computeraufnahmen mit dem Quicktime Player, Downloads, Diktiergeräte, etc) … und auch die Länge darf gerne über und unterschritten werden.</p>
<p>Das Material wird in der Installation sehr stark abstrahiert Gestalt finden, also im Großteil nicht mehr verständlich oder erkennbar sein. Lediglich kleine Rückstande, kleine Schnipsel mit einer Maximaldauer von zwei Sekunden werden in Originalqualität und mit verständlichen Wortfetzen oder Satzstücken in die Klanginstallation mit eingehen. Wer etwas beitragen kann und möchte, schreibt am besten einfach eine kurze E-Mail mit der kleine Aufnahme im Anhang an: fritjof_mangerich@yahoo.de. Das Format spielt erstmal keine Rolle (WAV, MP3, MP4, PCM, WMA, etc.). Ich freue mich über jeden Beitrag und wünsche allen gute Gesundheit und ein schönes langes Wochenende, euer</p>
<p>Fritjof Mangerich</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler Fritjof Mangerich auf seiner Webseite: <a href="http://fritjofmangerich.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://fritjofmangerich.com/</a></p>
<p>Weitere Informationen über Kunst in Kontakt: <a href="http://kunstinkontakt.blogspot.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://kunstinkontakt.blogspot.com/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch der IntraRegionale 2021? <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785903&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels in Hannover finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Aktuell sammeln wir Spenden für das Tierheim Herzsprung, unter allen Spendern verlosen wir ein Kunstwerk im Wert von ca. 2000€ Alle Information zur Teilnahme: <a href="https://arttrado.de/news/aktion-tierheim-herzsprung-spenden-und-kunstwerk-gewinnen/">Aktion: Tierheim Herzsprung spenden und Kunstwerk gewinnen |</a></p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
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		<title>IntraRegionale 2021: Kunst zum hören &#8211; Die 12 Klangkunstwerke</title>
		<link>https://arttrado.de/news/intraregionale-2021-kunst-zum-hoeren-die-12-klangkunstwerke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 09:04:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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					<description><![CDATA[IntraRegionale 2021: Die Klangkunstwerke Vor Kurzem berichteten wir über die anstehende IntraRegionale 2021, nun gibt es einen Einblick in die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/intraregionale-2021-kunst-zum-hoeren-die-12-klangkunstwerke/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>IntraRegionale 2021: Die Klangkunstwerke</h3>
<p>Vor Kurzem berichteten wir über <a href="https://arttrado.de/news/intraregionale-klangkunstfestival-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die anstehende IntraRegionale 2021</a>, nun gibt es einen Einblick in die 12 Klangkunstwerke und das ausführliche Rahmenprogramm.Deutschland, Österreich und Großbritannien. Kuratiert wurde die Ausstellung von einem Verbund von zehn Kunstvereinen und einer städtischen Galerie, die nun gemeinsam nach 2016 zum zweiten Mal die „IntraRegionale“ in der Region Hannover organisieren.</p>
<p>Kunst zum hören! Ein umfangreiches Begleitprogramm macht Lust aufs Hin- und Zuhören, aufs Erleben und Ausprobieren. Das Programm aus Konzerten, Vorträgen, Klang-Workshops und Touren hat die Hörregion Hannover in Kooperation mit der „IntraRegionale 2021“ und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern entwickelt. Komplettiert wird das Klangkunstfestival von Arbeiten der Studierenden der Hochschule Hannover.</p>
<p>Das komplette Rahmenprogramm und alle Veranstaltungen rund um die IntraRegionale 2021 finden Sie hier: <a href="https://intraregionale.org/veranstaltungen-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Veranstaltung.</a> Wir rücken einmal die einzelnen Klangkunstwerke und Installationen in den Fokus.</p>
<p>Die meisten der „IntraRegionale“-Kunstwerke sind im öffentlichen Raum unter freiem Himmel zu besichtigen. Für einige Kunstorte gelten festgelegte Öffnungszeiten. Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, die geltenden Hygieneregeln der Veranstaltungsorte einzuhalten, und sich im Vorfeld über die aktuellen Zugangsbedingungen zu informieren. Alle Veranstaltungen sind vorbehaltlich der aktuell geltenden Corona-Verordnung. Es kann zu kurzfristigen Änderungen kommen.Anmeldungen und Ticketing für Veranstaltungen sind ab dem 1. Juni möglich</p>
<h4>Die Klangkunstwerke</h4>
<p>Sie heißen Brunnen für eine unbekannte Stadt, Meta_Morph oder Die Quadratur des Kreises und bringen 12 ungewöhnliche Schauplätze in der Region Hannover zum Klingen – vom Parkhaus über einen Wertstoffhof bis hin zur Wunderkammer.</p>
<p><strong>BRUNNEN FÜR EINE UNBEKANNTE STADT /FRITJOF MANGERICH</strong><br />
Wasserkunst / Hannover-Herrenhausen</p>
<p>Die 1718 in Betrieb genommene Wasserkunst besteht aus drei Stauwehren an der Leine und dem historischen Pumpwerk, das die Wasserspiele in den Herrenhäuser Gärten versorgte. Der Fluss und der direkt daneben liegende Westschnellweg erzeugen heute beide ein konstantes Rauschen. Fritjof Mangerich setzt sich in seiner Arbeit „Brunnen für eine unbekannte Stadt“ mit dem vor Ort vorhandenen Geräuschpegel auseinander. Wasserplätschern und Rauschen werden allgemein als wenig störend empfunden, überdecken sie doch entscheidende Frequenzbereiche der menschlichen Stimme. Dies erhöht die akustische Privatsphäre und unterstützt die Konzentration auf eigene Tätigkeiten. Für seine Arbeit trägt Fritjof Mangerich verschiedene Stimmen aus digitalen Medien zusammen, aus Apps, Nachrichtensendungen, Werbeinhalten, von YouTube, privaten Voice-Nachrichten etc. und arbeitet sie in die akustische Umgebung des Ortes ein. Die vorhandenen beiden Ströme werden durch einen dritten, digitalen Sprach-Strom ergänzt, der vor Ort eine doppelte Gegenwart erzeugt.</p>
<p>Adresse: Am Großen Garten 70, 30167 Hannover</p>
<p><strong>KOMPASS / PETER KUTIN</strong><br />
Bergterrassen / Benthe</p>
<p>Von dem zwischen 1879 und 1974 florierenden Ausflugslokal am Benther Berg, das bis zu 1.500 Sitzplätze im Freien bot, sind nach einem Brand nur die Grundmauern erhalten. Die zwölfstündige Klangkomposition „Kompass“ von <a href="https://amzn.to/2RyBdHE" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Peter Kutin</a>, die in den Ruinen zwischen den Laubbäumen installiert ist, widmet sich der Orientierung. Das Ohr wird zur Kompassnadel, die sich anhand akustischer Felder ausrichten muss. Doch bleiben die klanglichen Ereignisse fragmentarisch, dehnen sich zeitlupenartig, mäandern und springen zwischen Norden, Süden, Westen, Osten hin und her, so dass keine eindeutige Richtung in Erscheinung tritt. Die damit verbundene Frage, ob das Ohr bzw. der Mensch im Zustand der Orientierungslosigkeit zur Ruhe kommen kann, greift über die rein räumliche Dimension hinaus. Denn die kompositorische Struktur der Arbeit basiert neben dem raumzeitlichen Arrangement von Klangfarben auf medialer wie politischer Reflexion und gibt Stimmen Raum, die gegenwärtig nicht mehr gehört werden können oder sollen. Als „moralisch-nicht-temperierter Kompass“ weist das Werk in keine Richtung, sondern lädt zum bewusstem „Aufhören“ ein. Die Nadel zeigt folglich nach innen.</p>
<p>Adresse: Vogelsangstraße 29-23, 30952 Ronnenberg</p>
<p><strong>WEITERSAGEN / ANNA SCHIMKAT</strong><br />
Passagen / Völksen</p>
<p>Die quer durch den Ort verlaufenden historischen, schmalen Fußwege in Völksen von insgesamt 2 km Länge werden auch „Gatzen“ genannt. Begrenzt von hohen Ziegelsteinmauern, Zäunen und Natursteinmauern bilden sie geschützte Nebenwege jenseits der Hauptstraßen. Anna Schimkat verwandelt sie mit Hilfe der Installation WEITERSAGEN in einen Klangweg, der dazu einlädt, sich über die Struktur des Ortes bewusst zu werden. Dabei spielt das Hören und das Weitersagen von Informationen ebenso eine Rolle wie deren bewusste und unbewusste Modifikation während dieses Prozesses. Die Installation vereint digitale und partizipativ-analoge Elemente. Sprachrohre und Flüstertüten laden zum Ausprobieren und Kommunizieren ein, die Klangstruktur der Mauern wird mit Alltagsobjekten wie Löffeln erforscht. Dabei wird die bewusste Wahrnehmung der vorhandenen klanglichen Basis gefördert und gleichzeitig die Bedeutung der „Gatzen“ für die Informationsverteilung in Völksen thematisiert. Wie und wo kommuniziert wird, was am Anfang gesagt und am Ende verstanden wurde, was Mauern geklagt und am Zaun beredet wird, prägen Geschichte und Geschichten des Ortes.</p>
<p>Adresse: Twetje, 31832 Springe</p>
<figure id="attachment_8516" aria-describedby="caption-attachment-8516" style="width: 892px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-8516" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat.jpg" alt="weitersagen anna schimkat kunst in hannover klangkunst intraregionale kunst zum hören in hannover anna schimkat" width="892" height="533" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat.jpg 892w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat-300x179.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat-768x459.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat-800x478.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/3_Weitersagen_Anna_Schimkat-600x359.jpg 600w" sizes="(max-width: 892px) 100vw, 892px" /><figcaption id="caption-attachment-8516" class="wp-caption-text">WEITERSAGEN / Anna Schimkat (Passagen / Völksen)</figcaption></figure>
<p><strong>PERMEATION / FRANZISKA WINDISCH</strong><br />
Kloster / Barsinghausen</p>
<p>Die Klostermauer stellt in mehrfacher Hinsicht eine Art Membran der Stadt Barsinghausen dar &#8211; zwischen Kloster- und Bergwerkstradition, geistlicher und weltlicher Verwaltung, Gedenk- und Aufenthaltsort. <a href="https://amzn.to/3vPcVbg" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Franziska Windisch</a> begreift die fünf zugemauerten Fensternischen in der Klostermauer als Ort der Permeation, ein physikalischer Vorgang, bei dem ein Stoff einen Festkörper durchwandert. Dabei stellt sie eine Durchlässigkeit auf klanglicher Ebene her, denn wo Blicke nicht möglich sind, kann im Lauschen ein Dahinter noch erfahrbar sein. Die einzelnen Einbuchtungen werden dafür mit großflächigen Elementen bedeckt, die durch Körperschallwandler zum Schwingen gebracht werden. Die „Lauschenden“ können die fünf Stationen von links nach rechts aufsuchen, die Vibrationen und Klänge sind nur in der direkten Nähe wahrnehmbar. Anweisungen laden zu Körperhaltungen ein, die zum Eintauchen in die Zwischenräume ermutigen und so das Hören verändern. Dabei werden Fragen zur Wahrnehmung von Zwischentönen und Übergängen von Innen und Außen, Jenseits und Diesseits, Sichtbarem und Unsichtbarem aufgeworfen.</p>
<p>Adresse: Twetje, 31832 Springe</p>
<p><strong>META_MORPH / PETER SIMON</strong><br />
ArtLab Bovista und Gutspark / Poggenhagen</p>
<p>Gut Harms hat sich vom 1704 errichteten Rittergut 2002 zum KulturGut gewandelt, das mit Gutshaus, Fachwerk-Kornspeicher, Parkanlage, Bovista und Wald die sich wandelnde Nutzung der Natur in landwirtschaftlicher und ästhetischer Hinsicht widerspiegelt. Peter Simon greift das Verhältnis von Mensch und Natur in seiner zweiteiligen Arbeit anhand der Bioakustik auf, ein Forschungsgebiet, das die Geräuscherzeugung und Kommunikation von Tieren und Organismen untersucht. Dabei interessiert ihn die Frage, wie die Natur mit dem Menschen kommuniziert, ob die menschlichen Sinnesorgane die Vielfalt der Naturklänge wahrnehmen und verstehen können bzw. welche Missverständnisse und Übersetzungsfehler entstehen. Seine mehrkanalige Klanginstallation nutzt arrangierte Aufnahmen von Ökosystemen, die ein fokussiertes Hören übersetzter Naturklänge ermöglicht. Das Gleichgewicht eines Biotops soll mit beiden miteinander korrespondierenden Klangskulpturen erläutert werden, denn menschengemachte Geräusche sind bereits Teil des natürlichen Klangspektrums geworden. Sie führen jedoch in Biotopen zu Interferenzen, die eine Störung des Gleichgewichts vermuten lassen.</p>
<p>Adresse: Gut Harms 5, 31535 Neustadt am Rübenberge</p>
<figure id="attachment_8517" aria-describedby="caption-attachment-8517" style="width: 658px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-8517" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/5_META_MORPH_Peter_Simon.jpg" alt="klangkunst kunst in hannover intraregionale 21 peter simon bovista kunst zum hören" width="658" height="491" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/5_META_MORPH_Peter_Simon.jpg 658w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/5_META_MORPH_Peter_Simon-300x224.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/5_META_MORPH_Peter_Simon-600x448.jpg 600w" sizes="(max-width: 658px) 100vw, 658px" /><figcaption id="caption-attachment-8517" class="wp-caption-text">META_MORPH / Peter Simon (ArtLab Bovista und Gutspark / Poggenhagen)</figcaption></figure>
<p><strong>TRANSIENT / CLARA OPPEL</strong><br />
Kasematten / Neustadt am Rübenberge</p>
<p>Der 1573 begonnene Neubau von Schloss Landestrost im Renaissancestil führte zeitgleich zum Ausbau der Verteidigungsanlagen um Neustadt wie die Kasematten heute noch zeigen. Clara Oppel bespielt den spitzbogigen Gang, der 100 m lang, fast 3,5 m breit und 4 m hoch ist, mit akustischem Material, das sie direkt in den Kasematten und der nahen Umgebung per Audiorekorder aufgezeichnet hat.Die Klänge, Geräusche, Klangtexturen und Klangatmosphären werden dafür digital bearbeitet und zum „spatial sound“ komponiert. Mehrere Lautsprecher formen akustisch und visuell acht Sphären in den Kasematten, wobei jede Klangzone individuell angesteuert wird. Zeitversetzte Intervalle lassen die fragmentarischen Hörbilder zu einer akustischen Topographie werden, die beim Besuch durchschritten wird. Eine individuelle Raumerfahrung wird möglich, die gleichzeitig mit der Vergänglichkeit subjektiver Wahrnehmung und Erinnerung konfrontiert. Da das einmalige Erlebnis von Raum, Klang und Zeit weder festgehalten noch reproduziert werden kann, gewinnt der unverfälschte Augenblick an Bedeutung und sein Einsinken in die persönliche innere Welt.</p>
<p>Adresse: Schlossstraße 1, 31535 Neustadt am Rübenberge</p>
<p><strong>DAS KABINETT DES INDUSTRIELLEN ELENDS / STEFAN ROIGK &amp; DANIELA FROMBERG</strong><br />
aha-Wertstoffhof / Bissendorf</p>
<p>Der 2013 eröffnete Wertstoffhof wird als einer von 21 in der Region Hannover jährlich von ca. 213.000 Personen genutzt, um unterschiedlichste Wert-und Abfallstoffe zu entsorgen. Für ihre Soundinstallation nutzt das Künstlerduo die spezifische Geräuschkulisse des Wertstoffhofes sowie die Sounds von defekten Elektrogeräten. Eine weitere Komponente bilden die passgenauen Formteile aus Styropor, mit denen die Geräte ursprünglich verpackt waren. Ein herkömmlicher Sammelcontainer wird mit einer ortsspezifischen Raumkomposition und Styroporteilen in ein begehbares Ausstellungskabinett verwandelt, in dem er mithilfe von Körperschallwandlern in Schwingung versetzt wird. Er bildet mit den Styroporobjekten einen Resonanzkörper, der einen beim Eintreten gleichzeitig in die Komposition eintauchen lässt. Das schlummernde Klangpotential wertlos empfundener Alltagsmaterialien wird zum Leben erweckt. Das Rauschen und Knistern alter Radios, das Knacken und Knirschen des Styropors, das Quietschen und Röcheln des Elektroschrotts eröffnet ein Klangfeld, das sich mit den sphärisch schwebenden Gesängen der Müllpressen verbindet und die Zuhörerschaft durch seine hypnotische Stimmung in den Bann schlägt.</p>
<p>Adresse: Auf der Haube, 30900 Wedemark</p>
<p><strong>GLAZED EMERGENCE / WALTER ZURBORG &amp; TAMAKI WATANABE</strong><br />
Friedenshain / Isernhagen</p>
<p>Der Friedenshain ist ein 1907 von Karl Kirchhof errichtetes Anwesen, das als Wohnort und als Zuchtstation für Fische und Wasserpflanzen für dessen Zoogeschäfte diente. Im denkmalgeschützten Park finden sich Gewächshäuser und<br />
Skulpturen, während das Haus einen imposanten ca. 12 m hohen Saal mit Empore aufweist, in dem ein kleines Naturkundemuseum untergebracht ist. Die historische Ausstellung dokumentiert die Praktiken, Techniken und Medien der Wissensproduktion seiner Entstehungszeit und den Zeitgeist der Reformbewegung. Der bereits mit einer Fülle von Objekten, Gemälden und Vitrinen bestückte Raum wird von dem Künstlerduo mit der Klanginstallation „glazed emergence“ partiell in ein blaues Licht und somit in eine andere Atmosphäre getaucht. Die minimalen akustischen und skulpturalen Eingriffe bespielen den Ort temporär und bilden zusammen mit den vorhandenen Objekten ein dynamisches Beziehungsgeflecht. Die künstlerische Intervention erzeugt eine ungerichtete Erweiterung des Raumerlebnisses durch die Integration von bisher nicht vorhandenen Dingen und Prozessen.</p>
<p>Adresse: Friedenshain 1, 30916 Isernhagen</p>
<p><strong>PASSAGE / GEORG KLEIN</strong><br />
Unter der Hochbrücke / Burgdorf</p>
<p>Der Raum unter der Hochbrücke ist ein Ort der Anonymität und der zufälligen Begegnungen, des Urbanen und Transitorischen. Er steht in Kontrast zur Fachwerkarchitektur von Burgdorfs Innenstadt und dient als Passage für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, skaten oder einen Parkplatz suchen. Georg Klein reagiert auf diesen Nicht-Ort mit der Transformation zweier dort zu findenden Geräuschquellen – das rhythmische Klackern der Dehnungsfugen, das von den über die Brücke fahrenden Autos erzeugt wird, und das Klangpattern der Gitterstäbe am Sockel der Brücke. Diese Geräusche werden live musikalisiert, so dass elektronische Klangfigurationen über eine achtkanalige Lautsprecherreihe entstehen und sich verändern, wenn jemand die Passage unter der Brücke quert und dabei den Sensor auslöst. Ein geschichtsloser Ort erhält einen individuellen Sound, bei dem auch die Fahrzeuge unbewusst mitspielen. Die stets neuen interaktiven klanglich-musikalischen Variationen lassen aus dem Nicht-Ort einen ambivalenten Ort des Aufenthalts und des Zuhörens werden.</p>
<p>Adresse: Marktstraße, 31303 Burgdorf</p>
<figure id="attachment_8518" aria-describedby="caption-attachment-8518" style="width: 692px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-8518" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/9_Passage_Georg_Klein.jpg" alt="Klangkunst Hannover Georg Klein Kunst in Hannover Intraregionale 2021 ausstellung" width="692" height="513" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/9_Passage_Georg_Klein.jpg 692w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/9_Passage_Georg_Klein-300x222.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/05/9_Passage_Georg_Klein-600x445.jpg 600w" sizes="(max-width: 692px) 100vw, 692px" /><figcaption id="caption-attachment-8518" class="wp-caption-text">Passage &#8211; Georg Klein</figcaption></figure>
<p><strong>LACHE / LISA PREMKE</strong><br />
Parkhaus / Lehrte</p>
<p>Der 2015 fertiggestellte Neubau des Parkhauses mit sechs Parkebenen ordnet sich um einen dreieckigen Lichthof. Die stützenfreie Bauweise und die Gestaltung lassen das Gebäude innen hell und transparent erscheinen. Die von Lisa Premke dort vorgesehene Klanginstallation stellt die Frage nach der Wahrnehmung und Nutzung öffentlicher Gebäude. Unter dem Eindruck der eingeschränkten Bewegungsfreiheit im Rahmen der pandemiebedingte Schutzmaßnahmen treten eigene Bewegungsmuster deutlicher ins Bewusstsein. Sie entstehen auch ohne äußeren Zwang und ähneln in ihrer Selbstverständlichkeit den im Parkhaus festgeschriebenen Fahrtrichtungen, die dort für Effizienz sorgen. Die Funktionalität zu durchbrechen und öffentliche Räume zu aktiven gemeinschaftlichen Orten zu gestalten, ist das Anliegen der Künstlerin. Dafür sorgt das gebäudegroße Instrument, LACHE, das spielerisch die Sicht- und Handlungsmuster aufgrund seiner Materialität und des Klangs stört. Die optische und akustische Veränderung verändert auch das Verhalten, die Bewegung und Stimmung der Menschen.</p>
<p>Adresse: Burgdorfer Straße, 31275 Lehrte</p>
<p><strong>DIE QUADRATUR DES KREISES / CATHY LANE</strong><br />
Kapelle / Langenhagen</p>
<p>Die ehemalige Kapelle im Eichenpark wurde 1905 als Leichenhalle gebaut für die 1862 gegründete und damals so genannte „Idiotenanstalt“. Trotz ihres Namens war die Anstalt die erste Bildungseinrichtung im Königreich Hannover für Kinder mit Lernschwierigkeiten und anderen Beeinträchtigungen. Ihre Gründung verweist auf die veränderte Haltung gegenüber Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in ganz Europa, indem diese nicht mehr dämonisiert und weggesperrt, sondern als potenziell produktive Mitglieder der Gesellschaft betrachtet wurden. Mit der Mehrkanal-Klanginstallation „Die Quadratur des Kreises“ wird das Thema der psychischen Besonderheiten und psychiatrischen Behandlung von Cathy Lane aufgegriffen. Dabei nutzt sie historische und aktuelle Quellen, darunter Texte der Dichterinnen Adrienne Rich und Anne Sexton, der Gebrüder Grimm, der Journalistin Ulrike Meinhof und des französischen Arztes und Pädagogen Édouard Séguin. Im Reflektieren auf die Geschichte und die Geschichten in klanglicher und sprachlicher Hinsicht, wird Bewusstes und Unbewusstes artikuliert und somit hörbar, wenn auch nicht<br />
immer verständlich.</p>
<p>Adresse: Stadtparkallee, 30853 Langenhagen</p>
<p><strong>SOUNDEXPERIMENTE / STUDIERENDE DER HOCHSCHULE HANNOVER</strong><br />
Planet MID EXPO Plaza / Hannover</p>
<p>Das zur Expo 2000 errichtete Gebäude wird seit 2011 von den Medienstudiengängen der Hochschule Hannover genutzt und im Rahmen der &#8222;IntraRegionale&#8220; mit Klangkunstwerken von Studierenden bespielt. Unter der Leitung von Barbara Hindahl erforschen angehende Designerinnen und Designer den akustisch beeindruckenden Raum unter dem Planet MID. Akustische Phänomene aus Alltagsumgebungen, Klangmaterial aus Häusern, aus der urbanen Infrastruktur und weiteren öffentlichen Räumen bilden die Basis für experimentelle Kompositionen und Improvisationen. Die Klänge der 6-Kanal-Installation erschaffen einen transparenten Raum. Im Kurs von André Alder werden die Beziehung zwischen Bild und Klang sowie die Wandlung in beide Richtungen thematisiert. Das Klangstück „Weekend“ vom Regisseur und Trickfilmer Walter Ruttmann, die Musique concrète von Pierre Schaeffer sowie die gezeichnete Tonerzeugung des Filmemachers Norman McLaren bilden dafür den Ausgangspunkt. Der russische ANS-Synthesizer wandelte bereits in den 1950er-Jahren Grafik in Sound um. Der Synthesizer liegt als Software vor, und die Sounds können von den Studierenden in eigene Arbeiten integriert werden.</p>
<p>Adresse: Expo Plaza 4, 30539 Hannover</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über das Klangkunstfestival: <a href="http://www.intraregionale.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.intraregionale.org</a></p>
<p>VERANSTALTER</p>
<p>imago, Kunstverein Wedemark e.V., Bissendorf – <a href="http://www.imago-kunstverein.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.imago-kunstverein.de</a><br />
Kunstverein Langenhagen e.V. – http://<a href="http://www.kunstverein-langenhagen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kunstverein-langenhagen.de</a><br />
kik e.V. – Kunst in Kontakt, Hannover –<a href="http://www.kik-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kik-hannover.de</a><br />
KulturGut Poggenhagen e.V, Neustadt a. Rbge.– <a href="http://www.kulturgut-poggenhagen.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kulturgut-poggenhagen.de</a><br />
Kunstverein Barsinghausen e.V. – http://<a href="http://www.kv-barsinghausen.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kv-barsinghausen.eu</a><br />
Kunstraum Benther Berg e.V., Ronnenberg / Benthe – <a href="http://www.kunstraum-benther-berg.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kunstraum-benther-berg.de</a><br />
Kunstverein Burgwedel – isernhagen e.V. – <a href="http://www.kunstverein-bwi.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kunstverein-bwi.de</a><br />
Kunst und Begegnung Hermannshof e.V., Springe / Völksen – <a href="http://www.hermannshof.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.hermannshof.de/</a><br />
Kunstverein Neustadt a. Rbge. e.V. – <a href="http://www.kunstverein-neustadt.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.kunstverein-neustadt.de</a><br />
Scena – Kulturverein im VVV Burgdorf e.V. – <a href="http://www.scena-burgdorf.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.scena-burgdorf.de</a><br />
Städtische Galerie Lehrte – http://<a href="http://www.lehrte.de/de/staedtische-galerie.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.lehrte.de/de/staedtische-galerie.html</a><br />
Hochschule Hannover -Fakultät III – Medien, Information und Design –  <a href="http://f3.hs-hannover.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">f3.hs-hannover.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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