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	<title>interview Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-interview-zum-75-geburtstag-leben-kunst-und-neue-wilde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-interview-zum-75-geburtstag-leben-kunst-und-neue-wilde/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</h4>
<p>Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender Künstlerpersönlichkeiten: Begegnungen mit Joseph Beuys, Gerhard Richter, Blinky Palermo und Sigmar Polke prägten ebenso wie seine Jahre in Paris und New York seine künstlerische Entwicklung.</p>
<p>Später wurde er Teil einer internationalen neoexpressionistischen Bewegung der 1980er-Jahre, die – von den deutschen ‚Neuen Wilden‘ über die italienische Transavanguardia bis hin zur US-amerikanischen Szene um Julian Schnabel und Francesco Clemente – die expressive, figurative Malerei wieder in den Mittelpunkt rückte.</p>
<h4>Stefan Szczesny im Interview</h4>
<p><strong>Sie wuchsen in einem starken intellektuellen Umfeld auf – Ihr Vater war der Schriftsteller und Philosoph Gerhard Szczesny, und auch Ludwig Marcuse förderte Sie früh. Später studierten Sie an der Akademie der Bildenden Künste München und beschäftigten sich parallel intensiv mit Kunstgeschichte und Philosophie. Hatten philosophische Fragen für Sie zeitweise eine ähnliche Anziehungskraft wie die bildende Kunst?</strong></p>
<p><em>Ja, ich hatte einen intensiven Dialog mit meinem Vater über die Grundfragen der Philosophie und den Sinn des Lebens. Ludwig Marcuse war der Ersatzgroßvater, voller anarchistischer Gedanken, lebensbejahend und anregend. Er schrieb ja das Werk: Die Philosophie des Glücks.</em></p>
<p><strong>Das Buch „Hunger nach Bildern“ von Wolfgang Max Faust wurde zu einem wichtigen Dokument der Bewegung der „Neuen Wilden“, zu deren prägenden Künstlern Sie gezählt werden. Sie arbeiteten früh auch als Kunstkritiker. Hatte Ihnen diese Perspektive auf die Kunstszene geholfen, Ihr eigenes künstlerisches Schaffen bewusster zu reflektieren?</strong></p>
<p><em>Während meiner langen Studienzeit war ich Kunstkritiker der Abendzeitung in München. Ich habe auf diese Weise schon früh wichtige Künstlerkollegen kennengelernt. Ich habe berichtet vom ersten Kölner Kunstmarkt, wie Joseph Beuys an die Türe klopfte, habe Zeit mit Gerhard Richter, Blinky Palermo, Sigmar Polke verbracht, Visionen umzusetzen.</em></p>
<p><strong>Hatten Sie damals bereits das Gefühl, Teil eines grundlegenden Aufbruchs in der Malerei zu sein – oder wurde Ihnen die Bedeutung dieser Entwicklung erst im Rückblick wirklich bewusst?</strong></p>
<p><em>Mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums war ich nach Paris gegangen, dort habe ich mich entschlossen, mit der rein gegenstandslosen, inzwischen akademisch gewordenen Malerei zu brechen. Bei meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich rumgereist, um zu sehen, ob ich mit meiner Haltung Mitstreiter habe. Daraus resultierende Wendepunkte markierten aber nicht, welche internationale Durchschlagskraft es haben sollte.</em></p>
<p><strong>War Ihre Hinwendung zu dieser expressiven Form der Malerei vor allem eine bewusste Entscheidung aus persönlicher Faszination heraus – oder ergab sie sich eher aus den Begegnungen und der Dynamik der damaligen Kunstszene?</strong></p>
<p><em>Für mich persönlich war die Auseinandersetzung mit der alten Malerei und parallel die Entwicklung in der Musikszene entscheidend. Die Malerei sollte wieder direkte Lebenserfahrungen einfließen lassen.</em></p>
<p><strong>Wie erinnern Sie sich an diese Zeit heute: erschien sie Ihnen damals besonders intensiv und schnelllebig oder eher wie eine natürliche Entwicklung Ihrer künstlerischen Laufbahn?</strong></p>
<p><em>Die Zeit war sehr intensiv und schnell, eine internationale Bewegung. Julian Schnabel, Francesco Clemente, Combas usw. Ich habe viel Zeit in New York verbracht und ab 1995 ein Atelier in NY. Die New Yorker Zeit war am wichtigsten und hat meine Kunst als Künstler zu arbeiten sehr geprägt. Tony Shafrazi war mein erster New Yorker Galerist.</em></p>
<p><strong>Ihr Leben und Ihre Arbeit sind stark von Reisen geprägt – von Paris über New York bis in den Mittelmeerraum. Welche Rolle spielen diese Erfahrungen für Ihre Inspiration?</strong></p>
<p><em>Ich gehöre zu den Künstlern, deren Arbeit immer auch etwas Biographisches hat. Man sieht, wie mich die Umgebung beeinflusst hat. Licht und Schatten des Südens spielen dabei eine große Rolle.</em></p>
<figure id="attachment_19388" aria-describedby="caption-attachment-19388" style="width: 946px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19388 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg" alt="Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina. Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde - Ein Leben für die Kunst. Künstler entdecken auf ARTTRADO." width="946" height="855" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg 946w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-300x271.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-768x694.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-800x723.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-600x542.jpg 600w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /><figcaption id="caption-attachment-19388" class="wp-caption-text">Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina.</figcaption></figure>
<p><strong>Für den World Wildlife Fund realisierten Sie zur Expo 2000 ein großformatiges Projekt mit Wandbildern. Inwiefern spiegeln solche Arbeiten auch Ihre Erinnerungen und Eindrücke unterschiedlicher Kulturen und Landschaften wider?</strong></p>
<p><em>Bei meiner großen Naturverbundenheit war die Identifikation mit den Zielen des WWF völlig authentisch. Ich konnte meine Handschrift, meine Vision vom irdischen Paradies einbringen.</em></p>
<p><strong>In vielen Ihrer Werke spielt die Darstellung der Weiblichkeit eine zentrale Rolle. Ist diese Bildwelt eher Ausdruck einer persönlichen Faszination oder auch ein Symbol für Lebensfreude und Sinnlichkeit?</strong></p>
<p><em>Für mich ist der weibliche Körper, mein positives Gegenüber, die Allegorie des Lebens.</em></p>
<p><strong>Sehen Sie Ihre Kunst eher als Spiegel der Schönheit und Widersprüche der Welt – oder als ein eigenes, autonomes Universum?</strong></p>
<p><em>Es geht mir um meinen Ausdruck des Schönen, mit der Erkenntnis, etwas Lebensbejahendes zu schaffen. Vergleichsweise wie in der Musik. Ein Lichtblick, kurzes Glücksgefühl in unserer schwierigen Welt. Um das Licht am Ende des Tunnels nicht zu vergessen.</em></p>
<p><strong>Seit 2021 investieren Sie außerdem in das UNESCO-Projekt „Art4GlobalGoals“. Gab es Ihrerseits bereits vor der Anfrage des WWF eine persönliche Auseinandersetzung mit Umwelt-/Artenschutz oder wurde dadurch erst Ihr Interesse für solche Themen geweckt?</strong></p>
<blockquote><p>Mir war es immer wichtig, einen Beitrag zu leisten und mich in die großen demokratischen Projekte der Menschheit einzubringen. Wir müssen gerade heute Freiheit und Demokratie vehement verteidigen.</p></blockquote>
<p><strong>Architektur und Kunst gehören für Sie eng zusammen. Dieses Zusammenspiel haben Sie unter anderem im Projekt „Ein Traum vom irdischen Paradies“ auf der Insel Mainau verwirklicht.</strong></p>
<p><em>Ich war immer von der Idee des Gesamtkunstwerks beseelt. Das Zusammenspiel von Natur, Architektur und Kunst im humanistischen Sinne ergibt die Basis einer Hochkultur.</em></p>
<p><strong>Warum wurde gerade Mainau Schauplatz für dieses Projekt, obwohl es sicherlich einige schöne Orte in den südlichen Ländern gegeben hatte, in denen derzeit Lebens- &amp; Arbeitsschwerpunkte stattfanden? Lag dies an der Nähe zu Ihrer ursprünglichen Heimat München, in Verbindung mit der doch sehr tropisch anmutenden Flora und Fauna auf der Insel, oder hatte dies andere Gründe? Was hat Sie an diesem Ort besonders gereizt?</strong></p>
<p><em>Die Mainau ist eine kleine, übersichtliche Insel, die mich sehr gereizt hat. Außerdem wurde ich von der Bernadotte-Familie angesprochen. Es war ein einzigartiges Projekt.</em></p>
<p><strong>Viele Besucher empfinden die Arbeiten auf der Mainau als sehr poetisch und romantisch – einige Paare haben dort sogar geheiratet. War diese emotionale Wirkung beabsichtigt? Und waren die Darstellungen auch eine kleine Liebeserklärung an Ihre eigene Frau oder an die Weiblichkeit an sich?</strong></p>
<p><em>Natürlich spielt meine Frau eine große Rolle in meinem Werk.</em></p>
<p><strong>Große Projekte lassen sich nicht immer verwirklichen. Wie gehen Sie mit Ideen um, die letztlich unverwirklicht bleiben? Haben Sie beispielsweise einmal mit dem Gedanken gespielt, die geplante 5m hohe Vase auf Mainau, selbst finanziert, doch noch zu verwirklichen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall bleibt das in meinem Hinterkopf. Es gibt nur eine Werkstatt in Dänemark, die solche Vasen realisieren kann.</em></p>
<p><strong>Die größte Vase der Welt misst heute rund acht Meter Höhe – Ihre geplante Vase wäre damit inzwischen nicht mehr die größte. Hätte Sie das auf irgendeine Weise gekränkt oder vielleicht sogar Ihr Ehrgeiz geweckt, eine noch größere zu schaffen? Oder spielte eine solche Form der Selbstdarstellung für Sie ohnehin nie eine entscheidende Rolle?</strong></p>
<p><em>Der Wettbewerb um die Größe interessiert mich nicht.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie in erster Linie für sich selbst, für das Publikum oder für die Kunst als Idee?</strong></p>
<p><em>Zuerst arbeite ich für mich selbst.</em></p>
<p><strong>Gibt es Bücher oder Musik, zu denen Sie immer wieder zurückkehren und die Sie über die Jahre begleitet haben?</strong></p>
<p><em>Zum Beispiel &#8222;Stimmen der Stille von Andre Malraux&#8220;, die Gedanken meines Vaters&#8230; Miles Davis,Keith Jarrett …….</em></p>
<p><strong>Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie Jazz Ihre Malerei beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Bevor ich in die Malerei eingetaucht bin, war ich Schlagzeuger bei einer Jazz/Blues Gruppe. Für mich ist auch heute die Malerei näher bei der Musik als bei der Literatur. Beim Arbeiten höre ich am meisten Jazzmusik.</em></p>
<p><strong>Kommt es vor, dass Ihnen ein Werk auch nach seiner Fertigstellung noch nicht ganz abgeschlossen erscheint?</strong></p>
<p><em>Ja, deshalb musste es eine Zeit im Atelier und in meinem Haus hängen um ständigen Prüfungen zu unterliegen.</em></p>
<p><strong>Gibt es Beispiele, wo sich ein Werk dadurch noch einmal grundlegend verändert hat?</strong></p>
<p><em>Ich komme morgens ins Atelier und sehe plötzlich, was noch fehlt, manchmal nur die Verlängerung eines Strichs.</em></p>
<p><strong>Sie haben einmal gesagt, dass New York – insbesondere vor den Ereignissen des 11. Septembers – zu den inspirierendsten Städten für Sie gehörte. Die Stadt ist laut, dynamisch und voller Energie. Inspirieren Sie eher solche lebendigen, turbulenten Orte – oder entstehen Ihre Arbeiten eher aus Momenten der Ruhe? </strong></p>
<p><em>Ich habe zwei Drittel meines Lebens in großen Städten verbrach, heute möchte ich in der Natur leben.</em></p>
<p><strong>Gibt es nach all den Jahren als Künstler noch Gefühle oder Ausdrucksformen, deren Darstellung Ihnen besonders viel abverlangt oder die für sie schwerer wieder zu geben sind als andere?</strong></p>
<p><em>Die Wiederstände des Materials in der Skulptur sind viel schwerer. Auch die Finanzierung gibt eine Grenze auf.</em></p>
<p><strong>Was hat Ihnen bisher die größte innere Befriedigung oder den größten Seelenfrieden gegeben?</strong></p>
<p><em>Wenn ich unbeschwert arbeiten kann und meine Familie in der Nähe weiß.</em></p>
<p><strong>Wenn die Kunst die Zeit überdauert, löst sie sich oft von der Person ihres Schöpfers. Was wäre Ihnen wichtig: dass Ihr Name als Künstler erinnert wird? Oder dass Ihre Kunst für sich selbst weiterlebt?</strong></p>
<p><em>Die Kunst löst sich auch von mir direkt nach dem Entstehungsprozess ab und führt ein Eigenleben.</em></p>
<p><strong>Wenn es nur noch zwei statt drei Grundfarben gäbe – welche würden Sie wählen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht blau und rot.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein Ritual, das Sie an Ihrem Geburtstag gerne pflegen, weshalb Sie sich an diesem Tag besonders freuen?</strong></p>
<p><em>Ich freue mich, meine Familie und Freunde zu sehen</em></p>
<p><strong>Und mit Blick auf Ihren kommenden Geburtstag: Gibt es etwas, das Sie sich in diesem Jahr besonders wünschen würden – ganz gleich, wie groß oder klein dieser Wunsch sein mag?</strong></p>
<p><em>Das mein großes Filmportrait fertig wird und bei arte gezeigt werden kann.</em></p>
<p><strong>Können Sie uns schon mehr über den ARTE-Film erzählen – worum geht es darin genau?</strong></p>
<p><em>Der Film begleitet mich seid den achtziger Jahren, ein sinnlich rauschhaftes Erlebnis zwischen Malerei/Leben/Musik und Geschichte. Die Musik stammt von meinem unlängst verstorbenen Freund Klaus Doldinger. Es gibt Interviews mit Kollegen, Sammlern und Kunstkritikern wie Klaus Honnef und Donald Kuspit.</em></p>
<p><strong>Hat das Filmteam Sie bei Ihrer Arbeit begleitet oder eher biographische Aspekte eingefangen?</strong></p>
<p><em>Die Filmteams haben mich bei der Arbeit und meinen großen Projekten wie der EXPO 2000 und dem Mainauprojekt begleitet.</em></p>
<p><strong>Wir freuen uns auf den Film und danken für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Mehr über Stefan Szczesny</h4>
<p>Stefan Szczesny gehört zu den Künstlern, die sich nie wirklich in Schubladen pressen ließen. Auch wenn er als Mitbegründer der „Neuen Wilden“ in den 1980ern Kunstgeschichte geschrieben hat. Früh präsent in Ausstellungen in Köln und Berlin, entwickelte er schnell eine eigenständige Handschrift. Statt kühler Konzeptkunst setzt er bis heute auf eine unmittelbare, sinnliche Bildsprache: kräftige Farben, fließende Linien und Motive, die das Leben feiern.</p>
<p>Seine Arbeiten kreisen immer wieder um wiedererkennbare Themen – weibliche Figuren, üppige Stillleben, mediterrane Landschaften. Doch es geht ihm weniger um das Motiv selbst als um das Gefühl dahinter: Licht, Wärme, Bewegung. Genau darin liegt die Energie seiner Werke, die zwischen Figuration und freier Geste oszillieren. Internationale Projekte – etwa großformatige Skulptureninstallationen in Saint-Tropez oder Ausstellungen in Paris, New York City und Dubai – zeigen, wie breit sein Werk rezipiert wird.</p>
<p>Neben Malerei umfasst sein Schaffen auch Skulpturen, Zeichnungen und raumgreifende Projekte im öffentlichen Raum. Darunter Kunstinstallationen entlang der Küste der Côte d’Azur sowie Kooperationen mit internationalen Galerien und Institutionen. Sein Lebensmittelpunkt in Südfrankreich prägt dabei nicht nur seine Motive, sondern auch die Atmosphäre seiner Arbeiten. Ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Atelier, Strand und gelebter Leichtigkeit bewegt.</p>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.stefan-szczesny.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.szczesny.com/</a></p>
<h4>Auktion für den guten Zweck</h4>
<p>Im Rahmen dieses besonderen Jubiläumsjahres planen wir zudem eine Auktion eines ausgewählten Werkes von Stefan Szczesny. Der Erlös soll vollständig an einen deutschen Tierschutzverein gespendet werden und konkret dort helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird – etwa bei der Finanzierung von Futter, Tierarztkosten sowie der Anschaffung von Geschirren und Leinen.</p>
<p>Mit dieser Initiative möchten wir nicht nur Kunst erlebbar machen, sondern auch einen Beitrag zu mehr Verantwortung und Mitgefühl leisten. Sammlerinnen und Sammler sowie alle Interessierten, die dieses Projekt begleiten oder nichts verpassen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bereits jetzt per E-Mail bei uns zu melden oder regelmäßig unsere Webseite im Blick zu behalten. Weitere Infos über den Ablauf folgen in einem separaten Artikel in Kürze.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 12:59:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
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		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</h4>
<p>Daniel Hopp ist ein zeitgenössischer Künstler, der sich mit den Schnittpunkten von Fiktion, Realität und gesellschaftlichen Randzonen beschäftigt. Häufig arbeitet er partizipativ und kollaborativ, indem er andere Menschen in seine Projekte einbezieht. Humor, Instabilität und das Spiel mit Machtverhältnissen sind zentrale Elemente seiner Arbeit. Mit seinem Alter Ego Daniel Benjamin hinterfragt er Rollen, Beziehungen und die Grenzen der Darstellung – immer in einem Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Fiktion.</p>
<p>Mehr über seine Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</a></p>
<h3>Interview mit Daniel Hopp</h3>
<p><strong>Wenn Sie Ihre Arbeit in einem Satz beschreiben müssten – welche Geschichte erzählen Ihre Bilder eigentlich?</strong></p>
<p><em>„Fictional Healing“ zeigt eine Realität, die nicht stabil ist. Sie schwankt zwischen Selbstermächtigung und Kontrollverlust und das ist schmerzhaft, lustig und absurd.</em></p>
<p><strong>Erinnern Sie sich an einen Moment während der Arbeit, der Sie besonders überrascht hat?</strong></p>
<p><em>Der Moment, als mein Alter Ego Daniel Benjamin merkt, dass sich bei „Fictional Healing“ nicht alles nur um ihn dreht. Alleine wäre da nie draufgekommen, das hat der Arbeitsprozess mit Anderen hervorgebracht.</em></p>
<p><strong>Warum interessieren Sie sich für gesellschaftliche Randzonen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht weil ich selbst nie das Gefühl hatte, in der „Mitte“ zu stehen. Ich kenne diese Zwischenräume ziemlich gut – auch durch eigene Erfahrungen, die mich an den „Rand“ gebracht haben.</em></p>
<blockquote><p>„Fictional Healing“ ist eine Einladung, sich mit Obdachlosenunterkünften, Freundschaft, 5-Euro-Sex, Crack, Zärtlichkeit oder der Beseitigung einer Leiche zu beschäftigen. Ich lade die Besucher ein, sich einfach auf das Spiel einzulassen. &#8211; Daniel Hopp</p></blockquote>
<p><strong>Wann wissen Sie, dass eine Idee stark genug für ein Projekt ist?</strong></p>
<p><em>Wenn ich sie nicht erklären kann.</em></p>
<p><strong>Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Kunst mehr redet als verändert?</strong></p>
<p><em>In „Fictional Healing“ reden wir sehr viel. Sprache ist hier selbst Handlung. Erst das Sprechen verschiebt die Rollen. Teilnehmende übernehmen die Rolle der Regie, die Regie wiederum wird zum Schauspieler. Diese sorgsamen Machtverschiebungen sind immer fragil. Die Sprache bricht dann auch manchmal zusammen. Sie wird fragmentarisch, aggressiv oder zirkulär.</em></p>
<p><em>Das zeigt sich besonders in emotionalen oder eskalierenden Momenten. Hier wird die Sprache nicht mehr kontrolliert, sondern passiert einfach. Das Zusammenspiel von Sprache und Veränderung ist eine wesentliche Erfahrung, die man beim „Fictional Healing“ macht.</em></p>
<p><strong>Werden Themen wie Ausgrenzung in Zukunft verschwinden?</strong></p>
<p><em>Gesellschaften produzieren ständig neue Formen von Normalität – und damit auch neue Formen von Abweichung.</em></p>
<p><strong>Wo endet die künstlerische Freiheit und wo beginnt Verantwortung?</strong></p>
<p><em>Das ist eine permanente Verhandlung. Meine Arbeit verhandelt ständig zwischen den Handlungsspielräumen, die im Spiel erzeugt werden, und der Verantwortung gegenüber den realen Situationen, die in der Konsequenz entstehen.</em></p>
<p><strong>Wie vermeiden Sie die Ästhetisierung von Leid?</strong></p>
<p><em>Die Leute, mit denen ich arbeite, haben eine enorme Fantasie, Humor und Intelligenz. Das passt nicht in die Kategorien, die unsere Gesellschaft für sie vorgesehen hat – und genau daraus entstehen in Fictional Healing die Bilder, nicht aus einer Außenbeschreibung von Leid.</em></p>
<p><strong>Ist Partizipation politisch oder eine Methode?</strong></p>
<p><em>Beides. Ohne andere Menschen könnte meine Arbeit gar nicht entstehen. Gleichzeitig entsteht in jeder Zusammenarbeit eine politische Situation, weil Fragen von Macht, Verantwortung und Beziehung auftauchen – auch darin, wie Bilder entstehen, wer daran beteiligt ist und welche Beziehungen dabei sichtbar werden.</em></p>
<p><strong>Kann Fiktion näher an der Wahrheit sein als Dokumentation?</strong></p>
<p><em>In Fictional Healing wird Fiktion zu einer Praxis, in der Erfahrungen übersetzt werden – indem andere Körper sie spielen und neu anordnen. An einem Punkt wird mein Alter Ego Daniel Benjamin zum Beispiel gefragt: „Kann es sein, dass du versuchst, deinen Film dramatischer zu machen, als er ist?“ Dadurch wird etwas sichtbar, das im Dokumentarischen oft verborgen bleibt – weil die Realität selbst schon instabil ist und immer wieder hinterfragt wird.</em></p>
<p><strong>Kann Kunst noch differenzierte Perspektiven zeigen?</strong></p>
<p><em>Meine Arbeit zeigt die Differenz zwischen Erfahrung und Darstellung. Zwischen Leben und Spiel. In Fictional Healing bleibt unklar, was dokumentarisch und gespielt wurde. Diese Unschärfe ist produktiv.</em></p>
<p><strong>Wie verhindern Sie, dass Menschen zu Material für Ihre Kunst werden?</strong></p>
<p><em>Die Beziehung ist das Material. Fiktionale Heilung ist Beziehungsarbeit. Die Bilder entstehen aus diesen Beziehungen – in denen ich selbst genauso involviert bin. Die Frage ist, wer in einer Situation wen formt und welche Bilder daraus entstehen.</em></p>
<p><strong>Ist das Publikum der Kunstinstitutionen ein Problem?</strong></p>
<p>Auch ich liebe das Publikum von Fictional Healing. Weil es nicht außerhalb der Situation steht, sondern Teil der Beziehung ist – und damit selbst Teil der Bilder wird, die entstehen.</p>
<p><strong>Funktioniert der Kunstbetrieb zu schnell für Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>Mich interessiert nur die Zeitlichkeit meiner künstlerischen Arbeit.</em></p>
<p><strong>Warum spielt Humor eine Rolle in Ihren Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Weil Humor in Fictional Healing oft genau in den Momenten entsteht, in denen etwas kippt. Und weil ständig etwas außer Kontrolle gerät, muss man einfach lachen.</em></p>
<p><strong>Welche Frage sollte das Publikum unbedingt stellen?</strong></p>
<p><em>Wo kann ich jetzt sofort das Werk des Künstlers kaufen?</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">https://www.daniel-hopp.com/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren Kontakt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
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		<category><![CDATA[New Topographics]]></category>
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		<category><![CDATA[Wilhelm Schürmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bialobrzeski]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19306</guid>

					<description><![CDATA[Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</h4>
<p>Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten des visuellen Chaos der Stadt sucht er nach präzisen Kompositionen – nach Momenten, in denen sich Struktur, Fläche und Licht zu einem „bildnerischen Klima“ verdichten. Dabei bewegt sich seine Praxis bewusst zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation.</p>
<p>Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist der urbane Wandel: Abriss, Neubau und temporäre Zustände erzeugen Bilder, die oft schon im Moment ihrer Entstehung zu Dokumenten der Vergangenheit werden. Serien und Diptychen erweitern diese Perspektive – sie öffnen neue Assoziationsräume und verdichten einzelne Beobachtungen zu komplexeren Erzählungen.</p>
<p>Für Trasferta richtet Beyer seinen Blick auf den Hamburger Stadtteil St. Georg – und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Ausstellungsraum und Stadtraum.</p>
<p>Bis zum 27.03.2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen der TRASFERTA Ausstellung im Hamburger Nachtspeicher23 gezeigt. <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Ausstellung finden Sie hier!</a></p>
<h4>Über den Künstler Axel Bayer</h4>
<p>Der in Lüneburg geborene Fotograf Axel Bayer zählt zu den prägnanten Stimmen der deutschen Autorenfotografie, wenn es um das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und poetischer Verdichtung geht. Seit seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Hamburg, wo er sich früh intensiv der Fotografie zuwandte, entwickelt Bayer eine Bildsprache, die urbane Räume, gesellschaftliche Bruchstellen und stille Absurditäten gleichermaßen sichtbar macht.</p>
<p>Bekannt wurde er insbesondere durch sein Langzeitprojekt „Bebra Curiosa“, das nicht nur 2010 beim Dummy Award ausgezeichnet wurde, sondern sich auch in Ausstellungen, Publikationen und internationalen Präsentationen etablierte. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets zwischen Konzept und Beobachtung – mal als präzise Serie, mal als installative Rauminszenierung, wie etwa im Museum der Arbeit.</p>
<p>Mit Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die Deichtorhallen Hamburg, sowie der Auszeichnung mit dem Georg Koppmann Preis im Jahr 2019, hat Bayer seine Position in der zeitgenössischen Fotografie kontinuierlich gefestigt. Im Gespräch mit ARTTRADO gibt er Einblicke in seine künstlerische Entwicklung.</p>
<h4>Gespräch mit Axel Beyer</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre fotografische Handschrift beschreiben?</strong></p>
<p><em>Ich mag aufgeräumte Bilder. Im allgemeinen optischen Chaos der Stadt bemühe ich mich, klare Kompositionen zu finden.</em></p>
<p><strong>Wann beginnt für Sie Fotografie – im Moment des Sehens oder erst beim Auslösen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall im Moment des Sehens. Erfahrung und Intuition lassen mich Situationen erkennen, in denen ich durch „Verdichtung“ Bilder erzeugen kann. Der Auslöser ist dann nur noch der mechanische Akt.</em></p>
<p><strong>Ihre Bilder zeigen oft Details, die leicht übersehen werden. Wie entwickeln Sie dieses Gespür?</strong></p>
<p><em>Das kommt durch Erfahrung und ständiges Unterwegssein. Man ist permanent auf Empfang und gleicht die eigene Vorstellung von guten Bildern mit der Realität ab.</em></p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für den Stadtteil St. Georg entschieden?</strong></p>
<p><em>Ich finde es spannend, in einem Raum Dinge zu zeigen, die direkt mit dem Umfeld der Galerie korrespondieren. Besucher erkennen das oft und sind dann inspiriert, genauer hinzuschauen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit Paolo Moretto Ihre Arbeit beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Paolo hat mich eingeladen, weil er trotz unterschiedlicher Praxis eine gewisse Wesensverwandtschaft gesehen hat. Beim Hängen der Arbeiten haben sich tatsächlich verblüffende Parallelitäten gezeigt. Der Kontext seiner Bilder hat teilweise auch meine Sicht auf meine eigenen Motive verändert.</em></p>
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<p><strong>Warum arbeiten Sie häufig mit Diptychen oder Serien?</strong></p>
<p><em>In der Kombination wachsen die Bilder über sich hinaus und öffnen neue Assoziationen. Im besten Fall entsteht dabei so etwas wie ein „drittes Bild“.</em></p>
<p><strong>Wann ist ein Bild oder eine Serie für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>Nach einer Fototour bin ich immer gespannt auf die Sichtung am großen Monitor. Dann folgt Auswahl und Nachbearbeitung. Bei Serien kann es lange dauern – sie entstehen oft über einen längeren Zeitraum und erfordern Geduld und Ausdauer.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher intuitiv oder geplant?</strong></p>
<p><em>Eindeutig intuitiv – aus dem Moment heraus.</em></p>
<p><strong>Wie bewegen Sie sich zwischen Dokumentation und Interpretation?</strong></p>
<p><em>Ich bemühe mich um eine dokumentarische Sehweise – mit normalen Brennweiten, möglichst ohne Verzerrung und bei diffusem Licht. Aber durch die Auswahl des Ausschnitts bleibt jedes Bild letztlich eine persönliche Interpretation.</em></p>
<p><strong>Was interessiert Sie besonders im Stadtraum?</strong></p>
<p><em>Weniger einzelne Gebäude, sondern das Gefüge von Flächen und Formen – idealerweise wie ein Bühnenbild. Wichtig ist ein bestimmtes „bildnerisches Klima“, mit möglichst neutralem Licht.</em></p>
<p><strong>Welche Themen stehen im Zentrum Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>Vor allem die Stadt im Umbruch. Wenn Gebäude verschwinden, entstehen neue Blickachsen – und Bilder, die schnell zu Dokumenten der Vergangenheit werden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Betrachter?</strong></p>
<p><em>Das hängt vom Interesse ab. Im besten Fall wird er dazu angeregt, genauer hinzusehen.</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie gerne in Offspaces wie dem nachtspeicher23?</strong></p>
<p><em>Ich habe dort oft mit starkem Ortsbezug gearbeitet. Das stößt auf Interesse, weil der Lebensraum der Besucher mit verhandelt wird. Außerdem schätze ich den direkten Austausch.</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>In den 80ern waren es die „New Topographics“, vor allem amerikanische Fotografen wie Stephen Shore oder Joel Meyerowitz. In Deutschland etwa Michael Schmidt oder Wilhelm Schürmann. Heute kommt viel Inspiration aus dem Internet – verbunden fühle ich mich zum Beispiel mit Peter Bialobrzeski.</em></p>
<p><strong>Können stille Fotografien heute noch gesellschaftliche Fragen aufwerfen?</strong></p>
<p><em>Gerade heute. In Zeiten der Reizüberflutung stoßen ruhige, präzise Bilder auf große Resonanz. Für mich ist Ästhetik die Voraussetzung für einen intensiven Eindruck. Die einfache Aussage „so sieht es aus“ kann sehr stark sein.</em></p>
<p><strong>Wie behaupten sich Ihre Arbeiten im Zeitalter von Instagram?</strong></p>
<p><em>Das großformatige Bild im Ausstellungsraum hat für mich eine ganz andere Wirkung als das schnelle Scrollen auf dem Smartphone.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit urbaner Dynamik und Veränderung um?</strong></p>
<p><em>Das ist ein fortlaufender Prozess. Mein Projekt „Temporäre Einsichten“ beschäftigt sich genau damit – mit der Dokumentation städtischer Veränderung.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler auf seiner Webseite! &#8211; <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<item>
		<title>Paolo Moretto im Interview &#8211;  Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/paolo-moretto-im-interview-zwischen-fragment-erinnerung-und-haltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 14:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[PopArt]]></category>
		<category><![CDATA[Situationismus]]></category>
		<category><![CDATA[Collage]]></category>
		<category><![CDATA[Fragment]]></category>
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		<category><![CDATA[Sigmar Polke]]></category>
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		<category><![CDATA[mixed media]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Moretto]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtspeicher23]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Trasferta]]></category>
		<category><![CDATA[Dadaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Rauschenberg]]></category>
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					<description><![CDATA[Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/paolo-moretto-im-interview-zwischen-fragment-erinnerung-und-haltung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</h4>
<p>Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt er in den Jahren 1985 bis 1989, sowohl in der staatlichen Kunstschule für Bildhauer „Scuola d´Arte Paolo Brenzoni“ in Verona (Schüler von L. Brazzarola) als auch bei dem Privatdozent für Kunstgeschichte und Malerei, G. Longhetto.</p>
<p>1998 war Moretto Stipendiat der Druckwerkstatt der Städtischen Galerie Wolfsburg, 2003 erhielt er ein Arbeitsstipendium im Paul-Ernst-Wilke-Atelier/Bremerhaven Anfang bis Mitte der 90er Jahre war Paolo Moretto in Oldenburg ansässig und dort Mitglied der inzwischen historischen Produzentengalerie und Ateliergemeinschaft KARG. Heute lebt und arbeitet Moretto als freischaffender Künstler in Hamburg, Deutschland.</p>
<p>Dort zeigt er aktuell auch gemeinsam mit Axel Beyer die Ausstellung TRASFERTA. Der Titel der Ausstellung – „Unterwegssein“ – lässt sich dabei nicht nur geografisch lesen, sondern auch als künstlerisches Prinzip: Morettos Praxis ist geprägt von Bewegung im Denken, im Material und im Bild. Ausgangspunkt ist Neugier, verstanden als Form von Forschung. Daraus entstehen Arbeiten, die weniger linear erzählen als vielmehr Assoziationen freisetzen – ohne dabei auf narrative Tiefe zu verzichten.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich in seiner Haltung eine deutliche Distanz zum etablierten Kunstbetrieb. Moretto versteht Kunst als eigenständigen Denkraum – jenseits von Marktlogiken und schnellen Lesbarkeiten. Seine Arbeiten fordern Aufmerksamkeit, Zeit und die Bereitschaft, sich auf Fragment und Vieldeutigkeit einzulassen.</p>
<h4>Über Paolo Moretto</h4>
<p>Paolo Moretto arbeitet mit Collage, Mixed Media und objekthaften Konstruktionen. Seine Bildsprache speist sich aus Fragmenten – visuellen wie materiellen – und verbindet persönliche, historische und kulturelle Referenzen.</p>
<p>Inspiration findet er häufig in unspektakulären Kontexten: Industriegebiete, urbane Zwischenräume oder Überreste von Werbeplakaten werden zu Ausgangspunkten seiner Arbeiten. Dabei ist der Zufall weniger prägend, als es zunächst scheint – vielmehr folgt jede Kombination einer bewussten Setzung.</p>
<p>Seine künstlerischen Einflüsse reichen von historischen Avantgarden bis zur Nachkriegsmoderne, darunter Positionen wie Robert Rauschenberg, Mario Schifano oder Sigmar Polke. Auch Strömungen wie Dada, Pop Art oder der Situationismus bilden wichtige Bezugspunkte.</p>
<blockquote><p>„Nur die Götter wissen, wann es fertig ist“ &#8211; Paolo Moretto</p></blockquote>
<h4>Auszüge aus dem Gespräch mit Paolo Moretto</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre künstlerische Sprache in einem Satz beschreiben?</strong></p>
<p><em>„Mir fehlt ein passender Ausdruck … nur ein Wort: situationistisch.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Bewegung oder Reise in Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich reise relativ gerne – aber nur in Europa. Ein Flug darf nicht länger als drei Stunden dauern.“</em></p>
<p><strong>Wie entsteht eine neue Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich glaube, Neugier ist die Grundlage der Forschung.“</em></p>
<p><strong>Wie entscheiden Sie, welche Materialien zusammenkommen?</strong></p>
<p><em>„Ich entscheide anhand des Themas, das ich mir selbst vorgeschlagen habe.“</em></p>
<p><strong>Wann ist eine Arbeit für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>„Das hängt davon ab … sobald mich die Kombination zufriedenstellt. Aber das heißt nicht, dass es fertig ist – nur die Götter wissen es!“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Zufall in Ihren Collagen?</strong></p>
<p><em>„Der Zufall spielt in dem von mir geschaffenen System eine minimale Rolle; bewusst muss alles zusammenpassen.“</em></p>
<p><strong>Was inspiriert Sie im Alltag?</strong></p>
<p><em>„Gewöhnliche Plätze, Industriegebiete – und Überreste von Werbeplakaten.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher narrativ oder assoziativ?</strong></p>
<p><em>„Wenn wir assoziativ im sozialen Sinne meinen … ja. Aber an Erzählung mangelt es nicht.“</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie in Serien?</strong></p>
<p><em>„Serielle Kreation umfasst eine Vielzahl von Perspektiven – und nimmt eine eher erzählerische Bedeutung an.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Ausstellungsraum?</strong></p>
<p><em>„Ein Ausstellungsraum ist die Bühne der Erzählung. Im nachtspeicher23 spielt er durch seine besonderen und begrenzten Dimensionen eine herausfordernde Rolle.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie gerne mit anderen zusammen?</strong></p>
<p><em>„Ja – ein intellektueller Austausch muss stattfinden, auf Grundlage von Kompromissen.“</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Russischer Suprematismus, Dada, Futurismus, Situationismus, internationale Pop Art … und Künstler wie Rauschenberg, Schifano, Polke, Dieter Roth, Martin Kippenberger …“</em></p>
<p><strong>Wie stehen Sie zum Kunstmarkt?</strong></p>
<p><em>„Der Kunstmarkt … pfeif drauf! Der ist purer Dreck!“</em></p>
<p><strong>Kann Collage heute noch subversiv sein?</strong></p>
<p><em>„Die Kunstwelt befindet sich im kompletten Chaos … der einzige Weg ist, im ‚Underground‘ zu bleiben, um tun zu können, was man will.“</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie auf seiner Webseite: <a href="https://www.paolomoretto.com/biographie/" target="_blank" rel="noopener">https://www.paolomoretto.com/biographie/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/julia-mann-im-interview-ausstellung-im-autohaus-nio-frankfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 09:11:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Finissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Mann]]></category>
		<category><![CDATA[NIO Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
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					<description><![CDATA[Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt Im NIO Frankfurt läuft aktuell eine Ausstellung von Julia Mann <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/julia-mann-im-interview-ausstellung-im-autohaus-nio-frankfurt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt</h4>
<p>Im NIO Frankfurt läuft aktuell eine Ausstellung von Julia Mann bis zum 29. März. Am letzten Tag ist auch eine Finissage mit anwesender Künstlerin angesetzt. Die Vernissage läuft von 17:30 bis voraussichtlich 19:00 Uhr.</p>
<p>Ihre Leidenschaft für die Kunst entdeckte Julia Mann bereits mit 19 Jahren, doch erst später wurde die Malerei zu ihrem Lebensweg. Sie entwickelte eine eigene, unverwechselbare Handschrift: Mit intuitiven Pinselstrichen und leuchtenden Neonfarben erschafft sie Kompositionen, die den Betrachter visuell herausfordern, ihn einladen in eine unbeschwerte Welt einzutauchen und sich seiner eigenen Stärken bewusst zu werden. Besonders die harmonische Balance der fließenden Farben verleiht ihren Werken eine mitreißende Dynamik.</p>
<p>Die Künstlerin setzt sich Gegenwärtig mit dem Thema der Selbstverwirklichung auseinander. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und die Weiterentwicklung der Fähigkeiten der eigenen Person steht im Fokus.</p>
<h4>Künstlerin Julia Mann im Interview</h4>
<p><strong>Nächste Woche ist deine Finissage im NIO Frankfurt, wie geht es dir und wie lief es bisher?</strong></p>
<p><em>Vor einer Veranstaltung bin ich immer etwas nervös und versuche alles genau zu planen um auf alles vorbereitet zu sein an dem Tag. Meine Kunstwerke kommen sehr gut an bei den Menschen in Frankfurt. Sie passen toll in das NIO Haus und sind ein wahrer Eyecatcher. Deshalb freue ich mich einfach auf den Abend und erhoffe mir einen tollen Austausch mit Kunstliebhaber.</em></p>
<p><strong>Wie hast du überhaupt zur Kunst gefunden und wie viele Werke sind bis heute entstanden?</strong></p>
<p><em>Es war nicht geplant, eher Zufall. Wir sind in unser neues Haus gezogen und die Wände waren weiß. Zu weiß und dann habe ich selbst mit eine Leinwand und Farben gekauft und einfach mal angefangen. Das es so groß wird habe ich damals niemals gedacht. Das ist schon verrückt im Nachhinein. Ich denke zwischen 200-300 Werke, ob groß oder klein.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von deinen Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Keine Skizzen, nur gute Musik. Manchmal stelle ich mir die Farben zusammen, aber ganz oft entsteht es intuitiv.</em></p>
<p><strong>Was macht gute Kunst für dich aus?</strong></p>
<p><em>Schwer zu sagen. Es gibt so viele Künstler und so viele Geschmäcken. Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack welche Kunst er gut findet. Für mich ist gute Kunst, kreativ, einzigartig, individuell und mit Liebe gemalt. Und es muss mir gefallen!</em></p>
<p><strong>Muss Kunst immer eine Botschaft haben oder kann sie auch einfach &#8222;nur schön&#8220; sein?</strong></p>
<p><em>Jedes Kunstwerk hat seine eigene Botschaft für mich, ich dränge die aber nie meinen Sammlern auf. Jeder kann doch seine eigene Geschichte und Interpretation haben. Viele kaufen ein Kunstwerk, weil sie es schön finden und ich finde dies reicht auch, wenn es die Menschen so glücklich macht.</em></p>
<p><strong>Was möchtest du mit deiner Kunst erreichen?</strong></p>
<p><em>Ich bin noch am Anfang meiner Reise und bin so gespannt, wohin die Reise gehen wird. Ich möchte meine Kunstwerke in noch mehr Städten ausstellen, auch international. Da habe ich auch schon Angebote bekommen, die ich noch nicht angekommen habe, wegen meinen zwei kleinen Kindern, aber das möchte ich in Zukunft bald realisieren.</em></p>
<p><strong>Wer soll deine Kunst auf keinen Fall kaufen?</strong></p>
<p><em>Menschen die meine Werke und mich nicht mögen. Pessimisten und negativ eingestellte Menschen.</em></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>Puh schwere Frage, ich halte mein Privatleben so gut es geht aus Instagram und Co. Heraus, das hat auch dort nichts zu suchen meiner Meinung nach. Ansonsten bin ich eigentlich ein sehr offener und unkomplizierter Mensch, der auch gerne auf fast jede Frage antwortet.</em></p>
<p><strong>Hattest du schonmal so etwas wie eine Schaffenskrise? </strong></p>
<p><em>Klar hat man mal ein Hängerchen, besonders wenn der Druck so groß ist. Hier das Auftragswerk, da die Ausstellung, schnell noch das und das machen. Das geht manchmal an die Substanz. Was ich gelernt habe, wenn es nicht mehr geht dann geht es nicht. Lieber mal ein Tag Pause machen, die Menschen warten auf ihr Werk, denn es soll ja etwas ganz besonderes sein. Manchmal sieht es nach einem Tag schon wieder ganz anders aus. Mir hilft wirklich immer gute Laune Musik und die Sonne, wenn sie mal da ist.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was du auf dem Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Ja, die Vorurteile. Ich werde oft gefragt, wie ich denn von meiner Kunst leben kann oder mir wird gesagt, die armen Künstler. Ich glaube manche suchen dann den Hut für die Münzen im Atelier 😉 das bringt mich oft zum schmunzeln. Des Weiteren fände ich es schöner, wenn es mehr Zeit in miteinander anstatt ein gegeneinander wäre. Jedes Kunstwerk ist anders und es gibt so viele Käufer für alle Möglichkeiten Kunstwerke. Da verstehe ich manchmal den Neid und die Missgunst nicht. Ich helfe wo ich kann und verbinde auch gerne Künstler mit Ausstellungsorten, why Not.</em></p>
<p><strong>Kannst du nach NIO schon mehr über kommende Projekte oder geplante Ausstellungen verraten?</strong></p>
<p><em>Also es ist im Sommer ein Event mit Mini geplant, da freue ich mich schon sehr darauf. Anfang Mai ist ein großes Event zusammen mit dem tollen Weingut Braunewell geplant. Vielleicht geht es Ende des Jahres nach Berlin in eine Galerie.</em></p>
<p><strong>Warum sollte man unbedingt mal zu einer Ausstellung von dir kommen oder sich mit deinen Werken auseinandersetzen?</strong></p>
<p><em>Man muss meine Kunstwerke einfach mal live gesehen haben. Die Tiefe und Details sieht man oft nur aus der Nähe, auch wenn das Licht darauf scheint ändert sich das Kunstwerk. Die Gold und Neon Akzente kommen zum Vorschein. Es ist eine kleine Reise, ein Eintauchen in meine Welt der Farben.</em></p>
<p><strong>Danke dir für deine Zeit und Mühe und viel Erfolg für die Finissage!</strong></p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DGsM9Wxon_x/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Julia Mann (@julia.mann_art)</a></p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.julia-mann.art/">Julia Mann Art | Künstlerin</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-michaela-achatz-unperfekt-lebendig-ausdrucksstark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2025 12:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[skulpturen]]></category>
		<category><![CDATA[Kettensäge]]></category>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Michaela Achatz]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark Jede Skulptur von Michaela Achatz entwickelt sich aus dem Moment heraus. Sie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-michaela-achatz-unperfekt-lebendig-ausdrucksstark/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit Michaela Achatz &#8211; Unperfekt, lebendig, ausdrucksstark</h4>
<p>Jede Skulptur von Michaela Achatz entwickelt sich aus dem Moment heraus. Sie folgt den organischen Linien des Holzes, lässt sich von Rissen, Kanten und Maserungen leiten, bis eine ausdrucksstarke, reduzierte Form entsteht. Nicht Perfektion interessiert sie, sondern das Lebendige – das Unvorhersehbare, das jedem ihre Werk seinen eigenen Charakter gibt.</p>
<p>Inspiration findet sie nicht nur in der Natur, sondern auch viel in Menschen. So beobachtet Achatz Bewegungen, Gesten, Haltungen – oft sind es flüchtige Momente, Begegnungen auf der Straße, die sie tief berühren und ihre Kunst beeinflussen. Präsenz, Vergänglichkeit und Ausdrucksstärke sind zentrale Elemente ihrer Arbeit. Sie möchte keine fertigen Antworten geben, sondern Raum für eigene Wahrnehmungen und Emotionen öffnen.</p>
<p>Ihr künstlerischer Weg ist unkonventionell. Ohne akademische Ausbildung, aber mit umso mehr Leidenschaft und Experimentierfreude hat sie ihre eigene Formsprache entwickelt. Seit 2020 widmet Michaela Achatz sich konsequent der Kunst – frei von vorgegebenen Normen, aber tief verbunden mit dem Material.</p>
<h4>Michaela Achatz im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie gerade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin gerade mitten im kreativen Prozess und arbeite aktuell an drei Skulpturen, wobei eine davon bereits weiter fortgeschritten ist. Meine Arbeiten entstehen intuitiv, und dieser Moment, wenn aus dem rohen Material eine Form sichtbar wird, fasziniert mich jedes Mal<br />
aufs Neue.</em></p>
<p><strong>Wie viele Kunstwerke haben Sie bis heute erschaffen und wie viele davon würden Sie als gelungen bezeichnen?</strong></p>
<p><em>Da ich Quereinsteigerin bin, habe ich in den letzten Jahren viele verschiedene Richtungen ausprobiert – von Holzskulpturen über abstrakte Malerei bis hin zu Mixed-Media-Arbeiten. Seit letztem Jahr liegt mein Fokus klar auf der Bildhauerei. Seit Sommer 2024 habe ich fünf Skulpturen fertiggestellt und arbeite aktuell an drei weiteren.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess eines Ihrer Werke vorstellen? </strong></p>
<p><em>Meine Arbeit ist stark intuitiv. Ich beginne nie mit einer festen Skizze oder einem klaren Plan, sondern lasse mich vom Material leiten. Besonders das Holz „spricht“ zu mir – ich arbeite oft mit unperfektem Holz, mit Witterungsspuren, Ästen und Rissen. Ein makelloser, perfekt zugeschnittener Block würde mich nicht inspirieren. Ich folge den natürlichen Strukturen und entdecke dabei die Skulptur, die bereits im Holz verborgen liegt.</em></p>
<p><strong>Mit welchen Materialien arbeiten Sie?</strong></p>
<p><em>Ich arbeite hauptsächlich mit Lindenholz, besonders für meine Köpfe, da es sich hervorragend für feine Schnitzarbeiten eignet. Gleichzeitig experimentiere ich gerne mit Esche, Fichte, Eiche und Nussbaum, um ihre spezifischen Eigenschaften in meine Skulpturen einfließen zu lassen. Besonders inspirieren mich Hölzer mit Witterungsspuren, Astlöchern und Rissen, da sie bereits eine Geschichte erzählen und meine Formgebung beeinflussen. Neben Holz arbeite ich auch mit Metall, Porzellan und recycelten Materialien. Ich kombiniere verschiedene Materialien und suche immer nach neuen Wegen, diese miteinander zu verbinden. Demnächst mache ich einen Schweißkurs, um Metall noch stärker in meine Skulpturen einfließen zu lassen. Ich finde es spannend, wie sich harte, industrielle Materialien mit dem organischen Charakter von Holz kombinieren lassen.</em></p>
<p><strong>Was machen Sie mit einem Kunstwerk, wenn Sie selbst einmal nicht zufrieden sind?</strong></p>
<p><em>Ich lasse es stehen. Manchmal braucht ein Werk einfach Zeit. Es gibt Momente, in denen ich nicht weiterkomme, aber das bedeutet nicht, dass das Werk gescheitert ist – es muss vielleicht einfach ruhen, bis der richtige Impuls kommt. Oft entstehen gerade aus diesem<br />
Prozess heraus die spannendsten Werke.</em></p>
<p><strong>Was macht gute Kunst für Sie aus?</strong></p>
<p><em>Gute Kunst bewegt. Sie kann faszinieren, Freude bereiten oder einen unerwarteten Moment der Erkenntnis hervorrufen. Ich liebe es, wenn ein Kunstwerk eine emotionale Reaktion auslöst – sei es bei mir während des Schaffensprozesses oder bei jemandem, der es später betrachtet.</em></p>
<p><strong>Muss Kunst immer eine Botschaft haben, oder kann sie auch einfach nur schön sein?</strong></p>
<blockquote><p>Kunst muss nicht zwangsläufig eine klare Botschaft haben. Für mich zählt vor allem, dass sie wirkt – und das ist für jeden Menschen unterschiedlich. Ein Kunstwerk kann tief berühren, ästhetisch ansprechend sein oder einfach nur einen Moment des Staunens und der Faszination auslösen. Das allein ist bereits wertvoll.</p></blockquote>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Kunst eröffnet neue Perspektiven, gibt Denkanstöße und hinterfragt Grenzen. Doch wo verlaufen diese überhaupt? Grenzen können einschränken, den Blick verengen – und doch sind sie tief in gesellschaftlichen und moralischen Normen verankert.</em></p>
<p><em>Ich finde es spannend, immer wieder über diese „Grenzen“ hinauszudenken und sie bewusst zu hinterfragen. Während meiner Zeit in China vor zehn Jahren wurde mir durch den Kontakt mit einer mir völlig fremden Kultur bewusst, wie sehr unser Denken von erlernten Grenzen geprägt ist. Diese Erfahrung hat mich inspiriert, meinen Kopf zu öffnen und stets zu fragen: Was liegt dahinter? Was bleibt verborgen? Genau dieser Reiz treibt mich an – der Wunsch, über das Offensichtliche hinauszublicken. Trotzdem gibt es für mich eine klare Grenze: Kunst sollte moralische und ethische Grundwerte nicht überschreiten.</em></p>
<p><strong>Wie sind Sie überhaupt zur Kunst gekommen?</strong></p>
<p><em>Kunst hat mich schon seit meiner Kindheit fasziniert – ich habe immer gerne kreativ gearbeitet. Damals hatte ich jedoch noch nicht den Mut oder das Vertrauen, dass ich diesen Weg wirklich gehen könnte. Vor etwa fünf Jahren bin ich dann wieder intensiver zur Kunst zurückgekommen und habe zunächst viel experimentiert. Ich begann mit Malerei, Motorsägen-Skulpturen und Mixed Media und habe mit verschiedenen Materialien gearbeitet. Die Malerei hat mich interessiert, aber ich hatte nie das Gefühl, dort wirklich außergewöhnliche Werke zu schaffen. Mit der Bildhauerei ist das anders – sie fesselt mich, macht mir Spaß und gibt mir das Gefühl, wirklich einzigartige Kunst zu erschaffen. In meinen Skulpturen sehe ich etwas Besonderes, das bleibt und eine eigene Präsenz hat. Dieses Gefühl treibt mich an und lässt mich immer weiter in die Formensprache des Materials eintauchen.</em></p>
<p><strong>Können Sie uns schon verraten, was als nächstes bei Ihnen passiert?</strong></p>
<p><em>Momentan arbeite ich daran, meine Kunst einem größeren Publikum zugänglich zu machen. Ich möchte gezielt mit Galerien in Kontakt treten und meine Werke in passenden Ausstellungen präsentieren. Gleichzeitig bleibe ich meiner künstlerischen Intuition treu und lasse mich weiterhin von neuen Materialien und Ideen inspirieren. Wo genau mich dieser Weg hinführt, weiß ich noch nicht – aber sicher ist, dass ich ihn weitergehe.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<p>Wer die Künstlerin bei der Arbeit gesehen hat, weiß &#8211; dass das mehr als ein leeres Versprechen ist. Wir sind gespannt, wohin die Reise von Michaela Achatz gehen wird und werden mit Sicherheit berichten.</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/reel/DHLDO_fx1sl/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von m7achatz.art (@m7achatz.art)</a></p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
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		<title>Künstlerin Nadia Schreiner aka. Painting Journeys® im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kuenstlerin-nadia-schreiner-aka-painting-journeys-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 16:43:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerin]]></category>
		<category><![CDATA[Nadia Schreiner]]></category>
		<category><![CDATA[Painting Journeys]]></category>
		<category><![CDATA[Malerin]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[luxemburg]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstlerin Nadia Schreiner aka. Painting Journeys® im Interview Nadia Schreiner gestaltet ihre Bilder mit Hingabe und minutiöser Präzision. Detailverliebtheit prägt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kuenstlerin-nadia-schreiner-aka-painting-journeys-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Künstlerin Nadia Schreiner aka. Painting Journeys® im Interview</h4>
<p>Nadia Schreiner gestaltet ihre Bilder mit Hingabe und minutiöser Präzision. Detailverliebtheit prägt ihr Schaffen und lässt Kunstfreunde und Sammler immer wieder aufs Neue staunen. Mit Painting Journeys® möchte die Künstlerin Weltoffenheit, Optimismus und Farbe in den oft grauen Alltag bringen. In ihren Werken zeichnet sich Lebensfreude ab und das wissen auch immer mehr Käufer zu schätzen &#8211; Nadia Schreiner ist vielleicht noch ein kleiner Geheimtipp, macht sich aber bereits einen Namen, weit über die Grenzen von Luxemburg hinaus.</p>
<h4>Im Interview mit Nadia Schreiner</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Aktuell lebe ich mit meinem Ehemann unserem 3 jährigen Sohn und meinem alten Atelierkater 🙂 in Wöllstein in Rheinland-Pfalz. Es geht mir sehr gut, ich bin sehr produktiv/kreativ gerade da ich kurz vor einer großen Ausstellung stehe. Grade male ich ein zwei Meter hohes Bild mit einem Segelschiff.</em></p>
<p><strong>Im bürgerlichen Leben sind Sie Flugbegleiterin. Wie haben Ihre Reisen Ihre künstlerische Entwicklung beeinflusst? Gibt es ein bestimmtes Land oder eine Stadt, die einen besonders bleibenden Eindruck hinterlassen hat?</strong></p>
<p><em>Ich sage mal so, es hat eigentlich ALLES mit dem Reisen angefangen. Gemalt habe ich schon immer, aber ich hatte meinem Weg noch nicht gefunden. Erst als ich anfing die ganze Welt zu sehen wurde ich grenzenlos kreativ, und PAINTING JOURNEYS war geboren. Eigentlich hat mich jedes Land und Stadt kreativ und auch menschlich beeinflusst. </em></p>
<blockquote><p><em>Japan ist allerdings ein Land das meine Bilder besonders beeinflusst hat. Von dort nehme ich immer das hochwertige handgeschöpfte Papier mit und verarbeite es in meinen japanischen Bildern.</em></p></blockquote>
<p><strong>Können Sie uns durch Ihren kreativen Prozess führen? Wie verwandeln Sie Ihre Reiseerlebnisse in Kunstwerken bzw. &#8211; wie kann ich mir den Entstehungsprozess ihrer Arbeiten vorstellen?</strong></p>
<p><em>Mir schießen die Ideen und wie sie aussehen sollten, also das fertige Bild einfach in den Kopf. 🙂 Es ist so wie ein Wasserhahn. Wenn man ihn aufdreht kommt ständig Wasser raus. Wenn man dann kein Eimer drunter stellt geht das Wasser verloren. So ist es auch mit meinen Ideen. Ich brauche dann gleich eine Leinwand um meine Idee festzuhalten sonst geht sie verloren. Aber dann kommt gleich die nächste. Es gibt keine Grenzen.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet „Painting Journeys“ für Sie Persönlich, abgesehen von der künstlerischen Darstellung Ihrer Reisen?</strong></p>
<p><em>Painting Journeys am Anfang bedeutete es, dass ich meinen &#8222;Reisebildern&#8220; einen Namen gegeben habe. Jetzt bedeutet es so viel mehr für mich. Durch Painting Journeys konnte ich mich selbst finden und verwirklichen. Es bedeutet nicht nur das Reisen in den Bildern sonst auch die alltäglichen kleinen schönen Abenteuer, die unser Leben so besonders machen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die künstlerische Laufbahn Ihrer Mutter Ihre eigene Kunst beeinflusst? Gibt es bestimmte Techniken oder Philosophien, die Sie von ihr übernommen haben?</strong></p>
<p><em>Der Einfluss meiner Mutter auf meine Kunst war/ist natürlich enorm. Durch sie habe gesehen was es bedeutet sich künstlerisch auszuleben und auszuprobieren. Das Talent meiner Mutter fand ich immer bemerkenswert und, wie sie nebenbei als erfolgreiche Künstlerin 3 Kinder großgezogen hat war/ist bewundernswert. Meine Mutter hatte andere Techniken, einfach eine andere Art zu malen, aber ihre Philosophien wie zum Beispiel: Es gibt keine Fehler auf der Leinwand, oder wenn man den Kopf ausschaltet das Herz und die Seele anschaltet bevor man malt, ist man am besten&#x1f60a;</em></p>
<p><strong>Wo sehen Sie „Painting Journeys“ in den nächsten fünf Jahren? Gibt es neue Projekte oder Ideen, die Sie gerne umsetzen möchten?</strong></p>
<p><em>Zukunftsvision, das ist immer schwer glaub ich einen Künstler zu fragen. Ich bin froh wenn ich meine Bilder weiter malen kann und ich damit Menschen glücklich mache. Ich habe eine 180x180cm Leinwand im Atelier stehen, wenn ich dieses Bild anfange, wird es mich Wochen/Monate kosten aber ich weiß es wird ein Highlight&#x1f60a;. </em></p>
<p><strong>Wie möchten Sie mit Ihrer Kunst den Alltag der Menschen bereichern? Was hoffen Sie, dass die Betrachter aus Ihren Werken mitnehmen?</strong></p>
<p>Wenn wir ehrlich sind, sind die Nachrichten der Welt sehr oft ziemlich negativ und herausfordernd. Meine Bilder sollen die Menschen fröhlich machen und sie für einen Moment die Realität vergessen lassen. Ganz oft kommen die Menschen grimmig rein und gehen mit einem Lächeln wieder raus. Das freut mich immer am meisten.</p>
<blockquote><p>Mein „Symbol“ ist der Schmetterling. Weil es einfach faszinierend ist, dass aus einer Raupe, wenn sie stirb ein Schmetterling wird. Für mich bedeutet es, dass egal was gerade nicht so schön ist und man denkt es geht nicht weiter, es eigentlich noch schöner weitergehen wird.</p></blockquote>
<p><strong>Glauben Sie, dass das Reisen nicht nur Ihre Kunst, sondern auch Ihr Leben als Ganzes bereichert hat? Wenn ja, wie?</strong></p>
<p><em>Absolut! Die Welt zu sehen, die verschieden Kulturen, Menschen….Das alles öffnet den persönlichen Horizont. Reisen bildet, wie man so schön sagt&#x1f60a;</em></p>
<p><strong>Wie reagieren die Menschen auf Ihre Kunst? Gibt es besondere Rückmeldungen oder Geschichten von Betrachtern, die Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind?</strong></p>
<p><em>Es gibt eigentlich durchgehend nur positive Rückmeldungen. Aber ja, ich habe das Glück, dass meine Bilder sehr beliebt sind und die Menschen die Bilder kaufen weil es ihr zu Hause bereichert. Ich darf mir das neue zuhause der Bilder ganz oft persönlich anschauen oder wenn das nicht geht dann kriege ich immer ein Foto&#x1f60a;</em></p>
<h4>Was bedeutet für Sie Kunst?</h4>
<p><em>Was bedeutet Kunst für mich, hmm eigentlich alles. Zusammen mit meiner Familie vervollständigt mich die Kunst.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>So lange sie niemandem schadet darf die Kunst alles.</em></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über Sie an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p>&#x1f60a;Diese Frage wurde mir noch nie gestellt. Ich habe keine „Leichen“ im Keller oder als junges Ding Nacktfotos machen lassen&#x1f60a;Also denke ich, ich stehe ganz gut da&#x1f60a;</p>
<p><strong>Wer soll Ihre Kunst auf keinen Fall kaufen?</strong></p>
<p><em>Hmmm, ich sage immer bei meinen Bildern: Das Bild findet seinen Menschen, und der Mensch sein Bild. Jeder der sich an meinen Kunstwerken erfreut darf sie kaufen. Nicht so glücklich wäre ich wenn sie verändert oder gar zerstört werden würden. Wenn ich das wüsste würde ich es niemals verkaufen.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe und frohes Schaffen. Ich bin gespannt auf die Solo-Ausstellung!</strong></p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-116-pura-vida-von-nadia-schreiner-aus-luxemburg/" target="_blank" rel="noopener">Anmerkung der Reaktion: Das 116.Werk der Woche finden Sie hier!</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier:<a href="https://www.painting-journeys.com/" target="_blank" rel="noopener"> https://www.painting-journeys.com/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Otto Zitko im Interview &#8211; Im Labyrinth der Linien &#8211; Ausstellung SO WHAT in Berlin</title>
		<link>https://arttrado.de/news/otto-zitko-im-interview-im-labyrinth-der-linien-ausstellung-so-what-in-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Feb 2025 05:11:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Zitko]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Crone]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmagazin]]></category>
		<category><![CDATA[Linien]]></category>
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		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Labyrinth der Linien: Otto Zitko im Interview &#8211; Ausstellung SO WHAT in Berlin Seit den 1980er-Jahren prägt er mit <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/otto-zitko-im-interview-im-labyrinth-der-linien-ausstellung-so-what-in-berlin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Im Labyrinth der Linien: Otto Zitko im Interview &#8211; Ausstellung SO WHAT in Berlin</h4>
<p>Seit den 1980er-Jahren prägt er mit seinem expressiven, gestischen Ansatz die internationale Kunstszene und zählt zu den wichtigsten Vertretern einer Kunst, die sich radikal dem Prozess und dem Augenblick verschreibt. Zitkos Arbeiten, die den Betrachter nicht nur visuell, sondern auch körperlich in ihren Bann ziehen, sind in bedeutenden Museen und Sammlungen weltweit zu finden.</p>
<p>Kunstfreunde aus Deutschland haben vom 22. Februar bis 24. April 2025 die Möglichkeit, ausgewählte Arbeiten von Zitko in der Galerie Crone in Berlin zu betrachten. <a href="https://arttrado.de/news/crone-berlin-zeigt-otto-zitko-ausstellung-so-what/" target="_blank" rel="noopener">In seiner Ausstellung SO WHAT werden 14 großformatige Arbeiten des Künstlers gezeigt.</a></p>
<h4>Otto Zitko im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin in Wien, es geht so, ich sortiere und räume auf.</em></p>
<p><strong>Ihre Werke wirken oft dynamisch, fast impulsiv. Spiegelt sich darin Ihre Gefühlswelt wider, oder ist der künstlerische Prozess für Sie eher analytisch?</strong></p>
<p><em>Es geht um die Konstruktion der Geste. Dass sich auch ab und zu emotionale Befindlichkeiten niederschlagen, kann durchaus sein</em></p>
<p><strong>Ihre großformatigen Linienzeichnungen interagieren intensiv mit dem Raum. Wie beeinflusst die Architektur eines Raumes Ihre Herangehensweise an ein neues Projekt?</strong></p>
<p><em>Zweifelsohne sind architektonische Gegebenheiten, Lichtsituation, Möblierung etc. Parameter, die meine künstlerische Entscheidung jeweils mitbestimmen.</em></p>
<p><strong>Die letzten Jahre waren durch die globale Pandemie geprägt. Inwiefern hat diese Zeit Ihre künstlerische Praxis oder Ihre Perspektive auf Kunst beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Ich war recht froh, mehr Ruhe, Zurückgezogenheit und weniger Leistungsdruck zu verspüren.</em></p>
<p><strong>Wie sehen Sie die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst in den nächsten Jahren, und welche Rolle möchten Sie dabei spielen?</strong></p>
<p><em>Da wird sich, vor allem durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, sehr viel ändern. Ich selbst werde meinen Weg weiter gehen, auch generationsbedingt.</em></p>
<p><strong>Welchen Rat würden Sie jungen Künstlern geben, die am Anfang ihrer Karriere stehen und ihren eigenen Stil finden möchten?</strong></p>
<p><em>Nicht sofort und primär an die Karriere denken, sondern daran arbeiten, gute Kunst zu machen.</em></p>
<h4>Was macht gute Kunst für Sie aus?</h4>
<p><em>Gute Kunst sollte emotional oder intellektuell berühren können.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Grenzen sind dort zu ziehen, wo Grundrechte anderer, wie etwa das Recht auf Menschenwürde, verletzt wird.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein prägendes Erlebnis aus Ihrer Kindheit oder Jugend, das Ihren Weg als Künstler entscheidend beeinflusst hat?</strong></p>
<p><em>Mein Großvater war Hobbymaler und Holzschnitzer. Ich habe seine Werke sehr bewundert und gemocht.</em></p>
<p><strong>Auf welche Ihrer Arbeiten sind Sie ganz besonders stolz?</strong></p>
<p><em>Ich bin sehr streng, was die Autorisierung meiner Arbeiten betrifft und gebe grundsätzlich nur solche frei, die ich als gelungen betrachte.</em></p>
<p><strong>Wer soll sich mit Ihrer Kunst auseinandersetzen und warum sollte man die aktuelle/kommende Ausstellung besuchen? </strong></p>
<p><em>Die Besucher_innen, die Interesse haben, werden Bilder sehen, mit denen ich mich im Sommer/Herbst letzten Jahres auseinandergesetzt habe, sie finalisiert oder eine Entscheidung zur Freigabe getroffen habe. Diese wurden in Relation zueinander gestellt sowie mit neuen Tafeln ergänzt.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
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		<title>Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 15:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerin]]></category>
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		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Bayrisches Nationalmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[UNESCO]]></category>
		<category><![CDATA[Finissage]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Rita Sabo]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum Besucherinnen und Besucher konnten in den letzten Wochen inhaltlich und formal um <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-rita-sabo-ausstellung-im-bayerischen-nationalmuseum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit Rita Sabo: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum</h4>
<p>Besucherinnen und Besucher konnten in den letzten Wochen inhaltlich und formal um den „Sacred Planet“ kreisen: Mit Skulpturen und teils großformatigen Gemälden präsentierte Künstlerin Rita Sabo im Mars-Venus-Saal des Bayerischen Nationalmuseums ihre Werke rund um den heiligen Planeten und damit verbundene aktuelle Themen. Nach einer erfolgreichen, rund fünfwöchigen Laufzeit fand am 16. Januar die Finissage mit Abendveranstaltung statt. Die Ausstellung selbst ist noch bis einschließlich 19. Januar 2025 zu sehen.</p>
<h4>Rita Sabo &#8211; „Sacred Planet&#8220;</h4>
<p>Inhaltlich und formal umkreist Rita Sabo in den ausgestellten Werken das Thema Nachhaltigkeit. Im Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung steht die Erde als heiliger und damit unantastbarer Planet. Mit dem „Sacred Planet“, einer Kugel, die von zwei Ringen umfasst wird, die den kontinuierlichen Energiefluss symbolisieren, hat die Künstlerin ein starkes und einprägsames Symbol geschaffen, das sinnbildlich für die Würde und Unantastbarkeit der Erde steht und damit von größter Relevanz und Aktualität ist. Als Inspiration dienen Sabo die Gesetze der sakralen Geometrie und Erkenntnisse der Metaphysik, die sie in kaleidoskopartige Werke aus geometrischen Formen und Symbolen übersetzt.</p>
<p>Das Herzstück der Ausstellung bildet eine Gruppe von „Sacred Planet“-Skulpturen in verschiedenen Farben, die symbolisch für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der von der UN verabschiedeten Agenda 2030 stehen. Diese sind als ein künstlerischer Appell zu verstehen, der Erde als biodiversem Lebensraum wieder mehr Respekt entgegenzubringen. So bringt die Künstlerin ihre Vision von einer ganzheitlich gelebten, globalen Nachhaltigkeit zum Ausdruck und unterstützt die Kampagne #Art4GlobalGoals.</p>
<p>Der „Sacred Planet“, der mitunter auch in Sabos farbintensiven Gemälden zu finden ist, hat seine Wurzeln in antiken, heiligen Zeichen und ist nur ein Beispiel ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit mythischen Symbolen. Zusammen mit geometrischen Formen bilden sie das Gerüst ihrer hypnotisierenden Werke. In ihrer eigenen künstlerischen Handschrift und Bildsprache, die mitunter geradezu futuristisch erscheint, überträgt die Künstlerin sie in einen zeitgenössischen Kontext und ermöglicht somit deren Neuinterpretation.</p>
<blockquote><p>„Mit meiner Kunst möchte ich die Menschen auf einer unterbewussten Ebene erreichen. Dafür mache ich mir die Symbolik zunutze, die ich aus der Vergangenheit in die Gegenwart transformiere und in die Zukunft transzendiere.“ &#8211; Rita Sabo</p></blockquote>
<h4>Rita Sabo im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und woran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin gerade wieder nach Wien zurückgekommen, nachdem ich letzte Woche für die Ausstellungseröffnung im Bayerischen Nationalmuseum in München war. In den letzten Monaten habe ich viel Zeit in die neuen Bilder für die Ausstellung gesteckt. Nun freue ich mich auf einen entspannten Jahresausklang und darauf, was das neue Jahr bringen wird.</em></p>
<p><strong>&#8222;Sacred Planet” ist ein wiederkehrendes Thema in Ihrer Arbeit. Was können Besucher in München erwarten? Gibt es neue Werke oder<br />
Perspektiven, die Sie präsentieren?</strong></p>
<p><em>Der „Sacred Planet“ bildet das Herzstück dieser Ausstellung. Es gibt 17 +1 Skulpturen, jede davon steht für eines der 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs). Der zusätzliche „Sacred Planet“ vereint all diese Ziele und repräsentiert unsere Erde und das Bestreben, sie zu beschützen, damit alle Menschen und die zukünftigen Generationen ihre Schönheit und Fülle genießen können. Zudem sind einige meiner<br />
Bilder zu sehen, die sich auf einer unterbewussteren Ebene mit unserer Welt, dem Universum und der Verbindung von all dem auseinandersetzt.</em></p>
<p><strong>Wie passen die Themen Ihrer Ausstellung in die aktuelle globale Diskussion über Nachhaltigkeit und Umweltschutz?</strong></p>
<p><em>Mir geht es in meiner Kunst darum, zu verstehen, aber in erster Linie zu spüren, dass wir eine große Einheit bilden. Die Menschen, die Natur – wir sind niemals losgelöst voneinander. Unsere Erde schenkt uns alles, was wir brauchen. Daher ist es unsere Aufgabe, sie wertzuschätzen und zu erhalten.</em></p>
<p><strong>Sie arbeiten oft mit Symbolik und heiliger Geometrie. Gibt es bestimmte Symbole, die in dieser Ausstellung eine zentrale Rolle spielen?</strong></p>
<p><em>Anhand von Symbolen möchte ich eine nonverbale Kommunikation über Sprachbarrieren und verschiedene Kulturen hinweg ermöglichen. Diese Ausstellung kreist um „Sacred Planet“ – das Symbol für unseren Planeten und den ewigen Fluss des Lebens.</em></p>
<p><strong>Sie integrieren alte Muster und spirituelle Konzepte in Ihre Arbeit. Gibt es eine besondere Kultur oder ein Mythos, der Sie aktuell inspiriert?</strong></p>
<p><em>Meine größte Inspirationsquelle ist die sakrale Geometrie. Hinzu kommen Themen wie Architektur, Musik, Literatur, Philosophie und Psychologie, die in meine Werke einfließen. Ich beschäftige mich viel mit Themen aus der Metaphysik, die großen Fragen unseres Seins. Dazu gehört auch das Konzept der Zeit: Die Vergangenheit in die Gegenwart transportieren und in die Zukunft transformieren. All das webe ich in<br />
meine Muster ein und möchte die Betrachter:innen auf einer tieferen Ebene berühren</em></p>
<p><strong>Ihre Arbeit ist tief in den Konzepten von Natur und Kosmos verwurzelt. Wie beeinflussen persönliche Erlebnisse Ihre künstlerischen Entscheidungen?</strong></p>
<p><em>Die Verbundenheit zur Natur und das Gefühl, Teil eines großen Ganzen zu sein, berührt mich sehr. Diese Einflüsse zeigen sich in meiner Kunst und auch in meinen Entscheidungen in Bezug auf meine Arbeit. Ich gehe mit offenen Augen durch das Leben und achte auf Zeichen und Symbole, die mir begegnen. Aus diesem achtsamen Zustand schöpfe ich sehr viel Inspiration für meine zukünftigen Werke.</em></p>
<p><strong>Ihre Werke wurden in Venedig, Paris und Deutschland ausgestellt. Wie haben diese internationalen Erfahrungen Ihre Kunst geprägt?</strong></p>
<p><em>Jede Ausstellung bringt eine eigene Magie, eine besondere Stimmung mit sich. Ich bin sehr dankbar, dass ich meine Kunst bereits an so vielen renommierten Orten zeigen durfte. Dadurch spüre ich immer wieder, dass meine Werke so vielschichtig sind und sich immer mit dem jeweiligen, vorherrschenden Thema verbinden — und den Menschen, die sie betrachten.</em></p>
<p><strong>Sie haben sowohl mit Malerei als auch mit Skulpturen gearbeitet. Gibt es ein Medium, das Ihnen besonders am Herzen liegt, und warum?</strong></p>
<p><em>Die Malerei ist sicherlich meine große Leidenschaft. Ich habe immer Zeichensachen mit mir, um Skizzen anzufertigen und meine Ideen schnell auf Papier bringen zu können. Ich genieße es aber auch, Skulpturen zu formen und mit neuen Materialien zu experimentieren. Mir ist es wichtig, jedem Kunstwerk, das ich im Kopf habe, die Form zu verleihen, die es am besten repräsentiert.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie an neue Projekte heran? Beginnt der Prozess mit einer Idee, einem Bild oder vielleicht einer Emotion?</strong></p>
<p><em>Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal ist es ein Traum, manchmal ein Zeichen – und ab und zu erscheint mir ein klares, fertiges Bild vor Augen. Ich bin eine sehr intuitive Person. Während des Prozesses kann sich noch viel verändern, wenn es sich für mich richtig anfühlt</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Farbe in Ihrer Arbeit, und wie wählen Sie Ihre Farbpalette aus?</strong></p>
<p><em>Farbe ist ein essenzieller Teil meiner Werke. Ich arbeite mit sehr auffälligen, intensiven Farben, die aus dem Dunklen herausstechen. Sie sind wie gute Ideen oder kraftvolle Gedanken, die sich von dem Rest, der uns im Kopf herumschwirrt, abheben. Zu Beginn habe ich bereits ein Gefühl, welche Farbe vorherrschen wird. Im Laufe der Arbeit kommt es dann zu Akzenten und neuen Farbwelten, die daraus entstehen</em></p>
<p><strong>Wie balancieren Sie Intuition und konzeptuelle Arbeit in Ihrem künstlerischen Prozess?</strong></p>
<p><em>Die konzeptuelle Arbeit in meinen Werken gibt mir den nötigen Rahmen, in dem ich mich frei entfalten kann. Manchmal kann es schwer sein, ein weißes Blatt zu füllen. Wenn sich darauf bereits ein paar Linien befinden, lenken sie das Denken in eine Richtung, die vorher vielleicht untergegangen wäre. Ich mag diese Wegweiser und habe das Gefühl, dass sie eine Art Anker bilden, an dem sich meine Fantasie<br />
festhalten kann.</em></p>
<p><strong>Wie verbinden Sie Ihre künstlerische Arbeit mit Ihrer Rolle als Mutter? Beeinflussen Ihre persönlichen Erfahrungen Ihre Kunst?</strong></p>
<p><em>Ja, auf jeden Fall. Mutter zu sein, hat mich, mein Leben und damit auch meine Kunst verändert. Ich reagiere noch feinfühliger, emotionaler auf das, was um mich und uns alle herum geschieht. Die Kunst ist der Ort, an dem ich mich und wie ich diese Welt sehe, mit anderen teilen kann. Alles, was dieses Denken und Empfinden beeinflusst, spiegelt sich in meiner Kunst wider.</em></p>
<p><strong>Welche Botschaft möchten Sie Ihren Besuchern vermitteln, besonders in Bezug auf die aktuellen globalen Herausforderungen?</strong></p>
<p><em>Ich möchte meinen Besucher:innen bewusst machen, dass wir alle miteinander verbunden sind. Was wir tun, was wir denken und wie wir handeln, unsere Vision, zeigt sich im Außen. Dankbarkeit und Wertschätzung sind die wichtigsten Mittel, um diese Gemeinschaft zu bewegen und unseren Planeten zu beschützen.</em></p>
<p><strong>Danke für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Mehr über die Künstlerin Rita Sabo</h4>
<p>Im Nordkaukasus geboren wächst Rita Sabo mehrsprachig auf, unter anderem in Basel und Zürich. Nach dem Besuch mehrerer Kunstschulen absolvierte sie ein Studium der Malerei an der Invers Schule für Gestaltung in Olten (Schweiz). Während ihr Fokus zunächst auf der Malerei liegt, bildet sie sich später am renommierten Londoner Central Saint Martins College of Art and Design im Bereich Schmuckdesign weiter.</p>
<p>2022 wurde sie von der YOU Stiftung, einer Initiative von UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven, und der Association for Art in Public für die Kampagne #Art4GlobalGoals auserwählt, sich mit den 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) künstlerisch auseinanderzusetzen. In Deutschland unter dem Namen „Agenda 2030“ bekannt, wurden diese 2015 von den Vereinten Nationen mit dem Ziel verabschiedet, die Armut zu beenden, den Planeten zu schützen und Wohlstand für alle zu gewährleisten. Nach der Präsentation ihres Kunstwerks „Sacred Planet“ im Salle Ségur des UNESCO Headquarter in Paris erlangte die Künstlerin weitere internationale Bekanntheit.</p>
<p>2023 zeigte Rita Sabo ihre Arbeiten im Salone Sansoviniano der Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz in Venedig, wo sie in einen eindrucksvollen Dialog mit Meisterwerken der Renaissance von Tizian, Tintoretto und Veronese traten. Es folgten vielbeachtete Ausstellungen im MAXXI – Museo nazionale delle arti del XXI secolo in Rom und dem Ludwig Museum in Koblenz.</p>
<p>Die Künstlerin lebt in Wien und auf Ibiza.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch der Ausstellung? <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels in München finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
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		<title>Kunst &#038; Gefühle &#8211; Sina Schulz im Podcast Klargefühl von Stephanie Werner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 11:57:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst &#38; Gefühle &#8211; Sina Schulz im Podcast Klargefühl von Stephanie Werner &#8222;Ich kann nicht malen.&#8220; Diesen Satz hört Künstlerin <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-gefuehle-sina-schulz-im-podcast-klargefuehle-von-stephanie-werner/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst &amp; Gefühle &#8211; Sina Schulz im Podcast Klargefühl von Stephanie Werner</h4>
<p>&#8222;Ich kann nicht malen.&#8220; Diesen Satz hört Künstlerin Sina Schulz oft &#8211; sei es bei ihren Malkursen oder in der Kunsttherapie. Dabei geht es gar nicht um das Können, sondern darum, die eigene Kreativität und sich selbst zu entdecken. Für Sina ist das Malen ein wunderbarer Weg, mit den eigenen Gefühlen in Kontakt zu kommen und diese in Farben und Formen auszudrücken. Im Podcast KLARGEFÜHL kann man sich von ihrer Begeisterung anstecken lassen und erfährt vieles über die Künstlerin hinter den farbenfrohen und fantasievollen Kunstwerken, die immer mehr Kunstfreunde und Sammler begeistern! <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Arbeiten der Künstlerin finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/sina-katharina-schulz-im-interview-atelier-mal-anders-ausstellung-natur-verbundenheit/" target="_blank" rel="noopener">Unser letztes Interview mit der Künstlerin finden Sie hier</a> &#8211; ebenso haben wir eine ihrer Arbeiten in unserer Kategorie <a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-113-yggdrasil-acrylgemaelde-von-sina-katharina-schulz/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Werk der Woche&#8220;</a> genauer unter die Lupe genommen!</p>
<h4 class="style-scope ytd-watch-metadata">Malen für die Seele &#8211; Durch Kreativität ins Fühlen kommen</h4>
<p>Gemeinsam mit Stephanie Werner hat die aufstrebende Künstlerin über das Thema Kunst, intuitive Malerei, Kunsttherapie und die Angst vor der weißen Leinwand gesprochen und natürlich über das Thema Kunsttherapie und warum Malen so wichtig ist.</p>
<p>Wer Lust auf Inspiration hat und mehr zu dem Thema wissen möchte, schaut oder hört unbedingt rein. Den Link zum Video findet sich hier, ansonsten gibt es den Podcast auch auf fast allen gängigen Podcast Portalen!</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/5OyfPqIttPA?si=3ZpOUH5JAwaWo-9T" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://www.sinakunst.de/wp/" target="_blank" rel="noopener">https://www.sinakunst.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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