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	<title>Herbert Brandl Archive - Arttrado.de</title>
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	<description>No earth without art</description>
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	<title>Herbert Brandl Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Galerie Bärbel Grässlin auf der Art Basel 2026 – Albert Oehlens „Fn 21“ als Schlüsselwerk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2026 13:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Galerie Bärbel Grässlin auf der Art Basel 2026 – Albert Oehlens „Fn 21“ als Schlüsselwerk Kunstmesse Art Basel 2026: Kontinuität <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-baerbel-graesslin-auf-der-art-basel-2026-albert-oehlens-fn-21-als-schluesselwerk/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Galerie Bärbel Grässlin auf der Art Basel 2026 – Albert Oehlens „Fn 21“ als Schlüsselwerk</h4>
<p>Kunstmesse Art Basel 2026: Kontinuität statt Marktlogik: Wer den Stand der Galerie Bärbel Grässlin auf der Art Basel 2026 in Halle 2.0 besucht, begegnet einer bewusst kuratierten Gegenposition zur Logik des klassischen Messebetriebs. Statt eines auf schnelle Wiedererkennbarkeit und Marktperformance ausgerichteten „Best-of“ zeigt die Galerie eine langfristig gedachte Erzählung zeitgenössischer Kunst.</p>
<p>Im Zentrum steht eine Auswahl von Künstlerinnen und Künstlern, die die Entwicklung der zeitgenössischen Malerei und Skulptur im deutschsprachigen und europäischen Raum seit den 1980er-Jahren entscheidend geprägt haben. Dazu zählen unter anderem Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Günther Förg, Imi Knoebel, Georg Herold sowie Heimo Zobernig und jüngere Positionen wie Jana Schröder oder Andreas Breunig.</p>
<p>Die Präsentation ist dabei weniger als Marktübersicht zu verstehen, sondern als kuratorisches Statement über künstlerische Haltung, institutionelle Kontinuität und die Erweiterung des Malereibegriffs.</p>
<hr />
<h4>Programmatische Kontinuität: Die Galerie als kuratorische Instanz</h4>
<p>Die Galerie Bärbel Grässlin steht seit Jahrzehnten für ein Programm, das sich konsequent gegen kurzfristige Trends des Kunstmarkts positioniert. Statt auf spektakuläre Einzelmomente setzt sie auf langfristige künstlerische Entwicklungen und auf Positionen, die innerhalb der Gegenwartskunst als Referenzsysteme gelesen werden können.</p>
<p>Die Art Basel 2026 wird damit zum Schauplatz eines Dialogs zwischen Generationen: zwischen den radikalen Erneuerungen der 1980er-Jahre und den aktuellen Formen malerischer und skulpturaler Forschung.</p>
<hr />
<h4>Die Generation der radikalen Erneuerung – Malerei nach der Moderne</h4>
<p>Im Zentrum der Präsentation stehen jene Künstler, die seit den 1980er-Jahren die deutsche und internationale Malerei fundamental neu definiert haben. Besonders Martin Kippenberger, Albert Oehlen, Georg Herold und Günther Förg stehen für eine Phase, in der sich die Malerei bewusst von stilistischen Dogmen und geschlossenen Systemen löste.</p>
<p>Diese Künstler entwickelten eine Bildsprache, die geprägt ist von:</p>
<p>Ironie und Systemkritik<br />bewusster ästhetischer Instabilität<br />Dekonstruktion von Bildtraditionen<br />Öffnung der Malerei hin zu Material, Text und Konzept</p>
<p>Gerade im Kontext der Art Basel 2026 Gegenwartskunst wird deutlich, wie stark diese Positionen weiterhin die Sprache heutiger künstlerischer Praxis prägen.</p>
<hr />
<h4>Albert Oehlen „Fn 21“ (1990) – Schlüsselwerk der zeitgenössischen Malerei</h4>
<p>Besondere Aufmerksamkeit innerhalb der Präsentation der Galerie Bärbel Grässlin gilt Albert Oehlens Werk „Fn 21“ (1990), das als zentrales Referenzbild der Ausstellung gelesen werden kann.</p>
<p><strong>Historischer Kontext: Malerei im Umbruch</strong></p>
<p>„Fn 21“ entsteht in einer Phase tiefgreifender Umbrüche:</p>
<p>Das Ende des Kalten Krieges verändert geopolitische und ideologische Ordnungssysteme<br />Die Kunst der 1980er-Jahre verliert ihre stilistischen Gewissheiten<br />Malerei steht unter Druck zwischen Konzeptkunst, Neo-Expressionismus und institutioneller Neubewertung</p>
<p>In dieser Situation reagiert Oehlen nicht mit einer Rückkehr zur Ordnung oder einer neuen stilistischen „Lösung“, sondern mit einer radikalen Erweiterung der Malerei als offenes System.</p>
<hr />
<h4>Bildanalyse: Überlagerung statt Hierarchie</h4>
<p>„Fn 21“ ist geprägt von einer bewussten Auflösung klassischer Bildstrukturen. Auf der Leinwand treffen aufeinander:</p>
<p>fragmentierte figurative Elemente<br />typografisch anmutende Zeichen und Schriftzüge<br />gestische, expressive Linien<br />flächige, abstrakte Farbsetzungen</p>
<p>Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Element, sondern deren gleichberechtigte Koexistenz ohne visuelle Hierarchie. Das Bild verweigert eine klare Leseordnung und destabilisiert jede Form von eindeutiger Interpretation.</p>
<p>Die Malerei wird hier nicht als geschlossenes Bildsystem verstanden, sondern als offener, konflikthafter Raum visueller Produktion.</p>
<hr />
<h4>Oehlen und die Erweiterung des Malereibegriffs</h4>
<p>Im Kontext der zeitgenössischen Malerei markiert „Fn 21“ einen entscheidenden Punkt: die endgültige Abkehr von der Vorstellung eines einheitlichen, stilistisch kohärenten Bildes.</p>
<p>Stattdessen etabliert Albert Oehlen eine Malerei, die:</p>
<p>widersprüchlich bleiben darf<br />Brüche sichtbar macht<br />keine ästhetische Eindeutigkeit anstrebt<br />sich permanent selbst infrage stellt</p>
<p>Gerade auf der Art Basel 2026, wo visuelle Wiedererkennbarkeit und marktfähige Bildsignaturen dominieren, wirkt dieses Werk wie ein bewusster Gegenentwurf.</p>
<p>„Fn 21“ erinnert daran, dass zentrale Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst dort entstehen, wo Kontrolle und Eindeutigkeit bewusst unterlaufen werden.</p>
<hr />
<h4>Generationen im Dialog – von Kippenberger bis Breunig</h4>
<p>Die Stärke der Präsentation liegt in der Verbindung dieser historischen Schlüsselpositionen mit jüngeren künstlerischen Ansätzen.</p>
<p>Positionen wie Jana Schröder, Andreas Breunig oder Alicia Viebrock führen zentrale Fragen der älteren Generationen fort, ohne sie zu reproduzieren.</p>
<p>Auch ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von:</p>
<p>Ordnung und Auflösung<br />Material und Bild<br />Konstruktion und Zufall<br />Fläche und Raum</p>
<p>Damit entsteht am Stand der Galerie Bärbel Grässlin kein historischer Rückblick, sondern ein aktiver Diskursraum zeitgenössischer Kunstproduktion.</p>
<hr />
<h4>Art Basel 2026: Kunst zwischen Markt und Haltung</h4>
<p>Die Präsentation der Galerie Bärbel Grässlin setzt auf der Art Basel 2026 bewusst einen Kontrapunkt zur zunehmenden Eventisierung des Kunstmarkts.</p>
<p>Statt kurzfristiger Aufmerksamkeit steht hier:</p>
<p>kuratorische Kontinuität<br />kunsthistorische Tiefe<br />langfristige Künstlerentwicklung</p>
<p>und die Frage nach der Relevanz künstlerischer Haltung</p>
<p>Im Zentrum steht dabei weniger das einzelne Werk als die übergreifende Struktur eines Programms, das sich seit Jahrzehnten konsequent gegen Vereinfachung und Marktlogik behauptet.</p>
<hr />
<h4>Fazit: Warum „Fn 21“ 2026 aktueller ist denn je</h4>
<p>Gerade im Kontext der Art Basel 2026 zeigt sich die anhaltende Relevanz von Albert Oehlens „Fn 21“. Das Werk steht exemplarisch für eine Malerei, die sich nicht beruhigen lässt – weder formal noch inhaltlich.</p>
<p>In einer Gegenwart, in der viele künstlerische Positionen auf Wiedererkennbarkeit optimiert sind, bleibt „Fn 21“ ein Bild der produktiven Unsicherheit. Genau darin liegt seine anhaltende Stärke – und seine zentrale Bedeutung innerhalb der Präsentation der Galerie Bärbel Grässlin auf der Art Basel 2026.</p>
<p data-section-id="zllnm2" data-start="1479" data-end="1527"> </p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="Ed1J4k5lEg"><a href="https://arttrado.de/news/art-basel-2026-die-wichtigsten-trends-im-globalen-kunstmarkt/">Art Basel 2026: Die wichtigsten Trends im globalen Kunstmarkt</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Art Basel 2026: Die wichtigsten Trends im globalen Kunstmarkt&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/art-basel-2026-die-wichtigsten-trends-im-globalen-kunstmarkt/embed/#?secret=oimowRds1M#?secret=Ed1J4k5lEg" data-secret="Ed1J4k5lEg" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 data-section-id="zllnm2" data-start="1479" data-end="1527">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Albert Oehlen,Fn 21, 1990, Oil on canvas &#8211; 214 x 214 cm / 84.2 x 84.2 in. (c)GalerieBärbelGrässlin</p>
<p>Mehr über die Galerie Bärbel Grässlin: <a href="https://www.galerie-graesslin.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.galerie-graesslin.de/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN</title>
		<link>https://arttrado.de/news/painting-nature-werke-aus-der-sammlung-im-kunstraum-graesslin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 07:55:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN Kunst im Schwarzwald: Vom 3. Juli 2023 bis Ende 2024 <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/painting-nature-werke-aus-der-sammlung-im-kunstraum-graesslin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN</h3>
<p>Kunst im Schwarzwald: Vom 3. Juli 2023 bis Ende 2024 zeigt die Sammlung Grässlin im KUNSTRAUM GRÄSSLIN und den RÄUMEN FÜR KUNST in St. Georgen im Schwarzwald unter dem Titel PAINTING NATURE eine neue Ausstellung. Die Präsentation gibt Einblicke in die mannigfaltigen Erscheinungsformen von Natur in den Werken der Künstlerinnen und Künstler der Sammlung.</p>
<p>Der Mensch betrachtete sich lange als Teil der Natur, in der er die göttliche Ordnung verwirklicht sah. Mit der Aufklärung, dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, dem Zeitalter der Revolutionen sowie der Industrialisierung werden im 18. und 19. Jahrhundert jene Umbrüche vollzogen, die der Moderne den Weg ebnen.</p>
<p>Der Mensch wird sich seiner eigenen Gestaltungskraft mehr und mehr bewusst und nimmt seine Umwelt nicht mehr länger als gottgegeben wahr. Indem er sie erforscht und für sich nutzbar macht, erhebt er sich zusehends über sie.</p>
<p>Nachdem die Kunst viele Jahrhunderte im Dienst religiöser und weltlicher Macht stand, folgt auch sie als Reaktion auf diese Entwicklungen ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten und wird autonom. Die Loslösung von der gegenständlichen Welt vollzieht sich schrittweise am Vorbild der Natur. Das Motiv wird in diesem Prozess Mittel zum Zweck, um die grundlegenden Parameter und inhärenten Eigenschaften des Bildes zu ergründen.</p>
<h4>Die Anfänge der Sammlung Grässlin</h4>
<p>Jean Fautriers Gemälde Poires dans une vasque (1938) und Allée d’arbres (1927–1928), welche die Anfänge der Sammlung Grässlin markieren, stehen beispielhaft für diese Entwicklung. Durch sie lässt sich nachvollziehen, wie die Künstlerinnen und Künstler der Moderne ausgehend von traditionellen Sujets wie Stillleben und Landschaftsdarstellungen zu einer immer abstrakteren Bildsprache finden. Somit sind die Formen der Baumallee in Allée d’arbres in einem Maße in reine Farbe aufgelöst, die sich an der Grenze zum Informellen befinden und die Landschaft nur noch andeuten. Und auch in dem Stillleben Poires dans une vasque wurde der Farbwirkung mehr Bedeutung zugemessen als einer realitätsgetreuen Darstellung des Motivs.</p>
<h4>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts</h4>
<p>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führt dieser Bruch mit den Konventionen zu einer noch nie dagewesenen Fülle an Stilen, Formen und Praktiken. Genauso vielfältig wie die künstlerischen Ansätze dieser Zeit sind auch die Manifestationen von Natur in der Kunst. Die sich ab Ende der 1960er Jahre entwickelnde Land Art führt bis dato als „arm“ und „nicht künstlerisch“ geltende, alltägliche Naturmaterialien als Werkstoff ein, wofür Stone Line, 1978, von Richard Long exemplarisch steht. Auf seinen Wanderungen sammelte Richard Long zunächst vorgefundene Materialien wie Fundholz und Steine und ordnete diese nach geometrischen und geologischen Vorgaben, um daraus Bodenskulpturen zu schaffen.</p>
<p>Anhand der Bilder von Georg Baselitz, Herbert Brandl, Günther Förg, Ika Huber, Imi Knoebel und Albert Oehlen, aber auch jenen der jüngsten Künstlergeneration der Sammlung Grässlin – Andreas Breunig, Rachel von Morgenstern und Stefan Müller – wird deutlich, wie die Prämissen der gestischen Abstraktion mit ihrer organischen, der Natur entlehnten Formensprache seit der Moderne bis in die Gegenwart hineinwirken. So werden die Grenzen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion immer wieder auf den Prüfstand gestellt oder aber Natur als Inspirationsquelle expressiver malerischer Gesten in den Fokus gerückt.</p>
<h4>Unterschiedliche Strömungen der Moderne</h4>
<p>Heimo Zobernig setzt sich in seinen Werken mit den unterschiedlichen Strömungen der Moderne auseinander und stellt ihre Paradigmen infrage. In dem titelgebenden Bild Painting Nature (2022) reduziert er die Vorstellung von Natur auf seine eigene malerische Strategie, indem er den Schriftzug „Painting Nature“ auf den abstrakten Malgrund setzt. Im Gegensatz dazu hat Herbert Brandl keine Scheu, sich mit den kitschbehafteten Sujets der Tier- und Landschaftsmalerei auseinanderzusetzen. Mit einer Bildsprache, die sich zwischen Abstraktion und Einfühlung bewegt, macht er das Genre in der zeitgenössischen Malerei salonfähig.</p>
<p>In den Werken von Cosima von Bonin, Henning Bohl. Mark Dion, Martin Kippenberger, Hans-Jörg Mayer und Tobias Rehberger erhalten Naturerscheinungen eine symbolische oder metaphorische Bedeutung. So verweisen zum Beispiel die Pilze von Cosima von Bonin auf deren ambivalente Bedeutung als Schutzschirm, als Träger halluzinogener Wirkstoffe oder als Symbol von Männlichkeit. Während Hans-Jörg Mayers Tulpenbilder die Frage aufwerfen, ob die in holländischen Gewächshäusern kultivierten und als Massenware in Discountern wie Aldi und Lidl verkauften Tulpen überhaupt noch als Natur betrachtet werden können, befragt Mark Dion mit seiner Library for the Birds of Antwerp (1993) die kulturelle</p>
<p>Repräsentation von Natur in einer Welt, in welcher der Mensch sie sich zu eigen macht und sich grenzenlos an ihr bedient.</p>
<h4>PAINTING NATURE</h4>
<p>PAINTING NATURE zeigt eindringlich, dass es das ‚eine‘ Bild von Landschaft und Natur nicht gibt. Die Herausforderung liegt in der Kunst wie im Leben gerade darin, immer wieder von neuem mit jeder neuen Generation nach dem gegenwärtigen Bezug zwischen dem Menschen und der Welt zu fragen. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Rundgangführer.</p>
<p>Öffnungszeiten KUNSTRAUM GRÄSSLIN: nach Vereinbarung.</p>
<p>Der KUNSTRAUM GRÄSSLIN und die RÄUME FÜR KUNST können mit einem geführten Rundgang besichtigt werden. Einige der externen RÄUME FÜR KUNST können auch ohne Führung besichtigt werden.</p>
<p>Weitere Informationen zur Sammlung: <a href="http://www.sammlung-graesslin.eu" target="_blank" rel="noopener">http://www.sammlung-graesslin.eu</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch im Schwarzwald? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1829149&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com </a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Kunst der Fuge &#8211; Joseph Marsteurer bei Reinisch Contemporary</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-kunst-der-fuge-joseph-marsteurer-bei-reinisch-contemporary/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2022 10:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Grosse]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Kunst der Fuge &#8211; Joseph Marsteurer bei Reinisch Contemporary Der Kurator Günther Holler-Schuster über &#8222;die Kunst der Fuge&#8220;: &#8222;Marsteurers <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-kunst-der-fuge-joseph-marsteurer-bei-reinisch-contemporary/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Kunst der Fuge &#8211; Joseph Marsteurer bei Reinisch Contemporary</h3>
<p>Der Kurator Günther Holler-Schuster über &#8222;die Kunst der Fuge&#8220;: &#8222;Marsteurers Malerei geht davon aus, dass der Pinselstrich das Grundmodul der Malerei sei. Er ist die Vermittlung zwischen Farbe und Motiv, er ist üblicherweise der treueste Diener der Darstellung bzw. der Illusion. Ist er verabsolutiert und isoliert, wird er selbst zum Bild und funktioniert im Detail genauso wie das System im Ganzen. Marsteurer produziert seit Jahren schon Pinselstriche, dokumentiert und archiviert sie und hält sie für spätere Verwendungen bereit. Diese Grundlagen der Malerei, auf Folien aufgebracht, können jederzeit und auf unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen. Man kann sie beliebig auf glatte Oberflächen – Platten, Folien, Röhren, etc. – aufbringen, die man in der Folge in neue Formzusammenhänge führen kann.”</p>
<p>Der innerhalb der Malerei begonnene Prozess ist somit in den Kontext der Skulptur eingetreten. Biegen und Verformen sind Methoden der Bildhauerei, nicht der Malerei. Joseph Marsteurer stellt diesmal konsequenterweise auch monumentale plastische Gebilde vor, die vegetabilen Formen gleichen, aber auch als völlig abstrakte dreidimensionale Malereien definiert werden können. So sehr sich diese Kunst auf das Konzeptionelle beruft, stellt sie sich doch opulent und visuell äußerst attraktiv dar.</p>
<p>Holler-Schuster weiter:</p>
<p>“Man kann sich Kunst als ein System vorstellen, in dem ein Zusammenspiel von Einzelphänomenen vorherrscht. Die Theorie der Kunst versucht wenigstens seit der Renaissance, dieses System zu ergründen und Begrifflichkeiten einzuführen, die es erfassen sollen. Kunst kann Systeme entlarven, überspitzen, in neue Modelle transformieren und auf diese Weise unsere Wahrnehmung der Welt infrage stellen.”</p>
<p>Die Zwischenräume, sowohl der Begriffswelt als auch der konkreten Möglichkeiten der Materialisierung, sind für Marsteurer von großem Interesse. Die Fuge ist ein musikalisches Kompositionsprinzip polyphoner Mehrstimmigkeit, oder auch ein Zwischenraum physikalischer Art, zwischen zwei Teilbereichen, Bauteilen oder Materialien. Die Linguistik kennt die Fuge als jene Stelle, an der in Komposita die einzelnen Bestandteile aneinandergrenzen.</p>
<p>Wenn man es will, bieten Marsteurers Werke Modelle der Malereitheorie, ohne dass man sie als solche begreifen muss. Bachs Fugen können letztlich als ästhetische Erlebnisse wirksam sein, ohne dass sich ihr komplexer theoretischer Aufbau als solcher vordrängt.</p>
<h4>Die Kunst der Fuge</h4>
<p>Eröffnung: Freitag, 18. März 2022 , 19.00 Uhr</p>
<p>Ausstellungsdauer: 19.–29. März und 22.–30. April 2022</p>
<p>Veranstaltungsort:  Galerie Reinisch Contemporary</p>
<p>Hauptplatz 6, 8010 Graz, Österreich</p>
<h4>ÜBER REINISCH CONTEMPORARY</h4>
<p>Reinisch Contemporary vertritt mehr als 25 Künstler, sowohl neue als auch etablierte, wie etwa Herbert Brandl, Katharina Grosse und Hubert Schmalix. Mit Schwerpunkt auf Kunst nach 1980, handelt die Galerie mit Gemälden, Skulpturen, Fotografien und Drucken.</p>
<p>Die Galerie betreibt zwei Standorte in Österreich: eine im Herzen von Graz und eine weitere im Schloss Kalsdorf bei Ilz. Die Galerie am Grazer Hauptplatz wurde Anfang 2012 eröffnet. Auf mehr als 200 Quadratmetern werden hier stetig wechselnde Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert. Im Schloss Kalsdorf, unweit von Graz, finden auf über 1,000 Quadratmetern punktuell Ausstellungen und Besichtigungen statt.</p>
<p>Die Galerie ist bei den grossen österreichischen Kunstmessen präsent. Reinisch Contemporary arbeitet mit Museen und Kulturinstitutionen zusammen, berät Sammlungen und trägt mit Publikationen zum Kunstdiskurs bei.</p>
<p>Ein weiterer Fokus richtet sich auf authentische Stücke nomadischer Textilkunst. Helmut Reinisch verfasste mehrere Bücher zu diesem Thema und zählt zu den führenden Sachverständigen für die traditionelle Knüpf- und Webkultur von Marokko, Persien und der Türkei.</p>
<p>Durch vielfältige Ausstellungen, Kollaborationen, Künstlerstipendien und interdisziplinäre Projekte ermöglicht Reinisch Contemporary Begegnungen und Austausch zwischen Künstlern, Sammlern, Kuratoren und der Öffentlichkeit.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="http://www.marsteurer.net/" target="_blank" rel="noopener">http://www.marsteurer.net/</a></p>
<p>Weitere Informationen über die Ausstellung: <a href="https://www.reinisch-graz.com/">AKTUELLES &#8211; www.reinisch-graz.com</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Graz? &#8211; <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1978544&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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