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	<title>Hans Ulrich Obrist Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bernar-venet-1961-looking-forward-parallel-zur-biennale-arte-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 12:16:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024 Vom 20. April bis 16. Juni 2024 zeigt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bernar-venet-1961-looking-forward-parallel-zur-biennale-arte-2024/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024</h4>
<p>Vom 20. April bis 16. Juni 2024 zeigt die Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz die Ausstellung &#8222;Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!&#8220; in Zusammenarbeit mit dem Ministero della Cultura und der Association for Art in Public in ihrem historischen Salone Sansoviniano, zu dem man über das Museo Correr gelangt. Hier werden Venets Werke an einem der berühmtesten Orte Venedigs spannungsreich in einen kunsthistorischen Kontext mit Gemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese gestellt.</p>
<p>&#8222;Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!&#8220; zeigt Beispiele der berühmten Teerkunstwerke und Kartonreliefs des Künstlers sowie zwei beeindruckende Rauminstallationen. Wie der Titel der Ausstellung andeutet, wird der Besucher mit den künstlerischen Anfängen von Bernar Venet konfrontiert. 1961, während seines Militärdienstes im südfranzösischen Tarascon, begann der damals erst 19-jährige Venet mit einfachen, neuen Materialien zu experimentieren. Diese wurden zum Markenzeichen seiner künstlerischen Erkundungen: Teer und Karton.</p>
<p>Innerhalb von nur zwei Jahren entwickelte er schnell und mit größter Überzeugung jene Themen, die sein künstlerisches Schaffen über viele Jahre hinweg prägen sollten, und betrat dabei radikal neue Wege. In einem kurzen Zeitraum entstanden Werke wie die Teerbilder, der Kohlenhaufen (Tas de Charbon) und Taramacadam. Noch erstaunlicher als diese künstlerischen Ansätze war, dass Bernar Venet schon damals seine Aktivitäten fotografisch festhielt. Praktisch jede Aktion wurde dokumentiert: Teer, der am Rand eines Steinbruchs herunterrinnt, die Entstehung von Five India Ink Drawings in Three Seconds (1961) und die erste Performance von Venet, bei der er sich zwischen den Abfall in den Straßen von Tarascon legt.</p>
<h5>Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums in Koblenz über Bernar Venet</h5>
<p>&#8222;<em>Ein Rückblick auf das experimentelle Schaffen von Bernar Venet in den Jahren 1961 bis 1965 bestätigt aus heutiger Sicht zweifellos das Visionäre in der Kunst Venets schon in einem sehr frühen Stadium seiner Karriere. Seine konsequenten Performances, Vorträge und Ausstellungen haben in ihrer Intensität und radikalen Abweichung von ausgetretenen Pfaden neue Ausdrucksweisen, Formen und Begriffe in die zeitgenössische Kunst eingebracht und zeigen auch heute noch, wie sehr die Kunst die Wahrnehmung jedes Einzelnen verändert. Was sein Werk in Form und Sprache lebendig und berührend macht, obwohl es konzeptionell und abstrakt, zugleich materiell und entmaterialisiert ist, ist die Tatsache, dass es als &#8222;Gesamtkunstwerk&#8220; wahrgenommen wird &#8211; als Verschmelzung von Leben und Kunst. In diesem Sinne ist der Blick zurück auf 1961 gleichzeitig ein Blick nach vorn&#8220;, </em>&#8211; kommentiert Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums in Koblenz.</p>
<h4>Ausstellung im Dialog mit der 60. Biennale Arte</h4>
<p>Dirk Geuer, der Kurator des diesjährigen Ausstellungsprogramms der Biblioteca Nazionale Marciana parallel zur Biennale Arte 2024, ergänzt: &#8222;Bernar Venets kunsthistorisch bedeutsames Werk an einen historisch bedeutsamen Ort wie die Biblioteca Marciana zu bringen, war schon lange ein großer Wunsch von mir. Durch die Gegenüberstellung solch bedeutender Werke der zeitgenössischen Kunst mit den Renaissance-Gemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese wird ein Dialog zwischen neuen und alten Meistern eröffnet, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart auf Augenhöhe begegnen.&#8220;</p>
<p>Die Ausstellung tritt in einen direkten Dialog mit der 60. Biennale Arte in Venedig. Und stellt die Aktualität und Zukunftsfähigkeit der innovativen und unangepassten Anfänge Venets, die für das Verständnis der zeitgenössischen Kunst grundlegend sind, eindrucksvoll unter Beweis.</p>
<h4>Ausstellung: Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!</h4>
<p>20. April bis 16. Juni 2024</p>
<p>Salone Sansoviniano der Biblioteca Nazionale Marciana</p>
<p>Zugang zur Ausstellung über das Museo Correr</p>
<p>Piazza San Marco n.52 &#8211; Ala Napoleonica, I &#8211; 30124 Venedig</p>
<p>Öffnungszeiten täglich 10 – 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)</p>
<h4>Begleitende Publikation:</h4>
<p>Bernar Venet. 1961 &#8211; 1965. Hypothèse. Immancence.</p>
<p>230 Seiten mit Texten von Bernard Ceysson, Alexandre Devals, Thierry de Duve. Maurice Fréchuret, Déborah Laks. Thierry Lenain, Thomas McEvilley, Hans Ulrich Obrist, Arnauld Pierre. Thierry Raspail, Beate Reifenscheid und Damien Sausset.</p>
<p>Editions Bernard Chauveau, Paris, Frankreich 2024 (Französisch und Englisch).</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch in Kürze bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf</title>
		<link>https://arttrado.de/news/metoo-stellt-kunstwelt-auf-den-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 20:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf Die weltweite #MeToo-Bewegung stellt die Kunstwelt auf den Kopf. Die durch den Filmproduzenten Harvey <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/metoo-stellt-kunstwelt-auf-den-kopf/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf</h3>
<p>Die weltweite #MeToo-Bewegung stellt die Kunstwelt auf den Kopf. Die durch den Filmproduzenten Harvey Weinstein ausgelöste #MeToo-Bewegung hat auch in der weltweiten Kunstwelt zu Sexismus-Enthüllungen und Rücktritten geführt. Die Kampagne gegen sexuelle Übergriffe landete in diesem Jahr auf dem dritten Platz des <strong><a href="https://artreview.com/power_100/" target="_blank" rel="noopener">Kunstrankings &#8222;Power 100&#8220;</a></strong>.</p>
<p>Das britische Kunstmagazin &#8222;ArtReview&#8220; wählt damit zum erstenmal eine Bewegung aus der Gesellschaft in die Liste der einflussreichsten Figuren im internationalen Kunstbetrieb,</p>
<blockquote><p> &#8222;Ich denke, sie wäre nicht so mächtig, wenn sie nicht gebraucht würde&#8220;<br />
ArtReview-Herausgeber Mark Rappolt</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Die Metoo-Bewegung entfachte auch in vielen Museen eine Debatte, welche Kunst noch gezeigt werden darf.<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kunstzensur-wird-immer-haeufiger-gefordert/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/kunstzensur-wird-immer-haeufiger-gefordert/</strong></a></p>
<p>Die Power 100 wird 2018 von dem deutschen Galerist David Zwirner mit seinen Dependancen in New York, London und Hong Kong angeführt. Der in den vereinigten Staaten gefeierte Künstler Kerry James Marshall kletterte von Platz 68 auf Rang 2.</p>
<p>&#8222;Die diesjährige Liste reflektiert die Idee, dass Kunstgeschichte viel komplizierter ist als sie allgemein präsentiert wird&#8220;. Das Ranking zeige auch den Wunsch, neue Stimmen in der Kunst zu hören, die bisher ausgeschlossen waren, so der Herausgeber zur Deutschen Presseagentur.</p>
<p>Letztes Jahr belegte die deutsche Videokünstlerin Hito Steyerl den ersten Platz, sie findet sich heute auf Rang 4 wieder. Der künstlerische Leiter der documenta 14 Adam Szymczyk rutschte von Rang 4 auf Platz 58 ab.</p>
<p>Der chinesische Künstler Ai Weiwei findet sich nun auf Platz 5 wieder, nachdem er im letzten Jahr auf den 13. Platz landete. Auf Platz 6 finden wir die Schweizer Galeristen Iwan &amp; Manuela Wirth, ebenfalls aus der Schweiz kommt der Kurator Hans Ulrich Obrist der sich einen Platz dahinter auf der 7 positioniert.</p>
<p>Die &#8222;Power 100&#8220; wird von einer 30-köpfigen fachkundingen anonymen Jury erstellt und basiert auf einer Analyse der Machtverhältnisse in der Kunstwelt. Aufgenommen in die Rangliste werden Künstler, Galeristen, Kuratoren, Museumsdirektoren, Sammler und Kunsttheoretiker. Die Liste gilt als sehr umstritten, allerdings wird sie auch mit großem Interesse verfolgt.</p>
<p>Titelbild: <span class="rtli-master-section__image-caption-text">Viele Zettelchen mit Kommentaren an der Stelle, an der sonst das Gemälde &#8222;Hylas und die Nymphen&#8220; (1896) von John William Waterhouse in der Manchester Art Gallery hängt. Foto: Britta Pedersen</span> <span class="rtli-master-section__image-credits">© deutsche presse agentur</span></p>
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