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	<title>Hans Ulrich Obrist Archive - Arttrado.de</title>
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	<description>No earth without art</description>
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	<title>Hans Ulrich Obrist Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Vatikan-Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Patti Smith &#038; Brian Eno</title>
		<link>https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2026 10:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Vickers]]></category>
		<category><![CDATA[Patti Smith]]></category>
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		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Während viele nationale Beiträge der Biennale 2026 auf politische Konflikte, Körperdiskurse oder technologische Zukunftsfragen setzen, schlägt der Vatikan einen anderen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Vatikan-Pavillon Biennale Venedig 2026: Ein unerwarteter Höhepunkt</h4>





<p>Während viele nationale Beiträge der Biennale 2026 auf politische Konflikte, Körperdiskurse oder technologische Zukunftsfragen setzen, schlägt der Vatikan einen anderen Weg ein: Reduktion, Klang, Stille und spirituelle Wahrnehmung.</p>



<p>Der Pavillon wird als Gegenentwurf zur visuellen Überreizung der Biennale gelesen. Statt permanenter Bilderflut stehen Hören, Wahrnehmung und kontemplative Erfahrung im Mittelpunkt. Schon der Titel <em>The Ear is the Eye of the Soul</em>verweist auf diese Verschiebung der Sinne.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Worum geht es im Vatikan-Pavillon 2026?</h4>



<p>Der Vatikan-Pavillon versammelt internationale Künstlerinnen und Künstler aus Musik, Literatur und bildender Kunst, die sich mit Fragen von Spiritualität, Existenz und Wahrnehmung auseinandersetzen.</p>



<p>Im Zentrum steht kein klassisches Ausstellungsformat, sondern eine kuratierte Erfahrung aus Klanginstallationen, performativen Elementen und poetischen Interventionen. Ziel ist es, die Grenzen zwischen religiöser Erfahrung und zeitgenössischer Kunst zu öffnen, ohne missionarisch zu wirken.</p>



<p>Der Pavillon versteht sich dabei nicht als religiöse Propaganda, sondern als offener Denkraum über Sinn, Präsenz und Wahrnehmung in einer zunehmend fragmentierten Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Patti Smith und Brian Eno: Zwischen Kunst, Musik und Transzendenz</h4>



<p>Besonders große Aufmerksamkeit erhält die Beteiligung von Patti Smith, die seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von Literatur, Musik und bildender Kunst arbeitet. Ihre performative Praxis verbindet poetische Sprache mit politischem Bewusstsein und persönlicher Mythologie.</p>



<p>Auch Brian Eno, einer der einflussreichsten Klangkünstler der Gegenwart, prägt den Pavillon entscheidend. Seine Arbeiten im Bereich Ambient Music und generativer Klangsysteme stehen exemplarisch für eine Kunst, die Wahrnehmung verlangsamt und Räume statt Narrative schafft.</p>



<p>Gemeinsam stehen beide Künstler für eine Form von Gegenwartskunst, die sich nicht über Provokation, sondern über Atmosphäre und Introspektion definiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Der Vatikan zwischen Tradition und zeitgenössischer Kunst</h4>



<p>Der Auftritt des Vatikans auf der Biennale Venedig ist historisch betrachtet kein völliges Novum, doch die kuratorische Offenheit 2026 markiert eine neue Qualität.</p>



<p>Der Pavillon bewegt sich bewusst zwischen institutioneller Tradition und zeitgenössischer Experimentierfreude. Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen religiöser Symbolik und moderner Kunstproduktion, das sowohl Kunstpublikum als auch Feuilleton polarisiert.</p>



<p>Gerade diese Spannung macht den Beitrag zu einem der meistdiskutierten der gesamten Biennale.</p>





<h4 class="wp-block-heading">Vergleich: Vatikan vs. die anderen Biennale-Pavillons</h4>



<p>Im Kontext entsteht ein klarer Kontrast:</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/" target="_blank" rel="noopener">Österreichischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Körper, Performance und Grenzüberschreitung</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/deutscher-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-ruin/" target="_blank" rel="noopener">Deutscher Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Erinnerung und politische Identität</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/daenischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-maja-malou-lyse/" target="_blank" rel="noopener">Dänischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Pornografie als Zukunftslabor</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/litauischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-stiller-hoehepunkt/" target="_blank" rel="noopener">Litauischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Der stille Höhepunkt der Biennale</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/franzoesischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-yto-barrada-und-die-zukunft-der-malerei/" target="_blank" rel="noopener">Französischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Melancholie – Handwerk – Verwandlung</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/nordischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026/" target="_blank" rel="noopener">Nordischer Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Traum, Skulptur, Transformation</a><br /><a href="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/" target="_blank" rel="noopener">US-Pavillon auf der Biennale Venedig 2026: Form, Material, Ambivalenz</a></p>
<p>Vatikan: Spiritualität, Klang, Reduktion</p>



<p>Der Vatikan-Pavillon wirkt damit fast wie ein bewusster Gegenpol zur visuellen und thematischen Überladung der Biennale.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Die Kunst des Zuhörens</h4>
<p>Der Vatikan-Pavillon gehört zu jenen Beiträgen der Biennale 2026, die sich einer schnellen Vereinnahmung entziehen. Während zahlreiche nationale Pavillons auf politische Dringlichkeit, mediale Überwältigung oder technologische Zukunftsszenarien setzen, richtet sich der Blick hier auf etwas deutlich Fragileres: Aufmerksamkeit.</p>
<p>Mit Klang, Stille und performativen Interventionen entsteht ein Raum, der weniger Antworten liefert als Bedingungen für Wahrnehmung schafft. Gerade darin liegt die Stärke des Projekts. Der Pavillon verweigert sich dem Wettbewerb um Sichtbarkeit und setzt stattdessen auf eine Erfahrung, die sich erst im Verweilen entfaltet.</p>
<p>Dass mit Patti Smith und Brian Eno zwei Künstler beteiligt sind, deren Werk seit Jahrzehnten zwischen Kunst, Musik und spiritueller Reflexion oszilliert, verstärkt diese Haltung zusätzlich. Ihre Präsenz verleiht dem Projekt internationale Strahlkraft, ohne dessen leisen Grundton zu überdecken.</p>
<p>Ob der Pavillon letztlich als spirituelle Intervention, institutionelle Selbstbefragung oder als ästhetischer Gegenentwurf zur Reizökonomie der Gegenwart gelesen wird, bleibt dem Publikum überlassen. Gerade diese Offenheit macht ihn zu einem der bemerkenswertesten Beiträge der Biennale 2026.</p>
<h4>The Ear Is the Eye of the Soul</h4>
<p>Titel: <em>The Ear Is the Eye of the Soul<br /></em>Veranstalter: Holy See Pavilion<br />Kuratoren: Hans Ulrich Obrist, Ben Vickers<br />Mitwirkende Künstler: Patti Smith, Brian Eno<br />Biennale: Biennale Arte 2026<br />Ort: Venice</p>
<p><iframe title="Highlights- Padiglione Santa Sede alla 61.ma Mostra della Biennale di Venezia 2026" width="1170" height="658" src="https://www.youtube.com/embed/5C75y6Guv7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: The press conference presenting the Pavilion  (<a href="https://www.vaticannews.va/en/vatican-city/news/2026-04/venice-biennale-holy-see-hildegard-of-bingen-silence-art-sound.html" target="_blank" rel="noopener">@VaticanNews</a>)</p>
<div class="entry-content">
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bernar-venet-1961-looking-forward-parallel-zur-biennale-arte-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Apr 2024 12:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Bernar Vernet]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst in Venedig]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Reifenscheid]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Damien Sausset]]></category>
		<category><![CDATA[Bernard Ceysson]]></category>
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					<description><![CDATA[Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024 Vom 20. April bis 16. Juni 2024 zeigt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bernar-venet-1961-looking-forward-parallel-zur-biennale-arte-2024/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bernar Venet – 1961… Looking Forward! &#8211; Parallel zur Biennale Arte 2024</h4>
<p>Vom 20. April bis 16. Juni 2024 zeigt die Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz die Ausstellung &#8222;Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!&#8220; in Zusammenarbeit mit dem Ministero della Cultura und der Association for Art in Public in ihrem historischen Salone Sansoviniano, zu dem man über das Museo Correr gelangt. Hier werden Venets Werke an einem der berühmtesten Orte Venedigs spannungsreich in einen kunsthistorischen Kontext mit Gemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese gestellt.</p>
<p>&#8222;Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!&#8220; zeigt Beispiele der berühmten Teerkunstwerke und Kartonreliefs des Künstlers sowie zwei beeindruckende Rauminstallationen. Wie der Titel der Ausstellung andeutet, wird der Besucher mit den künstlerischen Anfängen von Bernar Venet konfrontiert. 1961, während seines Militärdienstes im südfranzösischen Tarascon, begann der damals erst 19-jährige Venet mit einfachen, neuen Materialien zu experimentieren. Diese wurden zum Markenzeichen seiner künstlerischen Erkundungen: Teer und Karton.</p>
<p>Innerhalb von nur zwei Jahren entwickelte er schnell und mit größter Überzeugung jene Themen, die sein künstlerisches Schaffen über viele Jahre hinweg prägen sollten, und betrat dabei radikal neue Wege. In einem kurzen Zeitraum entstanden Werke wie die Teerbilder, der Kohlenhaufen (Tas de Charbon) und Taramacadam. Noch erstaunlicher als diese künstlerischen Ansätze war, dass Bernar Venet schon damals seine Aktivitäten fotografisch festhielt. Praktisch jede Aktion wurde dokumentiert: Teer, der am Rand eines Steinbruchs herunterrinnt, die Entstehung von Five India Ink Drawings in Three Seconds (1961) und die erste Performance von Venet, bei der er sich zwischen den Abfall in den Straßen von Tarascon legt.</p>
<h5>Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums in Koblenz über Bernar Venet</h5>
<p>&#8222;<em>Ein Rückblick auf das experimentelle Schaffen von Bernar Venet in den Jahren 1961 bis 1965 bestätigt aus heutiger Sicht zweifellos das Visionäre in der Kunst Venets schon in einem sehr frühen Stadium seiner Karriere. Seine konsequenten Performances, Vorträge und Ausstellungen haben in ihrer Intensität und radikalen Abweichung von ausgetretenen Pfaden neue Ausdrucksweisen, Formen und Begriffe in die zeitgenössische Kunst eingebracht und zeigen auch heute noch, wie sehr die Kunst die Wahrnehmung jedes Einzelnen verändert. Was sein Werk in Form und Sprache lebendig und berührend macht, obwohl es konzeptionell und abstrakt, zugleich materiell und entmaterialisiert ist, ist die Tatsache, dass es als &#8222;Gesamtkunstwerk&#8220; wahrgenommen wird &#8211; als Verschmelzung von Leben und Kunst. In diesem Sinne ist der Blick zurück auf 1961 gleichzeitig ein Blick nach vorn&#8220;, </em>&#8211; kommentiert Prof. Beate Reifenscheid, Direktorin des Ludwig Museums in Koblenz.</p>
<h4>Ausstellung im Dialog mit der 60. Biennale Arte</h4>
<p>Dirk Geuer, der Kurator des diesjährigen Ausstellungsprogramms der Biblioteca Nazionale Marciana parallel zur Biennale Arte 2024, ergänzt: &#8222;Bernar Venets kunsthistorisch bedeutsames Werk an einen historisch bedeutsamen Ort wie die Biblioteca Marciana zu bringen, war schon lange ein großer Wunsch von mir. Durch die Gegenüberstellung solch bedeutender Werke der zeitgenössischen Kunst mit den Renaissance-Gemälden von Tizian, Tintoretto und Veronese wird ein Dialog zwischen neuen und alten Meistern eröffnet, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart auf Augenhöhe begegnen.&#8220;</p>
<p>Die Ausstellung tritt in einen direkten Dialog mit der 60. Biennale Arte in Venedig. Und stellt die Aktualität und Zukunftsfähigkeit der innovativen und unangepassten Anfänge Venets, die für das Verständnis der zeitgenössischen Kunst grundlegend sind, eindrucksvoll unter Beweis.</p>
<h4>Ausstellung: Bernar Venet &#8211; 1961&#8230; Looking Forward!</h4>
<p>20. April bis 16. Juni 2024</p>
<p>Salone Sansoviniano der Biblioteca Nazionale Marciana</p>
<p>Zugang zur Ausstellung über das Museo Correr</p>
<p>Piazza San Marco n.52 &#8211; Ala Napoleonica, I &#8211; 30124 Venedig</p>
<p>Öffnungszeiten täglich 10 – 18 Uhr (letzter Einlass 17 Uhr)</p>
<h4>Begleitende Publikation:</h4>
<p>Bernar Venet. 1961 &#8211; 1965. Hypothèse. Immancence.</p>
<p>230 Seiten mit Texten von Bernard Ceysson, Alexandre Devals, Thierry de Duve. Maurice Fréchuret, Déborah Laks. Thierry Lenain, Thomas McEvilley, Hans Ulrich Obrist, Arnauld Pierre. Thierry Raspail, Beate Reifenscheid und Damien Sausset.</p>
<p>Editions Bernard Chauveau, Paris, Frankreich 2024 (Französisch und Englisch).</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch in Kürze bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf</title>
		<link>https://arttrado.de/news/metoo-stellt-kunstwelt-auf-den-kopf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 20:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstzensur]]></category>
		<category><![CDATA[David Zwirner]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kerry James Marshall]]></category>
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		<category><![CDATA[Iwan Wirth]]></category>
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		<category><![CDATA[Hans Ulrich Obrist]]></category>
		<category><![CDATA[Power 100]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas und die Nymphen]]></category>
		<category><![CDATA[Mark Rappolt]]></category>
		<category><![CDATA[John William Waterhouse]]></category>
		<category><![CDATA[ArtReview]]></category>
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					<description><![CDATA[#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf Die weltweite #MeToo-Bewegung stellt die Kunstwelt auf den Kopf. Die durch den Filmproduzenten Harvey <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/metoo-stellt-kunstwelt-auf-den-kopf/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>#Metoo stellt Kunstwelt auf den Kopf</h3>
<p>Die weltweite #MeToo-Bewegung stellt die Kunstwelt auf den Kopf. Die durch den Filmproduzenten Harvey Weinstein ausgelöste #MeToo-Bewegung hat auch in der weltweiten Kunstwelt zu Sexismus-Enthüllungen und Rücktritten geführt. Die Kampagne gegen sexuelle Übergriffe landete in diesem Jahr auf dem dritten Platz des <strong><a href="https://artreview.com/power_100/" target="_blank" rel="noopener">Kunstrankings &#8222;Power 100&#8220;</a></strong>.</p>
<p>Das britische Kunstmagazin &#8222;ArtReview&#8220; wählt damit zum erstenmal eine Bewegung aus der Gesellschaft in die Liste der einflussreichsten Figuren im internationalen Kunstbetrieb,</p>
<blockquote><p> &#8222;Ich denke, sie wäre nicht so mächtig, wenn sie nicht gebraucht würde&#8220;<br />
ArtReview-Herausgeber Mark Rappolt</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Die Metoo-Bewegung entfachte auch in vielen Museen eine Debatte, welche Kunst noch gezeigt werden darf.<br />
<a href="https://arttrado.de/news/kunstzensur-wird-immer-haeufiger-gefordert/" target="_blank" rel="noopener"><strong>https://arttrado.de/news/kunstzensur-wird-immer-haeufiger-gefordert/</strong></a></p>
<p>Die Power 100 wird 2018 von dem deutschen Galerist David Zwirner mit seinen Dependancen in New York, London und Hong Kong angeführt. Der in den vereinigten Staaten gefeierte Künstler Kerry James Marshall kletterte von Platz 68 auf Rang 2.</p>
<p>&#8222;Die diesjährige Liste reflektiert die Idee, dass Kunstgeschichte viel komplizierter ist als sie allgemein präsentiert wird&#8220;. Das Ranking zeige auch den Wunsch, neue Stimmen in der Kunst zu hören, die bisher ausgeschlossen waren, so der Herausgeber zur Deutschen Presseagentur.</p>
<p>Letztes Jahr belegte die deutsche Videokünstlerin Hito Steyerl den ersten Platz, sie findet sich heute auf Rang 4 wieder. Der künstlerische Leiter der documenta 14 Adam Szymczyk rutschte von Rang 4 auf Platz 58 ab.</p>
<p>Der chinesische Künstler Ai Weiwei findet sich nun auf Platz 5 wieder, nachdem er im letzten Jahr auf den 13. Platz landete. Auf Platz 6 finden wir die Schweizer Galeristen Iwan &amp; Manuela Wirth, ebenfalls aus der Schweiz kommt der Kurator Hans Ulrich Obrist der sich einen Platz dahinter auf der 7 positioniert.</p>
<p>Die &#8222;Power 100&#8220; wird von einer 30-köpfigen fachkundingen anonymen Jury erstellt und basiert auf einer Analyse der Machtverhältnisse in der Kunstwelt. Aufgenommen in die Rangliste werden Künstler, Galeristen, Kuratoren, Museumsdirektoren, Sammler und Kunsttheoretiker. Die Liste gilt als sehr umstritten, allerdings wird sie auch mit großem Interesse verfolgt.</p>
<p>Titelbild: <span class="rtli-master-section__image-caption-text">Viele Zettelchen mit Kommentaren an der Stelle, an der sonst das Gemälde &#8222;Hylas und die Nymphen&#8220; (1896) von John William Waterhouse in der Manchester Art Gallery hängt. Foto: Britta Pedersen</span> <span class="rtli-master-section__image-credits">© deutsche presse agentur</span></p>
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