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	<title>graffiti Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>graffiti Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Okuda San Miguel zaubert größtes Wandbild Österreichs</title>
		<link>https://arttrado.de/news/okuda-san-miguel-zaubert-groesstes-wandbild-oesterreichs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 13:51:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><span style="font-size: 16px;">Okuda San Miguel zaubert größtes Wandbild Österreichs</span></h4>
<p>Wien hat ein neues urbanes Wahrzeichen: Der spanische Künstler Okuda San Miguel gestaltete das größte Wandbild Österreichs. Die monumentale Fassadenarbeit befindet sich am ehemaligen APA-Turm in Döbling und verwandelt ein seit Jahrzehnten leerstehendes Gebäude in ein farbenprächtiges Kunstwerk.</p>



<p>Mit einer Fläche von rund <strong>1.100 Quadratmetern</strong> zählt das Projekt zu den größten Street-Art-Interventionen, die Österreich bisher gesehen hat.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Kunstwerk: „In Equality“</strong></h4>



<p>Das Wandbild trägt den Titel „In Equality“ und ist ein typisches Werk des international bekannten Künstlers. Okuda San Miguel ist für seine geometrischen Formen, kräftigen Farben und surrealen Figuren bekannt, die häufig gesellschaftliche Themen wie Identität, Freiheit und Diversität behandeln.</p>



<p>Das Wiener Projekt greift genau diese Themen auf und setzt ein visuelles Statement für Vielfalt, Offenheit und gesellschaftlichen Wandel.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ein leerstehender Turm wird zur Leinwand</strong></h4>



<p>Der ehemalige APA-Turm in der Gunoldstraße in Wien-Döbling stand über 20 Jahre leer. Durch die Zusammenarbeit mit dem Street-Art-Festival Calle Libre wird das Gebäude nun erstmals wieder aktiv in das Stadtbild integriert.</p>



<p>Mit einer Höhe von rund 52 Metern wird der Turm durch das Wandbild nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch zu einem neuen kulturellen Orientierungspunkt im Wiener Norden.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Street Art als Stadtentwicklung</strong></h4>



<p>Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich Street Art in den letzten Jahren entwickelt hat: weg von illegalen Graffiti hin zu groß angelegten, kuratierten Kunstprojekten im öffentlichen Raum.</p>



<p>Städte wie Wien nutzen diese Form der Kunst zunehmend, um brachliegende Architektur aufzuwerten und neue kulturelle Impulse zu setzen. Das Wandbild von Okuda San Miguel ist damit nicht nur Kunst, sondern auch ein Beispiel moderner Stadtgestaltung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bedeutung für Wien und die internationale Kunstszene</strong></h4>



<p>Mit dem größten Wandbild Österreichs positioniert sich Wien einmal mehr als wichtige europäische Stadt für Urban Art. Gleichzeitig stärkt das Projekt die internationale Sichtbarkeit der lokalen Street-Art-Szene.</p>



<p>Für Besucher und Kunstinteressierte entsteht damit ein neues Highlight, das sowohl fotografisch als auch kulturell große Aufmerksamkeit auf sich zieht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h4>



<p>Das neue Wandbild von Okuda San Miguel ist mehr als nur Fassadengestaltung – es ist ein starkes visuelles Statement im öffentlichen Raum. Wien erhält damit nicht nur das größte Wandbild Österreichs, sondern auch ein Werk, das die Diskussion über Kunst, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Werte sichtbar macht.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr Fotos auf Instagram:<a href="https://www.instagram.com/p/DX80i7wDBDK/?igsh=MTUyeWdhZHNjanp0Ng=="> https://www.instagram.com/</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Stohead]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>
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		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Rico79]]></category>
		<category><![CDATA[Spion]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[urban art]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[akte one]]></category>
		<category><![CDATA[Süd Ost Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Cren]]></category>
		<category><![CDATA[Bustart]]></category>
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					<description><![CDATA[Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</h4>
<p>Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat sich ein Projekt entwickelt, das die Grenzen zwischen Subkultur und anerkannter Kunstform eindrucksvoll verwischt: die Süd Ost Galerie. Initiiert vom Berliner Graffiti-Künstler Akte One, steht sie exemplarisch für eine Entwicklung, die Graffiti aus seinem ursprünglichen Kontext löst und in einen kuratierten, öffentlich zugänglichen Kunstraum überführt.</p>
<p>Ausgangspunkt des Projekts war eine rund 450 Meter lange Schallschutzwand entlang einer Bahntrasse – ein Ort, der ursprünglich rein funktional gedacht war. Im Rahmen von „Akte One &amp; Friends – In the Mix“ wurde diese Fläche von über 20 Künstler:innen gestaltet und in eine der längsten zusammenhängenden Open-Air-Galerien Berlins verwandelt.</p>
<p>Beteiligte Künstler wie Cren, Bustart, Stohead, More, Rico79 oder Spion stehen stellvertretend für verschiedene Strömungen innerhalb der Szene und machen die Galerie zu einem facettenreichen Panorama urbaner Kunst.</p>
<p>Die Stärke der Süd Ost Galerie liegt in ihrem kollektiven Ansatz. Anders als bei isolierten Murals entsteht hier ein fortlaufender visueller Dialog: zwischen klassischen Graffiti-Writern und Street Artists, zwischen Schrift und Bild, zwischen spontaner Geste und konzeptueller Planung.</p>
<h4>Wer ist Akte One?</h4>
<p>Akte One (bürgerlich Mark Marquardt) gehört zu den prägenden Figuren der Berliner Graffiti- und Urban-Art-Szene. Seit den frühen 1990er-Jahren aktiv, entwickelte er seinen Stil parallel zur Geschichte des Graffiti im wiedervereinigten Berlin – von illegalen Aktionen im Stadtraum bis hin zu internationalen Ausstellungen.</p>
<p>Seine Wurzeln liegen im klassischen Writing: Tags, Pieces, Crew-Strukturen. Doch im Laufe der Jahre hat er seine Praxis erweitert – hin zu Leinwandarbeiten, kuratierten Projekten und interdisziplinären Formaten zwischen Kunst, Musik und urbaner Kultur.</p>
<p>Charakteristisch für seine Arbeiten sind technisch präzise Letterings, dreidimensionale Effekte und kraftvolle Farbverläufe. Gleichzeitig öffnet sich sein Werk zunehmend für konzeptuelle Ansätze und kollaborative Formate.</p>
<p>Mit Projekten wie der Süd Ost Galerie tritt er nicht nur als Künstler, sondern auch als Kurator und Netzwerker auf. Seine Rolle verschiebt sich damit vom Einzelautor hin zum Initiator kollektiver Prozesse. Ein Ansatz, der tief in der DNA der Graffiti-Kultur verankert ist.</p>
<h4>Das Buch zum Projekt: „Akte One &amp; Friends – In the Mix“</h4>
<p>Parallel zur Entstehung der Wand ist ein umfangreiches Buchprojekt entstanden.<br />
„Akte One &amp; Friends – In the Mix“ dokumentiert die gesamte Entwicklung der Süd Ost Galerie.</p>
<p>Das Buch enthält: Fotografien aller Arbeiten, Künstlerporträts, Hintergrundgeschichten und Einblicke in den Entstehungsprozess und exklusive Making-of-Inhalte (teilweise über QR-Codes abrufbar).</p>
<p>Veröffentlicht wurde es im Frühjahr 2026 im Zuge der offiziellen Projekteröffnung.</p>
<p>Das Buch erhalten Sie direkt über den offiziellen Shop von Akte One (Preis ca. 25 €)</p>
<p>Das Buch ist dabei mehr als ein Katalog. Es fungiert als Erweiterung des Projekts – eine Art mobiles Archiv, das den ephemeren Charakter von Graffiti dokumentiert und dauerhaft zugänglich macht.</p>
<p><a href="https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/" target="_blank" rel="noopener">https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/</a></p>
<h4>Street Art und Graffiti – Vom Widerstand zur Anerkennung</h4>
<p>Die Süd Ost Galerie lässt sich nicht verstehen, ohne den größeren Kontext von Street Art und Graffiti zu betrachten. Ursprünglich als Ausdruck von Protest, Aneignung und Sichtbarkeit im urbanen Raum entstanden, war Graffiti lange Zeit mit Illegalität und Subversion verbunden.</p>
<p>Besonders in Städten wie New York City entwickelte sich in den 1970er- und 1980er-Jahren eine visuelle Sprache, die eng mit Hip-Hop-Kultur und jugendlicher Selbstermächtigung verknüpft war.</p>
<p>Heute hat sich dieses Bild stark verändert. Street Art und Graffiti sind längst Teil des globalen Kunstmarkts, werden in Museen gezeigt und von Städten gezielt gefördert. Dennoch bleibt die Spannung zwischen institutioneller Anerkennung und subkultureller Herkunft bestehen.</p>
<p>Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz urbaner Kunst aus: Sie ist gleichzeitig spontan und geplant, individuell und gemeinschaftlich, vergänglich und dokumentiert.</p>
<h4>Ein urbanes Archiv im öffentlichen Raum</h4>
<p>Formal bewegt sich die Süd Ost Galerie zwischen roher Energie und bewusster Komposition. Tags, Stücke und großformatige Wandbilder stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich zu einem vielschichtigen Gesamtbild.</p>
<p>Die Länge der Wand ermöglicht es, unterschiedliche Stile nebeneinander zu präsentieren, ohne sie zu homogenisieren. Ein seltenes Beispiel dafür, wie Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden kann.</p>
<p>Mit der begleitenden Publikation wird das Projekt zusätzlich nachhaltig verankert: als Schnittstelle zwischen Straße, Dokumentation und Kunstgeschichte.</p>
<p>Die Süd Ost Galerie ist damit mehr als eine bemalte Wand. Sie ist ein Ort der Begegnung, ein Spiegel der Szene und ein lebendiges Archiv urbaner Kunst.</p>
<p>In einer Stadt wie Berlin, die seit Jahrzehnten als Epizentrum von Street Art gilt, setzt sie ein klares Zeichen.<br />
Die Zukunft dieser Kunstform liegt nicht nur im Ausdruck des Einzelnen – sondern im Dialog vieler.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild Quelle: <a href="https://www.instagram.com/p/DWdtbt5CJo9/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com</a></p>
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			</item>
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		<title>Jetzt wissen wir, wer Banksy ist und warum es uns trotzdem nichts sagt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/jetzt-wissen-wir-wer-banksy-ist-und-warum-es-uns-trotzdem-nichts-sagt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 17:39:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[street art]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>
		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>
		<category><![CDATA[Phantom]]></category>
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					<description><![CDATA[Jetzt wissen wir, wer Banksy ist und warum es uns trotzdem nichts sagt Die Recherche zur Identität von Banksy stützte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/jetzt-wissen-wir-wer-banksy-ist-und-warum-es-uns-trotzdem-nichts-sagt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Jetzt wissen wir, wer Banksy ist und warum es uns trotzdem nichts sagt</h4>
<p>Die Recherche zur Identität von Banksy stützte sich auf alte Gerichtsdokumente, handschriftliche Aussagen und Reisedaten, die den mutmaßlichen Künstler verschiedenen Aktionen zuordnet. Doch bevor wir uns in kollektive Erleichterung oder Empörung stürzen: Ist das wirklich Banksy – oder ein weiteres Spiel, ein inszenierter „Leak“, wie es nur Banksy selbst schaffen könnte?</p>
<p>Banksy war mehr als ein Name. Er war ein Phantom, eine Idee, ein Konzept. Seit den frühen 2000er-Jahren tauchten seine Schablonengraffitis auf Straßen, Mauern und Wänden in Bristol, London, New York oder dem Westjordanland auf. Es ging nie nur um Bilder, sondern um Botschaften: Gesellschaftskritik, Ironie, Humor – und immer verbunden mit dem Rätsel: Wer ist Banksy eigentlich?</p>
<p>Seine Anonymität war Teil des künstlerischen Konzeptes. Sie schuf Spannung, Schutz und Aufmerksamkeit. Gerade das Unbekannte machte ihn zur Legende.</p>
<h4>Die angebliche Enthüllung und ihre Reaktionen</h4>
<p>Die Meldung hat weltweit Diskussionen ausgelöst. Auf Social Media empfinden viele Nutzer:innen die Veröffentlichung als Verstoß gegen ein journalistisches Tabu, als Eingriff in künstlerische Freiheit. Andere wiederum bezweifeln, dass es sich wirklich um Banksy handelt, und spekulieren, dass der Künstler selbst die Spur gelegt haben könnte – eine klassische Banksy-Inszenierung, die erneut die Grenzen zwischen Realität und Mythos verschwimmen lässt</p>
<p>Kommentator:innen vergleichen die Enttarnung mit dem Verlust des kindlichen Glaubens an den Weihnachtsmann – eine kulturelle Entzauberung, die weh tut (<a href="https://www.srf.ch/kultur/kunst/aerger-statt-applaus-was-haben-wir-jetzt-davon-reaktionen-zu-banksys-enttarnung?" target="_blank" rel="noopener">srf.ch</a>). Gleichzeitig mahnen Anwälte und Experten: Die Enthüllung könnte die Sicherheit des Künstlers gefährden, denn viele seiner Werke entstehen ohne Genehmigung und bewegen sich in einem rechtlich sensiblen Grenzbereich.</p>
<h4>Warum die Identität gar nicht so wichtig ist</h4>
<p>Selbst wenn die Identität korrekt sein sollte, verändert dies nicht die Wirkung von Banksys Kunst. Sein Einfluss beruht nicht auf dem Namen, sondern auf den Bildern, den politischen Botschaften und den Aktionen selbst. Die Anonymität diente eher als Schmiermittel, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Schutz zu bieten.</p>
<p>Die Werke sprechen weiterhin für sich – und genau darin liegt auch mein Punkt: Die Enthüllung ist weniger ein Ende, sondern vielmehr ein Shift im Narrativ. Weg vom Phantom, hin zu einem Künstler, dessen Botschaften nun noch klarer wirken, ohne dass die Identität des Menschen im Vordergrund steht.</p>
<h4>Spekulation: Banksys eigenes Spiel</h4>
<p>Eine faszinierende Theorie besagt, dass Banksy die Enthüllung selbst gesteuert haben könnte. Die Medienaufmerksamkeit, die Debatten, das Spekulieren – all das würde sich perfekt in sein Konzept einfügen. Selbst die Zweifel, die Diskussionen und die Kontroversen sind Teil seines Spiels: Die Kunst bleibt nicht nur visuell, sie erstreckt sich auch in die Realität und die Wahrnehmung der Öffentlichkeit.</p>
<h4>Prognose: Die Kunst lebt länger als der Künstler</h4>
<p>Für mich steht fest: Selbst nach Banksys Tod werden weiterhin Werke von Banksy erscheinen. Sein Stil, seine Handschrift, seine Strategien sind so markant, dass Auftragswerke, Nachahmungen oder geplante posthume Enthüllungen den Geist von Banksy weitertragen werden.</p>
<p>Auch für den Kunstmarkt ist dies spannend: Historisch gesehen steigen die Preise seiner Werke bei jeder neuen Kontroverse oder Enthüllung weiter an. Das „Phantom Banksy“ erzeugt nach wie vor Aufmerksamkeit, die sich in Auktionspreisen, Medienpräsenz und Sammlerinteresse niederschlägt. Und ich glaube fest daran, dass der große Hammer noch kommt – das nächste Werk, das alle bisherigen Rekorde sprengt, vielleicht durch einen spektakulären Ort, ein öffentliches Statement oder eine provokative Aktion.</p>
<p>Die Wertentwicklung wird dabei nicht linear sein – sie hängt von Kontext, Aufmerksamkeit und Mythos ab. Aber eines ist klar: Die Kombination aus politischer Relevanz, künstlerischer Prägnanz und medialer Inszenierung macht Banksy-Werke zu langfristigen Kulturgütern.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Die Enthüllung von Banksys Identität ist ein kulturjournalistisches Ereignis. Doch sie beendet nicht den Mythos. Sie verschiebt ihn. Wir können Banksy nun als Mensch mit Namen sehen, oder weiterhin als Symbol für subversive, gesellschaftskritische Kunst.</p>
<p>Die Werke werden bleiben – provokativ, gesellschaftlich relevant, witzig, politisch. Und selbst nach dem Tod von Banksy werden wir uns weiterhin fragen, wer hinter dem nächsten Banksy-Bild steckt, weil die Kunst größer ist als derjenige, der sie erschafft. Selbst wenn wir glauben, seinen Namen zu kennen, werden wir überrascht, herausgefordert und fasziniert – und das ist genau der Grund, warum Banksy mehr als ein Künstler ist: Er ist ein kulturelles Phänomen.</p>
<blockquote><p>Journalistische Tabus wurden gebrochen – das ist mehr als nur ein Leak.</p></blockquote>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DKPUg56MqyT/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DKPUg56MqyT/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Banksy (@banksy)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.banksy.co.uk/" target="_blank" rel="noopener">https://www.banksy.co.uk/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Wandbild von Thomas Baumgärtel am Niederrhein</title>
		<link>https://arttrado.de/news/neues-wandbild-von-thomas-baumgaertel-am-niederrhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 12:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Neues Wandbild von Thomas Baumgärtel am Niederrhein Mit dem neuen Wandbild „Mädchen mit Pflanze“ bringt der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/neues-wandbild-von-thomas-baumgaertel-am-niederrhein/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Neues Wandbild von Thomas Baumgärtel am Niederrhein</h4>
<p>Mit dem neuen Wandbild „Mädchen mit Pflanze“ bringt der Kölner Künstler Thomas Baumgärtel eines seiner zentralen Motive in den öffentlichen Raum. Entstanden ist das rund 2 x 1,6 Meter große Werk in seiner charakteristischen Schablonentechnik an einem Privathaus an der Geldener Straße. Es ist mehr als ein Einzelbild: Es fungiert als Fragment seines umfangreichen Werkzyklus „Apokalypse“.</p>
<h4>Zwischen Untergang und Aufbruch</h4>
<p>In der Serie &#8222;APOKALYPSE&#8220; setzt sich Baumgärtel mit den ikonischen „Vier apokalyptischen Reitern“ auseinander – einem Motiv, das seit Albrecht Dürer die Kunstgeschichte prägt. Doch Baumgärtel übersetzt das historische Thema in eine zeitgenössische Bildsprache: Seine Reiter bewegen sich durch Landschaften, die von Umweltzerstörung, Plastikmüll und ökologischer Krise gezeichnet sind.</p>
<p>Das „Mädchen mit Pflanze“ stammt ursprünglich aus dem Gemälde „Der Blasse Reiter“. Dort erscheint die Szene am Rand einer düsteren Welt – bewusst platziert als Gegenpol zur allgegenwärtigen Bedrohung. Das unscheinbare, beinahe intime Handeln des Kindes wird so zu einem kraftvollen Symbol: Veränderung beginnt im Kleinen.</p>
<h4>Kunst als Impuls zur Verantwortung</h4>
<p>Auftraggeber des Wandbilds ist der Kevelaerer Unternehmer Markus Rogmann, der gemeinsam mit seiner Frau bei einer Ausstellung Baumgärtels erstmals auf das Motiv aufmerksam wurde. Die unmittelbare Wirkung der Szene gab den Ausschlag für die Umsetzung an der eigenen Hausfassade.</p>
<p>Für Baumgärtel selbst ist das Projekt auch eine persönliche Rückkehr: Der Niederrhein ist seine alte Heimat. Umso bedeutungsvoller ist es für ihn, gerade hier ein Werk zu hinterlassen, das einen Gegenakzent zu den oft dominierenden Narrativen von Krise und Zerstörung setzt.</p>
<p>Seine Botschaft ist klar und bewusst niedrigschwellig: Jeder Mensch kann durch kleine Handlungen zur Veränderung beitragen. Das Pflanzen eines Triebs wird zur Metapher für Verantwortung – und für die Möglichkeit, aktiv Zukunft zu gestalten.</p>
<h4>40 Jahre „Bananensprayer“</h4>
<p>Bundesweite Bekanntheit erlangte Baumgärtel durch seine ikonische Spraybanane, mit der er seit 1986 Eingänge bedeutender Kunstorte markiert. Die sogenannte „Exzellenz-Banane“ entwickelte sich rasch zu seinem Markenzeichen und steht bis heute als Symbol für künstlerische Freiheit.</p>
<p>2026 feiert der Künstler ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre „Bananensprayer“. Dieses nimmt er zum Anlass für eine umfassende Niederrhein-Tour mit 40 Ausstellungen an 40 Kunstorten. Der Auftakt erfolgt im Mai im Niederrheinischen Museum in Kevelaer – und knüpft damit unmittelbar an den Ort seines neuesten Wandbildes an.</p>
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<div class="avia_textblock av_inherit_color">
<p><strong>Zentrale Eröffnung</strong> ist am <strong>8. Mai 2026</strong> um <strong>19:00 Uhr</strong> im Niederrheinischen Museum Kevelaer und die <strong>zentrale Finissage</strong> am <strong>10. Juli</strong> um <strong>19:30 Uhr</strong> im Museum Kurhaus Kleve.</p>
<p>Weitere Informationen dazu finden Sie hier: <a href="https://www.40jahrebananensprayer.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.40jahrebananensprayer.de/</a></p>
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<h4 class="hr av-mhn9lv62-f3a2a8283d3f6983c9321bcf5e857e10 hr-invisible  avia-builder-el-9  el_after_av_textblock  avia-builder-el-last ">Ein leiser, aber nachhaltiger Akzent</h4>
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<p>Mit „Mädchen mit Pflanze“ gelingt Baumgärtel ein Werk, das sich bewusst der Lautstärke entzieht und gerade dadurch Wirkung entfaltet. Es ist kein plakatives Mahnmal, sondern eine Einladung zum Innehalten – und zum Handeln.</p>
<p>In einer Zeit globaler Unsicherheiten setzt dieses Bild auf eine einfache, aber kraftvolle Idee: Hoffnung wächst dort, wo jemand beginnt, sie zu pflanzen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <span dir="auto">BU: Wandbild „Mädchen mit Pflanze“ von Thomas Baumgärtel; Foto: Thomas</span><br />
<span dir="auto">Baumgärtel</span></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Streetart-Künstler Thomas Baumgärtel &#8211; der Bananensprayer- auf der art KARLSRUHE</title>
		<link>https://arttrado.de/news/streetart-kuenstler-thomas-baumgaertel-der-bananensprayer-auf-der-art-karlsruhe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2025 13:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Banane]]></category>
		<category><![CDATA[Streetart]]></category>
		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[art Karlsruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Baumgärtel]]></category>
		<category><![CDATA[Bananensprayer]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Geißler Bentler]]></category>
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					<description><![CDATA[Streetart-Künstler Thomas Baumgärtel &#8211; der Bananensprayer- auf der art KARLSRUHE Die Galerie Geißler Bentler aus Bonn präsentiert auf der art <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/streetart-kuenstler-thomas-baumgaertel-der-bananensprayer-auf-der-art-karlsruhe/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Streetart-Künstler Thomas Baumgärtel &#8211; der Bananensprayer- auf der art KARLSRUHE</h4>
<p>Die Galerie Geißler Bentler aus Bonn präsentiert auf der art KARLSRUHE 2025, vom 20. bis 23. Februar 2025 in Halle 2 /H2/ G14 Werke von Thomas Baumgärtel, Deutschlands bekanntesten Sprayer und Streetart-Künstler, der unter dem Pseudonym Bananensprayer weit über Deutschlands Grenzen hinaus populär ist. Seine Banane ziert Museen und Galerien &#8211; weltweit.</p>
<p>Diese Banane benutzt der Künstler in den unterschiedlichsten Bedeutungen. Als Exzellenz-Banane, mit der er Orte oder Menschen auszeichnet. Aber auch als Aufforderung zur Diskussion, indem er sagt: „Nichts ist eindeutig, logisch, gerade – alles ist Banane!“</p>
<h4>Arbeiten auf Verpackungskartons</h4>
<p>Auf der art KARLSRUHE zeigt die Galerie Geißler Bentler aus Bonn ein ganz neues Gesicht des Künstlers: Arbeiten auf Verpackungskartons.</p>
<p>„Symbolisch stehen die Kartons für Schutz oder Verbergen. Psychologisch betrachtet repräsentieren sie oft, wie wir unsere Gefühle oder Gedanken verpacken und präsentieren. Es geht um die äußere Hülle, die wir anderen zeigen. Sie beeinflussen, wie wir Produkte wahrnehmen, und sind oft ein Ausdruck von Markenidentität. Psychologisch können sie unsere Kaufentscheidungen beeinflussen, indem sie Emotionen wecken. In unserer Gesellschaft spiegeln sie die Wegwerfgesellschaft wider, aber auch den Wunsch nach Bequemlichkeit und Effizienz. Gleichzeitig weisen sie auf die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit hin. Sie sind ein Spiegel unserer Zeit und unserer Gewohnheiten. Sie zeigen, wie wir konsumieren und wie wir mit Ressourcen umgehen.</p>
<p><em>SSymbole unseres Konsums, unseres globalen Welthandels und unserer kapitalistischen Überflussgesellschaft in einer Zeit, in der Millionen Menschen hungern, auf der Straße leben, frieren, auf Kartons schlafen, auf der Flucht oder in Kriege verwickelt sind &#8211; in Gaza, in der Ukraine, in Äthiopien, im Jemen, Kenia und vielen anderen Ländern“,</em> so Baumgärtel.</p>
<p>Zudem zeigt die Bonner Galerie eine weitere neue Serie des Kölner Künstlers: Die „Künstlerbananen“, wie die Beuys-Banane als Banane mit dem typischen Hut aus dem original Beuys-Filz, die Mondrian-Banane in der geometrischen Aufteilung a la Piet Mondrian, die verpackte Christo-Banane oder die benagelte Uecker-Banane und viele andere.</p>
<p>Etliche dieser Arbeiten sind auf Baumgärtels Lieblingsuntergrund gesprayt, auf Plakatwand. Alte, dick übereinander geklebte Plakate der Werbeindustrie, die wegen ihrer Dicke entfernt werden mussten, werden vom Künstler gesammelt und von der Rückseite her, die ja direkt einmal auf die Mauer geklebt war, besprüht. „Wenn schon keine wirkliche Mauer, dann wenigstens das, was einmal direkt auf sie plakatiert war, am liebsten samt Abdruck des Mauerwerkes,“ sagt der Künstler.</p>
<h4>Thomas Baumgärtel</h4>
<p>Thomas Baumgärtel, bekannt als der »Bananensprayer«, wurde 1960 in Rheinberg geboren. Nach seinem Studium der Freien Kunst an der Fachhochschule Köln und der Diplom-Psychologie an der Universität zu Köln etablierte er sich als Künstler in Köln, wo er bis heute lebt und arbeitet.</p>
<p>Sein Markenzeichen, die Banane, verwendet er in den unterschiedlichsten Bedeutungen: Als Excellence-Banane, mit der er bedeutungsvolle Orte der Kunst, zum Beispiel Museen und Galerien, weit über Deutschland hinaus adelt. aber auch als Symbol der Freiheit. Mit diesem Symbol kämpft Thomas Baumgärtel, einer der deutschen Pioniere der Street-Art aber auch &#8211; und zwar seit über 30 Jahren &#8211; für die Freiheit der Kunst.</p>
<p>Seine Arbeiten befinden sich heute im Besitz öffentlicher und privater Sammlungen. Zum Beispiel der Kunstsammlung NRW und des Leopold-Hoesch Museums in Düren.</p>
<h4>Galerie Geißler Bentler</h4>
<p>Kontinuität und Veränderung, scheinbare Gegensätze, vereinen sich im Programm der Galerie Geißler Bentler aus Bonn, die sich seit 1981 kontinuierlich mit ZERO-Kunst , vornehmlich dort mit Günther Uecker, Heinz Mack und Otto Piene, beschäftigt. Einer der Höhepunkt der Bonner Galerie war die fulminante ZERO Ausstellung im Jahre 2014 zeitgleich mit der Ausstellung „Countdown To Tomorrow“ im Guggenheim-Museum, New York.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die art Karlsruhe: <a href="https://www.art-karlsruhe.de/de/">www.art-karlsruhe.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Karlsruhe? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1803994&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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		<title>Kunst aus Stuttgart: Kunstpädagoge und Künstler Chris Morys im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-stuttgart-kunstpaedagoge-und-kuenstler-chris-morys-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2023 16:05:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[van gogh]]></category>
		<category><![CDATA[abstrakt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[spirituelle Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstpädagoge]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Morys]]></category>
		<category><![CDATA[Gedankenwandel]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Wer bin ich?]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst aus Stuttgart: Kunstpädagoge und Künstler Chris Morys im Interview Chris Morys ist ein bildender Künstler aus Deutschland, dessen Gemälde <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-stuttgart-kunstpaedagoge-und-kuenstler-chris-morys-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst aus Stuttgart: Kunstpädagoge und Künstler Chris Morys im Interview</h4>
<p><span class="wixui-rich-text__text">Chris Morys ist ein bildender Künstler aus Deutschland, dessen Gemälde international ausgestellt wurden. Die Expressivität  und der kraftvolle Ausdruck seiner Bilder spiegeln die innersten Energien, die die Menschen antreiben. Die Kunstwerke von Chris Morys regen dazu an, die eigene innere Stärke wahrzunehmen und auf positive Art schöpferisch zu leben.</span></p>
<p class="font_9 wixui-rich-text__text"><span class="wixui-rich-text__text"><span class="wixGuard wixui-rich-text__text">​</span></span><span class="wixui-rich-text__text">Morys gelingt es die kraftvollen Dynamiken des menschlichen Seins in seinen Werken darzustellen. Inspiriert durch Begegnungen mit Menschen, dem Hören von Musik und dem Erleben von Natur, lassen seine kontrastreichen und lebendigen Kompositionen den Betrachter in ein starkes emotionales Erlebnis eintauchen. </span></p>
<h4>Chris Morys im Interview</h4>
<p><strong>Wo bist du gerade, wie geht es dir und woran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich befinde mich derzeit in meinem Atelier in Esslingen bei Stuttgart. Mir geht es sehr gut, danke der Nachfrage. Aktuell arbeite ich an einer Serie von abstrakten Gemälden, bei der ich versuche den Kopf auszuschalten und innere Prozesse fließen zu lassen. Außerdem beschäftige ich mich viel mit Spiritualität und arbeite daran, die Verbindungen zwischen Menschen und Natur zu erkunden.</em></p>
<p><strong>Wie bist du überhaupt zur Kunst gekommen? Und gab es einen bestimmten Moment, in dem du dich entschieden hast, deine Werke mit der Öffentlichkeit zu teilen?</strong></p>
<p>Die Kunst begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Mir war schon immer klar, dass ich gerne kreativ bin. So habe ich zunächst als Kind viel gemalt und gezeichnet. In der Jugend kam dann die Begeisterung für Graffiti dazu. Als dann die Entscheidung anstand, nach der Schule anstand, was ich „einmal werden will“, wusste ich, dass ich etwas mit Menschen machen will und entschied mich dafür Lehramt zu studieren.</p>
<p><em>Zum damaligen Zeitpunkt dachte ich allerdings, dass meine Kunst nicht gut genug sei. Der Klassiker &#8211; wir vergleichen uns mit anderen und unser eigener innerer Kritiker, redet uns ein, dass wir nicht gut genug seien. Kunst blieb daher bis dahin ein Hobby und etwas, das ich ab und zu in Workshops an Kinder und Jugendliche weitergab.</em></p>
<p>Im Laufe des Studiums kamen aber immer mehr Menschen zu mir und sprachen mich darauf an, warum ich nicht Kunst studiere. Ich  hörte in mich rein und spürte, wie die anfänglichen Ängste und Zweifel, einer Neugierde und einer Begeisterung wichen. Also entschied ich mich dazu, Kunst als weiteres Fach zu studieren. Das war ein echter Volltreffer. Und eine der wunderschönsten Phasen meines Lebens.</p>
<p><em>Ich konnte so viele verschiedene Kunststile und Kunstmethoden ausprobieren und so viele Kunstinhalte lernen. Von Bildhauerei mit Stein, Holzskulpturen mit Kettensägen über Drucke, Urban Sketching, Malerei, Design, Fotografie, natürlich jeder Menge Graffiti und Zeichnungen, über Besuche der Dokumenta, Fahrten nach Berlin und das Engagement in der Kunstfachschaft. In dieser Phase kamen auch die ersten Ausstellungen in der Studiengalerie, in meiner Geburtstag Esslingen und in Novi Sad (Serbien).</em></p>
<p><em>Ein Highlight war, als ich in der Staatsexamensprüfung saß und der Professor mir neben einer 1.0 für meine Prüfung ein Promotionsangebot im Fach Kunst anbot. Ich entschied mich, den Weg des beamteten Lehrer zu gehen und im weitern Schritt zu promovieren. Dies sollte dann aber einer der lehrreichsten Erfahrungen und bis dato größte Lebenskrise werden.</em></p>
<p><em>Trotz meiner sehr guten Noten im Studium und vieler erfolgreicher Projekte, die ich bereits umgesetzt hatte, blieb ich nun im Lehrerberuf weit hinter den Anforderungen zurück. Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren! Ich gab alles. Ich schlief fast nicht mehr und hatte kaum noch ein Sozialleben. Ich stand morgens vor der Arbeit auf, um extra zu arbeiten, gönnte mir kaum Pausen und arbeitete bis tief in die Nacht.</em></p>
<blockquote><p>Es machte mich ohnmächtig, zu merken, dass ich alles gab und die vorgegeben Ziele nicht erreichte. Der Druck war unaushaltbar. Meine Verzweiflung war riesengroß. Ich konnte nicht mehr schlafen, meine Beziehung ging in die Brüche und ich war nur noch ein Schatten meiner selbst. Ich hatte unfassbare Angst, dass ich mein Leben in die falsche Richtung gelebt hatte. Es fühlte sich nach Scheitern an. An diesem Punkt, war mein Selbstwert auf dem absoluten Tiefpunkt.</p></blockquote>
<p><em>In dieser Zeit wurde mir sehr deutlich von erfahrenen Kollegen gesagt: „Du gehörst hier nicht her!“ Das traf mich wie ein Blitz und zog mir den Boden unter den Füßen weg. Mein Lebensplan war den Menschen als Lehrer zu helfen. Aber wenn dir jemand dann mit Autorität sagt: „Du gehörst hier nicht her!“, wirst du zurückgeworfen.</em></p>
<p><em>Jedoch musste ich mir eingestehen, dass Sie recht hatten und realisierte: Absolut! Ich gehörte da nicht her. Das war nicht meine Lebensvision! Also ging ich den konsequenten und radikalen Schritt und kündigte. Ich kündigte mein geplantes Leben, ich kündigte meinen Beamtenstatus und ich kündigte die Sicherheit.</em></p>
<p><em>Was nun folgte war die spannendste Reise meines Lebens. Die Reise zu mir selbst. Kreativität half mir, mich selbst zu finden. Ich hatte gesehen, dass viele Leute durch Kreativität ihr Potential entfalten konnten. Sie fanden Lösungen für ihr eigenes Leben und hatten die Liebe zu anderen entdeckt.</em></p>
<p><em>Ich habe die innere Erkenntnis gewonnen, dass ich in meinem Leben nicht am richtigen Ort war. Durch diese Erfahrung, habe ich erkannt, ich will eigentlich etwas anderes. Ich möchte mein Potential leben, Ich möchte mein Leben selbst in die Hand nehmen. Ich will nicht das Leben in dem man mir etwas vorgibt. Ich will ein freies, selbstbestimmtes Leben leben. Daher habe ich mich entschieden Künstler zu werden und mein Glück darin gefunden.</em></p>
<p><em>In meiner Lehrertätigkeit konnte ich den vielen Menschen nicht gerecht werden. Nun habe ich eine Möglichkeit, wie ich mit den Menschen interagieren kann und deren Schicksal positiv beflügeln kann. Ich sagte mir: „Ich gehe jetzt raus mit meiner Kunst und will den größtmöglichen Impact für alle Menschen geben! Ich träume von einer Welt, in der jeder ganz er selbst sein kann und seine Stärken lebt.“</em></p>
<p><strong>Glaubst du, dass es wichtig war einen Rückschritt zu machen, um quasi wieder Anlauf zu nehmen? </strong></p>
<p>Ich denke, es war wichtig, zurückgeworfen zu werden, um meinen eigenen Wert zu begreifen, den ich jetzt viel besser entfalten kann. Durch den Weg den ich gegangen bin, durch die Erfahrungen und die Lehren, die ich daraus gezogen habe, kann ich Menschen erreichen und den Unterschied machen.</p>
<p>Ich habe oft den Eindruck, dass es fast egal war, was ich gemacht habe, sondern entscheiden war, wie ich es getan habe. Wie ich meinen ganz eigenen Weg gegangen bin, war wichtig, um jetzt anderen Menschen Kraft zu geben.</p>
<p><strong>Du hast Lehramt studiert und bist Kindergärtner? – wie stark beeinflusst dein pädagogisches Wissen deine Kunst?</strong></p>
<p><em>Das ist nicht ganz richtig. Es stimmt, dass ich studierter Lehrer bin. Allerdings arbeite ich ich nicht im Kindergarten, sondern im Kinderheim. Im Kinderheim wohnen die Kinder in Wohngruppen, jede/r aus ganz individuellen Gründen. Das können zum Beispiel minderjährige unbegleitete Flüchtlinge sein, aber auch Mädchen mit Essstörung oder Kinder und Jugendliche, die als Inobhutnahme im Kinderheim wohnen. </em></p>
<p><em>Ich bin dort Freizeitpädagoge, das heißt, ich helfe jungen Menschen in ihrer Freizeit, ihre eigenen Stärken zu entdecken und in ihre Kraft zu kommen. Außerdem bin ich selbständig und gebe Workshops in denen ich Menschen helfe, sich persönlich zu entwickeln.</em><br />
<em>Mein pädagogisches Wissen und meine Kunst verschwimmen sehr oft.</em></p>
<blockquote><p>In meinem Kopf geht es ständig um menschliche Persönlichkeiten und die Frage: „Wer bist du?“ Und „Wie sieht die Welt aus deinem Kopf aus?“ Zwei zentrale Fragen, die ich auch in meinem Podcast den Gästen stelle. Draus leitet sich für mich automatisch die Frage ab: „Wer bist du wirklich?“ Und was ist deine Funktion in dieser Welt?“ Auf Grundlage dessen helfe ich den jungen Menschen in ihre Kraft zu kommen und ihr Potential zu entwickeln.</p></blockquote>
<p><em>Kunst ist meine Methode, um in meine Kraft zu kommen. Mein Selfcare &#8211; meine Selbsttherapie. Durch die Kunst kann ich Dinge und Ebenen ausdrücken, die ich mit Worten nicht beschreiben kann. Nuancen, Schwingungen, Energien, Details. Kunst hilft mir, Erlebnisse zu verarbeiten, mich wieder mit mir selbst und dem großen Ganzen zu verbinden. </em></p>
<p><em>Somit kann man klar sagen: Mein pädagogisches Wissen hat einen deutlichen Einfluss auf meine Kunst. Es hilft mir, die Verbindung zwischen Kunst und persönlicher Entwicklung zu verstehen. In meinen Workshops und Podcasts konzentriere ich mich darauf, wie Kunst die Persönlichkeit fördern kann. </em></p>
<p><em>Diese Erkenntnisse fließen in meine Werke ein, indem ich versuche, den Betrachter zur Reflexion anzuregen und ihm eine tiefere Bedeutungsebene zu bieten.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Kunst deiner Meinung nach in der Bildung und Entwicklung?</strong></p>
<p><em>Kunst spielt eine wichtige Rolle in der Bildung und Entwicklung von Kindern. Sie fördert die Kreativität, die Selbstausdrucksmöglichkeiten und die Vorstellungskraft der Kinder. </em></p>
<blockquote><p>Kunst hilft Kindern, ihre Emotionen auszudrücken und ihre individuellen Stärken zu entdecken.</p></blockquote>
<p><em>Sie lehrt sie auch, die Welt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und kritisch zu denken. Somit kann man sagen, dass Kunst und Kreativität zentral für die Entwicklung von Persönlichkeit sind. Zudem wird unsere Welt zunehmen komplexer. Das betrifft unsere Leben, aber auch die Probleme. </em></p>
<p><em>Daher benötig es ständig kreative Lösungen von Problemen. Man kann also sagen: Wer kreativ ist, findet bessere Lösungen für Probleme und ist dadurch im Stande, das Leben besser zu meistern.</em></p>
<p><em>Wenn wir uns die Entwicklungen in der KI ansehen, würde ich sogar so weit gehen, zu sagen, dass Kreativität das zentrale Element ist, dass uns von der KI unterscheidet. Somit ist Kreativität nicht eine nice to have Fähigkeit, sondern der zentrale Skill in unserer Welt.</em></p>
<p><strong>Du leitest auch Workshops unter dem Credo &#8222;Persönlichkeit kreativ fördern&#8220; &#8211; glaubst du, dass man Kreativität lernen kann?</strong></p>
<p><em>Ja klar! Jeder Mensch ist kreativ. Das sehe ich jeden Tag, wenn ich mit Kindern arbeite. Uns wird nur in dieser sehr logisch, rational, strukturierten Welt beigebracht, wir müssten immer alles ganz genau planen und kontrollieren. Kreativität ist für mich wieder loszulassen und die Welt mit kindlicher, spielerischen Neugierde zu betrachten.</em></p>
<p><strong>Inwieweit kann Kunst helfen, die eigene innere Stärke wahrzunehmen?</strong></p>
<p><em>Kunst ist eine kraftvolle Möglichkeit, die eigene innere Stärke zu erkennen und zu stärken. Indem man sich durch Kunst ausdrückt, kann man auch seine innere Welt besser wahrnehmen und verstehen. Dadurch ermöglicht Kunst es, Emotionen auszudrücken, innere Konflikte zu lösen und Selbstreflexion zu fördern.</em></p>
<p><strong> In deinem Podcast &#8222;Gedankenwandel&#8220; konzentrierst du dich mit deinen Gesprächspartnern auf die Frage, &#8222;Was für ein Mensch bist du?&#8220; &#8211; Was für ein Mensch bist denn du?</strong></p>
<p><em>Das werde ich oft gefragt und es fällt mir schwer, das in einem Satz zu beantworten. Ich beschreibe mich gerne als bunten Vogel. Ein neugieriger Mensch, der gerne neue Erfahrungen mit spannenden Menschen macht, neue Orte entdeckt und sich von der Welt inspirieren lässt. Das kann Surfen sein, Bogenschießen, Lesen, Meditation, Yoga, über Gott und die Welt sinnieren, Spazieren, Musik machen, Retreats und Seminare besuchen, Boxen, ins Fußballstation gehen, und natürlich Kunst machen.</em></p>
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<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von einem deiner Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Mein kreativer Prozess beginnt oft mit einer emotionalen Resonanz auf ein bestimmtes Thema oder eine Erfahrung. Ich lasse diese Emotionen in meine Arbeit einfließen und arbeite intuitiv mit verschiedenen Materialien, Farben und Kompositionen. Dabei höre ich auf mein Bauchgefühl und lasse die Energie fließen. Es ist ein kreativer Flow, in dem ich mich selbst jedes Mal ein bisschen mehr entdecke.</em></p>
<p><strong>Wie viele Werke sind bis heute entstanden und wie viel Liter Farbe hast du bis heute verbraucht? </strong></p>
<p><em>Kann ich echt nicht genau sagen. Das hat mich bisher aber irgendwie auch nicht interessiert. Viel wichtiger ist mir, was mir die alten Werke sagen. Werke sind immer Zeitzeugnisse einer Lebensphase. Wie ein Tagebuch. Ich bin mein ganzes Leben schon kreativ. </em></p>
<p><em>Alleine letztes Jahr, habe ich ein komplettes Rathaus mit 60 Bildern gefüllt. Die waren fast alle während Corona entstanden und selbst das war eine Auswahl. Ich denke mit Zeichnungen, Malereien, Graffiti und Skulpturen sind wir locker bei 500-700 Werken. Das macht unzählige Farbliter, Graffitidosen, Marker, Stifte, Kreiden, Fineliner und was ich sonst noch so alles in meine Hände bekommen habe.</em></p>
<p><strong>Wie war das Feedback aus deinem Umfeld, als du gesagt hast, dass du Künstler bist?</strong></p>
<p>Ich habe nicht gesagt, dass ich Künstler bin, sondern ich bin Künstler. Das ist eine Haltungsfrage. Wenn du in dir etwas bist, handelst du entsprechend. Und das bist du dann für deine Umwelt. Du sucht und findest dich in dir selbst und manifestiert es dann im Außen.</p>
<p><em>Aber natürlich hatte ich auch einen Prozess. Als ich für mich entschlossen hatte, die Karriere als Lehrer aufzugeben, war das hart. Und es gab auch Stimmen, die nicht verstanden haben, warum ich „die Sicherheit“ aufgebe. Die Verbeamtung, die regelmäßige, sehr gute Bezahlung, die Gesundheit- und Altersabsicherung.</em></p>
<p><em>Diese Stimmen waren aber am lautesten in mir selbst. Meine Familie und meine Freunde haben gemerkt, dass das nicht mein Weg ist und haben mich immer unterstützt. Dafür bin ich ihnen unfassbar dankbar!</em></p>
<p><strong>Gibt es Künstler oder Kunstwerke, die dich beeinflusst haben?</strong></p>
<p><em>Definitiv. Als Künstler wird man ständig von anderen Künstlern inspiriert. Die Challenge ist es dabei, bei sich zu bleiben, nicht in der Vergleich zu geraten und gleichzeitig offen zu sein, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Es geht also darum, den Einfluss der anderen positiv, konstruktiv und nicht negativ, destruktiv zu nutzen. Jeder der Social Media hat, weiß wovon ich spreche 😉</em></p>
<p><em>In letzter Zeit haben mich die abstrakten Arbeiten von Gerhard Richter sehr beeinflusst. Aber auch die Zeichnung von Alberto Giacometti prägen mich seit Jahren. Beide zeigen eine Offenheit und Lockerheit in ihren Arbeiten, die ich unglaublich finde. Dieses innere Haltung des Losgelösten &#8211; wie ich es nenne „go with the flow“ &#8211; ist mein innerer Kompass im Kreativprozess.</em></p>
<p><em>Neben Techniken und künstlerischen Herangehensweisen ziehen mich vor allem Künstler an, die radikal ihren eigenen Weg gehen. Daher fasziniert mich Caravaggio schon seit dem Kunststudium. Über ihn habe ich meine Abschlussprüfung im Staatsexamen gemacht. Die Art und Weiße, wie er gemalt hat, was er gemalt hat, wen er gemalt hat und vor allem auch, wie er gelebt hat, ist an Radikalität kaum zu überbieten.</em></p>
<p><em>Ein weiterer Künstler, der mir über die Jahre unfassbar ans Herz gewachsen ist, ist Vincent van Gogh. Es ist nicht nur sein Malstil, sondern auch, wie dieser Mensch sein Leben gelebt hat. Die Tragik und Radikalität spiegeln sich so sehr in seinen Werken wieder, dass ich jedes Mal zutiefst ergriffen bin von diesem Menschen und seiner Kunst.</em></p>
<p><strong>Und gibt es vielleicht Künstler oder Kunstformen, mit denen du überhaupt nichts anfangen kannst?</strong></p>
<p><em>Natürlich begegnet mir Kunst, mit der ich nichts anfangen kann, die mich nicht anspricht oder die mir nicht gefällt. Ich weiß aber, dass ich immer nur einen Teil der künstlerischen Arbeit sehe. Gerade in so schnelllebigen Zeiten wie der unseren, bleibt es oft bei einer oberflächlichen Betrachtung einer Sache (oder einem Kunstwerk). </em></p>
<p><em>Woher nehme ich mir also das Recht, über etwas zu urteilen, von dem ich nur einen Teil kenne. Ich halte es daher mit Sokrates und sage: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Letztlich ist es mit der Kunst, wie mit allem im Leben, ich kann in mich hineinfühlen und spüren, was es mit mir macht. Ich kann dann reflektieren, warum mir das nicht gefällt.</em></p>
<p><em>Somit kann ich mich durch Kunst selbst besser kennenlernen und persönlich wachsen. Als Künstler kann ich diese Erkenntnis wiederum in meinen Kreativprozess einfließenzulassen. Auch zu wissen, was man nicht mag und nicht will, ist wichtig und hilft einem dabei, seinen eigenen Weg zu gehen.</em></p>
<p><strong>Wie gehst du mit kreativen Blockaden um?</strong></p>
<p><em>Frühe habe ich mich deswegen verrückt gemacht. Mit der Zeit habe ich aber gelernt, dass Blockaden ganz normal sind und zum künstlerischen Prozess dazugehören. Wenn ich in einer Blockade stecke, versuche ich mich zu entspannen, mir den Druck aus dem Kopf rauszunehmen und mir selbst etwas Gutes zu tun. </em></p>
<p><em>Oft gehe ich raus in die Natur, mache lange Spaziergänge, gehe in die Therme, schreibe Tagebuch, lese Bücher, gehe ins Fitness, meditiere, führe tiefe Gespräche mit engen Freunden, zeichne lose vor mich hin, singe, mache Musik und spiele Gitarre. Das hilft mir, den Kopf frei zu bekommen und neue Inspiration zu finden. Für mich ist es wichtig, loszulassen und ohne Erwartungen zu arbeiten. </em></p>
<p><em>Wenn ich merke, dass Druck entsteht, der mir nicht gut tut, lasse ich das Werk eine Weile liegen und warte, bis ich den Impuls verspüre, an ihm weiterzuarbeiten. Es ist ein Bisschen, wie in einer Partnerschaft. Unsere Beziehung benötigt dann, so zusagen eine Pause und ein bisschen Abstand. Irgendwann finden wir dann wieder zusammen und unser gemeinsamer Weg geht weiter. Meist in einer tieferen Verbindung, mit mehr Erkenntnis und mehr Verständnis als davor. Somit erfahren meine Kunst und ich selbst als</em><br />
<em>Mensch mit jedem Werk einen Reifeprozess.</em></p>
<p><strong>Wie findest du Inspiration für neue Kunstwerke?</strong></p>
<p><em>Inspiration finde ich überall, im Alltag, in der Natur, in Büchern, Gesprächen mit anderen Menschen und in meinen eigenen Gedanken. Ich versuche, offen und neugierig durch das Leben zu gehen und immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln. Diese Erfahrungen sind dann der Kern für meine Kunstwerke.</em></p>
<p><strong>Findet sich in deinen Werken eine Signatur? Etwas, was du als deine ganz eigene Handschrift bezeichnen würdest?</strong></p>
<p><em>Die lockeren, gezeichneten Linien und die abstrakten Mischungen aus Graffitilack und Acrylfarbe haben sich über die vielen Jahre meines künstlerischen Arbeitens heraus kristallisiert. Sie sind charakteristisch für meine Kunst.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Kunst in der Gesellschaft?</strong></p>
<p><em>Kunst spielt eine vielfältige Rolle in der Gesellschaft. Sie kann unterhalten, provozieren, inspirieren und Veränderungen bewirken. Kunst macht es möglich, dass Menschen, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Das kann sonst nichts in der Form auf dieser Welt. Dadurch macht sie Unsichtbares sichtbar und regt soziale und kulturelle Diskussionen von Veränderungen an.</em></p>
<p><strong>Du fingst mit Zeichnungen und Malereien an und bist dann später bei Graffitis gelandet &#8211; immer legal?</strong></p>
<p><em>Mein Führungszeugnis ist leer 😉</em></p>
<p><strong>Wie stehst du heute zu Streetart bzw. Urban Art?</strong></p>
<p><em>Ich mag das Radikale, das Wilde, das Direkte an Streetart. Streetart fragt nicht nach, ob sie da sein darf, sondern nimmt sich einfach den Raum und ist da. Das ist der Kern von Kunst.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles, oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Kunst muss frei sein und keine festen Grenzen haben. Sie muss Raum für kreative Freiheit bieten.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was du auf dem Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Ich denke, dass wir durch das Internet schon eine extreme Demokratisierung von Kunst erleben. Das ist ein enormer Gewinn. Jeder Mensch kann seine Kunst im Internet präsentieren, ungeachtet seiner Ausbildung, seiner Vita und der klassischen Instanzen, wie Kuratoren, Galerien etc. Dadurch kommen Künstler in den Fokus der Öffentlichkeit, die vor dem Internet nie zu soviel Popularität erreicht hätten. </em></p>
<blockquote><p><em>Ich wünsche mir dennoch, dass sich die „alte“ Welt der „neuen“ noch mehr öffnet. Man darf aber nicht vergessen, dass der Kunstmarkt immer noch ein Markt ist. Dass dieser den Gesetzmäßigkeiten eines Marktes unterliegt, gefällt vor allem dem aufstrebenden Künstler nicht, aber es ist ok.</em></p></blockquote>
<p><strong>Muss Kunst immer eine Botschaft haben oder kann sie auch einfach nur &#8222;schön&#8220; sein?</strong></p>
<p><em>Kunst darf alles und muss gar nichts. Ich kann in allem etwas deuten. Egal, ob der Künstler eine Botschaft bewusst in seinem Werk verarbeitet hat oder nicht. Wenn ich bedenke, wieviel Prozent unserer Handlungen wir bewusst und wieviel wir unterbewusst machen, wird es eh egal, ob jemand bewusst eine Botschaft in seinem Werk ausdrücken wollte.</em></p>
<p><em>Generell gilt aber: Ein Kunstwerk drückt immer etwas über den Künstler aus. Und der Künstler entstammt einem Kontext. Dieser Kontext ist immer größer als der Künstler selbst. Der Künstler ist sensibler Mittler. Und was gefällt und was nicht gefällt ist immer subjektiv. Wer mir das nicht glaubt, der möge mal ein Blick in die sozialen Netzwerke werfen.</em></p>
<p><strong>Hast du einen Tipp für junge bzw. andere Künstler? Oder welchen Tipp hättest du vielleicht selbst gerne früher bekommen?</strong></p>
<p>Folge deinem Herzen! Sei mutig! Sei dankbar. Folge deiner Leidenschaft. Beschäftige dich mit dir selbst und spüre in dich hinein. Was fühlt sich gut an? Was räsoniert mit dir? Zweifel und äußere Erwartungen sind normal. Nimm sie wahr, aber lasse dich von ihnen nicht kontrollieren.</p>
<p>Versuche dich immer ein bisschen besser zu verstehen und bei dir selbst anzukommen. Strebe nicht nach Sicherheit oder äußerer Anerkennung! Alles ist schon da, du musst/darfst es nur finden. Leg dein Handy auch mal weg. Social Media ist gut zur Inspiration, beobachte dich aber dabei und merke, wenn du in den Vergleich kommst. Dann mache dir bewusst, was du alles kannst und wie du dich entwickelt hast.</p>
<blockquote><p>Und vor allem hör niemals auf zu erschaffen. Jede Phase ist wichtig, auch die, die vermeintlich destruktiv und negativ ist. Der kreativen Prozess ist eine Reise und nicht nur das fertige Endergebnis.</p></blockquote>
<p><strong>Kannst du schon was über kommende Projekte verraten?</strong></p>
<p>Aktuell beschäftigt mich Spiritualität sehr. Dies wird auf jeden Fall in meine zukünftigen Arbeiten einfließen. Wie genau, wird sich herausstellen. Für mich ist die aktuelle Frage, ob ich dabei komplett abstrakt bleibe oder Themen, die mich faszinieren, genauer darstelle. Eine Tierserie zu schamanischen Krafttieren würde mich zum Beispiel sehr reizen.</p>
<p><strong>Stell dir vor, wir wären ein großes Magazin wie die New York Times &#8211; was würdest du der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>In dieser Welt geht es darum, sich selbst und die Welt zu entdecken. Jeder Mensch hat ein einzigartiges Potential und einen Grund, warum er auf dieser Welt ist. Ich träume von einer Welt, in der jeder ganz er selbst sein kann. Eine Welt, in der jeder sich selbst, die anderen und die Welt intensiv spürt.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CstbskXo-QF/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.chrismorys.com/">C.Morys aus Stuttgart</a></p>
<p>Mehr über die Kunstkurse und Pädagogik von Chris Morys: <a href="https://feelartflow.com/" target="_blank" rel="noopener">https://feelartflow.com/</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten des Künstlers finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/graffiti-buchmesse-die-unlock-book-fair-kommt-nach-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 09:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Buchlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Martha Cooper]]></category>
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		<category><![CDATA[Javier Abarca]]></category>
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					<description><![CDATA[Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg Am 3. und 4. Juni bieten Buchhändler Neuware und rare Sammlerstücke zum <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/graffiti-buchmesse-die-unlock-book-fair-kommt-nach-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg</h3>
<p>Am 3. und 4. Juni bieten Buchhändler Neuware und rare Sammlerstücke zum Verkauf an. Begleitet wird die Buchmesse von Podiumsdiskussionen, Lesungen und anderen Veranstaltungen. Die Buchmesse ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „EINE STADT WIRD BUNT“, in der noch bis zum <a href="https://arttrado.de/news/wie-entstand-die-graffiti-kultur-in-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">7. Januar 2024 die Hamburg Graffiti History</a> von 1980 bis 1999 zu erleben ist. Das Kombi-Ticket zum Preis von 5 Euro gilt für beide Tage inklusive des Besuchs der Ausstellung.</p>
<h4>Entwicklung auf dem Markt der Magazine und Bücher zum Thema „Graffiti”</h4>
<p>Drei Bücher, die für eine bemerkenswerte Entwicklung auf dem Markt der Magazine und Bücher zum Thema „Graffiti” stehen: Ging es in den frühen Publikationen in erster Linie darum, die Sprühkunst selbst zu zeigen, so nähern sich zahlreiche Neuerscheinungen dem Thema heute auf andere, oft überraschende Weise. Etwa, indem sie ganz nah ans Sujet heranrücken.</p>
<h4>All Surface &#8211; Tagging in Dortmund</h4>
<p>Kennen Sie das Buch „All Surface“? Es handelt von „Tagging in Dortmund in den 1980er und 1990er Jahren“, Umfang: 244 Seiten, Auflage: 500 Stück. Oder „Radical Passion“? Der 528 Seiten lange Bild-Text-Band handelt von polnischen Trainwritern – und ihrer fast manischen Leidenschaft für das historische Zugmodell „EN57”. Auflage: 1.500 Stück. Oder „Enemy Kids“? Darin erzählt der Writer “Bus126” von seiner Jugend im Berlin der 1990er Jahre.</p>
<h4>AKAY &#8211; Blackbook 1986 – 1990</h4>
<p>„AKAY &#8211; Blackbook 1986 – 1990”, eine Replik des Skizzenbuches eines schwedischen Writers – inklusive der zu Analogzeiten üblichen “Fotos zum Ausklappen”. Sie zeigen lange Wandbilder, die nicht ins A4-Format passen.</p>
<h4>Hamburg &#8211; Stadtporträt</h4>
<p>Andere Werke sind eher alternative Stadtporträts, wie der Bildband mit dem unscheinbaren Titel „Hamburg”. Auf 320 Seiten nimmt der der Fotograf Emmet E. Lesende hier mit auf einen Spaziergang zu zahlreichen Werken des Künstlers „OZ” im Hamburger Stadtraum. Ein Versuch, wenn man so will, das flüchtige Werk für die Nachwelt zu retten. Viele Werke wiederum stellen eher eine Form von Stadtgeschichtsschreibung dar, wie „Oslo Graffiti”, in dem es um Writing in der norwegischen Hauptstadt von 1984 bis 2008 geht. Oder, natürlich, „EINE STADT WIRD BUNT”, in dem die Entwicklung der Hamburger Graffitiszene im Kontext von Stadtentwicklung und Subkultur detailliert nachgezeichnet wird.</p>
<p>Und so fällt es der „Unlock Book Fair”, die am 3. und 4. Juni im Museum für Hamburgische Geschichte gastiert, gar nicht so leicht, ihr eigenes Thema einzugrenzen. War es der 2016 gegründeten Buchmesse, noch darum gegangen, kleinen Verlagen für Graffitimagazine und Bücher ein Forum zu bieten, so decken eben diese Verlage – und somit auch die Messe heute ein größeres Themenfeld ab.</p>
<h4>Kunsthistorische Abhandlung bis zum fotografischen Langzeitprojekt</h4>
<p>Von der kunsthistorischen Abhandlung bis zum fotografischen Langzeitprojekt, von der alternativen Stadterkundung bis zum Porträt von „Hobos“, die als blinde Passagiere in Güterwaggons durchs Land fahren: Wer sich einmal durch die Webshops der einschlägigen Verlage geklickt hat, wird den Eindruck nicht los, dass hier – von Öffentlichkeit und Verlagsindustrie weitgehend unbemerkt – im Umfeld der Graffitikultur ganz neue Erzählformen entstehen.</p>
<p>Graffiti, so die Macher der “Unlock Book Fair”, führe zu eigenwilligen Betrachtungsweisen der Stadt. Natürlich spielt die Werkschau einzelner WriterInnen oder Crews noch immer eine tragende Rolle. Was zum einen daran liegt, dass viele über Jahrzehnte aktive SprüherInnen irgendwann einmal das Bedürfnis verspüren, dem eigenen Schaffen ein Denkmal zu setzen. Und spätestens seit der moderne Digitaldruck es möglich macht, optisch hochwertige Bücher in Kleinstauflage zu produzieren, hat im Prinzip jeder Writer und jede Writerin die Möglichkeit, sein oder ihr persönliches “Best-of” zu produzieren. Das Buch als, wenn man so will, Fortführung des Writing mit anderen Mitteln.</p>
<h4>Hybride aus Kunstobjekt und Dokumentation</h4>
<p>Ein weiterer Grund für den hohen Stellenwert des Buches innerhalb der Szene, ist seine Verkäuflichkeit. Gerade für WriterInnen, die nicht auf Leinwand oder im Auftrag auf Wand malen, ist das Buch fast die einzige Möglichkeit, die eigenen Werke gegen Geld einzutauschen. Eine Strategie, die sich auch darin äußert, dass viele Bücher neben einer „normalen“ Ausgabe auch als limitierte Sonder-Edition erscheinen, die teils beträchtliche Wertzuwächse erleben und mittlerweile nicht nur auf eBay, sondern auch in klassischen Auktionshäusern gehandelt werden. Es sind auch diese Hybride aus Kunstobjekt und Dokumentation, die die Zahl der Graffitibücher wachsen lässt.  Gerade in Zeiten von Social Media. Denn: Instagram verspricht zwar rasante Verbreitung. Aber nur Print verspricht Relevanz.</p>
<h4>Gegründet von Javier Abarca</h4>
<p>Gegründet wurde die „Unlock Book Fair” 2016 in Barcelona von Javier Abarca. Der spanische Graffiti-Pionier hatte sich schon zuvor immer wieder mit der Frage beschäftigt, wie man eine Kunst, in der die Mehrheit nur Vandalismus sieht, einer breiteren Öffentlichkeit verständlich machen kann. Er hielt Vorlesungen an Universitäten. Publizierte Aufsätze und organisierte Workshops und Events, wie die „Tag Conference“, die vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2023 ebenfalls im Begleitprogramm von „EINE STADT WIRD BUNT“ in Hamburg gastiert und sich mit dem Phänomen des „Tagging“ aus historischer Perspektive beschäftigt. Mit der &#8222;Unlock Book Fair” hat Abarca über die Jahre einen Marktplatz – und einen Begegnungsort – für alle Menschen geschaffen, die sich für Graffiti, Urban-Art, Buchkunst, Fotografie, Subkultur, jüngste Stadtgeschichte und alternative Stadterkundung interessieren.</p>
<h4>Subway Art von Martha Cooper und Henry Chalfant</h4>
<p>Für die Graffitikultur selbst, ist die „Unlock Book Fair“ auch deshalb von enormer Bedeutung, weil sie sich um ihr wichtigstes Medium dreht: das Buch. Welche Wirkmacht Print entfalten kann, hat der Bildband „Subway Art” von Martha Cooper und Henry Chalfant bereits vor fast 50 Jahren gezeigt. Die 1984 erschienene Fotodokumentation über Graffiti auf New Yorker UBahnen gilt als „Bibel“ der Szene. Es ist das meistverkaufte Graffitibuch aller Zeiten und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Subkultur zum globalen Phänomen wurde und diente Generationen von Writern als Inspirationsquelle.</p>
<p>Vielleicht hat es auch mit dem Nimbus von „Subway Art“ zu tun, dass dem Buch im Graffiti ein so hoher Stellenwert zukommt. Es gibt aber noch einen weiteren, ganz praktischen Grund. Eine Kunst, die auf der Straße zu Hause ist, kann die Zeit nur zwischen Buchdeckeln überdauern. Tags und Pieces auf Wänden und Zügen werden entfernt, verblassen oder fallen Abriss und Neubau zum Opfer. Websites und Social-Media-Profile, die Fotos zeigen, werden möglicherweise gelöscht. Bedrucktes Papier aber bleibt. Unter Umständen für immer.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Unlock Book Fair: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg. Graffiti-Buch- und Magazin-Messe, Begleitprogramm: Podiumsdiskussionen, Präsentation von Neuerscheinungen, Lesungen u.v.m.</p>
<p>Samstag, 3. Juni, 11 – 19:30 Uhr, Sonntag, 4. Juni, 11 – 17 Uhr.</p>
<p>Mit Unterstützung durch: Stiftung wissensART und dem Centre for the Study of Manuscript Cultures (CSMC) – Cluster of Excellence „Understanding Written Artefacts“ – der Universität Hamburg.</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Affenfaust Galerie zeigt Darko C. Nicolic, Philipp Liehr und neues von Samy Deluxe</title>
		<link>https://arttrado.de/news/affenfaust-galerie-zeigt-darko-c-nicolic-philipp-liehr-und-neues-von-samy-deluxe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 10:57:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerien und Ausstellungsräume]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Darko C. Nicolic]]></category>
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		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[WELTRAUMGESCHICHTEN]]></category>
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					<description><![CDATA[Affenfaust Galerie zeigt Darko C. Nicolic, Philipp Liehr &#38; Samy Deluxe Die Affenfaust Galerie würde sich sehr freuen, Sie an <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/affenfaust-galerie-zeigt-darko-c-nicolic-philipp-liehr-und-neues-von-samy-deluxe/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Affenfaust Galerie zeigt Darko C. Nicolic, Philipp Liehr &amp; Samy Deluxe</h3>
<p>Die Affenfaust Galerie würde sich sehr freuen, Sie an diesem Freitag in der Galerie begrüßen zu dürfen! Darko C. Nikolic konstruiert mit seinen Werken Möglichkeitsräume. Seine assoziationfreien Arrangements von Farbe und Form kreieren Momente von kontemplativer Introspektive. Seine Kunst ist als Einladung zu verstehen, mit uns selbst in Dialog zu gehen: Allein das Wirken der geometrischen Elemente stellt einen festen Wert dar und das eigene Empfinden gewinnt an zentraler Bedeutung.</p>
<p>Es entsteht eine Art Antipode zu unserer medial und logisch geprägten Alltagswelt, die permanent um unsere Aufmerksamkeit ringt. Darko C. Nikolic versteht diese Verhandlung mit unserem Inneren als notwendige Grundlage für eine reelle Verhandlung im Außen: „Einen wertvollen und nachhaltigen Gedanken zu formulieren, kann nur in einem guten Kontakt zu sich selbst gelingen. Das klare Empfinden ist ein Korrektiv zur logischen Schlussfolgerung und der Schlüssel zu einem starken, intuitiven Output“.<br />
(Text: Helen Osbahr)</p>
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<p><strong>Vernissage: </strong>Freitag, 17.3., 19-23 Uhr<strong><br />
Laufzeit: </strong>17.03.2023 &#8211; 15.04.2023<strong><br />
Öffnungszeiten: </strong>Mittwoch, Donnerstag und Samstag, 14-18 Uhr<strong><br />
Mehr Infos: </strong><a href="http://73sp.mjt.lu/lnk/AWQAABHOdwsAAAAAAAAAAARdED0AAABMq80AAAAAAArWNgBkEWTDkhRmbE2IQ_u8Y0JvQFdwyQAKstE/5/WBEdTOGcUKdD26EVAFxCiw/aHR0cHM6Ly9hZmZlbmZhdXN0Z2FsZXJpZS5kZT9tYWlscG9ldF9yb3V0ZXImZW5kcG9pbnQ9dHJhY2smYWN0aW9uPWNsaWNrJmRhdGE9V3lJek5qTTBJaXdpTVdVMU5EVmxJaXdpTVRFMElpd2lObVl3WXpBeU1EUXdOMlpqSWl4bVlXeHpaVjA" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://73sp.mjt.lu/lnk/AWQAABHOdwsAAAAAAAAAAARdED0AAABMq80AAAAAAArWNgBkEWTDkhRmbE2IQ_u8Y0JvQFdwyQAKstE/5/WBEdTOGcUKdD26EVAFxCiw/aHR0cHM6Ly9hZmZlbmZhdXN0Z2FsZXJpZS5kZT9tYWlscG9ldF9yb3V0ZXImZW5kcG9pbnQ9dHJhY2smYWN0aW9uPWNsaWNrJmRhdGE9V3lJek5qTTBJaXdpTVdVMU5EVmxJaXdpTVRFMElpd2lObVl3WXpBeU1EUXdOMlpqSWl4bVlXeHpaVjA&amp;source=gmail&amp;ust=1678961989031000&amp;usg=AOvVaw1FDGj5NP8o0BGEguhHkp2q">https://affenfaustgalerie.de/<wbr />de/show/darko-caramello-<wbr />nikolic-contemplation/</a></p>
<h4>PHILIPP LIEHR &#8211; WELTRAUMGESCHICHTEN</h4>
<p>Philipp Liehr entführt uns mit seiner Einzelausstellung „Weltraumgeschichten“ in entlegene Sphären, indem er das Paul Roosen Contemporary mit seinen Astronauten-Skulpturen bevölkert. In verschiedenen Formaten und aus Lindenholz geschnitzt, lassen sie uns BetrachterInnen großen Interpretationsspielraum: Wer befindet sich wohl unter der Montur? Wie würde der Alltag auf dem Mond aussehen? Inwieweit haben Anzüge und Maskierungen Einfluss auf unser soziales Leben? Die meist humorvollen Accessoires, mit denen Liehr seine Figuren ausgestattet, geben Inspiration für weitere Fragen an die anonymen Wesen.</p>
<p>Vernissage: Freitag, 17.3.<br />
Alle Infos und Arbeiten: <a href="https://affenfaustgalerie.de/de/show/philipp-liehr-weltraumgeschichten/" target="_blank" rel="noopener">https://affenfaustgalerie.de/de/show/philipp-liehr-weltraumgeschichten/</a></p>
<h4>Neue Arbeiten von Samy Deluxe im Online-Shop</h4>
<p>Endlich wieder verfügbar. Neue Leinwandarbeiten von Samy Deluxe! Dass Samy Deluxe einer der erfolgreichsten Rapper Deutschlands ist, muss man kaum erwähnen. Nicht jedem bekannt dagegen sind seine bildnerischen Arbeiten. Samy vertritt einen zwanglosen Kunstbegriff, der starr gefasste, disziplinäre Abgrenzungen zwischen Musik, Kultur, Tanz, Poesie und bildender Kunst durchkreuzt. Er versteht und lebt Hip-Hop als Subkultur, die schon immer ein vielfältiges Spektrum an künstlerischen Ausdrucksformen wie etwa Sampling, Graffiti, Breakdance und Rap umfasst.</p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie entstand die Graffiti-Kultur in Hamburg?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/wie-entstand-die-graffiti-kultur-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 19:25:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie entstand die Graffiti-Kultur in Hamburg? Die aktuelle Ausstellung „EINE STADT WIRD BUNT“ im Museum für Hamburgische Geschichte präsentiert einen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/wie-entstand-die-graffiti-kultur-in-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie entstand die Graffiti-Kultur in Hamburg?</h3>
<p>Die aktuelle Ausstellung „EINE STADT WIRD BUNT“ im Museum für Hamburgische Geschichte präsentiert einen besonderen Einblick in eines der spannendsten Kapitel der jüngeren Kulturgeschichte: in die Hamburg Graffiti History 1980-1999. Die Ausstellung erzählt die Entstehungsgeschichte der Graffiti-Kultur in Hamburg anhand von fast 500 Exponaten &#8211; darunter Fotos, Skizzenbücher, Sprühdosen, Magazine, Schallplatten und Accessoires, die von den Kuratoren Oliver Nebel, Frank Petering, Mirko Reisser und Andreas Timm zusammengestellt wurden.</p>
<p>Die wichtige Rolle, die bei der Entstehung der Hamburger Graffiti-Szene Akteure aus den Bereichen Schule und Medien gespielt haben, ist das Thema einer Gesprächsrunde, die zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema der Ausstellung einlädt. Der Autor und Graffiti-Experte KP Flügel befragt am Donnerstag, dem 23. Februar, ab 19.30 Uhr den ehemaligen Schulleiter des Gymnasiums Altona Gunter Kleist und den Fotografen André Lützen nach ihren Beiträgen zur Entwicklung der bis heute aktiven und populären Hamburger Graffiti-Szene.</p>
<p>Vor der Veranstaltung findet um 18 Uhr eine Kuratorenführung durch die Ausstellung statt, die im Eintrittspreis von 5 Euro mit inbegriffen ist.</p>
<h4>Zu den Teilnehmenden:</h4>
<p>Dem früheren Schulleiter Gunter Kleist ist es wesentlich zu verdanken, dass ab 1991 im Rahmen eines Schulprojekts die Turnhalle des Gymnasiums Altona erstmals legal besprüht werden durfte &#8211; gegen die Widerstände von älteren Lehrkräften und Teilen der Elternschaft. Kleist registrierte auf dem Schulhof an den Nachmittagen weitangereiste Besucher, die zum Sprühen oder Fotografieren gekommen waren. Der Stellenwert der Turnhallen-Wand wurde ihm schnell bewusst, als er zwei Fotos „seiner“ Turnhalle in einem Graffiti-Bildband entdeckt hatte. Rückblickend sagt Gunter Kleist: „Jugendlicher Schöpfungskraft muss Raum gegeben werden, auch wenn der Preis dafür ein wenig Anarchie ist.“</p>
<p>André Lützen studierte Ende der 1980er Jahre an der Hochschule für Bildende Kunst (HFBK) Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Fotografie. Seine Erinnerung an die damalige Zeit:</p>
<p>„Wir sind in S-Bahn-Depots eingestiegen, um – wie es so schön in deren Sprache hieß – ‚auf Trains zu arbeiten‘. Die Sprayer hatten hohe Maßstäbe an sich selbst gestellt. Jeder hatte sein Skizzenbuch und darin Entwürfe für Pieces gemacht. Es ging auch um das Entwickeln neuer Schriften bzw. Schriftformen.“ Auf die Frage nach den Motiven der Jugendlichen und nach der Rolle von amerikanischen Filmen zur Graffiti-Kultur sagt er: „Sie waren alle auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. Dann schwappte diese neue, coole Hip-Hop-Kultur rüber. Die Gruppe wurde zur neuen Familie, in der man sich aufgehoben fühlte. An eine Karriere oder daran, von ihrer Kunst einmal leben zu können, hatten die Sprayer keinen Gedanken verloren. Niemand hatte darüber nachgedacht, sein Leben lang zu sprayen.“</p>
<p>Der Journalist und Autor KP Flügel hat die Bücher „Bomb it, Miss.Tic – mit der Graffiti-Künstlerin in Paris“ und „Free OZ – Street Art zwischen Revolte, Repression und Kommerzialität“ mitherausgegeben und im Buch „EINE STADT WIRD BUNT“ den Beitrag „Spurensuche – Reflektierende Blicke von Beteiligten aus Jugendarbeit, Museumskunst und Medien“ veröffentlicht.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Ausstellung: <a href="https://shmh.de/de/eswb">Eine Stadt wird bunt | shmh.de</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>Interview mit Schimmler Art: Dennis Haschke über laufende Kunstprojekte</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-schimmler-art-dennis-haschke-ueber-laufende-kunstprojekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 18:45:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Nike Art Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Capital Club]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>
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		<category><![CDATA[Dennis Haschke]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Antje Haschke]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Schimmler Art: Dennis Haschke über laufende Kunstprojekte Seit 20 Jahren fertigt Dennis Hascke als Schimmler Art Kunstwerke. Angefangen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-schimmler-art-dennis-haschke-ueber-laufende-kunstprojekte/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Interview mit Schimmler Art: Dennis Haschke über laufende Kunstprojekte</h3>
<p>Seit 20 Jahren fertigt Dennis Hascke als Schimmler Art Kunstwerke. Angefangen in der Graffiti- und Streetart-Szene, heute auch gefestigt in der &#8222;Kryptokunstbranche&#8220; mit internationalen Sammlern. Art Schimmler befindet sich in einem permanenten Schaffensprozess. Das ständige Weiterentwickeln und Ansprüche an sich selbst zu haben, dürfte ein großer Faktor für den Erfolg des Künstlers sein. Grade wurde er mit seiner Frau Antje Haschke mit dem German Design Award ausgezeichnet, schon stehen Projekte mit der &#8222;Nike Art Galerie&#8220; an &#8211; wir freuen uns, das der Künstler dazwischen Zeit für ein Interview gefunden hat.</p>
<h3>Dennis Haschke im Interview</h3>
<p><strong>Wo bist du grade, wie geht es dir und woran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Zurzeit bin ich in der Heimat in Heidesee (Brandenburg) und arbeite an mehreren Projekten, die mich sehr Interessieren. Ferner arbeite ich an meiner mentalen Fitness.</em></p>
<p><em>Die Projekte sind, die Gründung eines NGO &#8220; Ethana e World Organisation&#8220; zur Förderung und Aufbau der afrikanischen</em><br />
<em>Wirtschaft sowie die Planung einer Ausstellung und Zusammenarbeit mit der größten afrikanischen Galerie ´Nike Art Galerie` und der Nike Centre for Art and Culture, um kulturelle Verbindung zu schaffen. Mit dem Verkauf meiner Werke gehen 50 % der Einnahmen in Förderprojekte. Mit dieser Spende setzen wir den Startschuss, um unsere Organisation mit den ersten aktiven Projekten zu fördern.</em></p>
<p><em>Des Weiteren läuft die aktive Planung eines Projektes in Miami, Florida. Unsere Partner sind in diesem Moment vor Ort, um das Vorhaben zu besichtigen und die ersten wichtigen Schritte einzuleiten, damit die geplante Eröffnung im Frühjahr dieses Jahres realisiert werden kann.</em></p>
<p><em>Im Oktober 2023 findet meine Ausstellung im Berliner Capital Club (Hilton) statt. Der bedeutende Wirtschaftsklub ist Mitglied in einem internationalen Netzwerk von Business Clubs auf der ganzen Welt. Die Ausstellung in Berlin ist der Startschuss für eine ganze Reihe von internationalen Ausstellungen.</em></p>
<p><strong>Das klingt nach großen Plänen, aber lass uns erst einmal auf deine Anfänge zu sprechen kommen. Zur Kunst gefunden hast du bereits vor über 20 Jahren in der Streetart-Szene Berlins. Revolutionär deine Werke auf Bahn-Waggons oder Häuserwänden. Heute bist du &#8222;nur&#8220; noch auf Leinwänden aktiv? Wie und wann kam der Wandel von der Streetart zur legalen Kunstform?</strong></p>
<p><em>Das stimmt so nicht ganz. Ich verwende sehr gern andere Materialien wie zum Beispiel Alu-Dibond. Hier arbeite ich gerade an einer neuen Werkgruppe. Der Wandel zur legalen Kunst war vorprogrammiert. Warum? Weil mir schon früh bewusst war, dass ich etwas erreichen will in meinem Leben und vor allem niemanden mit meiner Kunst schaden will, was nun damals der Fall war.</em></p>
<p><em>Das war zu dem Zeitpunkt auch kein Wandel in dem Sinne, sondern eher eine auf meine Karriere basierte Schaffenspause und Neuorientierung zur Kunst.</em></p>
<p><strong>Wie stehst du heute zu Graffiti-  und Streetart-Szene?</strong></p>
<p><em>Nach wie vor liebe ich die Straßenkunst und ihre Vielfalt. Jedoch gibt mir meine aktuelle Kunstrichtung mehr Möglichkeiten international Sammler anzusprechen. Der Erfolg ermöglicht mir auch die Möglichkeit, um Kunstprojekte zu organisieren oder zu fördern. Denn bekanntlich dreht sich in dieser Welt alles ums Geld!</em></p>
<p><strong>Traurig, aber wahr. In den Medien wirst du auch gerne mal als deutscher Banksy bezeichnet, wie kam es zu diesem Ehrentitel?</strong></p>
<p><em>Genau weiß ich es nicht, aber ich vermute, dass das mit meiner früheren Kunstform zu tun hat. Künstlerisch sehe ich mich selbst auf einer anderen Schiene. Banksy`s Aktionen sind legendär und faszinieren Millionen Menschen, mich eingeschlossen! Mich reizt die Kombination von verschiedenen Materialien, verschiedenen Bildträgern. Für mich hat Kunst auch etwas von Alchemie.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von einem deiner Werke denn vorstellen, arbeitest du mit Skizzen, Ideen und ggf. vielleicht schon dem Namen für ein Bild und überträgst das dann auf die Leinwand oder entsteht ein Kunstwerk, beim &#8222;machen&#8220;?</strong></p>
<p><em>Unterschiedlich, es gibt Werke, die gezielt und geplant entstanden sind und andere zufällig. Ich experimentiere auch sehr gern und baue mir Werkzeuge oder Ähnliches. Der Schaffens- oder Produktionsprozess darf experimentell sein. Inspiration darf kein Korsett haben.</em></p>
<p><strong>Deine Frau führt eine erfolgreiche Werbeagentur. Kannst Du deine Kreativität dort noch zusätzlich einbringen?</strong></p>
<p><em>Definitiv! Kreativität in der Werbung oder im Design ist eine große Herausforderung. Ich bin stolz darauf, dass wir in diesem Jahr mit der Agentur den German Design Award für unsere 3D-gesteuerte Homepage gewonnen haben.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CmQN2GVKeTt/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CmQN2GVKeTt/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Schimmler Art (@art_schimmler)</a></p>
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<p><em>Kreativität kann viele Bühnen haben und ich darf sagen, dass meine Ideen, meine Kreativität Werbung beeinflusst hat.</em></p>
<p><strong>Du fertigst auch Auftragsarbeiten an. Bei welcher Preisspanne beginnt ein echter Schimmler und gibt es auch Aufträge, die du ablehnen würdest?</strong></p>
<p><em>Kommt drauf an, für wen diese Auftragsarbeit ist! Vor nicht allzu langer Zeit wurde ich für von einen &#8211; gemäß der Forbes-Liste erfolgreichsten Unternehmer weltweit beauftragt, ein Werk anzufertigen. Der Preis dafür ist natürlich ein anderer, als wenn ich eine Arbeit auf eine Charity-Auktion gebe.</em></p>
<p><em>Mein Ziel ist es, dass auch junge Menschen den Weg zur Kunst finden. Daher muss Kunst bezahlbar sein. Eine Grafikarbeit von mir- häufig der Einstieg für einen jungen Sammler- ist schon für zwei bis drei tausend Euro zu haben.</em></p>
<p><strong>Wie viele Leinwandwerke sind bis heute entstanden? Und schon mal mit einem Kunstwerk unzufrieden gewesen? Was passiert dann mit der Arbeit?</strong></p>
<p><em>Das kann ich gar nicht so genau sagen. Ich bin ja in einem permanenten Schaffensprozess. Ja, definitiv gab es einige Werke, die mich nicht überzeugt haben! Diese Positionen werden erst mal eingelagert und zum richtigen Zeitpunkt hervorgeholt und entweder komplett neu überarbeitet, oder man könnte auch sagen neu bespielt.</em></p>
<p><strong>Wer soll deine Kunst auf keinen Fall kaufen?</strong></p>
<p><em>Ich schaffe Kunstwerke. Mit dem Verkauf befassen sich andere. Es ist mir egal, ob jemand meine Arbeiten kauft und sie im Archiv lagert. Kunst ist ja längst eine Anlageform mit hohen Zuwachsraten. Ich habe Sammler, die mit meiner Kunst spekulieren, das ist mir egal.</em></p>
<p><strong>Wir brauchen Schlagzeilen! Gibt es eine Kunstform oder einen Künstler, mit dem du überhaupt nichts anfangen kannst?</strong></p>
<p><em>Definitiv! Ich werde aber keine Namen nennen, weil ich sowas nicht mache, denn Kunst liegt bekannterweise im Auge des Betrachters und ich kann nicht für alle sprechen!</em></p>
<p><strong>Das heißt Kunst darf alles?&#8230; oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Aus künstlerischer Perspektive darf die Kunst alles, ohne Einschränkung. Jeder Künstler definiert seine künstlerisch-ästhetischen Grenze für sich selbst. Subjektiv gibt es in meiner Kunst Grenzen, die definiert sind durch ästhetische und moralische Kardinaltugenden.</em></p>
<p><strong>Würdest du auf dem Kunstmarkt gerne etwas ändern?</strong></p>
<p><em>Kunst kann vieles zum Guten beitragen. Das ist auch einer der Gründe, der uns dazu bewegt hat, eine Organisation zu gründen, die mit Kunst Veränderung schaffen will, Veränderung zum Besseren.</em></p>
<p><strong>Weise Worte. Hast du noch einen Tipp für junge, neue Künstler &#8211; oder gibt es vielleicht einen Ratschlag, den du selbst gerne früher bekommen hättest?</strong></p>
<p><em>Definitiv! Mein Rat lautet: Befasst euch mit Social Media, denn heutzutage hat man so eine reelle Chance auf der ganzen Welt wahrgenommen zu werden.</em></p>
<p><strong>Stell dir vor, wir wären ein großes Magazin, wie die New York Times oder Ähnliches, was würdest du der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Ich bin kein Philosoph oder Welterklärer. Ich spreche durch meine Kunst. Meine Botschaft ist einfach: Seht genau hin, und im besten kantischen Sinne: Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Mündigkeit und Aufklärung sind Grundvoraussetzungen für eine friedliche Welt. Leider sind wir davon weit entfernt.</em></p>
<p><strong>Danke dir für deine Zeit und Mühe! Ich bin gespannt auf die nächste Veranstaltung und würde mich freuen, wenn ich auf dem Laufenden gehalten werde. Vielleicht legen wir in ein paar Wochen einen zweiten Teil nach?  </strong></p>
<p><strong>Unsere Leser freuen sich sicherlich, wenn wir noch ein bisschen mehr auf die NGO &#8220; Ethana e World Organisation&#8220; eingehen können.</strong></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Peoplerinth by Schimmler Art (März 2022, 100cm * 100cm * 4, Acryl/Schieferpaste.</p>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.schimmler-art.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.schimmler-art.com/</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke von Schimmler finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch in Kürze bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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