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	<title>georg baselitz Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>georg baselitz Archive - Arttrado.de</title>
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	<item>
		<title>Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/blue-chip-kunst-sicherer-hafen-oder-ueberbewerteter-mythos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2026 22:30:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps für Kunstsammler]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
		<category><![CDATA[andy warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Sammler]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Chip]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
		<category><![CDATA[jeff koons]]></category>
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					<description><![CDATA[Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos? „Blue Chip“ klingt nach Poker, nach klaren Gewinnern und maximalem Einsatz.Im Kunstmarkt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/blue-chip-kunst-sicherer-hafen-oder-ueberbewerteter-mythos/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Blue Chip Kunst: Sicherer Hafen oder überbewerteter Mythos?</h4>
<p>„Blue Chip“ klingt nach Poker, nach klaren Gewinnern und maximalem Einsatz.<br />Im Kunstmarkt steht der Begriff für genau das: Werke von Künstler:innen, die als erste Liga gelten – etabliert, teuer, begehrt.</p>



<p>Namen wie Pablo Picasso, Andy Warhol oder Gerhard Richter sind nicht nur Kunstgeschichte, sondern auch Marken.</p>



<p>Aber: Wer entscheidet das eigentlich – und bleibt man das für immer?</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Was „Blue Chip“ im Kunstmarkt wirklich heißt</h4>



<p>Blue Chip Kunst steht für:</p>



<p>Maximale Reputation (Museen, Biennalen, globale Sammlungen)</p>



<p>Hohe und vergleichsweise stabile Marktpreise</p>



<p>Starke Nachfrage bei Sammler:innen und Institutionen</p>



<p>Kulturelle und kunsthistorische Relevanz</p>



<p>Kurz gesagt: Das sind Werke, bei denen sich viele weniger fragen <em>„Gefällt mir das?“</em> und mehr <em>„Warum ist das so wichtig – und warum so teuer?“</em></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Wer macht den Blue-Chip-Status?</h4>



<p>Die kurze Antwort: <strong>Niemand offiziell.</strong></p>



<p>Die ehrliche Antwort: <strong>Ein ziemlich exklusiver Kreis.</strong></p>



<p>Der Status entsteht über Jahre hinweg durch ein Zusammenspiel von:</p>



<p>Museen &amp; Institutionen wie das Museum of Modern Art</p>



<p>Top-Galerien wie Gagosian</p>



<p>Auktionshäuser wie Sotheby’s</p>



<p>Einflussreiche Sammler:innen</p>



<p>Kurator:innen &amp; Kritiker:innen</p>



<p>Wenn diese Akteure langfristig in dieselbe Richtung arbeiten, entsteht ein Konsens:</p>
<p><em>Das hier ist relevant. Das bleibt.</em></p>



<p>Oder weniger elegant formuliert:<br />Blue Chip ist das Ergebnis von Einfluss, Geld und Wiederholung.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der Weg nach oben</h4>



<p>Blue Chip wird man nicht über Nacht. Der typische Verlauf:</p>
<p>Erste Aufmerksamkeit in der Szene<br />Unterstützung durch starke Galerien<br />Institutionelle Anerkennung (Ausstellungen, Sammlungen)<br />Steigende Preise und Nachfrage<br />Stabilität über viele Jahre</p>



<p>Erst dann wird aus einem Namen ein „sicherer Wert“.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Der Reiz: Stabilität mit Prestige</h4>



<p>Warum kaufen Sammler:innen Blue Chips?</p>



<p>Relativ planbare Wertentwicklung</p>



<p>Hohe Wiederverkaufbarkeit</p>



<p>Status und Sichtbarkeit</p>



<p>Blue Chip Kunst ist damit ein bisschen wie die Business Class des Sammelns:<br />teuer, etabliert, aber selten überraschend.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Die unbequeme Wahrheit</h4>



<p>„Stabil“ heißt nicht „unangreifbar“.</p>



<p>&#8211; Preise können stagnieren oder fallen</p>



<p>&#8211; Märkte werden von wenigen Playern geprägt.</p>



<p>&#8211; Trends und Diskurse verändern sich</p>



<p>Und vor allem:<br />Wer heute einsteigt, kauft oft auf einem Niveau, bei dem die größten Sprünge bereits passiert sind.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Kann man den Blue-Chip-Status verlieren?</h4>



<p>Ja. Und genau hier wird es spannend.</p>



<p>Auch wenn es selten und meist schleichend passiert, gibt es klare Muster:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Nachlassendes Marktinteresse</h4>



<p>Wenn Preise dauerhaft schwächeln, bröckelt das Vertrauen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Verlust an Relevanz</h4>



<p>Wenn ein Werk nicht mehr im Diskurs stattfindet, verliert es Gewicht.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Überhype oder Marktübersättigung</h4>



<p>Zu viel Angebot kann selbst große Namen beschädigen.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Beispiele, die zeigen: Der Status ist nicht unantastbar</h4>



<p>Damien Hirst: Vom Aushängeschild eines Boom-Marktes zu einer Phase deutlicher Abkühlung – ein Lehrstück über Hype-Zyklen.</p>



<p>Jeff Koons: Lange Synonym für Blue Chip, zuletzt immer wieder Diskussionen über Preisentwicklung und Marktdynamik.</p>



<p>Beide sind weiterhin bedeutend.<br />Aber ihr Verlauf zeigt: Selbst die größten Namen sind nicht immun.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Blue Chip vs. Emerging Artists</h4>



<p>Blue Chip Emerging Artists Geringeres Risiko Höheres Risiko Sehr hoher Einstieg Oft zugänglich Stabilität Wachstumspotenzial Etabliert Ungewiss, aber spannend</p>



<p>Oder direkter:<br />Blue Chips verwalten Vermögen.<br />Emerging Artists sind Wetten auf Zukunft.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Wie erkennt man zukünftige Blue Chips?</h4>



<p>Die eigentliche Königsdisziplin.</p>



<p>Worauf man achten kann:</p>



<p><strong>Frühe institutionelle Unterstützung</strong></p>



<p><strong>Starke Galerien im Hintergrund</strong></p>



<p><strong>Langfristig denkende Sammler:innen</strong></p>



<p><strong>Konsistente künstlerische Entwicklung</strong></p>



<p><strong>Echter Diskurs – nicht nur Marktgeräusche</strong></p>



<p>Der wichtigste Punkt:<br />Relevanz entsteht nicht durch Preise, sondern durch Bedeutung.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Sicher ist relativ</h4>



<p>Blue Chip Kunst wirkt wie ein sicherer Hafen.<br />In Wahrheit ist sie eher ein stabiler Konsens auf Zeit.</p>



<p>Der Status wird nicht verliehen, sondern aufgebaut</p>



<p>Er basiert auf Einfluss, Kapital und Aufmerksamkeit</p>



<p>Und er kann – langsam, aber spürbar – auch wieder verschwinden</p>



<p>Die eigentliche Frage ist also nicht:<br /><em>„Ist das ein Blue Chip?“</em></p>



<p>Sondern:<br /><em>„Warum glauben so viele daran – und wie lange noch?“</em></p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<p>Wer das versteht, sieht den Kunstmarkt anders:<br />Nicht als feste Hierarchie, sondern als dynamisches Spiel um Bedeutung, Macht und Geld.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MUeAf7zJXm"><a href="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/">Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Banksy, Stallone, Dylan: Warum im Kunstmarkt der Name mehr zählt als das Meisterwerk&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/banksy-stallone-dylan-warum-im-kunstmarkt-der-name-mehr-zaehlt-als-das-meisterwerk/embed/#?secret=ZyV1pl3qjZ#?secret=MUeAf7zJXm" data-secret="MUeAf7zJXm" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Image by <a href="https://pixabay.com/users/stocksnap-894430/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=2589168">StockSnap</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>



<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Georg Baselitz ist tot: Markt, Meisterwerke und Prognose eines radikalen Malers</title>
		<link>https://arttrado.de/news/georg-baselitz-ist-tot-markt-meisterwerke-und-prognose-eines-radikalen-malers/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 09:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
		<category><![CDATA[nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blue Chip]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegskunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Georg Baselitz ist tot: Markt, Meisterwerke und Prognose Mit dem Tod von Georg Baselitz am 30. April 2026 verliert die <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/georg-baselitz-ist-tot-markt-meisterwerke-und-prognose-eines-radikalen-malers/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Georg Baselitz ist tot: Markt, Meisterwerke und Prognose</h4>
<p>Mit dem Tod von Georg Baselitz am 30. April 2026 verliert die Kunstwelt nicht nur einen ihrer bedeutendsten Maler der Nachkriegszeit – sondern auch eine der letzten Figuren, die künstlerische Radikalität mit nachhaltiger Marktmacht verbinden konnten.</p>



<p>Baselitz war nie ein gefälliger Künstler. Doch genau diese Unbeugsamkeit machte ihn zu einem Fixpunkt für Sammler, Museen und den globalen Kunstmarkt.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Ein Künstler gegen die Sehgewohnheit</h4>



<p>Geboren 1938 als Hans-Georg Kern in Sachsen, entwickelte Baselitz früh eine Bildsprache, die sich bewusst gegen jede Form ästhetischer Anpassung stellte. Seine berühmte Strategie, Motive auf den Kopf zu stellen, war keine Spielerei – sondern eine gezielte Entmachtung des Bildinhalts zugunsten der Malerei selbst.</p>



<p>Serien wie die „Helden“-Bilder der 1960er Jahre gehören heute zu den wichtigsten Werkgruppen der deutschen Nachkriegskunst. Zerrissene, deformierte Figuren spiegeln ein Land im psychologischen Ausnahmezustand – und markieren gleichzeitig Baselitz’ Durchbruch.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Die 10 wichtigsten Werke von Georg Baselitz </h4>



<p><strong>1. „Die große Nacht im Eimer“ (1962/63)</strong><br />Skandalträchtig beschlagnahmt – heute eines der ikonischsten Werke der deutschen Nachkriegskunst.</p>



<p><strong>2. „Der nackte Mann“ (1962)</strong><br />Frühe Provokation, die Baselitz’ kompromisslose Bildsprache etabliert.</p>



<p><strong>3. „Die großen Freunde“ (1965)</strong><br />Schlüsselwerk der frühen figurativen Phase.</p>



<p><strong>4. „Mit Roter Fahne“ (1965)</strong><br />Auktionsrekordträger – Inbegriff der „Helden“-Serie und Marktbenchmark.</p>



<p><strong>5. „Der Wald auf dem Kopf“ (1969)</strong><br />Eines der ersten konsequent invertierten Motive – kunsthistorischer Wendepunkt.</p>



<p><strong>6. „Adler“ (1972)</strong><br />Nationales Symbol, radikal dekonstruiert.</p>



<p><strong>7. „Modell für eine Skulptur“ (1979/80)</strong><br />Ikonische Holzskulptur – wichtig für den Skulpturenmarkt.</p>



<p><strong>8. „Der Hirte“ (1966)</strong><br />Archetypische Figur zwischen Mythos und Verfall.</p>



<p><strong>9. „Remix“-Serie (ab 2005)</strong><br />Selbstzitat und Marktstrategie zugleich – wichtige Werkgruppe für Sammler.</p>



<p><strong>10. Spätwerke (2010er–2020er)</strong><br />Introspektiv, körperlich, oft unterschätzt – mit Potenzial zur Neubewertung.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Marktanalyse: Baselitz zwischen Blue-Chip und Provokation</h4>



<p>Der Markt für Baselitz ist seit Jahrzehnten stabil – mit klaren Hierarchien:</p>
<p><strong>Top-Werke (1960er):</strong> mehrere Millionen Euro<br /><strong>Großformate (1970er–80er):</strong> hoher sechs- bis siebenstelliger Bereich<br /><strong>Editionen:</strong> zugänglich, aber weniger dynamisch</p>



<p>Das bisherige Auktions-Highlight bleibt „Mit Roter Fahne“ mit rund 9 Millionen Dollar.</p>



<p>Bemerkenswert: Baselitz war nie ein „sicherer“ Künstler im klassischen Sinn. Kontroversen begleiteten ihn konstant – von beschlagnahmten Bildern in den 1960ern bis zu umstrittenen Aussagen im Spätwerk.</p>



<p>Doch genau diese Reibung stabilisierte langfristig seine Position: Baselitz blieb relevant.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Kontroverse als Kapital</h4>



<p>Kaum ein deutscher Künstler verband Skandal und Markt so effektiv:</p>
<p>Beschlagnahmung früher Werke wegen „Obszönität“<br />Provokative Darstellungen von Körper und Sexualität<br />Späte Debatten über Geschlechterrollen</p>



<p>Im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Künstlern führten diese Kontroversen nicht zu Marktverlusten, sondern stärkten seine Wahrnehmung als unbequemer, aber bedeutender Künstler.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Prognose: Wie entwickelt sich der Baselitz-Markt nach seinem Tod?</h4>



<p>Der Tod eines Künstlers wirkt oft als Katalysator – aber selten linear.</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>Kurzfristig (1–3 Jahre)</strong></p>



<p>Steigende Nachfrage</p>



<p>Gleichzeitig mehr Angebot (Nachlässe, Verkäufe)<br />→ Volatilität wahrscheinlich</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>Mittelfristig (3–7 Jahre)</strong></p>



<p>Fokus auf museale Schlüsselwerke</p>



<p>Stärkere Kanonisierung der 1960er-Jahre</p>



<p>→ Erwartung: Neue Auktionsrekorde im Bereich 8–12 Mio. € möglich</p>



<p class="wp-block-heading"><strong>Langfristig</strong></p>



<p>Baselitz wird sich voraussichtlich neben den großen Namen der deutschen Nachkriegskunst etablieren – insbesondere durch seine einzigartige Bildsprache.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Fazit: Ein unbequemer Klassiker</h4>



<p>Georg Baselitz hinterlässt ein Werk, das sich jeder einfachen Einordnung entzieht. Für Sammler bleibt er ein Künstler mit klarer Marktstruktur – und gleichzeitig mit Raum für Neubewertungen.</p>



<p>Sein Tod beendet eine Karriere.<br />Sein Markt hat gerade erst ein neues Kapitel begonnen.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Portrait of Georg Baselitz in his studio, 2014. Photo: Peter Knaup, Berlin.</p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt</a> </p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufstand durch Kopfstand &#8211; Georg Baselitz in Amberg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/aufstand-durch-kopfstand-georg-baselitz-in-amberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2023 13:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Amberger Congress Centrum]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufstand durch Kopfstand &#8211; Georg Baselitz in Amberg Georg Baselitz ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. International bekannt wurde <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/aufstand-durch-kopfstand-georg-baselitz-in-amberg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Aufstand durch Kopfstand &#8211; Georg Baselitz in Amberg</h3>
<p>Georg Baselitz ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. International bekannt wurde Baselitz, als er ab dem Jahr 1969 seine Bildmotive – und damit auch die Kunstwelt &#8211; auf den Kopf stellte. Im Januar dieses Jahres feierte Baselitz seinen 85. Geburtstag. Die Amberger Ausstellung reiht sich ein in die großen Werkschauen, die in diesem Jahr weltweit zu seinen Ehren stattfinden.</p>
<p>Für das Amberger Congress Centrum ist es bereits die 13. Große Kunstausstellung in der Reihe berühmter Künstler, mit der sich das Haus einen Namen weit über die Grenzen Bayerns hinausgemacht hat.</p>
<h4>Georg Baselitz <strong>Ausstellung in Amberg</strong></h4>
<p>Mit mehr als 100 oft großformatigen druckgrafischen Arbeiten gibt die Ausstellung in Amberg einen Überblick über 40 Jahre Schaffen. Dabei legt die Werkschau ihren Schwerpunkt auf Baselitz‘ signifikante Serien in Radierung und Holzschnitt, die in dieser Zusammenstellung erstmals überhaupt gezeigt werden.</p>
<p>Im Jahr des 85. Geburtstags des Künstlers ergänzt sie die Reihe hochklassiger Baselitz-Ausstellungen weltweit. Bäume, Figuren, Selbstporträts, Hunde – Baselitz greift ein für ihn persönlich bedeutsames Motiv auf und zeigt an diesem eindrucksvoll die gesamte Bandbreite des Mediums der Druckgrafik.</p>
<p>Die Serie „Sing Sang Zero“ wie auch zwei Jahre später die Serie „Winterschlaf“ vermitteln den Umgang mit Skulptur in seltener und eindrückliche Weise in die Fläche des Papiers.</p>
<p>Mit den großformatigen Radierungen „Ohne Hose in Avignon“, einem ganzfigurigen Blick in den Spiegel, fixiert der Künstler den Dialog mit sich selbst und dem Altern.</p>
<p><strong>Was bewog Georg Baselitz zu seiner Motivumkehr?</strong></p>
<p>Hier ist es entscheidend zu wissen, dass die Bilder nicht nachträglich gedreht werden, sondern Baselitz sie verkehrt herum malt. Dreht man diese Bilder um, also in die scheinbar richtige Position, zerfällt die Bildkomposition.</p>
<p>Ende der 60er Jahre wollte Baselitz nicht mehr rein gegenständlich arbeiten. Die Umkehr des Motivs ermöglicht ihm, dem Bildgegenstand eine neue Dimension hinzu zu fügen ohne in die Abstraktion zu verfallen. Durch das Prinzip der Umkehrung entsteht eine eigenständige Bildwirklichkeit. Eine schnelle Orientierung im Bild wird verhindert. Die Farben, die expressive Strichführung, die Bildkomposition, all diese Eindrücke erhält der Betrachter zunächst, bevor sich bei weiterer Betrachtung schließlich das eigentliche Motiv ergibt.</p>
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<p>&nbsp;</p>
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</div>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CuEiBdNNbd0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Kongresszentrum Amberg (@acc_amberg)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><strong>Die wichtigsten Themen bei Baselitz sind Mensch, Tier und Natur. </strong></p>
<p>Was macht das Wesen des Menschen aus, was das Wesen des Tiers? Was kennzeichnet ihre Existenzweisen? Baselitz greift ein für ihn persönlich bedeutsames Motiv auf. Er zeigt an diesem eindrucksvoll die gesamte Bandbreite des Mediums der Druckgrafik.</p>
<p>Amberger Congress Centrum: Schießstätteweg 8, 92224 Amberg. Ausstellungsdauer:  24.07. bis 20.09.2023</p>
<p>Öffnungszeiten: Mo.-So. 11 bis 19 Uhr. Fr. 11 bis 20 Uhr</p>
<h4>Öffentliche Führungen und Kinderateliers</h4>
<p>Für alle Besucher, die mehr über Baselitz und seine Kunst erfahren möchten, bietet das Amberger Congress Centrum regelmäßige öffentliche Führungen an sowie nach Absprache individuelle Gruppenführungen. Daneben gibt es einen ausführlichen Audioguide für das eigene Smartphone, der an der Ausstellungskasse erworben werden kann.</p>
<p>Ein Angebot speziell für Kinder (6 bis 12 Jahre) sind die „Kinderateliers“, bei denen nach einer kindgerechten Führung ein einstündiger Workshop unter fachlicher Anleitung erfolgt.</p>
<p>Und wer die Verbindung von Kunst, Kulinarik und musikalischen Klängen schätzt, sollte die Lange Kunstnacht (Samstag, 29.07. ab 18 Uhr) mit Live-Musik und Führungen bis Mitternacht, keinesfalls verpassen.</p>
<p>Auskünfte und Führungsbuchung unter Telefon 09621/4900-0 oder per E-Mail an <span data-url="mailto:acc@amberg.de">acc@amberg.de</span></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Grafik &#8222;Mit Schatten, 2004&#8220; <small class="text-muted">(© Georg Baselitz und Knust &amp; Kunz Gallery Editions, 2023)</small></p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://www.acc-amberg.de/baselitz/baselitz-ausstellung">ACC Amberg: Baselitz Ausstellung /www.acc-amberg.de</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN</title>
		<link>https://arttrado.de/news/painting-nature-werke-aus-der-sammlung-im-kunstraum-graesslin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 May 2023 07:55:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN Kunst im Schwarzwald: Vom 3. Juli 2023 bis Ende 2024 <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/painting-nature-werke-aus-der-sammlung-im-kunstraum-graesslin/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Painting Nature – Werke aus der Sammlung im KUNSTRAUM GRÄSSLIN</h3>
<p>Kunst im Schwarzwald: Vom 3. Juli 2023 bis Ende 2024 zeigt die Sammlung Grässlin im KUNSTRAUM GRÄSSLIN und den RÄUMEN FÜR KUNST in St. Georgen im Schwarzwald unter dem Titel PAINTING NATURE eine neue Ausstellung. Die Präsentation gibt Einblicke in die mannigfaltigen Erscheinungsformen von Natur in den Werken der Künstlerinnen und Künstler der Sammlung.</p>
<p>Der Mensch betrachtete sich lange als Teil der Natur, in der er die göttliche Ordnung verwirklicht sah. Mit der Aufklärung, dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt, dem Zeitalter der Revolutionen sowie der Industrialisierung werden im 18. und 19. Jahrhundert jene Umbrüche vollzogen, die der Moderne den Weg ebnen.</p>
<p>Der Mensch wird sich seiner eigenen Gestaltungskraft mehr und mehr bewusst und nimmt seine Umwelt nicht mehr länger als gottgegeben wahr. Indem er sie erforscht und für sich nutzbar macht, erhebt er sich zusehends über sie.</p>
<p>Nachdem die Kunst viele Jahrhunderte im Dienst religiöser und weltlicher Macht stand, folgt auch sie als Reaktion auf diese Entwicklungen ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten und wird autonom. Die Loslösung von der gegenständlichen Welt vollzieht sich schrittweise am Vorbild der Natur. Das Motiv wird in diesem Prozess Mittel zum Zweck, um die grundlegenden Parameter und inhärenten Eigenschaften des Bildes zu ergründen.</p>
<h4>Die Anfänge der Sammlung Grässlin</h4>
<p>Jean Fautriers Gemälde Poires dans une vasque (1938) und Allée d’arbres (1927–1928), welche die Anfänge der Sammlung Grässlin markieren, stehen beispielhaft für diese Entwicklung. Durch sie lässt sich nachvollziehen, wie die Künstlerinnen und Künstler der Moderne ausgehend von traditionellen Sujets wie Stillleben und Landschaftsdarstellungen zu einer immer abstrakteren Bildsprache finden. Somit sind die Formen der Baumallee in Allée d’arbres in einem Maße in reine Farbe aufgelöst, die sich an der Grenze zum Informellen befinden und die Landschaft nur noch andeuten. Und auch in dem Stillleben Poires dans une vasque wurde der Farbwirkung mehr Bedeutung zugemessen als einer realitätsgetreuen Darstellung des Motivs.</p>
<h4>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts</h4>
<p>In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts führt dieser Bruch mit den Konventionen zu einer noch nie dagewesenen Fülle an Stilen, Formen und Praktiken. Genauso vielfältig wie die künstlerischen Ansätze dieser Zeit sind auch die Manifestationen von Natur in der Kunst. Die sich ab Ende der 1960er Jahre entwickelnde Land Art führt bis dato als „arm“ und „nicht künstlerisch“ geltende, alltägliche Naturmaterialien als Werkstoff ein, wofür Stone Line, 1978, von Richard Long exemplarisch steht. Auf seinen Wanderungen sammelte Richard Long zunächst vorgefundene Materialien wie Fundholz und Steine und ordnete diese nach geometrischen und geologischen Vorgaben, um daraus Bodenskulpturen zu schaffen.</p>
<p>Anhand der Bilder von Georg Baselitz, Herbert Brandl, Günther Förg, Ika Huber, Imi Knoebel und Albert Oehlen, aber auch jenen der jüngsten Künstlergeneration der Sammlung Grässlin – Andreas Breunig, Rachel von Morgenstern und Stefan Müller – wird deutlich, wie die Prämissen der gestischen Abstraktion mit ihrer organischen, der Natur entlehnten Formensprache seit der Moderne bis in die Gegenwart hineinwirken. So werden die Grenzen zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion immer wieder auf den Prüfstand gestellt oder aber Natur als Inspirationsquelle expressiver malerischer Gesten in den Fokus gerückt.</p>
<h4>Unterschiedliche Strömungen der Moderne</h4>
<p>Heimo Zobernig setzt sich in seinen Werken mit den unterschiedlichen Strömungen der Moderne auseinander und stellt ihre Paradigmen infrage. In dem titelgebenden Bild Painting Nature (2022) reduziert er die Vorstellung von Natur auf seine eigene malerische Strategie, indem er den Schriftzug „Painting Nature“ auf den abstrakten Malgrund setzt. Im Gegensatz dazu hat Herbert Brandl keine Scheu, sich mit den kitschbehafteten Sujets der Tier- und Landschaftsmalerei auseinanderzusetzen. Mit einer Bildsprache, die sich zwischen Abstraktion und Einfühlung bewegt, macht er das Genre in der zeitgenössischen Malerei salonfähig.</p>
<p>In den Werken von Cosima von Bonin, Henning Bohl. Mark Dion, Martin Kippenberger, Hans-Jörg Mayer und Tobias Rehberger erhalten Naturerscheinungen eine symbolische oder metaphorische Bedeutung. So verweisen zum Beispiel die Pilze von Cosima von Bonin auf deren ambivalente Bedeutung als Schutzschirm, als Träger halluzinogener Wirkstoffe oder als Symbol von Männlichkeit. Während Hans-Jörg Mayers Tulpenbilder die Frage aufwerfen, ob die in holländischen Gewächshäusern kultivierten und als Massenware in Discountern wie Aldi und Lidl verkauften Tulpen überhaupt noch als Natur betrachtet werden können, befragt Mark Dion mit seiner Library for the Birds of Antwerp (1993) die kulturelle</p>
<p>Repräsentation von Natur in einer Welt, in welcher der Mensch sie sich zu eigen macht und sich grenzenlos an ihr bedient.</p>
<h4>PAINTING NATURE</h4>
<p>PAINTING NATURE zeigt eindringlich, dass es das ‚eine‘ Bild von Landschaft und Natur nicht gibt. Die Herausforderung liegt in der Kunst wie im Leben gerade darin, immer wieder von neuem mit jeder neuen Generation nach dem gegenwärtigen Bezug zwischen dem Menschen und der Welt zu fragen. Anlässlich der Ausstellung erscheint ein Rundgangführer.</p>
<p>Öffnungszeiten KUNSTRAUM GRÄSSLIN: nach Vereinbarung.</p>
<p>Der KUNSTRAUM GRÄSSLIN und die RÄUME FÜR KUNST können mit einem geführten Rundgang besichtigt werden. Einige der externen RÄUME FÜR KUNST können auch ohne Führung besichtigt werden.</p>
<p>Weitere Informationen zur Sammlung: <a href="http://www.sammlung-graesslin.eu" target="_blank" rel="noopener">http://www.sammlung-graesslin.eu</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Sie planen einen Besuch im Schwarzwald? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1829149&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com </a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2023 21:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/zwei-jahrzehnte-art-karlsruhe-ein-marktplatz-kuenstlerischer-vielfalt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Zwei Jahrzehnte art KARLSRUHE &#8211; Ein Marktplatz künstlerischer Vielfalt</h3>
<p>Ihrem Erfolgskonzept bleibt die Karlsruher Kunstmesse auch dieses Jahr treu. Wie bereits bei der Premiere im Jahr 2004 präsentiert die art KARLSRUHE seit zwei Jahrzehnten das gesamte Spektrum der Kunst aus 120 Jahren.</p>
<p>„Wir haben immer darauf geachtet“, erläutert Projektleiterin Olga Blaß, „dass die art KARLSRUHE eine Messe für alle Kunstfreunde ist, weil auch die Kunst selbst nichts ausschließt“. So bietet der Marktplatz im deutschen Südwesten auch in 2023 ein spannungsreiches Erlebnis für alle Freunde der Kunst. 207 nationale wie internationale Galerien zeigen die Bandbreite des Kunstmarktes. Von hochkarätigen Gemälden der Klassischen Moderne bis zu herausragenden Werken der Gegenwart.</p>
<p>Die Künstlerliste ist gefüllt mit arrivierten Positionen wie Picasso und Miró, Nolde, Pechstein oder Kirchner. Im Bereich Post War sind unter anderem die Vertreter der ZERO-Gruppe (Mack, Piene, Uecker) bei vielen Ausstellern zu sehen. Und auch im Feld der Gegenwartskunst dürfen sich die Besuchenden auf der art KARLSRUHE über große Namen wie Imi Knoebel, Karin Kneffel oder Georg Baselitz freuen.</p>
<h4>Künstlerische Vielfalt</h4>
<p>Die Vielfalt künstlerischer Positionen spiegelt sich jedoch nicht nur in den unterschiedlichen Stilen, welche auf der Messe zueinander finden. Sondern auch in den gebotenen Preisklassen. So bietet die art KARLSRUHE nicht nur etablierten Sammlerinnen und Sammlern eine geeignete Plattform, ihre bestehenden Kollektionen um neue Werke zu erweitern. Spannende Entdeckungen in allen Preisklassen sind in jeder der vier Messehallen möglich.</p>
<h4>Spannender Parcours durch vier Messehallen</h4>
<p>Die runde Messeausgabe, so sagt ihr Gründungsvater und Kurator Ewald Karl Schrade, sei für ihn im Rückblick noch einmal eine Bestätigung. „Unser Grundkonzept, sowohl die Interessen der Ausstellerinnen und Aussteller als auch jene des Publikums sorgsam wahrzunehmen und zu berücksichtigen, hat sich bewährt.“ Schrade, der mittlerweile über 50 Jahre lang als Galerist tätig ist und sich als Messemacher nach der 20. art KARLSRUHE zurückziehen will, war stets im Zuge der sogenannten Aufplanung um die Bildung optimaler Galerie-Nachbarschaften bemüht.</p>
<p>Zugleich ging es Schrade darum, den Besuchenden einen spannungsreichen Parcours durch insgesamt vier Messehallen bauen zu lassen. Diese sind in 2023 wieder nach ihren traditionellen Schwerpunkten unterteilt: In Halle 1 befinden sich Werke der Druckgrafik und Auflagenobjekte, in Halle 2 Kunst nach 1945 und Gegenwartskunst, Halle 3 besticht mit Werken der Klassischen Moderne im Zusammenspiel mit Gegenwartskunst. In Halle 4 &#8211; der dm-arena – ist die Contemporary Art21 zuhause. Doch auch außerhalb der Hallen lässt sich Kunst erleben. So wartet der Skulpturengarten – gesponsert von der Vollack Gruppe – unter freiem Himmel mit dreidimensionalen Positionen auf.</p>
<h4>Verkaufsmesse, Kontaktbörse und Bühne für Preisverleihungen</h4>
<p>Zu den unverkennbaren Markenzeichen der art KARLSRUHE zählen nicht nur die zahlreichen One-Artist-Shows der teilnehmenden Galerien, sondern auch die großzügig gestalteten Skulpturenplätze, die seit 2004 fester Programmpunkt der Messe sind.</p>
<p>Insgesamt 26 dieser großflächigen Installationen, welche im Wechselspiel mit den Galeriekojen Räume für die Interaktion zwischen Kunstwerken und den Betrachtenden ermöglichen, lassen sich dieses Jahr bestaunen.</p>
<p>Neben dem Fokus auf den Kunsthandel dient die art KARLSRUHE auch als wichtige Informations- und Kontaktbörse. So trifft sich die Kunstszene in Karlsruhe, um über neue Projekte, die nächsten Ausstellungen oder aktuelle Herausforderungen des Kunstmarktes zu sprechen. „Mit der art KARLSRUHE ist es uns gelungen, die Stadt als wichtigen Standort der Kunst im deutschsprachigen Raum zu platzieren.</p>
<p>Es ist schön zu sehen, wie sich die Messe seit ihrer Gründung im Jahr 2004 entwickelt hat. Stetig an Renommee und Strahlkraft gewinnt und den nationalen wie internationalen Kunstbetrieb Jahr für Jahr nach Karlsruhe, der UNESCO City of Media Arts, einlädt“, erklärt die Geschäftsführerin der Messe Britta Wirtz. Das zwanzigjährige Bestehen der Messe ist laut der Messechefin ein gutes Indiz über die Bedeutung der Karlsruher Kunstmesse.</p>
<p>Mit rund 75 Galerien in einer einzelnen Halle gestartet, bietet die art KARLSRUHE zwei Jahrzehnte später über 200 Galerien eine Plattform, sich und ihre Kunst zu präsentieren. „Die Verlässlichkeit und Beständigkeit der Messe hat natürlich mit der klugen und bewährten Konzeption ihres Gründers und Erdenkers Ewald Karl Schrade zu tun, der sich stets mit großer Leidenschaft dafür eingesetzt hat, unseren Ausstellern das bestmögliche Messeerlebnis zu bieten“, so Wirtz.</p>
<p>Fester Bestandteil dieses Messeerlebnisses sind seit einigen Jahren auch die Preisverleihungen, welche erneut auf der 20. art KARLSRUHE stattfinden werden. Mit dem art KARLSRUHE-Preis des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe, dem Loth-Skulpturenpreis (gestiftet von der L-Bank) und dem Hans Platschek-Preis für Kunst und Schrift werden auch in diesem Jahr wieder drei Preise im Rahmen der Karlsruher Kunstmesse vergeben.</p>
<h4>Viele Aussteller sind von Anfang an dabei</h4>
<p>Aus dem deutschen Kunstmessen-Kalender sei die art KARLSRUHE nicht mehr wegzudenken, sagt der Berliner Galerist Werner Tammen. Er gehört nicht nur zum derzeit tätigen Beirat, sondern war bereits 2004 auf der damals gegründeten Messe als Aussteller vertreten. Wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen, die 2023 zum 20. Mal in Karlsruhe teilnehmen wollen, ist er von der art KARLSRUHE überzeugt.</p>
<p>Das breite Spektrum des Angebots von der Klassischen Moderne bis zur jüngsten Gegenwartskunst, die weiträumigen Messehallen und nicht zuletzt die Publikumsresonanz sind es, die Tammen immer wieder in den deutschen Südwesten reisen lassen. „Eine gerne praktizierte Pflicht“, erläutert der bekannte Galerist, „nicht zuletzt dank der Tatsache, dass die Sammler-Dichte dort hoch ist – und auf dieser Messe folglich auch stattliche Umsätze generiert werden.“</p>
<p>Auch Galerien wie Schwarzer (Düsseldorf), GNG (Paris), Brennecke (Berlin), Obrist (Essen), Rothamel (Erfurt) oder die Galerie an der Pinakothek der Moderne (München) nehmen Jahr für Jahr gerne teil und gehören zu den Galerien, welche die art KARLSRUHE seit ihrer Gründung im Jahr 2004 begleiten.</p>
<p>Die in Mainz und Venedig ansässige Galeristin Dorothea van der Koelen, ebenfalls seit 2004 dabei und im Messe-Beirat aktiv, konnte in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten zusammen mit ihren Künstlerinnen und Künstlern regelmäßig Skulpturenplätze einrichten, darunter Lore Bert, Francois Morellet, Fabrizio Plessi, Günther Uecker und Bernar Venet. „Stets erhielten wir eine starke Resonanz“, berichtet sie. „Der Zuspruch hat natürlich mit der Kunst selbst zu tun; gleichwohl haben die wunderbaren, vom Licht durchfluteten Messehallen optimale Voraussetzungen geschaffen.“</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die art Karlsruhe: <a href="https://www.art-karlsruhe.de/de/">www.art-karlsruhe.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Karlsruhe? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1803994&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>Kunstkompass: Die wichtigsten Künstler 2020</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunstkompass-die-wichtigsten-kuenstler-2020/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2020 11:03:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kunstkompass: Die wichtigsten Künstler 2020 Die wichtigsten Künstler im Ranking: Welcher Künstler ist am wichtigsten? Diese Frage lässt sich natürlich <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunstkompass-die-wichtigsten-kuenstler-2020/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunstkompass: Die wichtigsten Künstler 2020</h3>
<p>Die wichtigsten Künstler im Ranking: Welcher Künstler ist am wichtigsten? Diese Frage lässt sich natürlich nicht einfach pauschal auf eine Liste herunterbrechen, doch welcher Künstler am meisten Einfluss hat und wessen Kunstwerke am begehrtesten sind schon. Genau das macht sich seit 1970 das Magazin &#8222;Capital&#8220; zur Aufgabe.</p>
<p>Im Jahr 2020 gibt es im Vergleich zum Vorjahr leider keine neuen Namen in der Liste. Nur Verschiebungen der Namen aus dem Vorjahr fanden statt. Ganz an der Spitze steht wie in den vergangenen Jahren Gerhard Richter. Seit nun 17 Jahren zählt er als wichtigster Künstler des Jahres im &#8222;Kunstkompass&#8220;. Länger als Angela Merkel Bundeskanzlerin ist.</p>
<p>Dieses Jahr hat <a href="https://arttrado.de/news/kirchenfenster-im-kloster-tholey-gerhard-richters-letzte-grosse-nummer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gerhard Richter bekannt gegeben das Malen sein zu lassen</a>. Das wird vermutlich  noch einmal Auswirkungen auf die Preise haben. Fairerweise werden Preise und Auktionserlöse bei dem Ranking nicht berücksichtigt.</p>
<p>Auf den Plätzen dahinter finden wir: den US-Amerikanischen Videokünstler Bruce Nauman, Georg Baselitz, Rosemarie Trockel, US-Konzeptkünstlerin Cindy Sherman, den dänischen Lichtkünstler Olafur Eliasson, Tony Cragg, Anselm Kiefer, William Kentridge und auf dem 10. Platz die Schweizerin Pippilotti Rist.</p>
<h4>50 Jahre Kunstkompass</h4>
<p>Dieses Jahr feiert der Kunstkompass also seinen 50. Geburtstag und auch wen wir uns nächstes Jahr mehr frischen Wind in der Liste der &#8222;wichtigsten Künstler&#8220; wünschen, finden wir das der Kunstkompass eine sehr gute Arbeit macht. Das ganze findet man auch noch einmal hier: <a href="https://www.capital.de/tag/kunstkompass" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://www.capital.de/tag/kunstkompass</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Gerhard Richter 2016 im Museum Frieder Burda in Baden-Baden vor seinem Werk „Birkenau“ &#8211; dpa</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Diebstahl,  Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2018 13:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Verlorene und wiederentdeckte Kunstwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[kunstdiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[georg baselitz]]></category>
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					<description><![CDATA[Diebstahl, Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört Kunstkrimi in Deutschland, 20 Kunstwerke wurden zwischen Juni 2015 und März 2016 <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/diebstahl-betrug-und-kunstwerk-von-georg-baselitz-zerstoert/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Diebstahl, Betrug und Kunstwerk von Georg Baselitz zerstört</h3>
<p><strong>Kunstkrimi in Deutschland,</strong></p>
<p>20 Kunstwerke wurden zwischen Juni 2015 und März 2016 aus einem Lager gestohlen. Davon 18 Werke von Georg Baselitz und ein Bild von Christa Dichgans und eine Skulptur des Bildhauers Tony Cragg. Ein Kunsthändler aus Leverkusen und dessen Sohn sollen diese zum Kauf angeboten haben. Der Gesamtwert der entwendeten Kunstwerke liegt bei über 2,5 Millionen Euro. Die gute Nachricht ist fast alle gestohlenen Exponate befinden sich heute wieder da wo sie sein sollten. Eine Kriminalbeamtin sagte aus das soweit das gesamte Diebesgut sichergestellt oder freiwillig zurück gegeben wurden. Ein Linolschnitt aus der Fußballreihe von 2002 wird im laufe des Verfahrens von Belgien zurück nach Bayern geführt. 2 Werke haben leider ein schlechteres Schicksal erlitten und eins wird davon wohl garnicht mehr nach Hause kommen.</p>
<p><figure id="attachment_3215" aria-describedby="caption-attachment-3215" style="width: 525px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-3215 " src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg" alt="" width="525" height="699" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977.jpg 353w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/adler-georg-baselitz-1977-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 525px) 100vw, 525px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3215" class="wp-caption-text">&#8222;Adler&#8220; von Georg Baselitz (1977)</figcaption></figure></p>
<h4>&#8222;Adler&#8220; &amp; &#8222;Akt Elke&#8220;</h4>
<p>Der Verbleib des Adlers von 1977 ist noch unklar, ob im laufe des Prozesses hilfreiche Informationen eingehen oder ermittelt werden ist noch nicht sicher. Solange zählt dieses Kunstwerk zu der Kategorie &#8222;Lost Art&#8220;. Der Adler ist <span id="ctl00_mainContentPlaceHolder_ucArtworkArea_repArtworkDetails_ctl00_ucBasicDetailsControl_sSize">84,6 x 61 cm</span> groß. Verwendet hat Georg Baselitz hierfür Graphit, blaue Tinte und Öl auf Papier. Der Wert liegt aktuell bei rund 35.000 Euro. Ein vermutlich traurigeres Ende hat das Exponat &#8222;Akt Elke&#8220; erfahren. Im Frühjahr 2017 rückte die Polizei an und durchsuchte die Räumlichkeiten der beiden Angeklagten. Eigener Aussage nach hing &#8222;Akt Elke&#8220; im Schlafzimmer des Vaters und der Sohn wollte die Familie schützen in dem er zumindestens dieses Kunstwerk als Beweismittel vernichtet. So ist die Aussage im Gerichtssaal: &#8222;Ich habs geschreddert und über mehrere Mülltonnen verteilt&#8220;. Der Wert des Aktes liegt bei circa 45.000 Euro.</p>
<p><figure id="attachment_3217" aria-describedby="caption-attachment-3217" style="width: 398px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/akt-elke.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-3217" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2018/04/akt-elke.jpg" alt="" width="398" height="511" /></a><figcaption id="caption-attachment-3217" class="wp-caption-text">&#8222;Akt Elke&#8220;</figcaption></figure></p>
<p>Die Aussage es über mehrere Mülltonnen verteilt zu haben wirkt für uns eher wie aus einem Krimi. Auch die Wahl &#8222;Akt Elke&#8220; durch einen Schredder zu jagen klingt für uns Filmreif. Wenn wir bedenken das der Akt mit einer größe von <span id="ctl00_mainContentPlaceHolder_ucArtworkArea_repArtworkDetails_ctl00_ucBasicDetailsControl_sSize">66,3 x 50,5 cm</span> relativ klein ist, verbrennen weniger Zeit und Aufwand in Anspruch genommen hätte und die nicht sehr viel geschreddertes Papier übrig bleibt um es auf mehrere Mülleimer aufzuteilen. Allerdings kennen wir auch nicht das genau Schreddermodel und die zeitlichen Umstände. Vieleicht weckt die Hoffnung das &#8222;Akt Elke&#8220; doch irgendwann auftauchen könnte, bei uns auch die Fantasie.</p>
<p class="p_4">In der Kunstbranche ist Vertrauen wichtig. Georg Baselitz dachte seine Werke sind sicher, auf alles wurde geachtet. Klimatisiert, Zugangssperre und Alarmanlagen. Der Dieb hatte Zugriff auf die Bilder und er wusste das niemand so schnell nachschauen würde. Er bekam zwischen 30.000 und 40.000€ für seine Hilfe, meistens kaufte er sich von dem Geld direkt Kokain. Vater und Sohn, die beiden Kunsthändler boten per Mail und Social-Media die Kunstwerke zum kauf an. Auch auf der <strong><a href="http://www.colognefineart.de/Cologne-Fine-Art/index.php">Kölner Kunstmesse Cologne Fine Art </a></strong>gingen die beiden aktiv auf die Suche nach käufern. Die hellsten scheinen die beiden allerdings nicht zu sein, schließlich sind auf dem  Kopf stehende Bilder ein Markenzeichen des 80 Jährigen Georg Baselitz, er zählt zu den bedeutensten Namen der Gegenwart.</p>
<p class="p_7">Ölgemälde wie &#8222;Bruno II&#8220; oder &#8222;Blau und <strong><a href="https://arttrado.de/news/kleine-malkunde-indischgelb/">Indischgelb</a></strong>&#8220; werden von Schätzern zwar auf stolze 450 000 Euro taxiert aber gestohlen ist immer Billiger. So wurde ein Galerist aus München stutzig. Im Herbst 2016 wurde ihm Bruno II angeboten für eine Schnäppchensumme von 130.000€. Seine Kontaktaufnahme zum Atelier von Baselitz brachte die Ermittlung ins Rollen. Die Meisten lehnten ab, der Adler soll aber für 22.000€ verkauft worden sein. Der Prozess wird am 18. April fortgesetzt.</p>
<p class="p_8">
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