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	<title>Galerie Stadt Sindelfingen Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Galerie Stadt Sindelfingen Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Galerie Stadt Sindelfingen zeigt Einzelausstellung BLINDHÆD von Justin Urbach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 16:36:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Galerie Stadt Sindelfingen zeigt Einzelausstellung BLINDHÆD von Justin Urbach BLINDHÆD lässt uns weiter blicken, als unsere Augen es vermögen. Sehen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-stadt-sindelfingen-zeigt-einzelausstellung-blindhaed-von-justin-urbach/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Stadt Sindelfingen zeigt Einzelausstellung BLINDHÆD von Justin Urbach</h4>
<p>BLINDHÆD lässt uns weiter blicken, als unsere Augen es vermögen. Sehen ist eine Sinnespraxis, die uns durch die Welt führt, sie für uns erschließt und erfahrbar macht. Sie ist Mittel der Wissenskonstruktion und beeinflusst unser Verständnis der Realität grundlegend. Doch wie sehen wir, wie treten Bilder in unser Bewusstsein ein und wie werden sie verändert? Und was bedeutet es, wenn Sehen kein natürlicher Prozess mehr ist?</p>
<p>In zwei sich kontrastierenden Räumen spürt Justin Urbach diesen Fragen nach. Während er im ersten Ausstellungsraum das visuelle Wahrnehmen als körperliche Erfahrung und dessen technologische Optimierung in den Blick nimmt, steht im zweiten Raum das maschinelle Sehen im Fokus – ein datenbasierter Prozess, der sich von der menschlichen Wahrnehmung entkoppelt und eine neue Form der Bildproduktion etabliert.</p>
<p>Angelockt durch ein waberndes Licht und eine Soundkulisse aus algorithmischen Klängen, die aus den technischen Parametern der Videoarbeiten ausgelesen und in synthetische Töne verwandelt werden, zieht es uns Betrachtende in den ersten Ausstellungsraum. Wir treffen auf eine anfänglich unscharfe Videoprojektion, die nach einiger Zeit ein rotierendes Auge sichtbar werden lässt, das einer Laseroperation unterzogen wird. Seit Jahrhunderten werden Hilfsmittel entwickelt, um das Sehen zu verbessern. Fernrohre, Brillen und Mikroskope erweitern den menschlichen Blick.</p>
<p>Gegenwärtig wird jedoch mit Hilfe moderner Technologien, wie eben mit einer Laseroperation, direkt in das Auge eingegriffen, um dessen Sehkraft zu optimieren oder widerherzustellen. Einen spekulativen Ausblick in die Zukunft gewährt währenddessen ein weiteres Video im Kabinett. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Möglichkeit, dass ins Auge implantierte Mikrochips, die mit dem Gehirn und einer speziellen Kamerabrille verbunden sind, blinden Menschen das Sehen wieder ermöglichen könnten. Urbach verweist mit dieser Arbeit auf Verfahren der Augenchirurgie, die nicht mehr nur medizinische Korrekturen am Körper vornehmen, sondern die Wahrnehmung mit Hilfe digitaler Technologien gezielt erweitern.</p>
<figure id="attachment_17699" aria-describedby="caption-attachment-17699" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17699" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-scaled.jpg" alt="Ausstellungsansicht Raum 1: Justin Urbach – BLINDHÆD, Courtesy: Justin Urbach, © 2025 Justin Urbach &amp; Galerie Stadt Sindelfingen, Fotograf: Wolfgang Günzel" width="2048" height="1657" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-scaled.jpg 2048w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-300x243.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-1024x828.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-768x621.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-1536x1243.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-800x647.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/01-1-600x485.jpg 600w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><figcaption id="caption-attachment-17699" class="wp-caption-text">Ausstellungsansicht Raum 1: Justin Urbach – BLINDHÆD, Courtesy: Justin Urbach, © 2025 Justin Urbach &amp; Galerie Stadt Sindelfingen, Fotograf: Wolfgang Günzel</figcaption></figure>
<p>Auf den Bildschirmen wurde der Vorgang des Augenlaserns nachempfunden, indem ihre Oberflächen durch filigrane Lasergravuren bearbeitet wurden. Die Screens sind nicht mehr nur Wiedergabegeräte, sondern auch eigenständige Informationsträger, die technische Zeichnungen und Datensätze abbilden, welche die wissenschaftlichen Grundlagen der verschiedenen Sehweisen sichtbar machen. Sie fungieren als visuelle Filter, die die strukturellen Bedingungen des Sehens offenlegen und den maschinellen Prozess entschlüsseln.</p>
<p>Ein Verweis auf wissenschaftliche Forschungen, die stets in Justin Urbachs Werke einfließen und sie überhaupt erst ermöglichen.<br />
Zudem begegnen wir einer von der Decke hängenden Plastik, die den Akt des Sehens in eine skulpturale Formensprache überführt. Ein blauer Laserstrahl wird durch eine Kathodenstrahlröhre gelenkt. Und trifft auf eine Membran aus mehreren übereinander gelagerten transparenten Acrylschichten, die die Netzhaut des menschlichen Auges nachbildet. Während unser Auge kontinuierlich Licht aus der Umgebung aufnimmt und das Gehirn daraus ein Bild konstruiert, veranschaulicht die Kathodenstrahlröhre, wie gezielte Lichtemissionen und Strahlensteuerung zur Erzeugung der ersten bewegten Bilder führten, ein Prinzip moderner Bildgebungsverfahren.</p>
<p>Feine Gravuren auf der Membran offenbaren Forschungsergebnisse zum Infrarotsehen, bei dem Nanopartikel im Auge das sichtbare Farbspektrum erweitern, was bislang jedoch nur an Tierversuchen mit Mäusen erprobt wurde. Wandreliefs aus gestanztem Stahl sind hingegen Vorgriffe auf die pixelhaften Silhouetten des maschinellen Sehens, die uns in einer weiteren Videoinstallation im zweiten Ausstellungsraum erwarten.</p>
<figure id="attachment_17700" aria-describedby="caption-attachment-17700" style="width: 1800px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-17700 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955.jpg" alt="Ausstellungsansicht Raum 2: Justin Urbach – BLINDHÆD, Courtesy: Justin Urbach, © 2025 Justin Urbach &amp; Galerie Stadt Sindelfingen, Fotograf: Wolfgang Günzel" width="1800" height="1303" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955.jpg 1800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-300x217.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-1024x741.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-768x556.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-1536x1112.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-800x579.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2025/03/02-scaled-e1741293714955-600x434.jpg 600w" sizes="(max-width: 1800px) 100vw, 1800px" /><figcaption id="caption-attachment-17700" class="wp-caption-text">Ausstellungsansicht Raum 2: Justin Urbach – BLINDHÆD, Courtesy: Justin Urbach, © 2025 Justin Urbach &amp; Galerie Stadt Sindelfingen, Fotograf: Wolfgang Günzel</figcaption></figure>
<p>Durch die Lichtdecke hängt dort eine Videowand, auf deren Bildschirmen abstrakte, technoid verzerrte Konturen flackern. Aus einem Meer einzelner Pixel tauchen flüchtige Körper auf. Mal deutet sich ein Auge an, mal ein Maschinenteil. Justin Urbach greift für diese Arbeit auf sogenannte neuromorphe eventbasierte Kamerasysteme zurück. Licht und Bewegung werden nicht mehr in Einzelbildern erfassen, sondern als kontinuierlichen Datenstrom verarbeitet. Das maschinelle Sehen operiert auf einer mikrotemporalen Skala, die eine neue Wahrnehmung von Raum und Zeit ermöglicht, und sich der unmittelbaren menschlichen Erfahrung entzieht. Derartige Technologien imitieren nicht nur die Physiologie des Auges, sondern erweitern sie auch, sodass die Ontologie des Bildes aus dem Feld der rein menschlichen Wahrnehmung heraustritt.</p>
<p>Die Bilder übernehmen eine operative Funktion, indem sie innerhalb automatisierter und technischer Prozesse agieren. Sie sind nicht mehr für den Menschen geschaffen, sondern ausschließlich für andere Maschinen.</p>
<p>Das titelgebende BLINDHÆD, ein isländisches Straßenschild, das vor eingeschränkter Sicht warnt, ist für die gesamte Ausstellung eine Metapher für die Grenzen menschlicher Wahrnehmung. Die Werke der Ausstellung bewegen sich zwischen gegenwärtiger Realität und spekulativer Zukunft. Sie zeigen, dass der menschliche Blick längst nicht mehr unveränderlich ist. Vielmehr ist er optimiert, korrigiert oder gar erweitert. Dabei stellt Justin Urbach zur Diskussion, inwieweit diese Optimierungen und Erweiterungen unsere Wahrnehmung und unser Verständnis vom Sehen transformieren und fordert uns auf, unsere eigenen Wahrnehmungsmuster zu hinterfragen, um über die Welt nachzudenken, die wir sehen, und jene, die uns verborgen bleibt.</p>
<h4>Justin Urbach</h4>
<p>Justin Urbach ist 1995 in München geboren, wo er auch lebt und arbeitet. Von 2014 bis 2023 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München Medienkunst und Fotografie. Dort war er Meisterschüler von Professor Julian Rosefeldt. 2023 wurde er für seine Diplomarbeit Fractal Breeze mit dem Preis der Erwin und Gisela Steiner Stiftung ausgezeichnet. Seine Werke wurden in Gruppen- und Einzelausstellungen u.a. in der Galerie der Künstler*innen München. Bei Modal Imaginaries, Zürich.  In der Galerie Max Goelitz, Berlin, im DOCK 20 Sammlung in Hollenstein, dem Goethe Institut Paris, im Hotel Mariandl, München, bei Kerkis-Echo Marathokampos, Samos. Sowie im Kunstverein Marburg gezeigt.</p>
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</blockquote>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Kuratorin: Marisa Zeising<br />
Ausstellungseröffnung: Freitag, 07.03.2025, 19 Uhr<br />
Am Sonntag, den 25.05.2025, findet um 16 Uhr ein Künstlergespräch zwischen Justin Urbach und Marisa Zeising statt.<br />
Die Ausstellungen in den Schaufenstern junge Kunst werden durch die Helmut-Fischer Stiftung unterstützt.</p>
<p>Mehr über den Künstler: <a href="https://www.justinurbach.com/about">about [—] justinurbach</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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			</item>
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		<title>Galerie Stadt Sindelfingen zeigt die Gruppenausstellung &#8211; Decoding the Black Box</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-stadt-sindelfingen-zeigt-die-gruppenausstellung-decoding-the-black-box/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2024 11:14:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Galerie Stadt Sindelfingen zeigt die Gruppenausstellung &#8211; Decoding the Black Box Die Galerie Stadt Sindelfingen zeigt die Gruppenausstellung „Decoding the <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-stadt-sindelfingen-zeigt-die-gruppenausstellung-decoding-the-black-box/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Stadt Sindelfingen zeigt die Gruppenausstellung &#8211; Decoding the Black Box</h4>
<p><span style="font-size: 16px;">Die Galerie Stadt Sindelfingen zeigt die Gruppenausstellung „Decoding the Black Box“. </span>Die in der Ausstellung versammelten dreizehn Künstlerinnen und Künstler entschlüsseln die Prozesse, die in unseren Endgeräten – den Black Boxen – ablaufen. Sie legen die Funktionsweisen digitaler Technologien offen und visualisieren zugleich die Auswirkungen, die sie auf unsere Wahrnehmung von Realität haben.</p>
<p>Mit Arbeiten von Evan Roth, Mimi Onuoha, Adam Harvey, Anonymous. !Mediengruppe Bitnik, Aram Bartholl, Eryk Salvaggio, James Bridle, Chino Moya, Jonas Lund. Kollektiv Metahaven, Femke Herregravens und Olsen.</p>
<p>Öffnungszeiten: Mo–Fr 10–18 Uhr. Sa, So und Feiertage 10–17 Uhr. Der Eintritt ist frei.</p>
<h4>Evan Roth</h4>
<p>Evan Roths Strand Serie ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kartographie und der digitalen Infrastruktur. Mit seiner eindrücklichen Installation führt er währenddessen die Bilderflut vor Augen, der wir im Internet tagtäglich ausgesetzt sind. Ab dem Tag, an dem seine Tochter geboren wurde, sammelte er für vier Monate alle in seinem Browser Cache gespeicherten Bilder. Der Ausstellungsraum ist vom Boden, über die Wände, bis zur Decke mit diesen Bildern übersät und lässt so ein digitales Tagebuch entstehen, das veranschaulicht, wie unser Suchverhalten Zugriff auf die persönlichsten und intimsten Bereiche unseres Lebens gewährt.</p>
<figure id="attachment_16449" aria-describedby="caption-attachment-16449" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-16449" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-scaled.jpg" alt="Evan Roth, Since you were born, 2019, Fototapete, Maße variabel, Courtesy: Evan Roth, © Evan Roth &amp; Galerie Stadt Sindelfingen" width="2048" height="1365" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-scaled.jpg 2048w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-1024x683.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-1536x1024.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/1_Evan-Roth_Since-you-were-born-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><figcaption id="caption-attachment-16449" class="wp-caption-text">Evan Roth, Since you were born, 2019, Fototapete, Maße variabel, Courtesy: Evan Roth, © Evan Roth &amp; Galerie Stadt Sindelfingen</figcaption></figure>
<h4>Us Aggregated 3.0 von Mimi Onuoha</h4>
<p>Us Aggregated 3.0 von Mimi Onuoha beschäftigt sich mit den Algorithmen von Googles Reverse-Image Suchmaschine. In Machine Sees More Than It Says kombiniert sie Archivvideos miteinander, die zwischen den 1950er und 1960er Jahren entstanden sind und die Geschichte von rechengesteuerten Technologien, unmittelbar vor dem Aufbruch in die digitale Welt erzählen.</p>
<h4>Adam Harvey</h4>
<p>Adam Harveys Arbeit beruht auf Erkenntnissen aus seinem Forschungsprojekt Exposing.ai und schafft ein Bewusstsein dafür, wie Selfies ohne Zustimmung der Betroffenen von der Industrie als Trainingsdatensätze genutzt werden. Um Gesichtserkennung und andere biometrische Analysetechniken zu entwickeln und zu kommerzialisieren.</p>
<h4>Anonymous</h4>
<p>Anonymous nimmt einen Vorfall als Ausgangspunkt, der sich 2011 in New York ereignete, als ein Postkartenständer, der im Sichtfeld einer Webcam am Times Square stand, absichtlich von zwei Passanten umgeworfen wurde und als Ereignis im Netz ein Eigenleben entwickelte.</p>
<h4>Mediengruppe Bitnik</h4>
<p>Die raumgreifende Installation der !Mediengruppe Bitnik untersucht anhand von drei Songs, die mit dem Musiker Low Jack entwickelt wurden, die zwiespältigen Beziehungen, die mit intelligenten persönlichen Assistenten wie Alexa, Google Home und Siri entstehen.</p>
<h4>Aram Bartholl</h4>
<p>Aram Bartholls Arbeiten aus der Serie Are you human beziehen sich auf die CAPTCHAS von Google und Yahoo. Diese stellen fest, ob es sich bei Interaktionen im Internet um Menschen oder Bots handelt. Sein Dead Drop besteht aus einem in der Wand eingelassenen USB-Stick, der auf dem Konzept eines toten Briefkasten basiert.</p>
<figure id="attachment_16450" aria-describedby="caption-attachment-16450" style="width: 2048px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16450" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-scaled.jpg" alt="" width="2048" height="1365" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-scaled.jpg 2048w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-1024x683.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-1536x1024.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/2_AramBartholl_Areyouhuman-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><figcaption id="caption-attachment-16450" class="wp-caption-text">Aram Bartholl, Are you human? (Drucke), 2017, 4c Archivdruck auf Leinwand, 110 × 160 cm, Are You Human? (Skulptur), 2013, Stahl, verschiedene Größen, Courtesy: Aram Bartholl, © Aram Bartholl &amp; Galerie Stadt Sindelfingen</figcaption></figure>
<h4>Eryk Salvaggio</h4>
<p>Eryk Salvaggios Flowers Blooming Backward Into Noise ist ein 20-minütiges animiertes &#8222;Dokumanifest&#8220; über KI-Bilder, während der Deepfake-Kurzfilm Sarah Palin Forever sich mit der Art und Weise beschäftigt, wie politische Meinungen propagiert, medial verbreitet und von der Gesellschaft internalisiert werden.</p>
<h4>James Bridle</h4>
<p>James Bridles Cloud Index wurde mit riesigen Mengen politischer Umfrage- und Wetterdaten trainiert. Um den Einfluss des Wetters auf das Wahlverhalten der britischen Bevölkerung hinsichtlich des Brexits zu studieren.</p>
<h4>Chino Moya</h4>
<p>Chino Moyas Videoinstallation gibt eine Vorstellung davon, was passieren könnte, wenn „[&#8230;] der Mensch von seinen eigenen Schöpfungen in den Schatten gestellt wird und keine Kontrolle mehr hat.&#8220;</p>
<h4>Jonas Lund</h4>
<p>Jonas Lunds A User Friendly Exhibition führt die sogenannte Nutzerfreundlichkeit digitaler Interfaces ad absurdum. Indem sie auf die Interaktion der Ausstellungsbesucher abzielt, die nach algorithmisch festgelegten Regeln Einfluss auf die Zusammensetzung der gezeigten Werke nehmen.</p>
<h4>Kollektiv Metahaven</h4>
<p>Das Kollektiv Metahaven zeigt in einer immersiven Installation den Film Information Skies, eine im Schwarzwald gedrehte Science-Fiction-Erzählung, die sich um das Informationszeitalter dreht.</p>
<h4>Femke Herregraven</h4>
<p>Grundlage für Femke Herregravens raumgreifende Installation ist eine umfangreiche Recherche. Die den unmöglich erscheinenden Versuch unternommen hat, einer künstlichen Sprachintelligenz namens Elaine Geräusche wie „hm“, Seufzer oder Keuchen beizubringen. Dazu trainierteHerregraven Elaine mit einer Auswahl unterschiedlicher Audioaufnahmen. Sowohl von Menschen, die an einer Lungenerkrankung leiden, als auch von Menschen, die im Sterben lagen.</p>
<h4>Olsen</h4>
<p>Die interaktive Installation Digitales Schlaraffenland – eine Odé an die Binärarchitektur von Olsen besteht aus 50.000 modifizierten Würfeln, deren Seiten lediglich Nullen und Einsen zeigen – den Bits der Binärarchitektur, Grundlage jeglicher digitalen Datenverarbeitung. Die Besucher sind eingeladen mit den Würfeln zu interagieren, um so den Code metaphorisch umzuschreiben und nach den eigenen Vorstellungen zu programmieren.</p>
<figure id="attachment_16451" aria-describedby="caption-attachment-16451" style="width: 2048px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16451 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-scaled.jpg" alt="" width="2048" height="1365" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-scaled.jpg 2048w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-1024x683.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-768x512.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-1536x1024.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-800x533.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2024/02/4_Olsen_DigitalesSchlaraffenland-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /><figcaption id="caption-attachment-16451" class="wp-caption-text">Olsen, Digitales Schlaraffenland – eine Odé an die Binärarchitektur, 2022, Würfel, Holz, Teppich, 350 x 350 cm, Courtesy: Olsen, © Olsen &amp; Galerie Stadt Sindelfingen</figcaption></figure>
<h4>Parallel Ausstellung der Münchner Malerin <wbr />Hell Gette</h4>
<p>Die Galerie Stadt Sindelfingen zeigt außerdem parallel bis zum  7. April 2024 in den Schaufenstern junge Kunst die Einzelausstellung <i>Ol‘ Neptune’s Only Daughter</i> der Münchner Malerin <wbr />Hell Gette. Die Werke der Ausstellung sind ein Computerspiel in Öl auf Leinwand, das auf Homers Odyssee basiert. Wenn Mythologie auf Populärkultur trifft. Götter zu Emojis werden oder die Betrachter die Ego-Shooter Perspektive von Computerspielen einnehmen, werden Gettes Landschaften 3.0 zu Weltbildern, in denen sich das Jetzt entlädt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Galerie Stadt Sindelfingen: <a href="http://www.galerie-sindelfingen.de/" target="_blank" rel="noopener" data-saferedirecturl="https://www.google.com/url?q=http://www.galerie-sindelfingen.de/&amp;source=gmail&amp;ust=1709117007828000&amp;usg=AOvVaw14s6G8xp4RW7AvWX5SfbA9">www.galerie-<wbr />sindelfingen.de</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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