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	<title>fotokunst Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“</title>
		<link>https://arttrado.de/news/dialog-als-kuenstlerische-haltung-franziska-stuenkel-eroeffnet-coexist-part-7-dialogue/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2026 11:24:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Drees]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst in Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Urzendowsky]]></category>
		<category><![CDATA[Haakon Neubert]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Stünkel]]></category>
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					<description><![CDATA[Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ Mit „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ zeigt Franziska <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/dialog-als-kuenstlerische-haltung-franziska-stuenkel-eroeffnet-coexist-part-7-dialogue/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4>Dialog als künstlerische Haltung: Franziska Stünkel eröffnet „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“</h4>
<p>Mit „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ zeigt Franziska Stünkel eine neue fotografische Werkserie über Dialog, gesellschaftliche Spannungen und menschliche Koexistenz. Die Ausstellung in Hannover verbindet internationale Stadtansichten mit poetischen Bildräumen und partizipativen Formaten.</p>



<p>Mit der Ausstellung „COEXIST PART 7 — DIALOGUE“ präsentiert die Fotokünstlerin Franziska Stünkel ab dem 29. Mai 2026 ihre neueste Werkserie in Hannover. Die Vernissage findet bereits am Donnerstag, den 28. Mai 2026 um 19 Uhr in der Galerie Drees statt. Eingeführt wird der Abend von Stefan Gronert.</p>



<p>Seit 17 Jahren reist Stünkel mit ihrer Leica M durch Metropolen weltweit, um Fragen menschlicher Koexistenz fotografisch zu untersuchen. Die neue Serie entstand unter anderem in Mexico City, Neapel, Belfast sowie in Little Havana, dem kubanisch geprägten Viertel von Miami. Im Zentrum steht der Dialog — zwischen Menschen, Kulturen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten.</p>



<p>Die Arbeiten thematisieren, wie fragil und zugleich unverzichtbar Austausch in einer Zeit zunehmender digitaler Kommunikation und gesellschaftlicher Polarisierung geworden ist. Stünkel entwickelt dabei keine dokumentarische Reportage, sondern poetische Bildräume, die den Betrachtenden aktiv in einen visuellen Dialog hineinziehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwischen Fotografie, Film und gesellschaftlichem Blick</h4>



<p>Franziska Stünkel zählt seit Jahren zu den markanten Stimmen zeitgenössischer deutscher Fotografie. Neben ihrer fotografischen Arbeit ist sie auch als Regisseurin und Drehbuchautorin tätig. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie insbesondere mit ihrem Spielfilm <em>Nahschuss</em>, der sich intensiv mit Fragen von Moral, Macht und politischer Verantwortung auseinandersetzt.</p>



<p>Auch ihre fotografischen Arbeiten kreisen um gesellschaftliche Spannungen, Identität und menschliche Wahrnehmung. Charakteristisch für ihre Serie „COEXIST“ sind Spiegelungen und Reflexionen in urbanen Räumen, durch die mehrere Realitätsebenen gleichzeitig sichtbar werden. Dadurch entstehen Bildkompositionen, die dokumentarische Beobachtung mit subjektiver Interpretation verbinden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Dialog als partizipatives Ausstellungskonzept</h4>



<p>Ein besonderer Bestandteil der Ausstellung ist eine gläserne Stuhlkreis-Installation, die an zwei partizipativen Abenden — am 17. Juni und 14. August 2026, jeweils um 19 Uhr — zum Ort gemeinsamer Gespräche und Begegnungen werden soll.</p>



<p>Auch zur diesjährigen Nacht der Museen am 6. Juni beteiligt sich die Galerie mit einem umfangreichen Programm. Um 20 Uhr spricht Franziska Stünkel mit dem Schauspieler und Grimme-Preisträger Sebastian Urzendowsky über künstlerische Schaffensprozesse in Fotografie und Film. Musikalisch begleitet wird der Abend durch Konzerte der Kunstfestspiele Herrenhausen in Kooperation mit dem Musikzentrum Hannover.</p>



<p>Die Ausstellung läuft vom 29. Mai bis 29. August 2026.</p>



<p>Darüber hinaus verweist die Galerie Drees auf den aktuellen Erfolg des Künstlers Haakon Neubert, der derzeit ein dreimonatiges Stipendium in Wien absolviert. Seine Ausstellung „Die volle Distanz“ ist bis zum 17. Juni 2026 in der STRABAG Art Site zu sehen.</p>



<p>Die Galerie Drees bleibt über Christi Himmelfahrt (14.–17. Mai) geschlossen und befindet sich vom 4. Juli bis 4. August 2026 in Sommerpause. Die nächste Ausstellungseröffnung ist für den 4. September 2026 mit Arbeiten von Jürgen Paas und Wolfgang Flad angekündigt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h4>



<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://www.franziskastuenkel.de/">https://www.franziskastuenkel.de/</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/gaby-fey-unterwasserfotografie-zwischen-kunstgeschichte-und-inszenierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Gaby Fey]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträt]]></category>
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					<description><![CDATA[Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung Die deutsche Fotokünstlerin Gaby Fey zählt zu den markantesten Positionen der zeitgenössischen Unterwasserfotografie. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-unterwasserfotografie-zwischen-kunstgeschichte-und-inszenierung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Gaby Fey: Unterwasserfotografie zwischen Kunstgeschichte und Inszenierung</h4>
<p>Die deutsche Fotokünstlerin Gaby Fey zählt zu den markantesten Positionen der zeitgenössischen Unterwasserfotografie. Ihre Arbeiten verbinden kunsthistorische Referenzen mit aufwendig inszenierten Bildwelten und bewegen sich an der Schnittstelle von Fotografie, Performance und visueller Erzählung.</p>
<h4>Unterwasser als künstlerischer Raum</h4>
<p>Das zentrale Element in Gaby Feys Arbeit ist das Wasser – nicht als Kulisse, sondern als eigenständiger Bildraum.</p>
<p>Ihre Inszenierungen entstehen vollständig unter der Wasseroberfläche, entweder im eigenen Pool oder im Mittelmeerraum in Südfrankreich, wo die Künstlerin regelmäßig arbeitet. Dort entwickelt sie komplexe Szenen, die in enger Zusammenarbeit mit Models, Kostümen und Requisiten entstehen.</p>
<p>Die Bedingungen unter Wasser verändern dabei jedes klassische Verständnis von Fotografie:<br />
Licht bricht anders, Bewegungen verlangsamen sich, Stoffe beginnen zu schweben. Kontrolle und Zufall stehen in permanenter Spannung zueinander.</p>
<p>Gerade diese Unberechenbarkeit prägt die charakteristische Bildsprache ihrer Arbeiten.</p>
<h4>„Historical Composings“ – Kunstgeschichte unter Wasser neu gedacht</h4>
<p>Einem breiteren Publikum wurde Gaby Fey durch ihre Serie der sogenannten historical composings bekannt.</p>
<p>In diesen Arbeiten überträgt sie ikonische Werke der Kunstgeschichte in eine unterwasserbasierte Bildsprache und setzt sie fotografisch neu in Szene.</p>
<p>Zu den bekanntesten Referenzen zählen unter anderem:</p>
<p>„Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci<br />
„Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault<br />
„Die Freiheit führt das Volk“ von Eugène Delacroix</p>
<p>Statt bloßer Nachstellung entstehen eigenständige Interpretationen, in denen die bekannten Motive ihre statische Form verlieren. Körper, Stoffe und Objekte beginnen zu treiben, Perspektiven lösen sich auf, und historische Bildkompositionen werden in eine fast schwerelose Dramaturgie überführt.</p>
<p>So entsteht eine neue Lesart kunsthistorischer Ikonen – zwischen Wiedererkennbarkeit und Auflösung.</p>
<h4>Neue Werkreihe: „Partition de fleurs“</h4>
<p>Mit ihrer aktuellen Serie „Partition de fleurs“ erweitert Gaby Fey ihr künstlerisches Vokabular.</p>
<p>Im Zentrum stehen Blumenstillleben, die sich auf die Tradition der Vanitas-Malerei des Barock beziehen – ein Motivkreis, der Vergänglichkeit, Schönheit und Tod thematisiert.</p>
<p>Doch statt klassischer Malerei nutzt Fey erneut die Unterwasserfotografie als Medium. Florale Arrangements werden in Bewegung versetzt, ergänzt durch lebendige Elemente wie Fische oder Quallen, die traditionelle Vanitas-Symbole ersetzen.</p>
<p>Die Serie verbindet kunsthistorische Referenz mit zeitgenössischer Bildsprache und überführt das Stillleben in einen fließenden, organischen Zustand.</p>
<h4>Zwischen Kontrolle und Kontrollverlust</h4>
<p>Ein zentrales Spannungsfeld in Feys Arbeit ist die Balance zwischen präziser Inszenierung und zufälliger Bewegung.</p>
<p>Jede Szene wird detailliert vorbereitet – von der Komposition über das Licht bis hin zu Kostüm und Choreografie. Gleichzeitig bleibt das Wasser ein nicht vollständig kontrollierbares Element, das jede Planung im Moment der Aufnahme verändert.</p>
<p>Diese Spannung zwischen Kontrolle und Auflösung verleiht ihren Arbeiten eine besondere ästhetische Qualität: Sie wirken zugleich komponiert und lebendig, konstruiert und organisch.</p>
<h4>Unterwasserfotografie als Erweiterung der Wahrnehmung</h4>
<p>Die Arbeiten von Gaby Fey zeigen, wie stark sich Fotografie als Medium erweitern lässt, wenn klassische Grenzen aufgehoben werden.</p>
<p>Ihre Bildwelten bewegen sich zwischen Kunstgeschichte, Inszenierung und fotografischer Experimentierpraxis. Dabei entstehen Arbeiten, die vertraute Motive neu lesbar machen und zugleich Fragen nach Erinnerung, Vergänglichkeit und Transformation aufwerfen.</p>
<h4>Eine feste Größe der zeitgenössischen Fotokunst</h4>
<p>Mit ihrem unverwechselbaren Ansatz hat sich Gaby Fey als eigenständige Stimme in der internationalen Fotografie etabliert.</p>
<p>Ihre Werke verbinden technische Präzision mit erzählerischer Dichte und erweitern das Verständnis von Fotografie als künstlerischem Medium.</p>
<p>Ob großformatige historische Tableaus oder fragile Stillleben unter Wasser – ihre Arbeiten öffnen einen Raum, in dem sich Kunstgeschichte, Körper und Natur auf neue Weise begegnet.</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="MqjJbVeqbx"><p><a href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/">Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</a></p></blockquote>
<p><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/embed/#?secret=YcT7cZ4Zuk#?secret=MqjJbVeqbx" data-secret="MqjJbVeqbx" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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		<title>Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</title>
		<link>https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 13:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Erftstadt Lechenich]]></category>
		<category><![CDATA[Partition de fleurs]]></category>
		<category><![CDATA[Offenes Atelier]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in NRW]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Gaby Fey]]></category>
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					<description><![CDATA[Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben Die Unterwasserfotografin Gaby Fey lädt vom 8. bis 10. Mai 2026 zum Tag <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/gaby-fey-in-erftstadt-unterwasserfotografie-live-erleben/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Gaby Fey in Erftstadt: Unterwasserfotografie live erleben</h4>
<p>Die Unterwasserfotografin Gaby Fey lädt vom 8. bis 10. Mai 2026 zum Tag der offenen Tür in ihr Atelier „AquaVision“ in Erftstadt ein. Kunstinteressierte in Nordrhein-Westfalen erwartet ein außergewöhnliches Event: Besucher erhalten seltene Einblicke in die Welt der inszenierten Unterwasserfotografie und können die Künstlerin persönlich treffen.</p>
<h4>Unterwasserfotografie in Erftstadt: Atelier AquaVision öffnet seine Türen</h4>
<p>Das Atelier „AquaVision“ von Gaby Fey befindet sich im Erftstädter Ortsteil Lechenich und liegt verborgen in einem historischen Backsteingebäude. Die ruhige, fast abgeschiedene Lage schafft eine besondere Atmosphäre, die ideal zu den surrealen Bildwelten der Künstlerin passt.</p>
<p>Während des offenen Ateliers präsentiert Gaby Fey einen umfassenden Überblick über ihr bisheriges Werk. Ihre Unterwasserfotografien entstehen sowohl im eigenen Pool als auch im Mittelmeer und verbinden technische Präzision mit kunsthistorischen Einflüssen.</p>
<h4>Neue Serie „Partition de fleurs“ erstmals in Erftstadt zu sehen</h4>
<p>Ein Highlight der Veranstaltung in Erftstadt ist die Premiere neuer Arbeiten aus der Serie „Partition de fleurs“. Die großformatigen Fotografien greifen die Tradition niederländischer Blumenstillleben auf und interpretieren das klassische Vanitas-Motiv zeitgenössisch.</p>
<p>Unter Wasser entstehen detailreiche Kompositionen aus Blumen, Fischen und Quallen, die Themen wie Vergänglichkeit und Transformation visualisieren. Damit überträgt Gaby Fey kunsthistorische Motive in eine moderne fotografische Bildsprache.</p>
<h4>Kunstgeschichte trifft Unterwasserfotografie</h4>
<p>Bekannt wurde Gaby Fey insbesondere durch ihre „historical composings“. In diesen Arbeiten inszeniert sie berühmte Gemälde der Kunstgeschichte detailgetreu unter Wasser und interpretiert sie fotografisch neu.</p>
<p>Die Verbindung von klassischer Malerei und zeitgenössischer Unterwasserfotografie macht ihre Werke einzigartig und positioniert sie in der aktuellen Kunstszene weit über Erftstadt hinaus.</p>
<h4>Tag der offenen Tür: Künstlerin persönlich vor Ort</h4>
<p>Während des gesamten Veranstaltungszeitraums ist Gaby Fey persönlich im Atelier anwesend. Besucher haben die Möglichkeit, mehr über die Entstehung ihrer Werke zu erfahren und direkt mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Der Tag der offenen Tür in Erftstadt bietet damit nicht nur Kunstgenuss, sondern auch einen seltenen Blick hinter die Kulissen künstlerischer Prozesse.</p>
<h4>Veranstaltung in Erftstadt: Alle Infos im Überblick</h4>
<p>Veranstaltung: Tag der offenen Tür im Atelier „AquaVision“<br />
Künstlerin: Gaby Fey<br />
Ort: Weltersmühle 2, 50374 Erftstadt-Lechenich<br />
Datum: 8. bis 10. Mai 2026<br />
Uhrzeit: täglich von 13:00 bis 18:00 Uhr<br />
Eintritt: frei</p>
<p>Der Tag der offenen Tür bei Gaby Fey zählt zu den besonderen Kunstveranstaltungen im Mai 2026 in Nordrhein-Westfalen. Für Kunstliebhaber und Ausflugsinteressierte bietet sich hier die Gelegenheit, Unterwasserfotografie in Erftstadt hautnah zu erleben.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks</title>
		<link>https://arttrado.de/news/stefan-draschan-in-der-kunsthalle-lueneburg-people-matching-artworks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 11:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Draschan]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturbäckerei]]></category>
		<category><![CDATA[The Perfect Match]]></category>
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		<category><![CDATA[Kulturbäckerei Lüneburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks Was zunächst wie sorgfältig inszenierte Fotografie erscheint, ist in Wahrheit <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-draschan-in-der-kunsthalle-lueneburg-people-matching-artworks/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg &#8211; People Matching Artworks</h4>
<p>Was zunächst wie sorgfältig inszenierte Fotografie erscheint, ist in Wahrheit konsequente Beobachtung. Draschan verbringt oft viele Stunden – nicht selten ganze Tage – in Museen in ganz Europa. Seine Aufnahmen entstehen unter anderem in großen Häusern wie dem Louvre, dem Musée d&#8217;Orsay oder dem Kunsthistorisches Museum Wien. Dadurch ist die Serie eng mit international renommierten Institutionen verknüpft – auch wenn sie dort nicht zwingend im klassischen Sinne als Ausstellung konzipiert ist. Vielmehr entsteht sie im laufenden Museumsbetrieb, mitten im Strom der Besucher*innen.</p>
<p>Zur internationalen Sichtbarkeit des Projekts hat auch seine breite mediale Rezeption beigetragen: Draschans Arbeiten wurden in großen Online- und Printmedien wie der BBC, The Guardian oder National Geographic aufgegriffen und diskutiert. Parallel dazu entfaltet die Serie ihre Wirkung besonders stark in digitalen Räumen – etwa über Instagram, wo die visuelle Prägnanz der Bilder eine unmittelbare Verständlichkeit erzeugt und sie weltweit zirkulieren lässt, unabhängig von Sprache oder Kontext.</p>
<p>Auch im Ausstellungskontext ist das Projekt präsent: Neben institutionellen Präsentationen tauchen die Arbeiten regelmäßig in Fotofestivals und Gruppenausstellungen auf, häufig im Spannungsfeld von Street Photography und konzeptueller Fotografie. Diese Vielschichtigkeit der Präsentationsformen trägt dazu bei, dass „People Matching Artworks“ sowohl im musealen als auch im medialen Raum verankert ist.</p>
<h4>Der Künstler und das Prinzip hinter der Serie</h4>
<p>Der in Wien lebende Fotograf arbeitet konsequent ohne Eingriff in die Situation: Er arrangiert nichts, verändert nichts, spricht die Besucher*innen nicht an. Seine Praxis folgt damit einer dokumentarischen Logik, die sich zugleich konzeptuell lesen lässt. Der entscheidende Akt ist nicht das Eingreifen, sondern das Erkennen.</p>
<p>Die Serie bewegt sich bewusst im Spannungsfeld zwischen Zufall und scheinbarer Inszenierung. Viele der Bilder wirken so exakt komponiert, dass sie fast konstruiert erscheinen. Gerade darin liegt ihre Stärke: Sie legen offen, wie stark unsere Wahrnehmung von Mustern geprägt ist – und wie schnell wir im Zufälligen Bedeutung erzeugen.</p>
<h4>The Perfect Match &#8211; Ausstellung in Lüneburg</h4>
<p>Nun sind ausgewählte Arbeiten von Stefan Draschan in der Kunsthalle Lüneburg zu sehen. Unter dem Titel „The Perfect Match“ versammelt die Ausstellung (19. April – 14. Juni 2026) jene fotografischen Begegnungen, die das Verhältnis von Kunst, Raum und Publikum auf überraschend präzise und zugleich humorvolle Weise neu justieren.</p>
<p>Der Ursprung der Serie reicht zurück ins Jahr 2014: Ein Mann steht vor einem Gemälde von Georges Braque, sein Hemd scheint mit der Farbwelt des Bildes zu verschmelzen – ein flüchtiger Moment, der zur Initialzündung für „People Matching Artworks“ wird. Seither führt Draschans künstlerische Praxis ihn in Museen auf der ganzen Welt, wo er sich oft über Tage hinweg beobachtend durch die Ausstellungsräume bewegt, stets auf der Suche nach diesem einen, kaum planbaren Zusammenspiel.</p>
<p>Die in Lüneburg gezeigten Arbeiten machen dieses Prinzip unmittelbar erfahrbar. Sie zeigen Menschen, die – ohne es zu wissen – Teil eines visuellen Gleichgewichts werden: Formen, Farben und Muster greifen ineinander, als wären sie aufeinander abgestimmt. Dabei entstehen Fotografien von großer Präzision und feinem Witz, die den Museumsraum selbst als lebendige Bühne begreifen.</p>
<p>„The Perfect Match“ führt diese Idee konsequent weiter: Die Ausstellung zeigt, wie Besucher*innen nicht nur Kunst betrachten, sondern unversehens in sie eintreten – oder sie in sich aufnehmen. Kunst und Mensch begegnen sich hier auf Augenhöhe, manchmal so passgenau, dass die Unterscheidung beinahe aufgehoben scheint.</p>
<p>Die Ausstellung wurde am 18. April 2026 im Rahmen einer Vernissage in Anwesenheit des Künstlers eröffnet.</p>
<h4>Zur Person: Stefan Draschan</h4>
<p>Stefan Draschan, geboren in Linz und heute in Wien lebend, zählt zu jenen zeitgenössischen Fotografen, die mit einem scheinbar einfachen Konzept eine überraschend vielschichtige Bildsprache entwickeln. Bevor er sich verstärkt der Fotografie widmete, arbeitete er auch in anderen kreativen Feldern, was sich in seinem ausgeprägten Gespür für Komposition und visuelle Pointen widerspiegelt.</p>
<p>Seine Praxis ist eng mit der Tradition der Street Photography verbunden, geht jedoch darüber hinaus: Draschan interessiert sich weniger für das spektakuläre Einzelbild als für das stille Zusammenspiel von Raum, Werk und Betrachter*in. Dabei richtet sich sein Blick auf beiläufige, oft übersehene Momente, die erst durch fotografische Verdichtung ihre ästhetische Präzision entfalten.</p>
<p>International bekannt wurde er insbesondere durch „People Matching Artworks“, doch auch darüber hinaus kreisen seine Arbeiten um Fragen der Wahrnehmung, des Zufalls und der Wiederholung. Seine Fotografien zeigen, wie sehr unser Sehen von Mustern geprägt ist – und wie überraschend poetisch jene Augenblicke sein können, in denen sich Alltägliches und Kunst unvermittelt berühren.</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DXWAATgDKRi/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Stefan Draschan (@stefandraschan)</a></p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <a href="https://www.instagram.com/stefandraschan/" target="_blank" rel="noopener">Quelle/Stefan Draschan Instagram</a></p>
<p>Mehr über die Ausstellung finden Sie hier: <a href="https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kulturbaeckerei-lueneburg.de/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover</title>
		<link>https://arttrado.de/news/metavier-galerie-bert-strebe-anderwelt-in-hannover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 22:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Metavier]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie metavier]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Bert Strebe]]></category>
		<category><![CDATA[Anderwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover Die metavier Galerie in Hannover präsentiert das eindrucksvolle Fotoprojekt Anderwelt von Bert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/metavier-galerie-bert-strebe-anderwelt-in-hannover/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>METAVIER GALERIE: Bert Strebe – Anderwelt in Hannover</h4>
<p>Die metavier Galerie in Hannover präsentiert das eindrucksvolle Fotoprojekt Anderwelt von Bert Strebe. In seinen Arbeiten begegnen uns Menschen, die einen geliebten Menschen durch dessen Tod verloren haben – gemeinsam mit den Verstorbenen. Strebe untersucht, wie Trauer in Gestik, Mimik, Haltung und Licht sichtbar wird.</p>
<p>Die Fotografien von Bert Strebe zeigen die emotionale Tiefe von Verlust und eröffnen neue Perspektiven auf Trauer, Erinnerung und Integration in den Alltag.</p>
<p>Die Ausstellung ist mehr als reine Fotografie – sie öffnet einen sensiblen Dialog über Verlust, Trauer und Sterblichkeit. Bert Strebe übersetzt emotionale Tiefe in visuelle Geschichten und lädt die Besucher:innen ein, den Tod als Teil des Lebens zu erfahren. Ein Muss für alle, die Kunst lieben, sich mit Trauerarbeit beschäftigen oder neue Perspektiven auf Verlust suchen.</p>
<p><strong>Ausstellung &amp; Öffnungszeiten</strong></p>
<p>Laufzeit: 04.04.2026 – 17.05.2026<br />
Öffnungszeiten: jeden Sonntag 13 – 17 Uhr und nach Vereinbarung</p>
<p><strong>Veranstaltungen &amp; Termine</strong></p>
<p>Sa. 04.04.2026, 18 – 21 Uhr: Vernissage mit Buchvorstellung<br />
Mo. 13.04.2026, 19 – 21 Uhr: In Resonance mit Karin Hutter – Offener Abend mit Meditation, Stille und IFS-Übungen<br />
Sa. 18.04.2026, 18 – 21 Uhr: Leichenschmaus – Kulinarischer Abend mit Kunst, Gesprächen und hausgemachtem Kartoffelsalat (Teilnahme: 25 €, Anmeldung bis 11.04.2026 an galerie@metavier.de)<br />
Mo. 04.05.2026, 18 – 20 Uhr: Schreiben zur Trauer mit Ela Windels<br />
Do. 07.05.2026, 18 – 20 Uhr: Todescafé mit Susanne Benze – Austausch über Leben, Tod und Stabilität<br />
Mo. 11.05.2026, 19 – 21 Uhr: In Resonance – Wiederholung des offenen Abends</p>
<h4>Über den Künstler: Bert Strebe</h4>
<p>Bert Strebe ist ein zeitgenössischer Fotograf, der sich in seinen Arbeiten intensiv mit den Themen Verlust, Vergänglichkeit und menschliche Emotionen auseinandersetzt. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit Trauer entwickelt er fotografische Konzepte, die intime Momente zwischen Leben und Tod einfangen.</p>
<p>Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine sensible Bildsprache aus, in der Licht, Schatten und Haltung eine zentrale Rolle spielen. Mit Anderwelt führt Strebe seine künstlerische Forschung weiter, indem er den Dialog zwischen Lebenden und Verstorbenen in den Mittelpunkt stellt und Betrachter:innen zu einer emotionalen Auseinandersetzung mit Verlust und Erinnerung einlädt.</p>
<h4>Die Metavier Galerie</h4>
<p>Der Initiator Sven Friedrich Cordes ist Bestatter – mit Leib und Seele. Seine Kunstgalerie widmet sich naheliegend dem Thema Tod. Ein Thema, was uns alle angeht.</p>
<p>Die Galerie verändert den Blick auf den Tod ein Stück bzw. bringt ihn zurück in unseren Alltag – auch um uns die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit wieder bewusst zu machen.</p>
<p>Die Leichtigkeit der zeitgenössischen Kunst ermöglicht dem Thema Tod ohne Furcht oder dramatisch zu begegnen.</p>
<p>Mehr über die Galerie: <a href="https://metavier.de/" target="_blank" rel="noopener">https://metavier.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</title>
		<link>https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[New Topographics]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen Shore]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Meyerowitz]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm Schürmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bialobrzeski]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Schmidt]]></category>
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					<description><![CDATA[Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/axel-beyer-im-interview-stadt-sehen-bevor-sie-verschwindet/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Axel Beyer im Interview &#8211; Stadt sehen, bevor sie verschwindet</h4>
<p>Axel Beyers Fotografien sind geprägt von Klarheit und Reduktion. Inmitten des visuellen Chaos der Stadt sucht er nach präzisen Kompositionen – nach Momenten, in denen sich Struktur, Fläche und Licht zu einem „bildnerischen Klima“ verdichten. Dabei bewegt sich seine Praxis bewusst zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Interpretation.</p>
<p>Ein zentrales Thema seiner Arbeit ist der urbane Wandel: Abriss, Neubau und temporäre Zustände erzeugen Bilder, die oft schon im Moment ihrer Entstehung zu Dokumenten der Vergangenheit werden. Serien und Diptychen erweitern diese Perspektive – sie öffnen neue Assoziationsräume und verdichten einzelne Beobachtungen zu komplexeren Erzählungen.</p>
<p>Für Trasferta richtet Beyer seinen Blick auf den Hamburger Stadtteil St. Georg – und schafft damit eine direkte Verbindung zwischen Ausstellungsraum und Stadtraum.</p>
<p>Bis zum 27.03.2026 werden ausgewählte Arbeiten im Rahmen der TRASFERTA Ausstellung im Hamburger Nachtspeicher23 gezeigt. <a href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über die Ausstellung finden Sie hier!</a></p>
<h4>Über den Künstler Axel Bayer</h4>
<p>Der in Lüneburg geborene Fotograf Axel Bayer zählt zu den prägnanten Stimmen der deutschen Autorenfotografie, wenn es um das Spannungsfeld zwischen dokumentarischer Genauigkeit und poetischer Verdichtung geht. Seit seinem Studium des Kommunikationsdesigns an der Fachhochschule Hamburg, wo er sich früh intensiv der Fotografie zuwandte, entwickelt Bayer eine Bildsprache, die urbane Räume, gesellschaftliche Bruchstellen und stille Absurditäten gleichermaßen sichtbar macht.</p>
<p>Bekannt wurde er insbesondere durch sein Langzeitprojekt „Bebra Curiosa“, das nicht nur 2010 beim Dummy Award ausgezeichnet wurde, sondern sich auch in Ausstellungen, Publikationen und internationalen Präsentationen etablierte. Seine Arbeiten bewegen sich dabei stets zwischen Konzept und Beobachtung – mal als präzise Serie, mal als installative Rauminszenierung, wie etwa im Museum der Arbeit.</p>
<p>Mit Ausstellungen im In- und Ausland, darunter die Deichtorhallen Hamburg, sowie der Auszeichnung mit dem Georg Koppmann Preis im Jahr 2019, hat Bayer seine Position in der zeitgenössischen Fotografie kontinuierlich gefestigt. Im Gespräch mit ARTTRADO gibt er Einblicke in seine künstlerische Entwicklung.</p>
<h4>Gespräch mit Axel Beyer</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre fotografische Handschrift beschreiben?</strong></p>
<p><em>Ich mag aufgeräumte Bilder. Im allgemeinen optischen Chaos der Stadt bemühe ich mich, klare Kompositionen zu finden.</em></p>
<p><strong>Wann beginnt für Sie Fotografie – im Moment des Sehens oder erst beim Auslösen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall im Moment des Sehens. Erfahrung und Intuition lassen mich Situationen erkennen, in denen ich durch „Verdichtung“ Bilder erzeugen kann. Der Auslöser ist dann nur noch der mechanische Akt.</em></p>
<p><strong>Ihre Bilder zeigen oft Details, die leicht übersehen werden. Wie entwickeln Sie dieses Gespür?</strong></p>
<p><em>Das kommt durch Erfahrung und ständiges Unterwegssein. Man ist permanent auf Empfang und gleicht die eigene Vorstellung von guten Bildern mit der Realität ab.</em></p>
<p><strong>Warum haben Sie sich für den Stadtteil St. Georg entschieden?</strong></p>
<p><em>Ich finde es spannend, in einem Raum Dinge zu zeigen, die direkt mit dem Umfeld der Galerie korrespondieren. Besucher erkennen das oft und sind dann inspiriert, genauer hinzuschauen.</em></p>
<p><strong>Wie hat die Zusammenarbeit mit Paolo Moretto Ihre Arbeit beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Paolo hat mich eingeladen, weil er trotz unterschiedlicher Praxis eine gewisse Wesensverwandtschaft gesehen hat. Beim Hängen der Arbeiten haben sich tatsächlich verblüffende Parallelitäten gezeigt. Der Kontext seiner Bilder hat teilweise auch meine Sicht auf meine eigenen Motive verändert.</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/DVsDy77AtMz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Axel Beyer (@axel.beyer)</a></p>
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<p><strong>Warum arbeiten Sie häufig mit Diptychen oder Serien?</strong></p>
<p><em>In der Kombination wachsen die Bilder über sich hinaus und öffnen neue Assoziationen. Im besten Fall entsteht dabei so etwas wie ein „drittes Bild“.</em></p>
<p><strong>Wann ist ein Bild oder eine Serie für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>Nach einer Fototour bin ich immer gespannt auf die Sichtung am großen Monitor. Dann folgt Auswahl und Nachbearbeitung. Bei Serien kann es lange dauern – sie entstehen oft über einen längeren Zeitraum und erfordern Geduld und Ausdauer.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher intuitiv oder geplant?</strong></p>
<p><em>Eindeutig intuitiv – aus dem Moment heraus.</em></p>
<p><strong>Wie bewegen Sie sich zwischen Dokumentation und Interpretation?</strong></p>
<p><em>Ich bemühe mich um eine dokumentarische Sehweise – mit normalen Brennweiten, möglichst ohne Verzerrung und bei diffusem Licht. Aber durch die Auswahl des Ausschnitts bleibt jedes Bild letztlich eine persönliche Interpretation.</em></p>
<p><strong>Was interessiert Sie besonders im Stadtraum?</strong></p>
<p><em>Weniger einzelne Gebäude, sondern das Gefüge von Flächen und Formen – idealerweise wie ein Bühnenbild. Wichtig ist ein bestimmtes „bildnerisches Klima“, mit möglichst neutralem Licht.</em></p>
<p><strong>Welche Themen stehen im Zentrum Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>Vor allem die Stadt im Umbruch. Wenn Gebäude verschwinden, entstehen neue Blickachsen – und Bilder, die schnell zu Dokumenten der Vergangenheit werden.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Betrachter?</strong></p>
<p><em>Das hängt vom Interesse ab. Im besten Fall wird er dazu angeregt, genauer hinzusehen.</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie gerne in Offspaces wie dem nachtspeicher23?</strong></p>
<p><em>Ich habe dort oft mit starkem Ortsbezug gearbeitet. Das stößt auf Interesse, weil der Lebensraum der Besucher mit verhandelt wird. Außerdem schätze ich den direkten Austausch.</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>In den 80ern waren es die „New Topographics“, vor allem amerikanische Fotografen wie Stephen Shore oder Joel Meyerowitz. In Deutschland etwa Michael Schmidt oder Wilhelm Schürmann. Heute kommt viel Inspiration aus dem Internet – verbunden fühle ich mich zum Beispiel mit Peter Bialobrzeski.</em></p>
<p><strong>Können stille Fotografien heute noch gesellschaftliche Fragen aufwerfen?</strong></p>
<p><em>Gerade heute. In Zeiten der Reizüberflutung stoßen ruhige, präzise Bilder auf große Resonanz. Für mich ist Ästhetik die Voraussetzung für einen intensiven Eindruck. Die einfache Aussage „so sieht es aus“ kann sehr stark sein.</em></p>
<p><strong>Wie behaupten sich Ihre Arbeiten im Zeitalter von Instagram?</strong></p>
<p><em>Das großformatige Bild im Ausstellungsraum hat für mich eine ganz andere Wirkung als das schnelle Scrollen auf dem Smartphone.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit urbaner Dynamik und Veränderung um?</strong></p>
<p><em>Das ist ein fortlaufender Prozess. Mein Projekt „Temporäre Einsichten“ beschäftigt sich genau damit – mit der Dokumentation städtischer Veränderung.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler auf seiner Webseite! &#8211; <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &#038; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 17:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[offspace]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[urban art]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Paolo Moretto]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Beyer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtspeicher23]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=19256</guid>

					<description><![CDATA[Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &#38; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA Paolo Morettos vielschichtige malerische Material-Collagen bilden einen ganz eigenen zeitgeschichtlichen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-paolo-moretto-axel-beyer-ausstellung-trasferta/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Hamburg: Paolo Moretto &amp; Axel Beyer Ausstellung TRASFERTA</h4>
<p>Paolo Morettos vielschichtige malerische Material-Collagen bilden einen ganz eigenen zeitgeschichtlichen Kosmos. Diese treffen bei der Ausstellung TRASFERTA auf Beyers aktuelle fotografische Diptychen und Raum-Situationen aus dem direkten Umfeld der Galerie im Stadtraum St. Georg. Die Ausstellung im Nachtspeicher23 in Hamburg ist vom 13.03. bis zum 27.03.2026 zu den regulären Öffnungszeiten zu besichtigen. Eröffnung: Freitag, 13. März 2026, 18-21 Uhr. Abschluss: Freitag, 27. März 2026, 18-21 Uhr.</p>
<h4>Zwischen Spurensuche und Bilddialog – Trasferta im nachtspeicher23</h4>
<p>Abseits der großen Institutionen lebt die Hamburger Kunstszene von kleinen, engagierten Projekträumen, die neue Perspektiven auf zeitgenössische Kunst ermöglichen. Einer dieser Orte ist der Offspace nachtspeicher23 im Stadtteil St. Georg. Mit der Ausstellung Trasferta präsentiert die Galerie derzeit eine dialogische Schau zweier künstlerischer Positionen, die sich auf unterschiedliche Weise mit urbanen Räumen, Bewegung und Erinnerung auseinandersetzen.</p>
<p>Der Titel der Ausstellung – aus dem Italienischen übersetzt etwa „Auswärtsspiel“ oder „Unterwegssein“ – deutet bereits an, worum es hier geht: um das Erkunden von Orten und die Spuren, die Menschen in ihnen hinterlassen. Die Arbeiten des Mixed-Media-Künstlers Paolo Moretto entfalten sich als vielschichtige Bildoberflächen. Collageartige Fragmente, malerische Gesten und Materialüberlagerungen verbinden sich zu visuellen Erzählungen, in denen persönliche Erinnerungen und historische Bezüge miteinander verschmelzen.</p>
<p>Dem gegenüber stehen die fotografischen Arbeiten von Axel Beyer, die den urbanen Raum mit präzisem Blick untersuchen. Seine Fotografien – teilweise als Diptychen angelegt – richten den Fokus auf Details des Stadtraums, auf Strukturen, Oberflächen und flüchtige Momente des Alltags. Besonders spannend ist dabei der Bezug zum unmittelbaren Umfeld der Galerie: Einige Motive entstehen direkt in der Nachbarschaft von St. Georg und verleihen der Ausstellung eine lokale Verankerung.</p>
<p>Gerade im Zusammenspiel der beiden Positionen entwickelt Trasferta ihre Wirkung. Malerei und Fotografie treten in einen stillen Dialog, der Fragen nach Bewegung, Erinnerung und Wahrnehmung stellt. Der kleine Ausstellungsraum von nachtspeicher23 wird dabei zum Ort einer konzentrierten Begegnung mit Kunst – nahbar, experimentell und offen für Entdeckungen.</p>
<h4>Paolo Moretto</h4>
<p>Der italienische Künstler Paolo Moretto arbeitet an der Schnittstelle von Malerei, Collage und Materialexperiment. In seinen Arbeiten verbindet er unterschiedliche Bild- und Bedeutungsebenen zu vielschichtigen visuellen Kompositionen. Fragmente aus Fotografien, grafischen Elementen oder gefundenen Materialien treffen auf malerische Gesten und schaffen Bildräume, in denen persönliche Erinnerungen und historische Bezüge miteinander verschmelzen.</p>
<p>Morettos Werke sind dabei weniger als lineare Erzählungen zu verstehen als vielmehr als offene Bildlandschaften, in denen sich verschiedene Perspektiven überlagern. Das Motiv der Reise, der Bewegung und der kulturellen Spurensuche spielt in seiner Arbeit immer wieder eine zentrale Rolle.</p>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://www.paolomoretto.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.paolomoretto.com/</a></p>
<h4>Axel Beyer</h4>
<p>Der Fotograf Axel Beyer beschäftigt sich in seinen Arbeiten intensiv mit dem urbanen Raum und den oft übersehenen Details des Alltags. Seine Fotografien richten den Blick auf Strukturen, Oberflächen und architektonische Fragmente, die im hektischen Rhythmus der Stadt leicht übersehen werden. Häufig arbeitet Beyer mit seriellen Formaten oder Diptychen, in denen Bildpaare miteinander in Beziehung treten und neue Bedeutungen erzeugen. Durch diese präzise, zugleich poetische Beobachtung entsteht eine fotografische Sprache, die urbane Räume nicht nur dokumentiert, sondern ihre verborgenen ästhetischen Qualitäten sichtbar macht.</p>
<p>Mehr über den Künstler: <a href="https://www.axelbeyer.de/about" target="_blank" rel="noopener">https://www.axelbeyer.de/about</a></p>
<h4>nachtspeicher23 – Offspace für zeitgenössische Kunst in St. Georg</h4>
<p>Die Galerie nachtspeicher23 gehört zu den kleineren, aber lebendigen Offspaces der Hamburger Kunstszene. Gegründet wurde der gemeinnützige Verein 2008 im Stadtteil St. Georg, unweit des Hauptbahnhofs. Die Galerie wird überwiegend ehrenamtlich betrieben und versteht sich bewusst als alternative Plattform außerhalb des kommerziellen Kunstmarktes.</p>
<p>Der Fokus des Projektraums liegt darauf, zeitgenössische Kunst zugänglich zu machen und Künstler:innen Raum zum Experimentieren zu geben. Die Ausstellungen wechseln meist monatlich und zeigen ein breites Spektrum an Medien – von Malerei und Fotografie über Installation und Skulptur bis hin zu Video- und Aktionskunst. Neben der Präsentation neuer Arbeiten versteht sich die Galerie auch als Diskurs- und Begegnungsort. Wo der Austausch zwischen Künstler:innen und Publikum gefördert wird.</p>
<p>Typisch für Offspaces wie nachtspeicher23 ist die inhaltliche und kuratorische Freiheit: Projekte entstehen häufig kollaborativ, experimentell oder thematisch gebündelt und können schneller auf gesellschaftliche oder künstlerische Entwicklungen reagieren als große Institutionen. Gerade für junge oder unabhängige Positionen bietet der Raum daher eine wichtige Bühne innerhalb der Hamburger Kunstlandschaft.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://nachtspeicher23.hamburg/" target="_blank" rel="noopener">https://nachtspeicher23.hamburg/</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:08:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-ausstellung-fictional-healing-im-kunsthaus-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Daniel Hopp Ausstellung Fictional Healing im Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Im Zentrum der ersten institutionellen Einzelausstellung von Daniel Hopp steht die mehrteilige Filminstallation Fictional Healing.In der Ausstellung &#8222;Fictional Healing&#8220; vom 28.3.–24.5.2026 hinterfragt der Künstler stigmatisierende Narrative über und entwirft Bilder von Fürsorge, die neue Handlungsspielräume öffnen. Die immersive Installation verbindet Humor und Ernst und schafft dabei einen Resonanzraum, in dem kollektive Imagination Selbstermächtigung ermöglicht.</p>
<p>Ausgehend von eigenen Erfahrungen entwickelte Daniel Hopp in beziehungsorientierten Prozessen gemeinsam mit suchtbetroffenen Menschen dokumentarische und (doku-)fiktionale Filmszenen. Ihre persönlichen Geschichten, Träume und Fantasien wurden in Interviews verhandelt und mit Laiendarsteller*innen und professionellen Schauspieler*innen neu inszeniert. Ergänzend eröffnet eine Reihe von filmischen Porträts Einblicke in die Lebensrealitäten der Protagonist*innen.</p>
<p>Innerhalb einer monumentalen Raumarchitektur verdichten sich Filme und KI-generierte Bilder zu einer eindringlichen Erfahrung, getragen von einer Soundlandschaft, die sich über die gesamte Halle entfaltet. So macht die Ausstellung soziale Brennpunkte sichtbar und zeigt, wie Wirklichkeit, Dokumentation, kollektive Imagination und filmische Fiktion miteinander verschränkt werden. Ein Werk, das Betroffenen eine Stimme gibt, das berührt, irritiert und Fragen nach Verantwortung, Repräsentation und Teilhabe aufwirft.</p>
<h4>Daniel Hopp – Zwischen Realität und Fiktion: Bilder einer verletzlichen Gesellschaft</h4>
<p>Die Arbeiten des Künstlers und Filmemachers Daniel Hopp bewegen sich an der Schnittstelle von Dokumentation, Inszenierung und sozialer Realität. In seinen Filmen und fotografischen Bildwelten richtet er den Blick auf jene Räume und Menschen, die im gesellschaftlichen Diskurs häufig unsichtbar bleiben. Hopps künstlerische Praxis ist dabei weniger Beobachtung aus Distanz als vielmehr ein dialogischer Prozess. Ein gemeinsames Erzählen von Geschichten, in denen Biografie, Fiktion und kollektive Imagination ineinandergreifen.</p>
<p>Geboren 1983 in Wien, lebt und arbeitet Hopp heute zwischen Hamburg und London. Nach seinem Studium der Freien Kunst an der HFBK Hamburg und der ABK Stuttgart vertiefte er seine Arbeit im Masterprogramm „Contemporary Art Practice – Moving Image“ am Royal College of Art in London. Seine Werke wurden in zahlreichen internationalen Kontexten gezeigt. Ausstellungen und Festivals in Berlin, Kopenhagen, Bonn oder Hamburg.</p>
<p>Im Zentrum von Hopps Arbeiten steht häufig der filmische Raum als Ort der Begegnung. In Projekten wie der mehrteiligen Filminstallation Fictional Healing untersucht er gesellschaftliche Narrative rund um Abhängigkeit, Stigmatisierung und soziale Ausgrenzung. Gemeinsam mit Menschen, die von Sucht oder Obdachlosigkeit betroffen sind, entwickelt er docu-fiktionale Szenarien. Reale Erfahrungen werden in filmische Bilder übersetzt und anschließend von Schauspieler:innen neu interpretiert. Aus diesem Spannungsfeld entsteht eine vielschichtige Perspektive auf Verletzlichkeit, Hoffnung und Selbstermächtigung.</p>
<p>Hopps Ansatz verweigert sich einfachen Kategorien von Dokumentarfilm oder sozialer Reportage. Stattdessen öffnet seine Arbeit Räume der Empathie, in denen persönliche Geschichten zu kollektiven Bildern werden. Humor und Ernst, Alltag und Fantasie stehen dabei oft nebeneinander. Gerade diese poetische Ambivalenz ermöglicht es dem Publikum, vertraute gesellschaftliche Bilder zu hinterfragen und neue Formen von Fürsorge und Solidarität zu denken.</p>
<p>So versteht sich Hopps Kunst letztlich als Einladung zur Perspektivverschiebung. Sie gibt jenen Stimmen Raum, die selten gehört werden, und zeigt, dass künstlerische Bilder nicht nur Realität abbilden, sondern auch neue Möglichkeiten gesellschaftlicher Vorstellungskraft eröffnen können.</p>
<h4>Das Kunsthaus Hamburg</h4>
<p>Wer sich für aktuelle künstlerische Positionen in der Hansestadt interessiert, kommt am Kunsthaus Hamburg kaum vorbei. Unweit der Deichtorhallen Hamburg und nur wenige Schritte vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, hat sich die Institution seit Jahrzehnten als wichtiger Ort für experimentelle und gesellschaftlich relevante Gegenwartskunst etabliert. Anders als große Museumshäuser mit umfangreichen Sammlungen versteht sich das Kunsthaus vor allem als dynamische Ausstellungsplattform. Ein Raum, in dem aktuelle künstlerische Positionen erprobt, diskutiert und sichtbar gemacht werden.</p>
<p>Gegründet wurde das Kunsthaus 1962. Mit dem Anspruch, der lokalen Kunstszene einen eigenständigen Ausstellungsort zu bieten. Heute befindet sich die Institution in einer ehemaligen Markthalle am Klosterwall – ein architektonisch offener, roher Raum, der sich besonders für installative und experimentelle Formate eignet. Auf rund 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche entstehen hier regelmäßig Projekte, die häufig eigens für den Ort entwickelt werden und aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen.</p>
<p><strong>Lokale und internationale Perspektiven</strong></p>
<p>Das Programm des Hauses bewegt sich bewusst zwischen lokalen und internationalen Perspektiven. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern präsentiert das Kunsthaus immer wieder jüngere Positionen, deren Arbeiten sich mit politischen, sozialen oder urbanen Themen auseinandersetzen. Dadurch entsteht ein Programm, das weniger auf spektakuläre Blockbuster-Ausstellungen setzt als vielmehr auf inhaltliche Tiefe und künstlerische Recherche.</p>
<p>Eine besondere Rolle spielt dabei die enge Verbindung zur Hamburger Kunstszene. Der Berufsverband Bildender Künstler*innen Hamburg hat im Kunsthaus seinen Sitz. Wodurch das Haus zugleich als Treffpunkt, Netzwerk und Diskursraum für Künstlerinnen und Künstler der Stadt fungiert. Gleichzeitig ist es Teil der kulturellen Achse der sogenannten Kunstmeile, zu der auch Institutionen wie die Hamburger Kunsthalle oder das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gehören.</p>
<p>Gerade diese Mischung aus institutioneller Struktur und experimentellem Freiraum macht das Kunsthaus zu einem besonderen Ort innerhalb der Hamburger Kunstlandschaft. Hier entstehen Ausstellungen, die weniger auf Repräsentation als auf Auseinandersetzung zielen. Auf Kunst, die Fragen stellt, Perspektiven verschiebt und gesellschaftliche Wirklichkeiten neu betrachtet. Ein Kontext, der auch für die Arbeiten von Daniel Hopp einen passenden Resonanzraum bildet.</p>
<p>Kunsthaus Hamburg, Klosterwall 15, 20095 Hamburg.</p>
<p>Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Öffnungszeiten: Di–So, 11–18 Uhr.<br />
Eintritt / Eintritt: 6 €, ermäßigt / ermäßigt: 4 €.</p>
<p><a href="http://www.kunsthaushamburg.de" target="_blank" rel="noopener">www.kunsthaushamburg.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.daniel-hopp.com/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGndbLtq8iw7E1C4tbJzD-LpvCZpeBrMuBUSYQTaUGtM_JrhF4MBRWBD-6CsJo_aem_drqJGwpHraoOojoJu3QbLA" target="_blank" rel="noopener">Mehr über den Künstler Daniel Hopp finden Sie auf seiner Webseite!</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/?s=interview" target="_blank" rel="noopener">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Kunst in Altenburg: Herzog Kollektiv, Andreas Thurm, Maurice und Latchkey Kid</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-altenburg-herzog-kollektiv-andreas-thurm-maurice-und-latchkey-kid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2025 12:43:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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		<category><![CDATA[Herzog Kollektiv]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Thurm]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst in Altenburg: Herzog Kollektiv, Andreas Thurm, Maurice und Latchkey Kid In der &#8222;Bilderschau&#8220; präsentiert das Herzog Kollektiv &#8211; Vanessa <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-altenburg-herzog-kollektiv-andreas-thurm-maurice-und-latchkey-kid/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst in Altenburg: Herzog Kollektiv, Andreas Thurm, Maurice und Latchkey Kid</h4>
<p>In der &#8222;Bilderschau&#8220; präsentiert das Herzog Kollektiv &#8211; Vanessa und Henning Herzog ihre analogen Fotografien: ein faszinierender Kontrast zwischen Schwarz-Weiß und Farbe. Henning fängt die Welt in melancholischen, präzisen Momentaufnahmen ein, während Vanessa in lebendigen Farben die Spontanität und den Zufall feiert. Ab und an tauschen sie die Rollen und überraschen mit unerwarteten Perspektiven. Zwei Welten treffen hier aufeinander &#8211; oft sogar nebeneinander geschossen. Einen Einblick vorab, gibt es auch auf dem Instagramkanal des Künstlerpaares: <a href="https://www.instagram.com/herzog.kollektiv/" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com/herzog.kollektiv/</a></p>
<p>Unterstützt wird das Kollektiv von Andreas Thurm, dem Gründer von NimmFilm in Leipzig, sowie dem zeitgenössischen Künstler Maurice. Die Ausstellung wird von Latchkey Kid aus Leipzig mit selbstkomponierter Ambient Electronica begleitet, die den visuellen Eindruck auf besondere Weise verstärkt.</p>
<p>Als Support werden noch <a href="https://www.instagram.com/nico_goehler_fineart/" target="_blank" rel="noopener">nico_goehler_fineart</a> und <a href="https://www.instagram.com/eye.am.butterfly_art/" target="_blank" rel="noopener">eye.am.butterfly_art</a> im Vorfeld genannt.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CrQjywttZk7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CrQjywttZk7/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein von @__m.a.u.rice__ geteilter Beitrag</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Latchkey Kid (Leipzig)</h4>
<p>Latchkey Kid kommt ursprünglich aus dem Altenburger Land und war dort mehrere Jahre als DJ und Teil des KRU Kollektivs tätig. Mittlerweile ist er in Leipzig wohnhaft. Er fokussiert sich auf Livesets im Bereich Detroit/Dub Techno. Auch als Teil der Veranstaltungsreihe und des Labels „Analog Jam Sessions“ widmet er sich dem rohen, improvisierten livesound, während seine Eigenproduktionen Anleihen an verschiedene Genres der elektronischen Musik aufweisen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> Shop!</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Museum of the City of New York]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Buchpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Staats- und Universitätsbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Carl von Ossietzky]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Davidwache]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Herbertstraße]]></category>
		<category><![CDATA[elbschlosskeller]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
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