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	<title>Erinnerung Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Paolo Moretto im Interview &#8211;  Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2026 14:48:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
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					<description><![CDATA[Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/paolo-moretto-im-interview-zwischen-fragment-erinnerung-und-haltung/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Paolo Moretto im Interview &#8211; Zwischen Fragment, Erinnerung und Haltung</h4>
<p>Paolo Moretto, geboren 1959 in Verona, Italien. Seine Ausbildung erhielt er in den Jahren 1985 bis 1989, sowohl in der staatlichen Kunstschule für Bildhauer „Scuola d´Arte Paolo Brenzoni“ in Verona (Schüler von L. Brazzarola) als auch bei dem Privatdozent für Kunstgeschichte und Malerei, G. Longhetto.</p>
<p>1998 war Moretto Stipendiat der Druckwerkstatt der Städtischen Galerie Wolfsburg, 2003 erhielt er ein Arbeitsstipendium im Paul-Ernst-Wilke-Atelier/Bremerhaven Anfang bis Mitte der 90er Jahre war Paolo Moretto in Oldenburg ansässig und dort Mitglied der inzwischen historischen Produzentengalerie und Ateliergemeinschaft KARG. Heute lebt und arbeitet Moretto als freischaffender Künstler in Hamburg, Deutschland.</p>
<p>Dort zeigt er aktuell auch gemeinsam mit Axel Beyer die Ausstellung TRASFERTA. Der Titel der Ausstellung – „Unterwegssein“ – lässt sich dabei nicht nur geografisch lesen, sondern auch als künstlerisches Prinzip: Morettos Praxis ist geprägt von Bewegung im Denken, im Material und im Bild. Ausgangspunkt ist Neugier, verstanden als Form von Forschung. Daraus entstehen Arbeiten, die weniger linear erzählen als vielmehr Assoziationen freisetzen – ohne dabei auf narrative Tiefe zu verzichten.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt sich in seiner Haltung eine deutliche Distanz zum etablierten Kunstbetrieb. Moretto versteht Kunst als eigenständigen Denkraum – jenseits von Marktlogiken und schnellen Lesbarkeiten. Seine Arbeiten fordern Aufmerksamkeit, Zeit und die Bereitschaft, sich auf Fragment und Vieldeutigkeit einzulassen.</p>
<h4>Über Paolo Moretto</h4>
<p>Paolo Moretto arbeitet mit Collage, Mixed Media und objekthaften Konstruktionen. Seine Bildsprache speist sich aus Fragmenten – visuellen wie materiellen – und verbindet persönliche, historische und kulturelle Referenzen.</p>
<p>Inspiration findet er häufig in unspektakulären Kontexten: Industriegebiete, urbane Zwischenräume oder Überreste von Werbeplakaten werden zu Ausgangspunkten seiner Arbeiten. Dabei ist der Zufall weniger prägend, als es zunächst scheint – vielmehr folgt jede Kombination einer bewussten Setzung.</p>
<p>Seine künstlerischen Einflüsse reichen von historischen Avantgarden bis zur Nachkriegsmoderne, darunter Positionen wie Robert Rauschenberg, Mario Schifano oder Sigmar Polke. Auch Strömungen wie Dada, Pop Art oder der Situationismus bilden wichtige Bezugspunkte.</p>
<blockquote><p>„Nur die Götter wissen, wann es fertig ist“ &#8211; Paolo Moretto</p></blockquote>
<h4>Auszüge aus dem Gespräch mit Paolo Moretto</h4>
<p><strong>Wie würden Sie Ihre künstlerische Sprache in einem Satz beschreiben?</strong></p>
<p><em>„Mir fehlt ein passender Ausdruck … nur ein Wort: situationistisch.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Bewegung oder Reise in Ihrer Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich reise relativ gerne – aber nur in Europa. Ein Flug darf nicht länger als drei Stunden dauern.“</em></p>
<p><strong>Wie entsteht eine neue Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Ich glaube, Neugier ist die Grundlage der Forschung.“</em></p>
<p><strong>Wie entscheiden Sie, welche Materialien zusammenkommen?</strong></p>
<p><em>„Ich entscheide anhand des Themas, das ich mir selbst vorgeschlagen habe.“</em></p>
<p><strong>Wann ist eine Arbeit für Sie fertig?</strong></p>
<p><em>„Das hängt davon ab … sobald mich die Kombination zufriedenstellt. Aber das heißt nicht, dass es fertig ist – nur die Götter wissen es!“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Zufall in Ihren Collagen?</strong></p>
<p><em>„Der Zufall spielt in dem von mir geschaffenen System eine minimale Rolle; bewusst muss alles zusammenpassen.“</em></p>
<p><strong>Was inspiriert Sie im Alltag?</strong></p>
<p><em>„Gewöhnliche Plätze, Industriegebiete – und Überreste von Werbeplakaten.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie eher narrativ oder assoziativ?</strong></p>
<p><em>„Wenn wir assoziativ im sozialen Sinne meinen … ja. Aber an Erzählung mangelt es nicht.“</em></p>
<p><strong>Warum arbeiten Sie in Serien?</strong></p>
<p><em>„Serielle Kreation umfasst eine Vielzahl von Perspektiven – und nimmt eine eher erzählerische Bedeutung an.“</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt der Ausstellungsraum?</strong></p>
<p><em>„Ein Ausstellungsraum ist die Bühne der Erzählung. Im nachtspeicher23 spielt er durch seine besonderen und begrenzten Dimensionen eine herausfordernde Rolle.“</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie gerne mit anderen zusammen?</strong></p>
<p><em>„Ja – ein intellektueller Austausch muss stattfinden, auf Grundlage von Kompromissen.“</em></p>
<p><strong>Welche Einflüsse prägen Ihre Arbeit?</strong></p>
<p><em>„Russischer Suprematismus, Dada, Futurismus, Situationismus, internationale Pop Art … und Künstler wie Rauschenberg, Schifano, Polke, Dieter Roth, Martin Kippenberger …“</em></p>
<p><strong>Wie stehen Sie zum Kunstmarkt?</strong></p>
<p><em>„Der Kunstmarkt … pfeif drauf! Der ist purer Dreck!“</em></p>
<p><strong>Kann Collage heute noch subversiv sein?</strong></p>
<p><em>„Die Kunstwelt befindet sich im kompletten Chaos … der einzige Weg ist, im ‚Underground‘ zu bleiben, um tun zu können, was man will.“</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über den Künstler finden Sie auf seiner Webseite: <a href="https://www.paolomoretto.com/biographie/" target="_blank" rel="noopener">https://www.paolomoretto.com/biographie/</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<item>
		<title>Kunst in Hannover: metavier Galerie zeigt Dani Lou Voigt, Kerstin Reilemann, Kristina Pritzl</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-hannover-metavier-galerie-zeigt-dani-lou-voigt-kerstin-reilemann-kristina-pritzl/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2023 17:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Fantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Metavier]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Friedrich Cordes]]></category>
		<category><![CDATA[Dani Lou Voigt]]></category>
		<category><![CDATA[Kerstin Reilemann]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Pritzl]]></category>
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					<description><![CDATA[metavier Galerie zeigt Dani Lou Voigt, Kerstin Reilemann, Kristina Pritzl Drei Installationen spielen mit der Sehnsucht nach Natur aus urbaner <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hannover-metavier-galerie-zeigt-dani-lou-voigt-kerstin-reilemann-kristina-pritzl/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>metavier Galerie zeigt Dani Lou Voigt, Kerstin Reilemann, Kristina Pritzl</h4>
<p>Drei Installationen spielen mit der Sehnsucht nach Natur aus urbaner Perspektive. Dabei werden Erinnerungen belebt, Momente reflektiert und die Fantasie angeregt.</p>
<p>Wie berührt uns Natur? Anhand dreier symbolhafter Installationen setzt sich die Ausstellung interaktiv mit der Sehnsucht nach dem Grünen aus urbaner Perspektive auseinander. Dabei führt sie Besuchende durch zeitliche Phasen der Erinnerung, Reflexion und Fantasie.</p>
<p><strong>Erinnerung – wird ein Erlebnis zu etwas neuem, wenn wir es wieder zum Leben erwecken?</strong></p>
<p>Vom heutigen Zeitpunkt der Postdigitalität aus werden Momentaufnahmen gesammelt und als visuelle Fundstücke in und auf den Lebensraum Hannover-Linden projiziert. Dabei finden sich Form und Farbe zu einem neuen Erlebnis zusammen.</p>
<p><strong>Reflexion – wenn ich meine Augen schließe und mich wiederfinde…</strong></p>
<p>Mit der schwebenden Installation aus Naturmaterialien werden Besuchende dazu eingeladen, einzutreten und abzutauchen. Wie eine Umarmung erscheint die begehbare „Baumwolke“ als Rückzugsort im sonst hellen und lichtdurchfluteten Innenraum. Ein Teppich aus gesammelten Fundstücken unterstützt Besuchende dabei in der Gegenwart anzukommen und sich zu erden.</p>
<p><strong>Fantasie – ist am besten, wenn sie frei ist.</strong></p>
<p>Welche Farbe ist am lebendigsten? Welche Form hat Luft für dich? [&#8230;] – anhand verschiedener Fragestellungen können Besuchende den Ausstellungsraum mitgestalten und ihre Wünsche, Visionen bezüglich persönlicher Naturbeziehungen auf einem Blatt recycelten Papier aufschreiben oder zeichnen. Die Installation wächst und verändert sich mit jedem weiteren Besuchenden und jedem individuellem festgehaltenen Gedanken. Dabei sind den Besuchenden keine Grenzen gesetzt. Das gesammelte Archiv wird nachträglich für alle Besuchenden digital aufbereitet.</p>
<h4>Über die Künstlerinnen</h4>
<p>Während alle drei ein gestalterisches Studium an der Design Fakultät der Hochschule Hannover absolvierten, kreuzten sich Kristinas, Kerstins und Dani-Lous Wege erst in Hannover Linden und finden hier nun erstmals in dieser Konstellation zusammen. Dabei bewegt das Kollektiv eine Fluide gestalterische Arbeitsweise frei von Grenzen und Kategorien sowie die Faszination an Farben und Formen der Natur und der Sehnsucht nach einer Lebensgestaltung in Einklang.</p>
<h4>Die Metavier Galerie</h4>
<p>Der Initiator Sven Friedrich Cordes ist Bestatter – mit Leib und Seele. Seine Kunstgalerie widmet sich naheliegend dem Thema Tod. Ein Thema, was uns alle angeht.</p>
<p>Die Galerie verändert den Blick auf den Tod ein Stück bzw. bringt ihn zurück in unseren Alltag – auch um uns die eigene Sterblichkeit und Vergänglichkeit wieder bewusst zu machen.</p>
<p>Die Leichtigkeit der zeitgenössischen Kunst ermöglicht dem Thema Tod ohne Furcht oder dramatisch zu begegnen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausstellung:  17.06.-30.07.2023</p>
<p>Öffnungszeiten: Sonntags, 13:00-17:00</p>
<p>Vernissage, Freitag, 16.06.2023, 18:00</p>
<p>Finissage, Sonntag, 30.07.2023, 13:00-17:00</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hannover? <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785903&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hotels finden Sie bei unserem Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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