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	<title>Donald Trump Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Asghar Farhadi: Wenn Infrastruktur zum Kriegsziel wird</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 10:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Asghar Farhadi]]></category>
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					<description><![CDATA[Asghar Farhadi: Wenn Infrastruktur zum Kriegsziel wird Es sind nicht nur Bomben, die Kriege definieren. Es sind Worte. Drohungen. Narrative. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/asghar-farhadi-wenn-infrastruktur-zum-kriegsziel-wird/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Asghar Farhadi: Wenn Infrastruktur zum Kriegsziel wird</h4>
<p>Es sind nicht nur Bomben, die Kriege definieren. Es sind Worte. Drohungen. Narrative. Und manchmal sind es Künstler, die sich dazwischenstellen.</p>
<p>Der iranische Regisseur Asghar Farhadi, zweifacher Oscar-Preisträger, hat in diesen Tagen einen ungewöhnlich direkten Appell formuliert: Künstler weltweit sollten ihre Stimme erheben – gegen die drohende Zerstörung ziviler Infrastruktur im Iran. Seine Worte sind keine abstrakte Geste, sondern eine Reaktion auf eine geopolitische Eskalation, die längst konkrete Formen angenommen hat.</p>
<h4>Die Drohung: Infrastruktur als Kriegsziel</h4>
<p>Ausgangspunkt ist eine Serie weitreichender Aussagen von Donald Trump. Der US-Präsident hatte öffentlich damit gedroht, zentrale iranische Infrastrukturen – darunter Energieversorgung und Verkehrsnetze – zu zerstören, sollte Teheran nicht auf politische Forderungen eingehen.</p>
<p>Diese Drohungen sind kein rhetorisches Beiwerk. Seit Ende Februar 2026 eskaliert der Konflikt militärisch – begleitet von Luftangriffen, Cyberattacken und wachsender regionaler Instabilität.</p>
<p>Besonders brisant: Angriffe auf zivile Infrastruktur gelten nach internationalem Recht als potenzielle Kriegsverbrechen – eine Einschätzung, die von Juristen ebenso geteilt wird wie von internationalen Organisationen.</p>
<p>Für die Bevölkerung bedeutet das etwas sehr Konkretes: die Angst vor Stromausfällen, zusammenbrechender Versorgung und einem Alltag, der innerhalb weniger Stunden kollabieren kann.</p>
<h4>Farhadis Intervention: Kunst als moralische Instanz</h4>
<p>Hier setzt Asghar Farhadi an – nicht als Politiker, sondern als Erzähler.</p>
<p>„Die Infrastruktur gehört dem Volk“, erklärt er. Ihre Zerstörung sei nicht nur ein Angriff auf Gebäude, sondern auf „Leben und Würde“. Zugleich bezeichnet er solche Angriffe explizit als Kriegsverbrechen und ruft Künstler dazu auf, sich öffentlich dagegen zu positionieren.</p>
<p>Das ist bemerkenswert. Denn Farhadi ist kein staatstreuer Kulturschaffender. Im Gegenteil: Seine Filme – darunter Nader und Simin – Eine Trennung und The Salesman – sind international gefeiert, gerade weil sie die Widersprüche der iranischen Gesellschaft offenlegen.</p>
<p>Dass ausgerechnet ein Regisseur, der das eigene System immer wieder kritisch beleuchtet hat, nun zur Verteidigung der Zivilgesellschaft aufruft, verschiebt die Perspektive:<br />
Es geht nicht um Regime oder Ideologie – sondern um Menschen.</p>
<h4>Die stille Front: Zivilgesellschaft im Ausnahmezustand</h4>
<p>Während politische Akteure mit Ultimaten operieren, reagiert die iranische Gesellschaft auf andere Weise. Berichte sprechen davon, dass Bürger symbolische Schutzketten um Energieanlagen bilden – aus Angst vor Angriffen auf lebenswichtige Infrastruktur.</p>
<p>Diese Bilder wirken beinahe surreal: Menschen, die Kraftwerke schützen – nicht aus militärischer Logik, sondern aus existenzieller Notwendigkeit.</p>
<p>Hier berührt sich Farhadis Appell mit der Realität auf der Straße. Seine Forderung nach einer „gemeinsamen Stimme“ ist keine abstrakte Utopie, sondern spiegelt eine bereits existierende Praxis: zivilen Widerstand gegen die Logik der Eskalation.</p>
<h4>Was kann Kunst in einem Krieg bewirken?</h4>
<p>Die eigentliche Frage bleibt unbequem:<br />
Was bringt ein solcher Appell?</p>
<p>Künstler stoppen keine Raketen. Sie verhandeln keine Waffenstillstände. Und doch verschieben sie etwas Entscheidendes: die Wahrnehmung.</p>
<p>Farhadi erinnert daran, dass Infrastruktur keine strategische Variable ist, sondern die Grundlage des Lebens. Wasser, Strom, Kommunikation – all das bleibt unsichtbar, bis es zerstört wird.</p>
<p>Indem er diese Perspektive ins Zentrum rückt, entzieht er der militärischen Logik ihre scheinbare Neutralität. Ein Angriff auf Infrastruktur wird wieder zu dem, was er ist: ein Angriff auf Zivilisten.</p>
<h4>Zwischen Moral und Ohnmacht</h4>
<p>Farhadis Appell ist letztlich auch ein Dokument der Ohnmacht – und genau darin liegt seine Stärke.</p>
<p>In einer Zeit, in der politische Sprache zunehmend entgrenzt wirkt („eine ganze Zivilisation könnte sterben“, wie Donald Trump formulierte), setzt er auf eine andere Form von Sprache: eine, die verbindet statt eskaliert.</p>
<p>Ob diese Stimme gehört wird, bleibt offen.<br />
Aber sie existiert – und sie widerspricht.</p>
<p>Vielleicht ist das heute die wichtigste Funktion von Kunst.</p>
<h4>Wer ist Asghar Farhadi?</h4>
<p>Asghar Farhadi zählt zu den bedeutendsten Gegenwartsregisseuren des internationalen Kinos. Der 1972 im Iran geborene Filmemacher wurde vor allem durch seine präzisen, moralisch vielschichtigen Dramen bekannt, in denen private Konflikte gesellschaftliche Spannungen sichtbar machen.</p>
<p>Sein Film Nader und Simin – Eine Trennung gewann 2012 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film, ebenso wie The Salesman einige Jahre später. Beide Werke erzählen keine großen politischen Geschichten im klassischen Sinne – und sind doch hochpolitisch, weil sie die Fragilität von Wahrheit, Gerechtigkeit und sozialer Ordnung im Alltag zeigen.</p>
<p>Typisch für Farhadi ist eine Erzählweise, die auf eindeutige Schuldzuweisungen verzichtet. Stattdessen zwingt er sein Publikum, Ambivalenzen auszuhalten. Genau darin liegt auch die Verbindung zu seinem aktuellen Appell: Wer die Komplexität menschlicher Lebensrealitäten ernst nimmt, kann die Zerstörung ziviler Grundlagen nicht als „strategische Option“ akzeptieren.</p>
<p>Dass Farhadi sich nun öffentlich äußert, ist deshalb mehr als eine politische Stellungnahme – es ist die konsequente Fortsetzung seines künstlerischen Denkens mit anderen Mitteln.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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		<title>MAKE ME GREAT AGAIN: Donald Trump von Jana Merkens</title>
		<link>https://arttrado.de/news/make-me-great-again-donald-trump-von-jana-merkens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2021 10:53:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und politik]]></category>
		<category><![CDATA[Mirjana "Kika" Milosevic]]></category>
		<category><![CDATA[Donald Trump]]></category>
		<category><![CDATA[make me great again]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Merkel]]></category>
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					<description><![CDATA[MAKE ME GREAT AGAIN: Donald Trump von Jana Merkens Jana Merkens hat gestern auf Facebook ihr neuestes Werk präsentiert. Einen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/make-me-great-again-donald-trump-von-jana-merkens/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>MAKE ME GREAT AGAIN: Donald Trump von Jana Merkens</h3>
<p>Jana Merkens hat gestern auf Facebook ihr neuestes Werk präsentiert. Einen hyperrealistischen Donald Trump mit einem Pappschild, auf diesem steht &#8222;MAKE ME GREAT AGAIN&#8220;. Dazu schreibt die Künstlerin: &#8222;Donald Trump nach Rauswurf aus dem Weißen Haus scheinbar obdachlos!!! Hat er doch zu viele Schulden??? Na Hauptsache die Friese  sitzt! Material Silikon, Gips, PU-Schaum, Glasaugen, Echthaar und ca. 3 Tonnen Wellaflex. Größe: 90cm.&#8220;</p>
<p><strong>Donald Trump &#8211; Make Me Great Again</strong></p>
<p><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-7462 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-1024x768.jpg 1024w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-300x225.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-768x576.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-1536x1152.jpg 1536w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-800x600.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3-600x450.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-3.jpg 2016w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span data-offset-key="6n7bo-0-0">Das Feedback ist </span><span id="decorator-synonym-entity-id-19" data-entity-key="19" data-offset-key="6n7bo-1-0"><span data-offset-key="6n7bo-1-0">p</span></span><span data-offset-key="6n7bo-2-0">ositiv, einigen fehlt allerdings noch der Wahnsinn in den Augen und der orange Teint. So ist es kein Wunder, das, dass Kunstwerk bereits einen interessierten Kunstsammler überzeugen konnte. Vermutlich  wird das Kunstwerk leider nicht öffentlich zugänglich sein.  Die Donald-Trump-Figur geht in einen Privatbesitz nach Österreich.</span></p>
<h4>Jana Merkens</h4>
<p>Die Künstlerin Jana Merkens hat einen persönlichen Bezug zu den Vereinigten Staaten,  Sie studierte 2 Jahre in San Francisco an der Academy of Art University, danach besuchte Sie für ein weiteres Jahr  die Kunstakademie in Münster.  Es folgte an der Alanus Hochschule in Bonn der Bachelor in Kunstpädagogik und Therapie, danach der Master an der Universität  Duisburg-Essen. Während ihres Bachelors traute Sie sich das erste Mal an den Hyperrealismus und sammelte autodidaktisch  Informationen, Tipps und Tricks. Unter anderem über Youtube-Tutorials oder durch Besuche im Museum Ludwig.</p>
<p>Neben dem obdachlosen Trump gibt es auch noch eine obdachlose Angela Merkel. Jane Merkens hat lange überlegt, ob Sie es so umsetzen kann, soll und darf, schließlich könnten die Werke auch rufschädigend verstanden werden. Sie kam zu dem Entschluss, die Werke zu veröffentlichen und zu verkaufen, weil Kunst auch mal provozieren darf.</p>
<figure id="attachment_7465" aria-describedby="caption-attachment-7465" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7465 size-large" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-768x1024.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-225x300.jpg 225w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-1152x1536.jpg 1152w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-800x1067.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4-600x800.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2021/01/donald-4.jpg 1283w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7465" class="wp-caption-text">Jana Merkens bei der Arbeit.</figcaption></figure>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Weitere Informationen über die Künstlerin: <a href="https://www.jana-kunst.de/">www.jana-kunst.de</a></p>
<p>Nach dem Lockdown bietet Sie auch wieder Workshops in ihrer Werkstatt an: <a href="https://www.kunstwerkstatt-schneckenhaus.de/">kunstwerkstatt-schneckenhaus.de</a></p>
<p>Auf Instagram finden Sie die Künstlerin hier: <a href="https://www.instagram.com/janamerkens.art/">Instagram-Fotos und -Videos</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>Wenn Sie unser Projekt ARTTRADO  unterstützen möchten, können Sie das über PayPal.</p>
<p><a href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1-300x66.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></p>
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