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	<title>cp. krenkler Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>cp. krenkler Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn</title>
		<link>https://arttrado.de/news/buy-buy-st-pauli-bildband-von-paul-krenkler-ausstellung-am-30-11-2024-auf-der-reeperbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 15:51:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn CP &#8222;Paul&#8220; Krenkler war dabei, als <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/buy-buy-st-pauli-bildband-von-paul-krenkler-ausstellung-am-30-11-2024-auf-der-reeperbahn/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn</h4>
<p>CP &#8222;Paul&#8220; Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verrbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>CP Krenklers Blick auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<h4>AUSSTELLUNG AM 30.11.2024</h4>
<p>Im “Spirit of St.Pauli” auf der Reeperbahn 155 gibt es ab dem 30.11.2024 eine passende Ausstellung zur gleichzeitigen Buchprämiere. Gezeigt werden 17 Aludibonds, sowie 4 Fotografien aus der Elbschlosskeller Ausstellung und selbstverständlich das Buch Buy Buy St. Pauli. Die Vernissage beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist gegen Spende.</p>
<p>Um Voranmeldung wird gebeten, nutzen Sie dafür bitte unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt!</a></p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Arbeiten sowie das Buch &#8222;Buy buy St. Pauli&#8220; erhalten Sie bei uns im Shop!</a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems, aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler &#8211; CP Krenkler</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-2554935&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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		<title>CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-leseprobe-aus-dem-bildband-buy-buy-st-pauli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 07:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI CP Krenkler ist freischaffende Fotografin und Autorin. Um die Jahrtausendwende <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-leseprobe-aus-dem-bildband-buy-buy-st-pauli/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</h4>
<p>CP Krenkler ist freischaffende Fotografin und Autorin. Um die Jahrtausendwende dokumentierte CP Krenkler ­– damals noch analog mit Schwarz-Weiß-Negativfilm – die Punkrock-Kultur, bevor sich ihr Schwerpunkt während ihrer Assistenz bei der Modefotografin Monica Menez (2001/2002) vorübergehend auf Inszenierung und Portraitfotografie verlagerte. Nach ihrem Buch- und Ausstellungsprojekt „10 Jahre später“ über Menschen in der Punkszene damals und heute (2012) sowie Veröffentlichungen ihrer Bilder u.a. in der ZEIT, der Süddeutschen, Archiv der Jugendkulturen, Stern, Freitag, Fluter, Playboy widmete sie ihre Arbeit ab 2012 den Veränderungen des Stadtteils, in dem sie seit 2010 lebt: St. Pauli.</p>
<p>Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils. Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an.</p>
<p>Ihr Fotokunstprojekt über <a href="https://arttrado.de/produkt/9-eldrige-street-ka-wah-bakery-corp-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">Chinatown „People in front of their working spaces“ s</a>piegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eigebettet in seine Umgebung. Ihr Leben in New York wurde zu einem Wendepunkt in ihrer Karriere. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich von da an hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren.</p>
<p>Ihre Rückkehr nach St. Pauli blieb nur von kurzer Dauer. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York. Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel „Schräge Geschichten aus New York City“ veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollabieren des Bestattungssystems und beobachtete, wie die Stadt schließlich nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black Lives Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<p>Ihre Arbeiten über den Elbschlosskeller (2017­–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen, wie anlässlich der „Langen Nacht der ZEIT“, präsentiert. Nach etlichen Ausstellungen in New York und in Deutschland, unter anderem die Ausstellung über den Elbschlosskeller in der St. Pauli Kirche und anschließend in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße, präsentierte das „Museum der Arbeit“ in Hamburg 2019–2020 ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung „Nacht. Alles außer Schlaf“ mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin.</p>
<p>Bereits 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit CP Krenklers Arbeiten erneut in der Ausstellung „Konflikte“. Zu sehen waren nun ihre Fotografien über die „Esso-Häuser“ auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt. 2022 kaufte das „Museum of the City of New York“ zwölf Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<h4>CP KRENKLER: HERBERTSTRAßE &#8211; AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</h4>
<p>Die Häuser in der Herbertstraße wurden im 19. Jahrhundert als Bordelle gebaut und werden seitdem zu diesem Zweck genutzt. Frauen sitzen dort in Schaufenstern und sprechen potentielle Kunden an. Links auf dem Bild die Fenster, in denen Laura und Emma arbeiten. Die Fenster rechts sind dunkel. Aufgrund der immer noch anhaltenden Pandemie ist der Betrieb in der Herbertstraße sehr begrenzt.<br />
Laura entwickelte sehr früh den Wunsch, als Prostituierte zu arbeiten und fing mit 21 in der Herbertstraße an. Die Herbertstraße hat sie als Arbeitsplatz für sich gewählt, weil sie dort als Prostituierte ein sicheres Arbeitsumfeld hat. Emma ist neu in der Herbertstraße. Laura hat sie an die Hand genommen und hilft ihr, den Beruf selbstbestimmt und selbstbewusst auszuüben.</p>
<p>Ich fragte Laura, was ihr an ihrem Beruf eigentlich am meisten gefallen würde. Es sprudelte aus ihr heraus: „Menschen! Ich lerne so viele unterschiedliche Menschen kennen, von bis, alles ist dabei! Ich mag einfach diesen Kontakt. Als ich während der Pandemie nicht arbeiten durfte, hat mir das richtig gefehlt. Der Austausch und auch die Wertschätzung, die ich von den Kunden bekomme. Ich bekomme so viele Komplimente, für meine Ausstrahlung, mein Lächeln, das tut mir gut.“</p>
<p>Wenn die Gesellschaft über Prostitution diskutiert, stelle ich immer wieder fest, dass Menschen meinen, ein Bild davon zu haben, wie Prostitution ist, was Prostitution ist, ohne sich je tatsächlich damit befasst zu haben. Beispielsweise frage ich mich, warum von Sex-Arbeiterinnen gesprochen wird, niemand würde auf die Idee kommen, von Frisur- Arbeiterinnen zu sprechen. Wenn Prostituierte den Begriff für sich selbst verwenden, habe ich immer das Gefühl, sie tun es, weil sie sich erhoffen, dann weniger diskriminiert<br />
zu werden und nicht, weil sie den Begriff bewusst für sich gewählt haben.</p>
<p>Es gibt wohl kaum einen Beruf, der mit so vielen Vorverurteilungen belegt ist, wie der der Prostituierten. Der Vorgang des Bezahlens wird beispielsweise als Beleg dafür verwendet, dass der Beruf der Prostituierten demütigend und frauenfeindlich sei. Ich habe anderes beobachtet.</p>
<p>Das Gefälle verläuft nicht selten von Frau zu Mann statt umgekehrt. Die Frau ist für den Mann faktisch unerreichbar, muss er doch bezahlen. Für die Bezahlung erkauft der Mann sich lediglich einen Moment. Den Preis und die Leistung bestimmt die Frau, der Mann muss sich dem fügen. Trotzdem trägt die Frau die gesellschaftliche Ächtung – oft ein Leben lang. Deshalb tragen die beiden Frauen auf meinem Foto venezianische Masken Manchmal sind es ganz pragmatische Überlegungen, aufgrund derer Frauen diesen Beruf ergreifen. Ich habe einmal eine Altenpflegerin kennen gelernt, die nebenbei als Prostituierte gearbeitet hat, um ihr Einkommen zu verbessern.</p>
<p>Das Problem ist hier doch nicht, dass diese Frau die Möglichkeit hat, als Prostituierte zu arbeiten, sondern warum sie diese ergreift. Die Diskussion über Prostitution bleibt im Kern jedoch eine moralische, selten befasst sie sich mit den Ursachen der Prostitution. So argumentieren Menschen, die die Prostitution verbieten wollen, dass Prostituierte ausgebeutet, geschlagen und misshandelt werden. Dann sollte dringend die Ehe verboten werden. Frauen in konservativen Ehen geben für einen Mann ihre berufliche Laufbahn auf, begeben sich in finanzielle Abhängigkeit, um dann unbezahlt im Haushalt zu arbeiten und Kinder großzuziehen. Statistisch betrachtet gibt es keinen gefährlicheren Ort für Frauen als das eigene Zuhause.</p>
<p>Im Durchschnitt wird jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Mann getötet. In allen Städten Deutschlands sind Frauenhäuser massiv überlastet. Natürlich gibt es Ausbeutung und Gewalt in der Prostitution. Es wäre absolut naiv, anders zu denken. Aber diesbezüglich gibt es in Deutschland eine klare Gesetzeslage. Gemäß § 181a Strafgesetzbuch ist es verboten, Prostituierte auszubeuten oder die Art und Weise zu bestimmen, wie sie ihre Arbeit ausüben, oder sie an die Prostitution heranzuführen. Menschen, die keine Opfer sind, sollten nicht als Opfer bezeichnet werden. Wer über Prostitution spricht, sollte sehr scharf trennen zwischen Frauen, die diesen Beruf aufgrund ihres eigenen Wunsches ausüben, und denen, die es aus einer Zwangslage heraus tun.</p>
<p>Das Ziel muss sein, dass nur Frauen der Prostitution nachgehen, die das wollen, die anderen zu schützen und jegliche Stigmatisierung und Diskriminierung von Prostituierten zu beenden. Vielleicht bräuchte es eine Art Fair-Trade-Siegel: „Hff – Hamburg fickt fair“, das wäre doch mal eine Idee.</p>
<p>Denn ja, es gibt Frauen, die ungewollt in die Prostitution abrutschen oder zur Prostitution gezwungen werden und schreckliche Gewalt erleben. Ein großer Teil von ihnen kommt aus Ländern, in denen sie bittere Armut erlebt haben, oder sie sind in Deutschland aufgewachsen und haben eine von Gewalt geprägte, traumatisierende Kindheit hinter sich. Diese Ursachen werden viel zu selten als der tatsächliche Missstand thematisiert, stattdessen wird das Verbot der Prostitution als die ultimative Lösung verkauft. Das ist ähnlich sinnvoll, wie das Fahrradfahren zu verbieten, weil es zu viele Verkehrstote gibt. Diese Frauen müssen geschützt werden, bevor sie Prostituierte werden.<br />
Sprechen wir über Ausbeutung und Menschenhandel, dürfen wir die Diskussion nicht auf Prostitution verengen. Nicht einmal die Umstände einer jahrelangen Pandemie haben erreicht, dass in Deutschland Pflegekräfte angemessen bezahlt werden. Menschenhandel ist laut KOK, Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V., in folgenden Branchen zu finden: der Landwirtschaft, der Pflege, in Privathaushalten (Reinigungskräfte, Haushaltshilfen, Kinderbetreuung), der Gastronomie, dem Baugewerbe, dem Sexgewerbe, dem Speditions- und Transportwesen und der fleischverarbeitenden Industrie..</p>
<p>Ein Jahr nach dieser Aufnahme habe ich Emma zufällig auf der Straße getroffen. Sie hat vorübergehend aufgehört als Prostituierte zu arbeiten und sagte fröhlich zu mir: „Ich habe so viele Männer glücklich gemacht, ich möchte mich jetzt eine Zeitlang wieder um mich selbst kümmern.“</p>
<h4>PRODUKTINFO</h4>
<p>Herausgeber ‏ : ‎ ARTTRADO VERLAG; 1. Edition (1. Juli 2024)<br />
Sprache ‏ : ‎ Deutsch<br />
Novelty Book ‏ : ‎ 480 Seiten<br />
ISBN-10 ‏ : ‎ 3000766138<br />
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3000766138</p>
<p>Zur Veröffentlichung sind Lesungen geplant! Wenn Sie über die Veranstaltung informiert werden möchten oder bei Interesse an der gebundenen Sammlerausgabe, nutzen Sie gerne unseren Kontakt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Limitierte Fine Art Prints der Künstlerin bei uns im Shop: <a href="https://arttrado.de/produkt/lockdown-in-new-york-pandemic-city-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lockdown in New York &amp; Pandemic City</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst in Hamburg: gutistgut zeigt interdisziplinäres Gruppenereignis</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-gutistgut-zeigt-interdisziplinaeres-gruppenereignis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 13:56:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kunst in Hamburg: gutistgut zeigt interdisziplinäres Gruppenereignis Die Vernissage beginnt am Freitag, dem 14.07.2023 um 18:00 Uhr in der gutistgut.villa, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-hamburg-gutistgut-zeigt-interdisziplinaeres-gruppenereignis/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst in Hamburg: gutistgut zeigt interdisziplinäres Gruppenereignis</h3>
<p>Die Vernissage beginnt am Freitag, dem 14.07.2023 um 18:00 Uhr in der gutistgut.villa, Salomon-Heine-Weg 60, 20251 Hamburg. Tickets für die Veranstaltung gibt es im Vorfeld <a href="https://www.gutistgut.com/event-details/einfachmachen1-2023-07-14" target="_blank" rel="noopener">online oder an der Abendkasse</a>.</p>
<p>Zu den teilnehmenden Künstlern gehört auch die Hamburger Fotokünstlerin CP Krenkler, die grade erst aus New York zurückgekehrt ist und sich sehr auf die Ausstellung freut. Unter anderem zeigt CP Krenkler eine Fotografie, die ihr sehr viel bedeutet. Die Aufnahme zeigt ihre Oma und Wahrsagerin Olga Brettreich *1921 Dnjepopetrowsk.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15224 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG-3033.jpg" alt="" width="460" height="690" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG-3033.jpg 460w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG-3033-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 460px) 100vw, 460px" /><br />
Über das Foto sagt CP Krenkler folgendes:</p>
<p><em>Meine Oma hat als junges Mädchen in der Ukraine von einer alten Frau das Kartenlegen gelernt. Später  war sie die erste Frau an der technischen Universität in Stuttgart. Damals haben Professoren noch aus Protest den Hörsaal verlassen, weil meine Oma, eine Frau, anwesend war. Im Studentenausweis mussten sie „Mann“ per Hand durchstreichen und „Frau“ drüber schreiben. Meine Oma war aber weder besonders fortschrittlich, noch eine Feministin. Sie kam aus einem fortschrittlichen Land. In der Sowjetunion waren Frauen gleichberechtigt.</em></p>
<p><em>Die Fotografie meiner Oma ist ein Denkmal der Liebe. Ich wollte etwas erschaffen, was sie überdauert. Ich wollte ihr Güte, ihre Stärke und ihre Liebe in die Welt tragen.</em></p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/new-yorker-museum-nimmt-aufnahmen-von-cp-krenkler-in-bestand-auf/" target="_blank" rel="noopener">Vor rund einem Jahr hat ein New Yorker Museum Aufnahmen von CP Krenkler im Bestand aufgenommen. Mehr dazu finden Sie hier! </a></p>
<h4>Das Programm</h4>
<div><span style="font-family: Arial;">Freitag: </span></div>
<div></div>
<div><span style="font-family: Arial;">Bühne Halle:</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 19:00 &#8211; 19:45Uhr Sven Meyer (Musik mit Pflanzen zum Mitmachen)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 20:00 &#8211; 20:45 Uhr Soliloquy (Somatic Movement &amp; Sound)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 21:30 &#8211; 22:15 Uhr Maschin Kaput (Experimental Improvisation)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> </span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> Bühne weißer Raum:</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 20:30 &#8211; 21:30 Uhr Hye-Eun Kim + Block Barley (Experimental Music)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 22:15 &#8211; 24:00 uppercut.continue &amp; Carsten Carsten Meyer (Slow &amp; fast Jams)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> </span></div>
<div><span style="font-family: Arial;">Samstag:</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 20:00 &#8211; 22:00 Uhr DJ Plazbeo (Experimental Set)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 22:00 &#8211; 24:00 Uhr MASTIKA SOUNDS (Greek Sounds / Turkish Sounds / Arabesque)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> </span></div>
<div><span style="font-family: Arial;">Sonntag: </span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 15:00 &#8211; 17:00 Uhr Mixed Joint (Experimental Set)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 17:00 &#8211; 17:30 Uhr Jo (Akustik-Gitarren-Set)</span></div>
<div><span style="font-family: Arial;"> 17:30 &#8211; 20:00 Uhr die deutsche post punk (Deutsche Postpunk orchestra) </span></div>
<h4>Das gesamte Line Up</h4>
<p class="font_8 wixui-rich-text__text">Uppercut.continue (Kanone records), Tim Bruening, The Current Dance Apprentice, Sven Meyer, SUTOSUTO, Soliloquy, Ruben Kienast, Roman Dachsel, Nils Kasiske, Niki Louder,  mon-t, Mixed Joint, Mia Luella, MASTIKA SOUNDS, Marc Einsiedel, Maschin Kaput, Lion Frenster, Jo Cilia, IZAIZA, Hye-Eun Kim + Block Barley, GoBanyo, geschnitzt &amp; zugesägt, Filionski, Elmar Lause, DJ Plazebo, Die Gruppe, die deutsche post punk, DAVI.IN, CP Krenkler, Chto Delat, Carsten Meyer, AQUAGRINGO, Axel Groot (WEWILLSEE), Anna Wegelin, Alex Solman uvm.</p>
<p class="font_8 wixui-rich-text__text"><span class="wixGuard wixui-rich-text__text">​</span></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CuG4uZ3MxtI/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;"></div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;"></div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);"></div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);"></div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);"></div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);"></div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;"></div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;"></div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CuG4uZ3MxtI/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von gutistgut. (@gutistgut_)</a></p>
</div>
</blockquote>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über gutistgut finden Sie hier: <a href="https://www.gutistgut.com/ueber-uns">gutistgut.villa | gutistgut. | einfachmachen1</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten von <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">CP Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>CP Krenkler und Dominik Großfeld: Kiez-Kneipe Silbersack Kalender 2023</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-und-dominik-grossfeld-kiez-kneipe-silbersack-kalender-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2022 12:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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					<description><![CDATA[CP Krenkler und Dominik Großfeld: Kiez-Kneipe Silbersack Kalender 2023 Bei dem Silbersack Kalender 2023 von der Fotokünstlerin CP Krenkler handelt <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-und-dominik-grossfeld-kiez-kneipe-silbersack-kalender-2023/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>CP Krenkler und Dominik Großfeld: Kiez-Kneipe Silbersack Kalender 2023</h3>
<p>Bei dem Silbersack Kalender 2023 von der Fotokünstlerin CP Krenkler handelt es sich nicht um das erste Kunstprojekt, welches sie auf St.Pauli realisiert. CP Krenkler, die in Hamburg und New York zu Hause ist, stellte unter anderem bereits in der Kirche auf St.Pauli aus und widmete den <em>Esso-Häusern</em> und deren umstrittener Geschichte ein umfangreiches Projekt.</p>
<p>Für den Silbersackkalender 2023 porträtierte CP Krenkler Gäste und Mitarbeiter. Im Anschluss übermalt Dominik Großfeld, der Pächter der Kultkneipe, die Bilder und so entsteht eine Crosstechnik zwischen Fotografie und Malerei. Sobald alle Collagen fertig sind, soll eine Ausstellung der Werke folgen. Ein Kalender mit den überarbeiteten Fotografien von CP Krenkler für das Jahr 2024 steht im Raum.</p>
<p>Ralph Alexowitz verfasste einen Bericht über Projekt für das <em>Hamburg Journal</em>, welcher in der <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/Kalender-als-Hommage-an-die-Kiez-Kneipe-Silbersack,hamj127056.html" target="_blank" rel="noopener">Mediathek des NDR</a> angeschaut werden kann.</p>
<p>PS: Ausgewählte Arbeiten von CP Krenkler <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CkTXEU3sBBJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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</div>
</div>
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<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
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<div>
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</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;"></div>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CkTXEU3sBBJ/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Paul Krenkler (@cp_krenkler_photography)</a></p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Kiez-Kneipe Silbersack Kalender 2023</h4>
<p>Der Silbersack-Kalender ist über die Webseite der Kneipe vorbestellbar. Die Lieferung erfolgt dann ca. ab Mitte November, alternativ kann er auch direkt vor Ort abgeholt werden.  Der Preis liegt bei 24,95€. Mehr dazu finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://silbersack-shop.de/products/wandkalender-silbersack-2023">Vorbestellung Wandkalender Silbersack 2023 – Zum Silbersack (silbersack-shop.de)</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Dominik Großfeld und CP Krenkler im Silbersack. <a href="https://www.instagram.com/p/CkTIcknMknR/" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>.</p>
<p>Mehr über CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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		<title>New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf</title>
		<link>https://arttrado.de/news/new-yorker-museum-nimmt-aufnahmen-von-cp-krenkler-in-bestand-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 12:22:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum of the City of New York]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in New York]]></category>
		<category><![CDATA[Chinatown]]></category>
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					<description><![CDATA[New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf Das bedeutende Museum liegt gegenüber dem berühmten Central Park <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/new-yorker-museum-nimmt-aufnahmen-von-cp-krenkler-in-bestand-auf/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>New Yorker Museum nimmt Aufnahmen von CP Krenkler in Bestand auf</h3>
<p>Das bedeutende Museum liegt gegenüber dem berühmten Central Park im Herzen von New York. Die umfangreiche Sammlung vom Museum of the City of New York besteht aus rund 1,5 Millionen Einzelstücken. Alle befassen sich mit der Geschichte und der Bevölkerung von New York City. Dazu gehören neben Gemälden, Zeichnungen auch dekorative Objekte, Kleidungsstücke, Möbel, seltene Bücher, auch Fotografien.</p>
<p>Die deutsche Fotokünstlerin CP Krenkler kann nun von sich behaupten, dass Sie es mit ihren Aufnahmen in das vielleicht bedeutendste Museum der Stadt geschafft hat. Ein Meilenstein, der die Qualität und Wichtigkeit der Fotografien der Wahl-New-Yorkerin unterstreicht.</p>
<p>14 Arbeiten im Format: 50 x 75 cm, High End Fotobelichtung hat das Museum von der Künstlerin erworben. Der Kaufvertrag liegt uns vor. Wir haben die Künstlerin gefragt, wie es dazu kam!</p>
<p>Alle Fotos sind in einer limitierten Sonderedition &#8211; auf Acrylglas &#8211; <a href="https://arttrado.de/produkt/9-eldrige-street-ka-wah-bakery-corp-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">über unseren online-Shop erhältlich!</a></p>
<div class="woocommerce columns-3 "></div>
<h4>CP Krenkler über ihr Fotoprojekt &#8222;Chinatown&#8220;</h4>
<p><strong>Was hat es mit dem Projekt auf sich? </strong></p>
<p><em>Das Projekt über Chinatown sollte <a href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-ueber-ihr-st-pauli-projekt-kunst-und-penisse/" target="_blank" rel="noopener">mein Projekt über St. Pauli</a> spiegeln. Ich habe dort das selbe gemacht wie zu Hause in St. Pauli, ich habe die Menschen vor ihren Geschäften portraitiert. Die Idee dabei ist, Mensch und Architektur zu verbinden und die ganze Vielfalt und Eigenart des Stadtteils einfangen. </em></p>
<p><em>Beide Stadtteile sind außergewöhnlich und einzigartig, in meinen Augen, und nicht nur den üblichen Veränderungsprozessen einer lebendigen Stadt ausgesetzt, sondern eben leider auch der Gentrifizierung und ich wollte das, was ist, festhalten, den beiden Stadtteilen, St. Pauli in Hamburg und Chinatown in Manhattan, die ich liebe, eine Denkmal setzten. Daher sollen die Fotos nicht nur Portraits einzelner Menschen sein, sondern vielmehr das Portrait eines Stadtteils.</em></p>
<figure id="attachment_12080" aria-describedby="caption-attachment-12080" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12080" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg" alt="Das Museum of the City of New York nimmt Fotografien von CP Krenkler in die ständige Sammlung auf. Fotokunst Projekt Chinatown Noodle Wholesale, 114 Madison Street/2017 (c)CP KRENKLER" width="690" height="455" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n.jpg 690w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n-300x198.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/279779623_452974013298811_1891493357746770326_n-600x396.jpg 600w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12080" class="wp-caption-text">Grocery Store, 71 East Broadway /2017 (c)CP KRENKLER</figcaption></figure>
<p><strong>Ab wann werden die Fotos im Museum zu sehen  sein? </strong></p>
<p><em>Die sind jetzt in der ständigen Sammlung ! Heißt in der Praxis, die Fotos sind erstmal im Archiv. Aber da es das Museum of the City of New York ist, bedeutet das, dass meine Bilder in dem wichtigsten Archiv der Stadt NYC sind und dort bleiben werden! </em></p>
<p><em>Jedes Museum hat eine ständige Sammlung, die weit größer ist, als die tatsächlichen Ausstellungs Kapazitäten. Bedeutet aber, dass meine Fotos verfügbar sind, heißt auch weltweit an andere Museen verliehen werden können, wenn es angefragt wird. Das Museum of the City of New York hat außerdem keine feste Dauerausstellung. Die haben immer nur thematische Sonderausstellungen.</em></p>
<p><strong>Und die vielleicht spannendste Frage, wie kam der Deal zustande? </strong></p>
<p><em>Tatsächlich war es wohl Glück. Meine Assistentin Alex Ching, mit der ich das Projekt über Chinatown gemacht habe, hatte die E-Mail des Kurators des Museums. Sie hat ihm eine ziemlich unprofessionelle und etwas kindische E-Mail geschrieben und meine schwächsten Fotografien aus dem Projekt angehängt. Ohne mich zu fragen. Als ich die E-Mail gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass nie eine Antwort kommen würde. Und plötzlich kam eine!</em></p>
<p><em>Wir wurden dann eingeladen und ich hatte eine Box mit 56 hochwertigen Abzügen, die sich der Kurator Sean Corcoran angesehen hat. Sehr schnell hat er gesagt: &#8222;We are highly  interested in buying!&#8220; </em></p>
<p><em>Da war ich wieder überrumpelt. Bin maximal davon ausgegangen, dass er meine Fotos vielleicht im Kopf behält und mich nicht vergessen hat, wenn eine Sonderausstellung geplant werden sollte, die thematisch zu meinem Projekt passen würde. Von kaufen für die ständige Sammlung hätte ich mich nicht einmal getraut zu träumen! </em></p>
<p><em>Ich habe mich lange gefragt, weshalb die E-Mail von meiner Assistentin nicht untergegangen ist, bis mir klar wurde, dass es ihr Nachname gewesen sein muss, der Interesse geweckt hat. Ching ist chinesisch. Alex ihr Vater ist Chinese, ihre Mutter weiße Amerikanerin. Ich glaube, der Kurator dachte, es wäre ein Projekt von jemanden aus der chinesischen Community über die chinesische Community und dadurch wurde es interessant. </em></p>
<p><em>Ausschlaggebend war aber am Ende die Qualität der Fotografien. Aber so kam das erste Interesse, wie gesagt, es war auch Glück.</em></p>
<p><strong>Was war das anspruchsvollste bei dem Projekt?</strong></p>
<p><em>Tatsächlich ist es auch so, dass die Chinesen in Chinatown – kulturell bedingt – dem fotografiert werden gegenüber sehr verschlossen sind. In der asiatischen Kultur gehört es sich nicht, sich selbst in den Vordergrund zu stellen. They don&#8217;t want to be exposed. Trotzdem haben sie mir ihre Herzen geöffnet und mir erlaubt, ihnen so nahe zu treten.</em></p>
<p><strong>Gab es Momente während des Projekts , die dir besonders in Erinnerung geblieben sind? </strong></p>
<p><em>Es war eine wundervolle Zeit. Wenn ich durch die Straßen Chinatowns lief, begegneten mir oft Menschen, die ich portraitiert habe, von allen Straßenseiten wurde mir strahlend zugewunken. Jedem, den ich fotografiert habe, habe ich später einen Abzug des Bildes vorbei gebracht.</em></p>
<figure id="attachment_12083" aria-describedby="caption-attachment-12083" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-12083" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg" alt="Das Museum of the City of New York nimmt Fotografien von CP Krenkler in die ständige Sammlung auf. Fotokunst Projekt Chinatown Noodle Wholesale, 114 Madison Street/2017 (c)CP KRENKLER" width="690" height="460" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3.jpg 690w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3-300x200.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2022/05/Chinatown_010-3-600x400.jpg 600w" sizes="(max-width: 690px) 100vw, 690px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12083" class="wp-caption-text">First Technology Phone Repair, 51 A Canal Street/2019 (c) CP KRENKLER</figcaption></figure>
<p><em>Der Vater der Familie, die ich vor dem Gebrauchtwaren und Smartphone Reparatur Laden portraitiert habe, hatte Tränen in den Augen als er das Fotos in der Hand hielt. Er konnte gar nicht mehr aufhören, es anzuschauen und hat dabei immer wieder geflüstert: „It’s so beautiful!“ Es hat mich glücklich gemacht, zu sehen, wie sehr mein Foto ihn berührte. Das bedeutet mir mindestens so viel, wie das meine Fotos nun im Museum sind! </em></p>
<p><em>Seit einem Jahr lebe ich nun in Chinatown. Aber die Pandemie hat einen Kahlschlag hinterlassen. 2020 habe ich noch viele Menschen wieder getroffen, die ich fotografiert habe. Jetzt sind nur noch eine Handvoll von ihnen übrig. Es ist, als ob das Lächeln aus Chinatown verschwunden ist. Es ist erschütternd.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zum Schutz vor (digitalen) Raubkopien veröffentlichen wir einzelne Aufnahmen in verminderter Qualität. Eine limitierte und nummerierte Edition der Werke ist zeitnah über unseren online-Shop erhältlich! Bei Interesse an hochqualitativen Abzügen nutzen Sie bitte unseren<a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener"> Kontakt. </a></p>
<p>Titelbild: Grocery Store, 71 East Broadway /2017 (c)CP KRENKLER</p>
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<p>ARTTRADO und unsere Arbeit unterstützen:</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Konflikte &#8211; Ausstellung im Museum der Arbeit in Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/konflikte-ausstellung-im-museum-der-arbeit-in-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Dec 2021 13:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Jörg von Weusthoff]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Sonderausstellung: Konflikte im Museum der Arbeit in Hamburg Konflikte beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück und unsere Gesundheit, unser <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/konflikte-ausstellung-im-museum-der-arbeit-in-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4><span style="color: #000000;">Sonderausstellung: Konflikte im Museum der Arbeit in Hamburg</span></h4>
<p>Konflikte beeinflussen unser Liebes- und Familienleben, unser Glück und unsere Gesundheit, unser Berufsleben und unsere Karrieren. Konflikte verändern die Welt, im Großen wie im Kleinen. Die Ausstellung im Hamburger Museum der Arbeit vom 03.11.2021 bis zum 08.Mai.2022 ergründet die Sinnhaftigkeit von Konflikten und fragt nach Lösungsstrategien.</p>
<p>Wann entsteht ein Konflikt?<br />
Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert?<br />
Wie lassen sich unnötige Konflikte vermeiden, verhärtete Fronten aufweichen?<br />
Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen?<br />
Wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen?</p>
<p>Diese Fragen sind hochaktuell – lassen doch politischer Extremismus, Shitstorms und Filterblasen oft den Eindruck entstehen, unsere Zeit sei besonders konfliktreich oder Konfliktparteien verhielten sich unversöhnlicher als früher. Ob dem tatsächlich so ist, lässt sich kaum feststellen, doch sicherlich erleben wir via Internet und soziale Medien heute Konflikte, die noch vor wenigen Jahren jenseits unserer Wahrnehmung stattgefunden hätten.</p>
<h4>CP Krenkler und die Konflikte um die Esso-Häuser</h4>
<p>Unter anderem werden bei der Ausstellung 19 Fotografien aus dem Projekt über die <a href="https://arttrado.de/produkt/esso-haus-buy-buy-st-pauli-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">Esso-Häuser</a> von CP Krenkler gezeigt. Die Hamburger Fotokünstlerin, die mittlerweile in New York zu Hause ist, sagt über die Ausstellung:</p>
<p>&#8222;Der Fokus liegt auf dem positiven Potential von Konflikten, die nämlich im Kern eine große Chance für wichtige Veränderungen <i>in</i> <i>sich tragen</i>, werden sie <i>richtig ausgetragen</i>. Wenn ich auf die Pandemie und mein Leben blicke, komme ich mehr und mehr zu dem Punkt: Unsere Welt braucht viel mehr Konfliktbegeisterung!&#8220;</p>
<p>Einige limitierte, nummerierte und signierte Werke der<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> Künstlerin finden sich auch bei uns im Shop!</a></p>
<div class="woocommerce columns-3 "></div>
<h4>Interview mit dem Kurator Mario Bäumer</h4>
<p>Der Kurator, der Sonderausstellung Konflikte, Mario Bäumer beantwortet in einem mehrteiligen, aber kurzen Videointerview die wichtigsten Fragen und gibt einen Einblick in die Materie.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/BWVChgGdkwQ" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h4>Konflikte. Das Buch</h4>
<p>Die Ausstellung wird begleitet von einem Ausstellungsbuch, das die Ausstellungsthemen um zahlreiche Aspekte rund um das Thema Konflikte ergänzt, sich mit der Natur von Konflikten und den mit ihnen verbundenen Risiken beschäftigt. Aber auch die ihnen innewohnenden Chancen sowie die modernen Mechanismen der Konfliktvermeidung und -lösung thematisiert. Im zweiten Teil des Bandes werden verschiedene Beispiele für Konflikte vorgestellt, wobei der Hauptfokus auf Arbeitskonflikten und aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen liegt. Einen besonderen Hamburger Schwerpunkt bildet die Betrachtung von historischen und aktuellen Konflikten rund um die Hafenstraße. Die Esso Hochhäuser, die Projekte Viva La Bernie und Park Fiction sowie die Bewegung Fridays for Future.</p>
<p>Mit Fotografien von Anna Breit, Rafael Heygster, CP Krenkler, Daniel Nide, Mike Schröder, Jörg von Weusthoff u.a.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Demonstration am 21.12.2013 in Hamburg/ Solidarität mit den geräumten Bewohnern und Bewohnerinnen der Esso-Häuser (c)CP Krenkler</p>
<p>Mehr über die Ausstellung Konflikte: <a href="https://shmh.de/de/konflikte">Konflikte. Die Ausstellung | shmh.de</a></p>
<p>Zur Webseite von CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/"> CP Krenkler Art&amp;Photography</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unveröffentlichtes Interview von CP KRENKLER</title>
		<link>https://arttrado.de/news/unveroeffentlichtes-interview-von-cp-krenkler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 14:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[new york]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Photography]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=9319</guid>

					<description><![CDATA[Unveröffentlichtes Interview von CP KRENKLER Die Fotokünstlerin CP Krenkler berichtete in unserer Kategorie &#8222;Wie man nicht mit Künstlern umgeht&#8230;&#8220; über <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/unveroeffentlichtes-interview-von-cp-krenkler/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Unveröffentlichtes Interview von CP KRENKLER</h3>
<p><span style="color: #000000;">Die Fotokünstlerin CP Krenkler berichtete in unserer Kategorie <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-kuenstler-sollten-ihre-interviews-gegenlesen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Wie man nicht mit Künstlern umgeht&#8230;&#8220; über ihre (schlechte) Erfahrung mit einem Journalisten.</a> Das Journalisten und Interviewpartner nicht immer sofort auf einen gemeinsamen Nenner kommen und auch einmal Missverständnisse in Gesprächssituationen passieren, ist vermutlich normal. Daher hat die Künstlerin CP Krenkler also viel Arbeit in das Interview gesteckt und die von ihr falsch wiedergegeben Antworten in ihre Worte gefasst. Das Interesse des Journalisten war nach der Kritisierung seiner Arbeitsweise allerdings nicht mehr vorhanden. Damit CP Krenkler nicht umsonst gearbeitet hat und wir ihre redigieren Antworten mit Freude gelesen haben, hängen wir diese an. Aus Copyright Gründen, reduzieren wir die Fragen auf die relevanten Stichwörter.</span></p>
<h4>CP Krenkler im Interview</h4>
<p><strong>Heimweh / Sehnsucht, St. Pauli?</strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Manchmal habe ich tatsächlich Heimweh. Aber das hat auch etwas Schönes. Wenn das Gefühl hochkommt, weiß ich, dass ich in Hamburg immer noch zuhause bin.</em></span></p>
<p><strong>Wegen Corona in NYC fest gesessen oder aus Not Tugend? </strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><em> Beides. Ich wollte vorigen März tatsächlich nur für sechs Wochen nach New York und dann sind vier Monate daraus geworden. Es war eine intensive Zeit. Das Massensterben hat mir emotional sehr zugesetzt. Innerhalb kürzester Zeit starben 300 Menschen pro Tag, dann waren es schon Tausend und dann brach das Bestattungswesen zusammen. Es ging für uns in den ersten Wochen knallhart darum, am Leben zu bleiben. Als ich wieder zurück in Hamburg war, habe ich mich verloren gefühlt, da niemand die Erfahrungen teilen konnte, die ich gemacht habe. Ich kam mir plötzlich oft fremd in meinem alten Zuhause vor.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Deshalb zurück nach NYC?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Auch. Aber in Wirklichkeit hatte ich keine Wahl. Mir war klar, dass Deutschland im Winter nicht so viel Glück haben wird wie im Frühjahr. Wäre ich nicht zurück nach New York geflogen, dieser Winter in Deutschland hätte definitiv meine wirtschaftliche Existenz zerstört. In diesem Sinne bin ich derzeit ein Wirtschaftsflüchtling. Ich bin solo-selbständige Künstlerin und bin nach fast einem Jahr Pandemie zu der traurigen Erkenntnis gekommen, dass wir vom deutschen Staat diskriminiert werden. </em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Meint?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Die Situation für Solo-Selbständige ist verflucht hart. Mir sind sind seit Beginn der Pandemie 34 926,- € Einnahmen weggebrochen, weil Kunden zahlungsunfähig geworden sind. Im Frühjahr habe ich 10.000 Euro Soforthilfe bekommen und hatte plötzlich die Zuversicht, dass der deutsche Staat für uns da sein wird. Pünktlich zum zweiten Lockdown kam die Rückzahlungsaufforderung. Die Soforthilfe war nun also plötzlich an Bedingungen geknüpft, die mir im Frühjahr so nicht bewusst gewesen sind. Ausgeben durfte ich die Soforthilfe beispielsweise einzig und allein für Betriebskosten. Nicht einmal für Geschäftskosten. Betriebskosten decken lediglich die monatlichen Ausgaben, wie beispielsweise Miete für Geschäftsräume. Da liegt auch das Missverständnis, ich habe nicht zwischen Betriebs- und Geschäftskosten unterschieden. Besonders bitter ist jedoch, dass uns Soloselbstständigen keine Cent für die Miete oder etwa die Krankenkasse zugestanden wird. Vor allem durfte ich nicht einen einzigen Cent für Essen ausgeben. Ein Angestellter darf von der Pandemiehilfe seine Miete bezahlen, er darf Essen kaufen, er darf sie sogar ungefragt und ohne sich rechtfertigen zu müssen ausgeben für was auch immer ihm der Sinn steht. Gleichzeitig pumpt der Staat bedingungslos Geld in die großen Konzerne. Es ist mir völlig bewusst, dass Deutschland die großen Firmen braucht. Natürlich muss der Staat die „retten.“ Aber ich frage mich, warum hier keine Bedingungen gestellt werden? Egal wie viel Gewinn die machen, die müssen nix zurück zahlen. Gar nichts. Außerdem hätten der Schutzschirm knallhart an Klimaziele gekoppelt werden müssen.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Was macht die Situation NYC leichter ?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Die New Yorker haben Eigenschaften, die den Umgang mit der Pandemie einfacher machen. Sie übernehmen wahnsinnig viel Eigenverantwortung und sind kulturell bedingt sehr viel achtsamer und höflicher im Umgang. Die Menschen helfen sich gegenseitig. Im amerikanischen gibt es zudem den Ausdruck: „Don´t think, act“, nicht lange denken, machen. Es ging bei uns am Anfang um das pure Überleben, da denkt man nicht, da handelt man. Also haben wir alles Erdenkliche getan, was uns auch nur möglicherweise schützen könnte. Wir haben nicht diskutiert, ob ein Mund- Nasenschutz nun hilft oder nicht. Den Luxus hatten wir nicht. Wir haben uns sofort ein Bandana umgewickelt. Ohne Handschuhe sind wir nicht mehr aus dem Haus, alles was in die Wohnung kam, wurde von uns an der Wohnungstüre desinfiziert.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Woher die Idee zwischen St. Pauli / NYC zu pendeln?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>(lacht) Eine Idee war es nicht, das Leben geht ja seine eigenen Wege. Ich hatte 2015 mein Diplom in der Tasche und wusste, es muss beruflich irgendwie weitergehen. Ich habe Rücklagen gespart und bin nach New York. Ich hatte gedacht, vielleicht schaffe ich es, ein paar Foto-Aufträge zu bekommen und mich einige Zeit durchzuschlagen. Alles kam anders und zwar viel größer und besser als ich es mir je getraut hätte zu träumen. Ich sagte, ich sei Fotografin, New York antwortete: „Du bist Künstlerin.“ Die Fotoaufträge, für die ich mich bewarb, bekam ich nicht, stattdessen kauften mir die Personen, die mich ursprünglich buchen wollten, Fotos in Form limitierter High End Prints ab. Plötzlich verdiente ich fast ausschließlich mit Kunst mein Geld und konnte davon leben. Seitdem finanziere ich mich über freie Kunstprojekte, sowie in New York als auch in Hamburg. </em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Warum Hamburg, nicht Berlin oder München?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Hamburg war tatsächlich Zufall, ich wollte ursprünglich nach Berlin. Ich war damals in Punkerkreisen unterwegs, die Stuttgarter Szene war mit der Berliner extrem gut vernetzt. Ich bin sieben, acht Jahre ständig in Berlin gewesen, hatte da viele Freunde. Mit 26, ich arbeitete damals schon als selbständige Fotografin in Stuttgart, kannte ich Berlin mindestens so gut wie Stuttgart und hatte das Bedürfnis nach etwas Neuem. Ich besuchte einen Freund in Hamburg und stellte fest, dass in genau den vier Tagen, für die ich meinen Flug gebucht hatte, die Mappenabgabe an der HFBK ausgeschrieben war. Es war das aller erste Mal Hamburg für mich. Ich habe also einen Stapel Abzüge in die Tasche geschmissen und auf dem Boden seines Wg-Zimmers eine Auswahl für die Bewerbungsmappe zusammengestellt. Abgegeben, Angenommen. Manchmal entwickeln Zufälle eine magische Kraft.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Vertrauen der Menschen / sehr private, intime Fotos?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Es ist wohl tatsächlich ein Talent von mir oder besser gesagt eine Gabe, dass mir Menschen schnell vertrauen, das war schon immer so. Mit zwanzig hat mich das oft irritiert, dass Leute mir oft sofort alles über sich erzählt haben. Bis mir klar wurde, dass sie das nur bei mir tun. Bei mir beichtet sogar der katholische Priester. Ernsthaft. Ich denke aber, dass es vor allem daran liegt, dass ich Vertrauen wahnsinnig ernst nehme und Menschen immer auf Augenhöhe begegne. Ich verurteile nie. Wenn etwas so eine tiefe Lebenseinstellung ist, spüren das die Menschen. Als ich mit der Polizei unterwegs war, hatten wir mal einen Einsatz wegen häuslicher Gewalt. Der Mann hatte seiner Frau Schläge angedroht, es stand Vergewaltigung im Raum. Ich hielt mich im Hintergrund. Irgendwann, als die Polizisten gerade abgelenkt waren, meinte die Frau: „Du darfst mich übrigens fotografieren.“ Ich habe in meinem Leben vieles erlebt und bewältigen müssen, wohl etwas mehr als der normale Mittelschichtsbürger mit einem glatten Lebenslauf. Das spüren die Menschen. </em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Sie kritisieren Entwicklung / St. Pauli. Was war früher (Frauenhandel, Gewalt, Kriminalität) besser als heute mit Theatern, Musikclubs, Restaurants?</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Es ist ein Ausverkauf, der auf St. Pauli stattfindet. Mir geht es nicht darum, das Alte zu glorifizieren oder zurück zu holen. Es geht darum, dass St. Pauli durch seine Geschichte einzigartig ist. St. Pauli war immer ein Zufluchtstort für Menschen, die anders sind. Dadurch hat dieser Stadtteil diese unglaubliche Vielfalt bekommen. Durch die fragwürdige Mietenpolitik und die unangemessenen Gewerbemieten verschwindet diese Vielfalt immer mehr. Ich habe Angst, dass am Ende nur noch der Ballermann überleben wird. Mit Trash und billigem Alkohol lässt sich die meiste Kohle machen. Viele kleine Läden und besondere Läden sind in der Vergangenheit kaputtgegangen, wie zum Beispiel das „Home of Burlesque.“ Die Miete wurde innerhalb von drei Jahre von 1800,- auf 4000,- erhöht. Also mehr als verdoppelt. Die letzte Mieterhöhung wäre einfach nicht mehr zu erwirtschaften gewesen. Der Laden hatte ja nur 50qm. Je mehr dieser kleinen Läden zumachen müssen, umso mehr kippt die Stimmung auf St. Pauli. Die Entwicklung geht ja eben nicht in Richtung Theater, Restaurants und Kultur sondern in Richtung Komasaufen.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Manhattan / Brooklyn Vorbild für eine moderne Entwicklung durch Gentrifizierung? </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Die New Yorker freuen sich nicht gerade über die Gentrifizierung. Beileibe nicht. Gentrifizierung bedeutet letztlich nichts anderes, als dass die Menschen, die den Mehrwert (bunter, attraktiver Stadtteil) schaffen für diesen auch noch zahlen müssen. Das ist doch absurd? In jedem Fall schreiend ungerecht. Aber so funktioniert Kapitalismus. Nicht der, der arbeitet macht Gewinn, sondern der, der das Kapital stellt. Nicht die Menschen, die den Stadtteil gestalten, sondern die, denen die Immobilien gehören, sahnen ab.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>leeres St.Pauli vs. leeres NYC&#8230;</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>Ich habe lange drüber nachgedacht, warum ich es nicht aushalten würde, St. Pauli im Lockdown zu sehen. St. Pauli ist mein Zuhause, meine Heimat, da bin ich emotional näher dran. Deshalb bricht es mir das Herz, St. Pauli sterben zu sehen und ich fürchte, genau das passiert gerade. Bei New York wusste ich von Anfang an, dass New York das schaffen und wieder aufstehen wird. Dieses Urvertrauen, fehlt mir in Bezug auf St. Pauli. St. Pauli ist kleiner, verletzlicher. Ich weiß nicht, wie St. Pauli aus der Pandemie rauskommen wird. New York konnte ich außerdem fotografieren, weil diese wundervolle Stadt, selbst wenn sie am Boden liegt, noch diesen Stolz und diese Stärke ausstrahlt. New York hat eine Erhabenheit, die es selbst in der schlimmsten Katastrophe nicht verliert.</em></span></p>
<h4><span style="color: #000000;">CP KRENKLER PERSÖNLICH</span></h4>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Burger vs. Fischbrötchen</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230;selbstverständlich die Fischbrötchen! Am liebsten mag ich Matjes mit Zwiebeln. Unverfälscht, also nicht frittiert und in Mayo ertränkt.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Wenn ich nicht fotografiere&#8230;.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230;dann schreibe ich. Ich schreibe viel. Zu fast jedem Projekt existieren Texte und Essays. Ich sage immer, dass ich mit Bildern zeige, was sich nicht in Worten ausdrücken lässt und mit Worten beschreibe, was die Kamera nie festhalten könnte.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Zeit für Hobbys&#8230;</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230; Hobby ist ein fürchterliches Wort (lacht), ich habe nur Leidenschaften: Fotografieren, Kunst und Punk-Rock.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Freundschaft bedeutet mir&#8230;.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230;wahnsinnig viel. Wenn ich jemanden in mein Herz geschlossen habe, behalte ich ihn dort. Meine Freunde müssen nicht perfekt, aber ehrlich mit mir sein.</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Mein Lieblingsplatz in Hamburg ist&#8230;.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230;Planten und Bloomen. </em></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Mein Lieblingsplatz in New York.…</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><em>&#8230;ist mein Fahrrad. Es gibt keinen Ort in New York, an den es mich noch nicht gebracht hätte. </em></span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Weitere Informationen</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Titelbild:  </span>„Esso-Haus“ – St.Pauli – by CP Krenkler</p>
<p><span style="color: #000000;">Mehr über CP Krenkler: <a style="color: #000000;" href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Limitierte Fine Art Prints der Künstlerin bei uns im Shop: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/produkt/lockdown-in-new-york-pandemic-city-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lockdown in New York &amp; Pandemic City</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere aktuelle digitale Ausstellung: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/digitale-ausstellung-julien-b-die-sonne-scheint-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Sonne scheint für Alle“ von Julien Bouzoubaa</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Unsere Interviews finden Sie hier: <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a style="color: #000000;" href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">ARTTRADO und unsere Arbeit unterstützen:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.paypal.com/donate/?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=H8575LKPJNPLW&amp;source=url"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-6541" src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" srcset="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:auto/h:auto/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 600w, https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:300/h:66/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg 300w" alt="" width="200" height="44" data-opt-src="https://mlpemcljhfyh.i.optimole.com/vD6sjD0-X7O2IcVl/w:200/h:44/q:75/https://arttrado.de/wp-content/uploads/2020/08/unnamed-2-1.jpg" data-opt-lazy-loaded="true" data-opt-otimized-width="200" data-opt-optimized-height="44" /></a></span></p>
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		<title>CP Krenkler: Künstler sollten ihre Interviews gegenlesen!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-kuenstler-sollten-ihre-interviews-gegenlesen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2021 16:47:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kurioses aus der Kunstwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps für Künstler]]></category>
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					<description><![CDATA[CP Krenkler: Künstler sollten ihre Interviews gegenlesen! In unserer Serie &#8222;Wie man nicht mit Künstlern umgehen sollte&#8230;&#8220; veröffentlichen wir Erfahrungsberichte <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-kuenstler-sollten-ihre-interviews-gegenlesen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>CP Krenkler: Künstler sollten ihre Interviews gegenlesen!</h3>
<p>In unserer Serie &#8222;Wie man nicht mit Künstlern umgehen sollte&#8230;&#8220; veröffentlichen wir Erfahrungsberichte von Künstlern. Zuletzt ging es um den Berliner <a href="https://arttrado.de/news/wie-man-nicht-mit-kuenstlern-umgehen-sollte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Künstler Albrecht, der uns einen Einblick in seine (schlechte) Erfahrung mit einer online-Galerie gewährte. </a>Heute geht es um das Thema Interviews und der Umgang mit Medien, folgendes ist passiert:</p>
<p>Die Fotokünstlerin CP Krenkler bekam eine Interviewanfrage für ein Interview von einem größeren Norddeutschen Medienkonzern, der diverse Print-Magazine und Zeitungen veröffentlicht. Angefragt wurde ein Interview im direkten Gespräch, welches anschließend als Text gedruckt werden sollte. Eigentlich eine schöne Nachricht, denn natürlich freuen sich Künstler, wenn Medienhäuser Interesse an ihrer Arbeit zeigen. Das Medien es aber nicht immer gut mit den Interviewpartnern meinen, zeigt das folgende Beispiel von CP Krenkler.</p>
<p>Uns geht es nicht darum Journalisten an den Pranger zu stellen, aus diesem Grund zensieren wir den Namen des Journalisten und alle Details, die Hinweise darauf geben könnten. Die verschriftlichte Originalfassung des Interviews, welches in erheblichen Maße die Antworten der Künstlerin CP Krenkler verfälscht, sowie die korrigierte Version von CP Krenkler liegt uns vor. Das geplante Interview wurde nie veröffentlicht – da der Journalist sich weigerte, seine fehlerhafte Wiedergabe der Antworten zu korrigieren. Was unter anderem bedeutet, dass er für die Künstlerin nutzlos ihre Kapazitäten beansprucht bzw. verbrannt hat. Zeit, die CP Krenkler lieber dazu genutzt hätte, produktiv an ihren Projekten weiter zu arbeiten.</p>
<p>Es befanden sich in der vom Journalisten geplanten Endfassung des Interviews Worte und Aussagen, die die Künstlerin nicht getroffen haben will. Die Künstlerin forderte zeitnah die original Tonaufnahmen des Interviews per E-Mail an und setzte uns ins Blindcopy; der Journalist antwortete, dass diese auf Grund der Speicherkapazitäten auf seinem Arbeitsgerät bereits gelöscht wären, es ist uns also nicht möglich dies genau zu kontrollieren.</p>
<p>Die Künstlerin räumt ebenfalls ein, das sie im Zeitraum des Interviews stressbedingt und gesundheitlich an ihren Grenzen gewesen ist und es durchaus möglich sein kann, dass sie sich missverständlich ausgedrückt hatte. Sie aber aufgrund dieser Umstände auch nur zugesagt hatte, da ihr garantiert worden ist, dass Interview Korrektur lesen zu können.</p>
<p>Wir halten die Künstlerin für glaubwürdig. Sie wird durchaus in der Lage dazu sein, ihre eigene Wortwahl zu erkennen. Wer, wenn nicht sie, weiß besser, wie sie sich nie ausdrücken würde. Es befanden sich Formulierungen in dem Interview, die sie niemals treffen würde. Ein weiterer Grund dafür, das Interview nicht mehr zu veröffentlichen, ist unter anderem die Tatsache, dass die Künstlerin nicht von Anfang an wusste, dass das Interview auf eine bestimmte Anzahl von Worten bzw. Zeichen begrenzt ist und ihre Korrektur nicht mehr der geforderten Anzahl an Zeichen entsprach, was jedoch leicht hätte gekürzt werden können. Der Künstlerin CP Krenkler ging es nur um eine authentische Wiedergabe ihrer Worte, die Länge spielte für sie keine Rolle.</p>
<h4>unveröffentlichtes Interview mit CP Krenkler</h4>
<p>Im Interview wollte der Journalist private Details (Gesundheit, Familie,) über die Künstlerin veröffentlichen und reagierte aggressiv als CP Krenkler diese Informationen nicht veröffentlicht haben wollte. Diese Stellen können wir, um die Künstlerin zu schützen, nicht vergleichen bzw. veröffentlichen. Wir haben drei Beispiele, herausgesucht, die ungemein aussagekräftig sind für die Arbeitsweise des Journalisten. Diese haben wir aus dem Email Verkehr der beiden entnommen. Die Fett-markierten Sätze werden zu 100% nicht von der Künstlerin stammen. In Rote ihre Anmerkung dazu. Kursiv die Wiedergabe des Journalisten.</p>
<p>Frage des Journalisten: Sind Manhattan oder Brooklyn nicht geradezu ein Vorbild für eine moderne Entwicklung? So viel Musik und Kultur, Gastronomie und Unterhaltung wie zur Zeit, gab es auf St. Pauli doch nie?</p>
<p>Antwort: <strong>Gentrifizierung findet weltweit statt und muss nicht immer automatisch schlecht sein.</strong><span style="color: #ff0000;"> (DOCH!!!! IMMER UND AUTOMATISCH)</span> <em>Ein Kernproblem auf St. Pauli ist, das die Menschen, die Werte schaffen und einen Stadtteil interessant machen, nicht diejenigen sind, die auch an den steigenden Werten verdienen. Das sind die Immobilienbesitzer, die aber nichts dafür getan haben. Die anderen müssen dafür zahlen und im schlimmsten Fall sogar gehen. Das ist doch absurd.</em></p>
<p>Mit dem ersten Satz lässt der Journalist den Leser glauben, CP Krenkler würde Gentrifizierung in New York gut finden. Seit Jahren thematisiert CP-Krenkler Gentrifizierung als Missstand in ihren Arbeiten. Gentrifizierung ist sogar seit fast zehn Jahren bereits das Kernthema ihrer Arbeit. Es stellt sich die Frage, warum dem Journalisten ein derartiges Basiswissen entgeht.</p>
<p>Auf die Frage warum CP Krenkler sich vom Staat als Solo-Selbstständig diskriminiert fühlt, schrieb der Journalist in CP Krenklers Antwort, sie hätte keine Geschäftskosten. Wir wundern uns doch sehr, wie ein angeblich etablierter Journalist zu der Annahme kommt, dass Selbstständige keine Geschäftskosten haben.</p>
<p><em>Die Situation als Solo-Selbständige ist echt hart. Am Anfang hatte ich 10.000 Euro als Soforthilfe bekommen, das hat mir ein Stück Grundsicherheit und Urvertrauen in den Staat gegeben.</em> <strong>Pünktlich zum zweiten Lockdown kam die Rückzahlungsaufforderung, weil das Geld an Bedingungen geknüpft war, die ich gar nicht erfüllen kann </strong><span style="color: #ff0000;">(Habe ich so nicht gesagt, die Bedingungen wurden nicht verständlich genug transportiert, das habe ich kritisiert).</span> <strong>Denn Selbständige bekommen Soforthilfe nur für Geschäftskosten, ich hatte ja aber keine Geschäftskosten als Solo-Selbständige</strong> <span style="color: #ff0000;">(Natürlich habe ich Geschäftskosten wie jeder Selbstständige, sehr hohe sogar).</span> <strong>Gleichzeitig habe ich das Gefühl,</strong> <em>wir pumpen bedingungslos Geld in den Schutzschirm für große Konzerne. Ich habe sogar Verständnis dafür, wegen der Arbeitsplätze, aber warum knüpfen wir die Hilfen nicht auch an Bedingungen, zum Beispiel an knallharte Klimaziele? Ich bekomme als Solo-Selbständige nicht mal wie Angestellte Kurzarbeitergeld</em><span style="color: #ff0000;"> (Natürlich bekomme ich kein Kurzarbeitergeld, Kurzarbeitergeld ist für Angestellte, das habe ich niemals so formuliert. Was ich Ihnen versucht habe zu erklären, ist, dass der Staat den Solo Selbstständigen hätte zugestehen müssen, zumindest einen Teil für Essen und Miete ausgeben zu dürfen).</span>“</p>
<p>Ebenso legte der Journalist in Bezug auf den Stadtteil St. Pauli eine völlig falsche Aussage in den Mund.</p>
<p><em>…Ich kenne viele Hamburger, die deshalb schon gar nicht mehr auf den Kiez gehen. St. Pauli wird zu einer völligen Parallelwelt</em> <span style="color: #ff0000;">(VÖLLIG FALSCH, ich habe gesagt, die Einsätze der Davidwache finden INNERHALB St. Paulis meist in einer Parallelwelt statt, nämlich der der betrunkenen Touristen).</span></p>
<p>Selbst im einleitenden Text, der an sich sehr schön formuliert ist, befinden sich eklatante journalistische Fehler. Der Journalist gab an, 40 Jahre lang für eines der zwei größten deutsche Nachrichtenmagazine gearbeitet zu haben und wir fragen uns, angesichts dieser offensichtlich nicht einmal im Ansatz getätigten Recherche, welche Position dieser Journalist in dem bekannten Nachrichtenmagazin tatsächlich hatte. In Rot CP Krenklers Anmerkungen.</p>
<p><span style="font-family: arial, sans-serif;"><em>Sie interessiert sich ganz besonders für Menschen und Subkulturen</em> <span style="color: #ff0000;">(stimmt nicht, „Subkulturen“ sind nicht mein Schwerpunkt, aber ja das Thema meiner Arbeit ist <span lang="de-DE">immer</span> der Mensch und seine Umgebung)</span>. <em>CP Krenkler fotografierte Punks und die zwangsgeräumten Bewohner der ESSO-Hochhäuser auf St. Pauli</em> <span style="color: #ff0000;">(ich habe die Bewohner der Esso-Häuser in ihren Wohnungstüren portraitiert, bevor eine Zwangsräumung überhaupt auch nur zu <span lang="de-DE">absehbar</span> gewesen ist. Korrekt sind es also nicht die „zwangsgeräumten“ Bewohner gewesen, sondern die <span lang="de-DE">Menschen, die in dem Haus lebten</span>)</span>. <em>Sie porträtierte Gäste des „Elbschlosskeller“ auf dem Kiez, der 24 Stunden am Tag geöffnet ist und gern als „härteste Kneipe“ des Landes bezeichnet wird</em> <span style="color: #ff0000;">(ich habe sie nicht portraitiert, sondern eine dokumentarische Fotoarbeit gemacht. Ein Portrait ist in der Regel ein <span lang="de-DE">geplantes</span> Shooting, bei dem im Vorfeld mit dem Portraitierten die Ideen für die Umsetzung besprochen werden)</span>. <em>Zuletzt begleitete sie zwei Jahre lang Polizisten der Davidwache auf Streife und stellte ihre Impressionen im „Museum für Arbeit“ aus. Die Fotografin, die von Freunden seit ewigen Jahren „Paul“ gerufen wird, ist in Stuttgart geboren und in der Auto-Stadt Sindelfingen aufgewachsen. </em></span><em><span style="font-family: Arial, serif;">2007 kam sie nach Hamburg und machte ihr Diplom an der Hochschule für Bildende Künste (HfbK). </span><span style="font-family: Arial, serif;">Ihre Diplomarbeit “Buy, buy – St. Pauli”, für die sie die Note „sehr gut“ erhielt, ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Ausverkauf ihres Heimat Stadtteils.</span><span style="font-family: Times, serif;"> </span></em><span style="font-family: Arial, serif;"><em>Inzwischen teilt sie ihr Leben zwischen Hamburg-St.Pauli und New York City auf. Dort wohnte sie fünf Jahre in einer Künstler-WG in Williamsburg mit ihrer Freundin, derzeit hat sie eine Bleibe in Bed-Stuy im Norden von Brooklyn. Corona hat ihre beruflichen Planungen in Hamburg ziemlich durcheinander gebracht. Aber noch in diesem Jahr, so hofft sie, wird ihr Bildband über das Leben im Elbschlosskeller auf den Markt kommen</em> </span><span style="color: #ff0000;"><span style="font-family: Arial, serif;">(Ich habe nie von einem Bildband über den Elbschlosskeller gesprochen, geplant ist ein Bildband über die Esso-Häuser, deren B</span><span style="font-family: Arial, serif;"><span lang="de-DE">ewohner</span></span><span style="font-family: Arial, serif;">, deren Kampf um den Erhalt und meine Kiez-Portrait Serie</span><span style="font-family: Arial, serif;">.</span><span style="font-family: Arial, serif;">)</span></span></p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Es kam nicht zu einer Veröffentlichung und somit gab es keinen im ersten Moment ersichtlichen Schaden. Jedoch ist die Tatsachen, dass der Journalist von der Künstlerin CP Krenkler unnötig mehrere Tage beansprucht hat, Schaden genug. Gerade in Zeiten der Pandemie, sind Kapazitäten, wie Arbeitszeit ein hohes Gut, da vor allem Künstler und Künstlerinnen durch den Lockdown in eine existentiell mehr als schwierigen Lage geraten sind und ihre Kraft und Zeit dafür benötigen, ihre Existenz zu retten.</p>
<p>Noch viel größer wäre der Schaden jedoch gewesen, hätte die Künstlerin nicht zur Bedingung gemacht hat, dass das Interview nur von ihr autorisiert werden veröffentlicht werden darf. Viele Künstler vergessen dies leider und geben den Medien damit mehr Handlungsfreiheit als nötig. Immer wieder melden sich Künstler bei uns, deren Vertrauen missbraucht wurde. Dies ist der erste uns bekannte Fall, bei dem ein Künstlerin nicht die Kontrolle abgegeben hat, dem offensichtlich auf sie ausgeübten Druck nicht nachgegeben hat und gesagt hat, in meinen Worten oder gar nicht. Die meisten Künstler beugen sich der „Macht“ der Medien und gehen zu viele Kompromisse ein, freiwillig oder unfreiwillig, aber den am Ende hat der Künstler das Nachsehen und der unfaire Umgang wird immer mehr „normalisiert“.</p>
<p>Jeder Mensch sollte das Recht haben Nein! zu sagen. Hätte der Journalist ernsthafte Interesse daran gehabt, einen authentisches Interview mit CP Krenkler zu machen, wäre er auf CP Krenkler ihre Vorschläge zur Lösung des Konfliktes eingegangen. Das „Nein“ des Journalisten ist in unseren Augen ein falscher Ansatz, mit Kritik umzugehen und dient allein dem Journalisten dazu, sich über die Künstlerin zu stellen. Zusammenarbeit auf Augenhöhe sieht anders aus.</p>
<p>Wir sind den gesamten E-Mail Verkehr des Journalisten mit CP Krenkler durchgegangen. Eine Stelle darin schockierte uns besonders. Der Journalist, der immer wieder auf seine (in seinen Augen) erfolgreichen Karriere verwies, verglich CP Krenkler mit &#8222;Despoten.&#8220; Selbst Despoten seien leichter im Umgang als CP Krenkler gewesen. Es fiel uns schwer beim lesen nicht in lautes Lachen auszubrechen. Wir kennen und verfolgen CP Krenklers Karriere seit vielen Jahren und freuen uns immer wieder über den unkomplizierten Umgang mit ihr. In unseren Interviews mit ihr, ist sie immer sehr fokussiert und professionell. Was uns allerdings traurig stimmt, ist, dass CP Krenkler sagte, es sei keine Seltenheit in ihrem Beruf, dass Männer sich derart überheblich verhalten. CP Krenkler hat aus der Sache gelernt und uns einen Rat für alle Künstlerinnen mit gegeben, die noch am Anfang stehen: &#8222;Spricht der Journalist zu lange über seine Karriere, sofort die Interviewanfrage ablehnen! Dann ist es ein Mansplainer* und er hat kein echtes Interesse. Nur er selbst ist wichtig. Oder zumindest für alles gewappnet sein und so selbstbewusst und entschlossen wie möglich aufzutreten. &#8220;</p>
<p>Eine geregelte Absprache und deren Einhaltung beider Parteien hätte mit Sicherheit ein schönes Interview ergeben. So bleibt leider nur Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Ob die Original-Tonspuren wirklich gelöscht wurden, wagen wir zu bezweifeln. Künstler sind auf der sicheren Seite, wenn Sie schon gleich eingangs festlegen, dass ihnen per se eine Kopie der originalen Aufnahmen ausgehändigt wird.</p>
<p>Wir von Arttrado möchten Künstlern und Künstlerinnen dringend ans Herz legen: &#8222;Gebt nie die Kontrolle über euer Wort ab! Besteht darauf, dass Interviews oder den Artikel vor der Veröffentlichung lesen zu können.&#8220; Sich im nachhinein über ein falsch veröffentlichtes Interview zu beschweren und die Folgen zu beheben, ist deutlich Zeit- und Kostspieliger als es vor einer Veröffentlichung gegenzulesen und der Schaden nur noch schwer zu kitten. Was erstmal in der Welt ist, ist in der Welt.</p>
<p>Wenn der ein oder andere Künstler aus dieser Erfahrung noch etwas lernen kann, war der Stress für die Hamburger Fotokünstlerin wenigstens nicht umsonst.</p>
<p>Wir bedanken uns zudem bei der Künstlerin CP Krenkler für ihren Mut, das vorgefallene öffentlich zu machen.</p>
<p>Wer nun neugierig ist, hier das Interview welches CP Krenkler in ihre eigenen Worte gefasst hat und welches nie veröffentlicht wurde. Aus rechtlichen Gründen wurden die Fragen in Stichworten wiedergegeben oder geringfügig im Wortlaut verändert.. Wir finden, sowohl der Journalist als auch die große Norddeutsche Zeitung haben eine Chance verpasst.</p>
<p>Zum &#8222;<a href="https://arttrado.de/news/unveroeffentlichtes-interview-von-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unveröffentlichten&#8220; Interview </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild:  Lockdown in New York „Pandemic City“ by CP Krenkler</p>
<p>Mehr über CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Limitierte Werke der Künstlerin bei uns im Shop: <a href="https://arttrado.de/produkt/grand-central-station-pandemic-city-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grand Central Station &#8211; Pandemic City by CP Krenkler</a></p>
<p>Unsere aktuelle digitale Ausstellung: <a href="https://arttrado.de/news/digitale-ausstellung-julien-b-die-sonne-scheint-fuer-alle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">„Die Sonne scheint für Alle“ von Julien Bouzoubaa</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist</title>
		<link>https://arttrado.de/news/buchtipp-die-biographie-von-johann-koenig-blinder-galerist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 08:57:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Monica Bonvicini]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Sailstorfer]]></category>
		<category><![CDATA[Johann König]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Grosse]]></category>
		<category><![CDATA[Jeppe Hein]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Bisky]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[buchtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Blinder Galerist]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Erwin Wurm]]></category>
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					<description><![CDATA[Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist Von der Fotokünstlerin CP Krenkler wurde uns die Biographie/Autobiographie des vielleicht <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/buchtipp-die-biographie-von-johann-koenig-blinder-galerist/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Buchtipp: Die Biographie von Johann König &#8211; Blinder Galerist</h3>
<p>Von der Fotokünstlerin <a href="https://arttrado.de/news/kiez-kunst-kalender-von-cp-krenkler-buy-buy-st-pauli-elbschlosskeller-kiez-portrait/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CP Krenkler</a> wurde uns die Biographie/Autobiographie des vielleicht wichtigsten deutschen Galeristen empfohlen. Sie selbst hat es &#8222;in einem Rutsch gelesen&#8220; &#8211; und dabei auch Dinge für ihre eigene Karriere gelernt. Johann König wird auch der blinde Galerist genannt, denn als Kind verlor er durch einen Unfall fast seine gesamte Sehkraft.</p>
<p>In dem Buch dokumentiert er mit der Hilfe von Daniel Schneider, wie es ihm gelang, Kunst und die Welt neu wahrzunehmen. Auf 168 Seiten erhält der Leser Einblick in das Leben von Johann König. Durch dieses Buch versucht König, nicht sich besser dazustellen, als er ist, das hat er nämlich überhaupt nicht nötig &#8211; deshalb erzählt er auch, wie er sich verläuft, Leute nicht erkennt oder Dinge umstößt. Aber trotz allem hat er sich durchgesetzt; auf dem Kunstmarkt &#8211; so wie im Leben.</p>
<p>Johann König &#8211; Blinder Galerist erschien am <span id="productSubtitle" class="a-size-large a-color-secondary">14. Juni 2019 doch auch fast 2 Jahre später verliert das Werk nicht an Inhalt und Bedeutung.</span></p>
<blockquote><p>&#8222;Eine berührende Lektüre, auch für alle, die sich für Kunst nicht besonders interessieren.&#8220; &#8211; ZeitMagazin Newsletter, Christoph Amend, 11.06.2019</p></blockquote>
<h4>Johann König</h4>
<p>Johann König wurde 1981 geboren. Er ist ein deutscher Galerist. Seine Galerie in Deutschland zählt zu den wichtigsten der Gegenwartskunst. Die St.-Agnes Kirche in Kreuzberg pachtete er für 99 Jahre und ließ sie drei Jahre lang renovieren, bis sie 2015 als Ausstellungsraum eröffnet wurde. Johann Königs Ausstellungen haben eine magische Anziehungskraft auf Kunstsammler und Kunstfreunde ans der ganzen Welt. Von der Galerie vertreten werden Künstler wie  Monica Bonvicini, Katharina Grosse, Jeppe Hein, Michael Sailstorfer, Norbert Bisky und Erwin Wurm.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;OneJS=1&amp;Operation=GetAdHtml&amp;MarketPlace=DE&amp;source=ac&amp;ref=qf_sp_asin_til&amp;ad_type=product_link&amp;tracking_id=arttrado13308-21&amp;marketplace=amazon&amp;region=DE&amp;placement=3549076428&amp;asins=3549076428&amp;linkId=37a012558f8f36d7f280a85742e2aa6b&amp;show_border=false&amp;link_opens_in_new_window=false&amp;price_color=333333&amp;title_color=0066c0&amp;bg_color=ffffff" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"><br />
</iframe></p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Galerie von Johann König: <a href="https://www.koeniggalerie.com/">www.koeniggalerie.com</a></p>
<p>Der Kunst und Verbrechen Podcast von König: <a href="https://arttrado.de/news/kunst-crime-kunst-und-verbrechen-podcast-von-johann-koenig/">KUNST CRIME: Podcast</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
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