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	<title>Claude Monet Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Claude Monet Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Von Monet bis Picasso in Hamburg: Jüdische Kunstsammler im Bucerius Kunst Forum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 11:41:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von Monet bis Picasso in Hamburg: Jüdische Kunstsammler im Bucerius Kunst Forum Monet, Picasso, Cézanne, van Gogh, Franz Marc und <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/von-monet-bis-picasso-in-hamburg-juedische-kunstsammler-im-bucerius-kunst-forum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 dir="auto" data-start="399" data-end="852">Von Monet bis Picasso in Hamburg: Jüdische Kunstsammler im Bucerius Kunst Forum</h4>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" dir="auto" data-start="399" data-end="852">Monet, Picasso, Cézanne, van Gogh, Franz Marc und Kirchner: Die Namen der Künstler kennt fast jeder. Die Menschen, die ihre Werke sammelten, förderten und öffentlich bekannt machten, sind dagegen vielfach in Vergessenheit geraten. Eine große Ausstellung im Bucerius Kunst Forum Hamburg rückt nun 15 jüdische Sammlerinnen, Sammler und Familien in den Mittelpunkt – und erzählt damit auch von Verfolgung, Enteignung und dem Verlust kultureller Erinnerung.</p>
<p dir="auto" data-start="854" data-end="1338">Wer heute ein bedeutendes Museum besucht, sieht vor allem die Namen der Künstler. Die Sammler, die ihre Werke kauften, bewahrten und einer größeren Öffentlichkeit zugänglich machten, bleiben häufig unsichtbar. Das gilt besonders für zahlreiche jüdische Kunstsammler in Deutschland. Ihre Sammlungen wurden während der Zeit des Nationalsozialismus zerschlagen und über die ganze Welt verstreut, während ihre eigenen Namen nach 1945 teilweise aus dem kulturellen Gedächtnis verschwanden.</p>
<p dir="auto" data-start="1340" data-end="1732">Das Bucerius Kunst Forum widmet diesem Kapitel der deutschen Kunstgeschichte die Ausstellung <strong data-start="1433" data-end="1504">„Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“</strong>. Die Schau ist vom <strong data-start="1524" data-end="1568">11. September 2026 bis zum 29. März 2027</strong> in Hamburg zu sehen. Rund 100 Werke aus 15 rekonstruierten Sammlungen führen vom Realismus und Impressionismus über den Expressionismus bis zur Neuen Sachlichkeit.</p>
<p dir="auto" data-start="1734" data-end="2015">Gezeigt werden Gemälde, Zeichnungen, Druckgrafiken, Künstlerpostkarten und Skulpturen – unter anderem von Paul Cézanne, Claude Monet, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker, Max Pechstein, Karl Schmidt-Rottluff und Milly Steeger.</p>
<h4 dir="auto" data-start="2017" data-end="2059">Die Menschen hinter den Meisterwerken</h4>
<p dir="auto" data-start="2061" data-end="2235">Die Ausstellung stellt eine einfache, aber lange vernachlässigte Frage: <strong data-start="2133" data-end="2235">Wem gehörten diese Bilder, bevor sie in Museen und Privatsammlungen auf der ganzen Welt gelangten?</strong></p>
<p dir="auto" data-start="2237" data-end="2499">Im Mittelpunkt stehen 15 Familien, Paare und Einzelpersonen aus verschiedenen Teilen des damaligen Deutschen Reiches. Dazu gehören unter anderem die Familie Hirschland, Max Meirowsky, Rosa Schapire, Margarete Mauthner, Max Emden sowie Clothilde und Paul Schüler.</p>
<p dir="auto" data-start="2501" data-end="2926">Ihre Sammlungen unterschieden sich in Größe, Ausrichtung und finanziellen Möglichkeiten. Gemeinsam war vielen jedoch das Interesse an jener Kunst, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch keineswegs allgemein anerkannt war. Während die offizielle Kunstpolitik des Kaiserreichs lange konservativ blieb, öffneten sich private Sammler vergleichsweise früh dem Impressionismus, Expressionismus und anderen progressiven Strömungen.</p>
<p dir="auto" data-start="2928" data-end="3203">Die Ausstellung versucht deshalb nicht nur, verstreute Kunstwerke wieder zusammenzuführen. Sie rekonstruiert anhand von Kunst, Fotografien und historischen Dokumenten auch die Lebensgeschichten ihrer früheren Eigentümer. Jeder der 15 Sammlungen ist ein eigener Raum gewidmet.</p>
<p dir="auto" data-start="3205" data-end="3493">Das verändert den Blick auf die ausgestellten Werke. Ein Picasso bleibt ein Picasso. Gleichzeitig wird sichtbar, dass das Bild einmal Teil eines konkreten Lebens gewesen ist – verbunden mit einem Haus, einer Familie, persönlichen Überzeugungen und einer individuellen Beziehung zur Kunst.</p>
<h4 dir="auto" data-start="3495" data-end="3545">Als Sammeln mehr bedeutete als ein Investment</h4>
<p dir="auto" data-start="3547" data-end="3840">Die vorgestellten jüdischen Kunstsammler waren keine homogene Gruppe. Unter ihnen befanden sich Unternehmer, Kunsthistorikerinnen, Mäzene und gesellschaftlich engagierte Privatpersonen. Einige verfügten über große finanzielle Mittel, andere bauten kleinere, gezielt ausgewählte Sammlungen auf.</p>
<p dir="auto" data-start="3842" data-end="4189">Sie waren jedoch weit mehr als Käufer. Durch ihre Entscheidungen beeinflussten sie, welche Künstler Aufmerksamkeit erhielten, welche Werke ausgestellt wurden und welche neuen Stilrichtungen sich durchsetzen konnten. Viele unterstützten Museen, Kunstvereine und Publikationen, arbeiteten mit Galeristen zusammen oder förderten Künstler unmittelbar.</p>
<p dir="auto" data-start="4191" data-end="4481">Damit macht die Ausstellung deutlich, dass Kunstgeschichte nicht allein von Künstlern geschrieben wird. Sammler, Galeristen, Kritiker, Museen und Förderer sind Teil desselben kulturellen Netzwerks. Ohne diese Netzwerke wäre die Geschichte der modernen Kunst in Deutschland anders verlaufen.</p>
<p dir="auto" data-start="4483" data-end="5033">Das zeigt sich besonders am Beispiel des Expressionismus. Künstler wie Ernst Ludwig Kirchner, Karl Schmidt-Rottluff oder Franz Marc mussten sich ihre heutige Anerkennung erst erarbeiten. Sammler und Förderer halfen dabei, ihre Werke bekannt zu machen und gegen konservative Widerstände durchzusetzen. Wie vielschichtig das Werk Franz Marcs über seine berühmten Tierbilder hinaus ist, zeigt aktuell auch die <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/franz-marc-ausstellung-in-duesseldorf-k20-zeigt-mehr-als-blaue-pferde/" target="_new" rel="noopener" data-start="4890" data-end="5032">Franz-Marc-Ausstellung im K20 in Düsseldorf</a>.</p>
<h4 dir="auto" data-start="5035" data-end="5092">Wie der Nationalsozialismus die Sammlungen zerstörte</h4>
<p dir="auto" data-start="5094" data-end="5427">Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 änderte sich die Situation jüdischer Sammler grundlegend. Ausgrenzung, Entrechtung, wirtschaftlicher Druck, Zwangssteuern, Vermögenssperren, Ausreiseauflagen, Vertreibung und Ermordung zerstörten nicht nur menschliche Leben, sondern auch über Jahrzehnte gewachsene Kunstsammlungen.</p>
<p dir="auto" data-start="5429" data-end="5670">Werke wurden enteignet, beschlagnahmt oder unter dem Druck der Verfolgung verkauft. Andere Bilder mussten zurückgelassen werden oder gerieten über Kunsthändler, Museen, staatliche Stellen und internationale Käufer in neue Besitzverhältnisse.</p>
<p dir="auto" data-start="5672" data-end="5723">Damit begann eine zweite Geschichte der Kunstwerke.</p>
<p dir="auto" data-start="5725" data-end="6127">Ein Gemälde, das zuvor Teil einer privaten Sammlung gewesen war, konnte später in einem Museum, im Kunsthandel oder bei einem neuen privaten Besitzer auftauchen. Die Namen seiner ursprünglichen Eigentümer verschwanden dabei nicht selten aus der dokumentierten Werkgeschichte. Nach 1945 wurde die problematische Herkunft mancher Arbeiten nicht erkannt – in anderen Fällen aber auch bewusst verschleiert.</p>
<h4 dir="auto" data-start="6129" data-end="6178">Was Provenienzforschung sichtbar machen kann</h4>
<p dir="auto" data-start="6180" data-end="6356">Genau an diesem Punkt setzt die Provenienzforschung an. Sie untersucht die Herkunft eines Kunstwerks und versucht, dessen Besitzerwechsel möglichst lückenlos zu rekonstruieren.</p>
<p dir="auto" data-start="6358" data-end="6573">Wer besaß das Bild? Wann wechselte es den Eigentümer? Unter welchen Umständen geschah das? War ein Verkauf tatsächlich freiwillig – oder war er eine Folge von Verfolgung, wirtschaftlichem Zwang und drohender Flucht?</p>
<p dir="auto" data-start="6575" data-end="6893">Diese Fragen sind nicht nur juristisch relevant. Sie betreffen auch die Verantwortung von Museen, Sammlern, Händlern und Auktionshäusern. Bei Werken, die sich zwischen 1933 und 1945 in jüdischem Eigentum befanden, kann die Erforschung der Provenienz darüber entscheiden, ob Restitutionsansprüche geprüft werden müssen.</p>
<p dir="auto" data-start="6895" data-end="7135">„Von Monet bis Picasso“ verbindet deshalb Kunstgeschichte mit Erinnerungskultur. Die Ausstellung zeigt nicht nur bedeutende Werke der Moderne, sondern macht auch deren Wege durch Verfolgung, Verlust und jahrzehntelange Zerstreuung sichtbar.</p>
<h4 dir="auto" data-start="7137" data-end="7202">Rosa Schapire: Sammlerin, Kunsthistorikerin und Vermittlerin</h4>
<p dir="auto" data-start="7204" data-end="7511">Eine der vorgestellten Persönlichkeiten ist <strong data-start="7248" data-end="7265">Rosa Schapire</strong>. Die in Hamburg tätige Kunsthistorikerin, Sammlerin und Kritikerin gehörte zu den wichtigen Unterstützerinnen des Expressionismus. Besonders eng war ihre Verbindung zu Karl Schmidt-Rottluff, dessen Werk sie publizistisch begleitete und förderte.</p>
<p dir="auto" data-start="7513" data-end="7855">Ihr Beispiel zeigt, dass die Geschichte des Sammelns keineswegs ausschließlich eine Geschichte wohlhabender männlicher Unternehmer ist. Frauen wirkten ebenfalls als Sammlerinnen, Kunsthistorikerinnen, Mäzeninnen und Vermittlerinnen. Dennoch erhielten sie in der traditionellen Kunstgeschichtsschreibung häufig deutlich weniger Aufmerksamkeit.</p>
<p dir="auto" data-start="7857" data-end="8068">Die erneute Beschäftigung mit Rosa Schapire ist daher mehr als die Wiederentdeckung einer einzelnen Persönlichkeit. Sie korrigiert ein Kunstgeschichtsbild, in dem wichtige Akteurinnen lange nur am Rand vorkamen.</p>
<h4 dir="auto" data-start="8070" data-end="8127">Rund 100 Werke – doch eigentlich geht es um Menschen</h4>
<p dir="auto" data-start="8129" data-end="8292">Die rund 100 Werke der Hamburger Ausstellung bilden den visuellen Mittelpunkt. Ihre besondere Wirkung entsteht jedoch durch die Verbindung von Kunst und Biografie.</p>
<p dir="auto" data-start="8294" data-end="8532">Historische Fotografien, Dokumente und persönliche Zeugnisse sorgen dafür, dass die früheren Eigentümer nicht lediglich als Namen in einer Provenienzliste erscheinen. Ihre Lebenswege werden zu einem sichtbaren Bestandteil der Ausstellung.</p>
<p dir="auto" data-start="8534" data-end="8757">Das ist ein entscheidender Unterschied. Ein Kunstwerk kann technisch und kunsthistorisch genau dokumentiert sein und trotzdem einen wesentlichen Teil seiner Geschichte verlieren. Eine Inventarnummer ersetzt keine Biografie.</p>
<h4 dir="auto" data-start="8759" data-end="8809">Jüdische Sammler und der Aufstieg der Moderne</h4>
<p dir="auto" data-start="8811" data-end="9052">Die Ausstellung formuliert eine größere kunsthistorische These: Jüdische Sammler waren nicht bloß passive Besitzer bedeutender Werke. Sie waren aktiv an der Etablierung, Förderung und Verteidigung der modernen Kunst in Deutschland beteiligt.</p>
<p dir="auto" data-start="9054" data-end="9311">Viele Künstler, deren Werke heute zum Kanon gehören, mussten sich ihre Anerkennung zunächst erarbeiten. Sammler halfen ihnen dabei, indem sie ihre Arbeiten kauften, ausstellten, publizistisch begleiteten oder in private und öffentliche Netzwerke einführten.</p>
<p dir="auto" data-start="9313" data-end="9507">Die Nationalsozialisten zerstörten daher nicht nur einzelne Sammlungen. Sie zerstörten auch einen bedeutenden Teil jener kulturellen Infrastruktur, die die Moderne in Deutschland getragen hatte.</p>
<p dir="auto" data-start="9509" data-end="9788">Indem Werke aus den früheren Sammlungen heute wieder gemeinsam gezeigt werden, entsteht zumindest zeitweise eine Form kunsthistorischer Rekonstruktion. Die ursprünglichen Sammlungen lassen sich nicht vollständig wiederherstellen – ihre Bedeutung kann aber erneut sichtbar werden.</p>
<h4 dir="auto" data-start="9790" data-end="9853">Warum die Ausstellung auch für den Kunstmarkt relevant ist</h4>
<p dir="auto" data-start="9855" data-end="10164">Die in Hamburg erzählten Geschichten reichen bis in den heutigen Kunstmarkt. Provenienz ist längst kein Spezialthema mehr, das ausschließlich Museumsarchive beschäftigt. Die Herkunft eines Werkes kann seine rechtliche Situation, seine Handelbarkeit, seinen Marktwert und seine ethische Bewertung beeinflussen.</p>
<p dir="auto" data-start="10166" data-end="10449">Gerade bei Kunst aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts müssen Museen, Auktionshäuser, Galerien und private Käufer deshalb genau hinschauen. Lücken in der Eigentümergeschichte können ein Warnsignal sein – insbesondere, wenn ein Werk zwischen 1933 und 1945 den Besitzer wechselte.</p>
<p dir="auto" data-start="10451" data-end="10988">Gleichzeitig zeigt sich heute, wie stark sich die Präsentation und Vermarktung berühmter Künstler verändert hat. Werke werden längst nicht mehr ausschließlich in Museen oder klassischen Galerien gezeigt, sondern auch in hybride Erlebnis- und Netzwerkformate eingebunden. Ein aktuelles Beispiel dafür war die Präsentation von <a class="decorated-link" href="https://arttrado.de/news/picasso-bei-den-berlin-tennis-open-2026-kunst-und-spitzensport/?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="10776" data-end="10907">Picasso bei den Berlin Tennis Open 2026</a>, bei der Kunst, Spitzensport und internationale Sammlerkultur aufeinandertrafen.</p>
<p dir="auto" data-start="10990" data-end="11290">Der Kontrast könnte kaum größer sein: Während Picasso heute als global bekannte Marke in neue Veranstaltungsformate integriert wird, lenkt die Hamburger Ausstellung den Blick zurück auf jene Menschen, die Werke der Moderne sammelten, bevor viele dieser Künstler ihren heutigen Status erreicht hatten.</p>
<p dir="auto" data-start="11292" data-end="11622">„Von Monet bis Picasso“ zeigt damit, warum Provenienzforschung notwendig bleibt. Hinter bekannten Namen wie Monet, Picasso, Kirchner oder Franz Marc stehen Geschichten, die weit über die Entstehung der Bilder hinausreichen. Manchmal ist die Geschichte der früheren Besitzer ebenso aufschlussreich wie die Geschichte des Künstlers.</p>
<h4 dir="auto" data-start="11624" data-end="11680">Kunstgeschichte besteht nicht nur aus Künstlernamen</h4>
<p dir="auto" data-start="11682" data-end="11849">„Von Monet bis Picasso“ ist mehr als eine Ausstellung berühmter Meisterwerke. Sie erinnert daran, dass Kunstgeschichte nicht nur von Künstlern und Museen geprägt wird.</p>
<p dir="auto" data-start="11851" data-end="12254">Sie besteht auch aus Menschen, die Kunst sammelten, Künstler förderten und neue Stilrichtungen gegen gesellschaftliche Widerstände verteidigten. Aus Familien, die Werke über Jahre bewahrten. Aus Netzwerken, die moderne Kunst sichtbar machten. Und aus Menschen, deren Leben durch die Verbrechen des Nationalsozialismus zerstört wurde und deren kulturelle Bedeutung anschließend lange kaum Beachtung fand.</p>
<p dir="auto" data-start="12256" data-end="12548">Dass ihre Geschichten heute wieder erzählt werden, verändert auch den Blick auf die Bilder. Ein Kunstwerk besitzt nicht nur einen Urheber. Es hat eine Herkunft, wechselnde Eigentümer und eine Geschichte – und manchmal beginnt ihr folgenreichster Teil erst lange nach dem letzten Pinselstrich.</p>
<h4 dir="auto" data-start="12550" data-end="12622">„Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“</h4>
<p dir="auto" data-start="12624" data-end="13187"><strong data-start="12624" data-end="12632">Ort:</strong> Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, Hamburg<br data-start="12677" data-end="12680" /><strong data-start="12680" data-end="12693">Laufzeit:</strong> 11. September 2026 bis 29. März 2027<br data-start="12730" data-end="12733" /><strong data-start="12733" data-end="12744">Umfang:</strong> rund 100 Werke aus 15 rekonstruierten Sammlungen<br data-start="12793" data-end="12796" /><strong data-start="12796" data-end="12810">Kuratoren:</strong> Dr. Kathrin Baumstark und Stefan Koldehoff<br data-start="12853" data-end="12856" /><strong data-start="12856" data-end="12869">Künstler:</strong> unter anderem Paul Cézanne, Claude Monet, Vincent van Gogh, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Paula Modersohn-Becker und Max Pechstein<br data-start="13020" data-end="13023" /><strong data-start="13023" data-end="13034">Themen:</strong> jüdische Kunstsammler, Moderne, Provenienzforschung, NS-Verfolgung und Erinnerungskultur<br data-start="13123" data-end="13126" /><strong data-start="13126" data-end="13147">Schirmherrschaft:</strong> Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Ausstellungsansicht „Von Monet bis Picasso. Jüdische Kunstsammler:innen in Deutschland“ im Bucerius Kunst Forum Hamburg. Foto: Ulrich Perrey</p>
<p>Mehr über das Bucerius Kunst Forum: <a href="https://www.buceriuskunstforum.de/">Ausstellungen &amp; Veranstaltungen in Hamburg</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt?</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 13:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt? Zwischen Social Media, Kunstmarkt und Sichtbarkeit: Wer heute <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-likes-und-der-mythos-vom-erfolg-wird-originalitaet-heute-noch-belohnt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst, Likes und der Mythos vom Erfolg: Wird Originalität heute noch belohnt?</h4>
<p>Zwischen Social Media, Kunstmarkt und Sichtbarkeit: Wer heute durch Instagram scrollt, könnte meinen, die Kunstwelt erlebt ihre goldene Zeit. Künstler verkaufen Werke für 5.000, 10.000 oder sogar 20.000 Euro. Followerzahlen steigen, Wartelisten werden länger und die Begeisterung scheint grenzenlos.</p>
<p>Noch nie war es so einfach, ein Publikum zu erreichen. Noch nie konnten Künstler ihre Arbeiten ohne Galerien, Kuratoren oder Institutionen direkt Millionen Menschen präsentieren.</p>
<p>Das ist zweifellos eine der größten demokratischen Entwicklungen, die der Kunstmarkt in den vergangenen Jahrzehnten erlebt hat.</p>
<p>Doch hinter diesem Erfolg stellt sich eine unbequeme Frage:</p>
<p>Wird heute außergewöhnliche Kunst gefeiert oder vor allem das, was sich besonders gut vermarkten lässt?</p>
<p>Nach mehr als zehn Jahren Beobachtung des Kunstmarktes drängt sich zumindest ein Eindruck auf: Viele Werke unterscheiden sich in Details, folgen aber häufig denselben Mechanismen. Bestimmte Bildsprachen, Farbwelten und Konzepte wiederholen sich. Was erfolgreich ist, wird kopiert. Was Aufmerksamkeit erzeugt, wird reproduziert.</p>
<p>Natürlich gab es Trends schon immer. Niemand erfindet das Rad völlig neu, und Kunst war nie frei von Einflüssen. Doch die Geschwindigkeit, mit der sich erfolgreiche Formeln heute verbreiten, ist beispiellos.</p>
<p>Algorithmen belohnen Bekanntes. Sammler kaufen häufig das, was bereits sichtbar und bestätigt ist. Plattformen fördern Inhalte, die innerhalb weniger Sekunden verstanden werden.</p>
<p>Innovation wird dadurch nicht unmöglich. Aber oft unattraktiver.</p>
<h4>Zwei Märkte, zwei Regeln</h4>
<p>Um die Situation zu verstehen, muss man zunächst erkennen, dass heute eigentlich zwei Kunstmärkte nebeneinander existieren.</p>
<p>Da ist zum einen der klassische Kunstmarkt. Hier entscheiden Museen, Galerien, Biennalen, Kuratoren, Kunsthistoriker und Sammler über langfristige Relevanz. Sichtbarkeit entsteht über Ausstellungen, Publikationen, institutionelle Anerkennung und kunsthistorische Einordnung.</p>
<p>Daneben existiert jedoch ein zweiter Markt:</p>
<p>Der Aufmerksamkeitsmarkt.</p>
<p>In diesem System zählen andere Kennzahlen:</p>
<p>Likes<br />Shares<br />Kommentare<br />Reichweite<br />Followerzahlen<br />Klicks<br />und schnelle Verkäufe</p>
<p>Beide Märkte überschneiden sich zunehmend, funktionieren aber nach unterschiedlichen Regeln.</p>
<p>Ein Werk kann kunsthistorisch relevant sein und online kaum Beachtung finden. Ein anderes Werk kann Millionen Menschen erreichen, ohne die Kunst selbst wesentlich weiterzuentwickeln.</p>
<p>Genau hier entsteht eine neue Spannung innerhalb der Gegenwartskunst.</p>
<p>Denn Sichtbarkeit und Bedeutung sind nicht dasselbe.</p>
<h4>Die Instagramisierung der Kunst</h4>
<p>Social Media hat die Kunstwelt verändert. Nicht nur in ihrer Vermarktung. Sondern zunehmend auch in ihrer Ästhetik.</p>
<p>Viele besonders erfolgreiche Werke besitzen Eigenschaften, die sich hervorragend für digitale Plattformen eignen:</p>
<p>starke Farben<br />klare Botschaften<br />spektakuläre Installationen<br />große Formate<br />hoher Wiedererkennungswert<br />unmittelbare Lesbarkeit</p>
<p>Das ist kein Zufall.</p>
<p>Instagram, TikTok und andere Plattformen sind auf Geschwindigkeit ausgelegt. Nutzer entscheiden innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob sie weiter scrollen oder stehen bleiben.</p>
<p>Kunstwerke konkurrieren dort nicht nur mit anderer Kunst. Sie konkurrieren mit Nachrichten, Reisen, Mode, Unterhaltung, Katzenvideos und Werbung. Unter diesen Bedingungen gewinnen oft Arbeiten, die sofort verständlich sind.</p>
<p>Komplexität hat dagegen ein Problem:</p>
<p>Sie braucht Zeit.</p>
<p>Viele bedeutende Werke der Kunstgeschichte erschließen sich nicht innerhalb weniger Sekunden. Die Farbräume von Mark Rothko entfalten ihre Wirkung oft erst nach längerer Betrachtung.</p>
<p>Die Arbeiten von Anselm Kiefer leben von historischen Bezügen, Materialität und Kontext.</p>
<p>Konzeptkunst, Performance oder experimentelle Installationen lassen sich häufig nicht in einem einzelnen Bild erklären.</p>
<p>Gerade deshalb geraten solche Positionen im digitalen Wettbewerb oft ins Hintertreffen. Nicht weil sie schlechter wären.</p>
<p>Sondern weil sie anderen Regeln folgen.</p>
<h4>Warum der Markt Wiederholung liebt</h4>
<p>Hinzu kommt ein weiterer Mechanismus. Märkte bevorzugen Vorhersagbarkeit.</p>
<p>Sammler investieren lieber in Künstler, deren Erfolg bereits bestätigt wurde.</p>
<p>Galerien arbeiten lieber mit Positionen, die sich verkaufen lassen. Plattformen zeigen bevorzugt Inhalte, die bereits hohe Interaktionsraten erzielen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das nachvollziehbar.</p>
<p>Aus künstlerischer Sicht kann es problematisch werden. Denn je erfolgreicher eine Bildsprache wird, desto häufiger wird sie reproduziert.</p>
<p>Wer aufmerksam durch soziale Medien scrollt, entdeckt immer wieder ähnliche Trends:</p>
<p>dekorative Abstraktion<br />abstrahierte Gesichter<br />Neonästhetiken<br />Pop-Art-Anleihen<br />epoxidharzbasierte Arbeiten<br />KI-generierte Fantasiewelten<br />stark vereinfachte figurative Malerei</p>
<p>Natürlich entstehen auch innerhalb solcher Trends hervorragende Werke.</p>
<p>Problematisch wird es dort, wo nicht mehr Ideen weiterentwickelt werden, sondern lediglich erfolgreiche Formeln kopiert werden. Der Markt belohnt dann nicht Innovation. Sondern Wiedererkennbarkeit.</p>
<h5>Verkaufserfolg ist nicht gleich künstlerische Qualität</h5>
<p>An dieser Stelle lohnt sich jedoch ein wichtiger Einwand. Kunst muss nicht permanent revolutionär sein. Nicht jedes Werk muss die Kunstgeschichte verändern. Kunst darf dekorativ sein darf emotional sein. Kunst darf Menschen einfach Freude bereiten. Auch Verkaufserfolg ist nichts Verwerfliches.</p>
<p>Im Gegenteil.</p>
<p>Viele Künstler können heute erstmals von ihrer Arbeit leben, weil soziale Medien neue Wege zum Publikum eröffnet haben. Diese Entwicklung verdient Anerkennung. Doch sie beantwortet nicht die eigentliche Frage.</p>
<h4>Warum werden bestimmte Werke besonders sichtbar, während andere kaum wahrgenommen werden?</h4>
<p>Ein Werk verkauft sich nicht automatisch deshalb gut, weil es innovativ ist. Ebenso wenig wird eine Arbeit allein durch einen hohen Preis relevanter. Sichtbarkeit, Netzwerke, Timing, Trends und Marktmechanismen spielen eine erhebliche Rolle.</p>
<p>Die eigentliche Gefahr besteht deshalb nicht darin, dass erfolgreiche Kunst schlechte Kunst wäre. Die Gefahr besteht darin, dass wirtschaftlicher Erfolg zunehmend als Beweis für künstlerische Qualität verstanden wird.</p>
<p>Wer verkauft, gilt als relevant. Reichweite gilt als bedeutend. Wer sichtbar ist, gilt als gut.</p>
<p>Doch das sind wirtschaftliche Kennzahlen. Keine künstlerischen.</p>
<h4>Die Kunstgeschichte erzählt eine andere Geschichte</h4>
<p>Ein Blick in die Kunstgeschichte zeigt, wie trügerisch die Gleichsetzung von Erfolg und Bedeutung sein kann.</p>
<p>Vincent van Gogh verkaufte zu Lebzeiten vermutlich nur wenige Werke. Heute gehören seine Gemälde zu den bekanntesten und wertvollsten der Welt.</p>
<p>Die Impressionisten wurden von den offiziellen Salons abgelehnt und teilweise verspottet. Heute zählen Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir und Edgar Degas zu den beliebtesten Künstlern überhaupt.</p>
<p>Marcel Duchamps Readymades wurden von vielen Zeitgenossen als Provokation oder sogar als Betrug verstanden. Heute gilt Duchamp als einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Auch Hilma af Klint entwickelte bereits Jahre vor vielen berühmten Vertretern der Moderne abstrakte Bildwelten. Dennoch blieb ihr Werk über Jahrzehnte weitgehend unbeachtet. Erst lange nach ihrem Tod wurde ihr Einfluss umfassend gewürdigt.</p>
<p>Die Kunstgeschichte ist voller Beispiele, in denen Innovation zunächst ignoriert, missverstanden oder belächelt wurde.</p>
<p>Bedeutung und unmittelbarer Erfolg waren selten dasselbe.</p>
<h4>Die Gegenbeispiele: Innovative Kunst kann erfolgreich sein</h4>
<p>Gleichzeitig wäre es zu einfach, die Gegenwart ausschließlich als Triumph des Gefälligen zu beschreiben. Innovative Kunst existiert. Und sie kann durchaus erfolgreich sein.</p>
<p>Olafur Eliasson verändert mit seinen Installationen die Wahrnehmung von Raum, Licht und Natur.</p>
<p>Refik Anadol verbindet Kunst, Daten und künstliche Intelligenz zu neuen visuellen Erfahrungen, die weltweit ein großes Publikum erreichen.</p>
<p>Der französische Künstler JR nutzt Fotografie und den öffentlichen Raum für soziale und politische Projekte, die weit über die klassische Kunstwelt hinaus sichtbar werden.</p>
<p>Diese Beispiele zeigen:</p>
<p>Innovation verschwindet nicht automatisch im Schatten der Algorithmen. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob innovative Kunst noch existiert. Sondern ob sie dieselben Chancen auf Sichtbarkeit erhält wie Kunst, die sich besonders leicht konsumieren lässt.</p>
<h4>Wer entscheidet heute, was sichtbar wird?</h4>
<p>Vielleicht besteht das eigentliche Problem nicht darin, dass heute zu wenig gute Kunst entsteht. Vielleicht entsteht sogar mehr Kunst als jemals zuvor.</p>
<p>Das Problem könnte vielmehr sein, dass unsere Aufmerksamkeit zunehmend von Systemen gesteuert wird, die nicht nach künstlerischer Relevanz fragen.</p>
<p>Algorithmen bewerten keine Innovation. Sie bewerten Interaktion.</p>
<p>Sie unterscheiden nicht zwischen einem Werk, das unsere Wahrnehmung verändert, und einem Werk, das lediglich häufig angeklickt wird. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kunst beeinflussen globale Plattformen täglich, welche Bilder Millionen Menschen sehen und welche nahezu unsichtbar bleiben.</p>
<p>Diese Entwicklung verändert nicht nur die Vermarktung von Kunst. Sie verändert langfristig auch unsere Vorstellung davon, was erfolgreiche Kunst überhaupt ist.</p>
<h4>Was feiern wir eigentlich?</h4>
<p>Vielleicht sinkt der künstlerische Anspruch also gar nicht &#8211; vielleicht wird Originalität lediglich immer seltener belohnt. Vielleicht leben wir in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit schneller verteilt wird als je zuvor, während echte Innovation oft länger braucht, um verstanden zu werden.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob erfolgreiche Kunst legitim ist. Natürlich ist sie das.</p>
<p>Die entscheidende Frage lautet vielmehr:</p>
<p>Was feiern wir eigentlich?</p>
<p>Kunst, die neue Wege eröffnet? Oder Kunst, die perfekt verstanden hat, wie Aufmerksamkeit funktioniert?</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Social Media und digitale Plattformen haben die Kunstwelt demokratisiert. Noch nie konnten so viele Künstler ohne Galerien, Institutionen oder Vermittler ein Publikum erreichen.</p>
<p>Das ist ein Fortschritt.</p>
<p>Gleichzeitig entstehen neue Mechanismen der Sichtbarkeit, die beeinflussen, welche Kunst wahrgenommen, geteilt und gekauft wird.</p>
<p>Verkaufserfolg, Reichweite und Popularität sind wichtige Faktoren.</p>
<p>Sie sagen jedoch nur bedingt etwas über die künstlerische Bedeutung eines Werkes aus.</p>
<p>Die Kunstgeschichte erinnert uns immer wieder daran, dass Innovation selten dort entsteht, wo Erwartungen erfüllt werden.</p>
<p>Sie entsteht meist dort, wo Risiken eingegangen werden.</p>
<p>Vielleicht sollten wir deshalb nicht nur fragen, welche Kunst erfolgreich ist.</p>
<p>Sondern auch, welche Kunst wir übersehen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten</title>
		<link>https://arttrado.de/news/12-kuenstlerfreundschaften-die-die-kunstgeschichte-veraenderten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:42:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Tipps und Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Malkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Man Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
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					<description><![CDATA[12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten Wie Freundschaften, Rivalitäten und Konflikte einige der größten Meisterwerke hervorbrachten. Die Kunstgeschichte liebt das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/12-kuenstlerfreundschaften-die-die-kunstgeschichte-veraenderten/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>12 Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte veränderten</h4>
<p>Wie Freundschaften, Rivalitäten und Konflikte einige der größten Meisterwerke hervorbrachten.</p>
<p>Die Kunstgeschichte liebt das Bild des einsamen Genies. Von Vincent van Gogh bis Pablo Picasso erzählen viele Legenden von Künstlern, die scheinbar allein in ihren Ateliers arbeiteten und aus eigener Kraft die Welt veränderten. Doch die Realität war oft deutlich komplexer. Hinter zahlreichen Meisterwerken standen Freundschaften, kreative Netzwerke, intensive Gespräche und manchmal auch erbitterte Konflikte.</p>
<p>Künstler beeinflussten sich gegenseitig, diskutierten Ideen, reisten gemeinsam, tauschten Techniken aus oder trieben sich durch Konkurrenz zu Höchstleistungen an. Manche dieser Beziehungen hielten ein Leben lang. Andere endeten im Streit. Doch alle hinterließen Spuren in der Kunstgeschichte.</p>
<p>Viele der bedeutendsten Kunstrichtungen des 19. und 20. Jahrhunderts wären ohne diese Begegnungen vermutlich nie entstanden.</p>
<p>Hier sind zwölf Künstlerfreundschaften, die die Kunstgeschichte nachhaltig verändert haben.</p>
<hr />
<h4>1. Pablo Picasso und Wifredo Lam &#8211; Eine Begegnung, die die globale Moderne prägte</h4>
<p>Als Wifredo Lam 1938 in Paris auf Pablo Picasso traf, war Picasso bereits eine internationale Berühmtheit. Der Spanier erkannte früh das Talent des kubanischen Künstlers und nahm ihn in sein Umfeld auf.</p>
<p>Durch Picasso lernte Lam wichtige Vertreter der Avantgarde kennen, darunter den Surrealisten André Breton. Die Begegnung öffnete ihm Türen zu Galerien, Sammlern und Künstlerkreisen, die für seine weitere Entwicklung entscheidend wurden.</p>
<p>Lange betrachtete die Kunstgeschichte Lam vor allem als Schüler Picassos. Heute wird diese Sichtweise zunehmend korrigiert.</p>
<p>Während Picasso afrikanische und außereuropäische Kunst als Inspirationsquelle entdeckte, brachte Lam diese kulturellen Einflüsse bereits aus seiner eigenen Lebensgeschichte mit. Seine Werke verbanden afrokaribische Spiritualität, chinesische Herkunft, europäische Moderne und kubanische Identität zu einer völlig eigenständigen Bildsprache.</p>
<p>Die aktuelle Forschung betont deshalb zunehmend den gegenseitigen Austausch zwischen beiden Künstlern.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Verbindung zwischen europäischer und globaler Moderne<br />
Förderung eines außergewöhnlichen Talents<br />
Frühes Beispiel transkultureller Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>2. Pablo Picasso und Georges Braque &#8211; Die Männer, die den Kubismus erfanden</h4>
<p>Kaum eine Künstlerfreundschaft war kreativer.</p>
<p>Nachdem Picasso 1907 sein bahnbrechendes Gemälde „Les Demoiselles d&#8217;Avignon“ geschaffen hatte, begann ein intensiver Austausch mit Georges Braque.</p>
<p>Zwischen 1908 und 1914 arbeiteten beide nahezu täglich zusammen. Sie besuchten sich regelmäßig in ihren Ateliers und entwickelten gemeinsam neue Wege der Bildgestaltung.</p>
<p>Ihr Ziel war es, die traditionelle Perspektive aufzubrechen und Gegenstände gleichzeitig aus mehreren Blickwinkeln darzustellen.</p>
<p>Gemeinsam entwickelten sie den analytischen Kubismus und prägten die Bewegung entscheidend. Zeitgenossen berichteten später, dass manche Werke der beiden kaum voneinander zu unterscheiden waren.</p>
<p>Picasso beschrieb ihre Zusammenarbeit später als zwei Bergsteiger, die am selben Seil hängen.</p>
<p>Der Erste Weltkrieg beendete diese außergewöhnliche Phase.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Entstehung des Kubismus<br />
Revolutionierung der modernen Malerei<br />
Einer der engsten kreativen Dialoge der Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>3. Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir</h4>
<p><strong>Die Freunde des Lichts: </strong>Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir gehörten zu den Gründervätern des Impressionismus.</p>
<p>Kennengelernt hatten sie sich bereits in den 1860er Jahren. Beide waren jung, arm und kämpften gegen die konservativen Vorstellungen der damaligen Kunstwelt.</p>
<p>Gemeinsam malten sie unter freiem Himmel und versuchten, Licht, Atmosphäre und Bewegung unmittelbar festzuhalten.</p>
<p>Während Monet sich intensiv mit Landschaften beschäftigte, konzentrierte sich Renoir stärker auf Menschen und gesellschaftliches Leben.</p>
<p>Gerade diese Unterschiede machten ihre Freundschaft produktiv.</p>
<p>Über Jahrzehnte unterstützten sie sich gegenseitig und wurden zu zentralen Figuren einer Bewegung, die die europäische Malerei grundlegend verändern sollte.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Mitbegründung des Impressionismus<br />
Jahrzehntelange gegenseitige Unterstützung<br />
Entwicklung neuer Maltechniken</p>
<hr />
<h4>4. Gustav Klimt und Egon Schiele</h4>
<p><strong>Der Mentor und das Wunderkind: </strong>Als Gustav Klimt den jungen Egon Schiele kennenlernte, erkannte er sofort dessen außergewöhnliches Talent.</p>
<p>Klimt öffnete dem Nachwuchskünstler die Türen zur Wiener Kunstwelt, stellte Kontakte zu Sammlern her und unterstützte ihn finanziell.</p>
<p>Schiele entwickelte daraufhin einen deutlich radikaleren Stil als sein Mentor.</p>
<p>Seine oft provokanten Darstellungen von Körperlichkeit und Psyche machten ihn zu einem der wichtigsten Künstler des österreichischen Expressionismus.</p>
<p>Trotz unterschiedlicher künstlerischer Ansätze blieb die Beziehung von gegenseitigem Respekt geprägt.</p>
<p>Erst Klimts Tod im Jahr 1918 beendete diese besondere Verbindung.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Förderung eines der bedeutendsten Expressionisten<br />
Weiterentwicklung der Wiener Moderne<br />
Beispiel einer erfolgreichen Künstler-Mentorschaft</p>
<hr />
<h4>5. Wassily Kandinsky und Franz Marc</h4>
<p><strong>Die Geburt des Blauen Reiters: </strong>Anfang des 20. Jahrhunderts suchten viele Künstler nach neuen Ausdrucksformen.</p>
<p>Wassily Kandinsky und Franz Marc verband die Überzeugung, dass Kunst mehr sein sollte als die Darstellung sichtbarer Realität.</p>
<p>Gemeinsam gründeten sie 1911 die Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“.</p>
<p>Ihre Ideen beeinflussten die Entwicklung der abstrakten Kunst maßgeblich.</p>
<p>Besonders Kandinskys Suche nach einer spirituellen Bildsprache und Marcs symbolische Tierdarstellungen wurden zu Wegweisern der Moderne.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Gründung des Blauen Reiters<br />
Entwicklung abstrakter Kunst<br />
Einfluss auf die europäische Avantgarde</p>
<hr />
<h4>6. Marcel Duchamp und Man Ray</h4>
<p><strong>Die Erfinder des künstlerischen Experiments: </strong>Marcel Duchamp und Man Ray gehörten zu den innovativsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Ihre Freundschaft begann in New York und entwickelte sich zu einer jahrzehntelangen kreativen Partnerschaft.</p>
<p>Gemeinsam hinterfragten sie traditionelle Vorstellungen davon, was Kunst überhaupt sein kann.</p>
<p>Duchamps berühmte Readymades und Man Rays experimentelle Fotografie beeinflussten sich gegenseitig und ebneten den Weg für Konzeptkunst, Performance und zeitgenössische Kunstformen.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Revolutionierung des Kunstbegriffs<br />
Einfluss auf Dadaismus und Konzeptkunst<br />
Wegbereiter moderner Kunstpraktiken</p>
<hr />
<h4>7. Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat</h4>
<p><strong>Pop-Art trifft Street Art: </strong>Als Andy Warhol den jungen Jean-Michel Basquiat kennenlernte, gehörte er bereits zu den berühmtesten Künstlern der Welt.</p>
<p>Basquiat hingegen galt als aufstrebendes Talent der New Yorker Graffiti- und Street-Art-Szene.</p>
<p>Zwischen beiden entwickelte sich eine enge Freundschaft.</p>
<p>Gemeinsam schufen sie zahlreiche Werke, die bis heute zu den bekanntesten Kollaborationen der Kunstgeschichte zählen.</p>
<p>Warhol brachte Erfahrung und internationale Bekanntheit ein.</p>
<p>Basquiat brachte Energie, Spontaneität und neue Themen wie Rassismus, Identität und soziale Ungleichheit.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Verbindung zweier Künstlergenerationen<br />
Brücke zwischen Hochkultur und Street Art<br />
Prägende Werke der 1980er Jahre</p>
<hr />
<h4>8. Frida Kahlo und Diego Rivera</h4>
<p><strong>Liebe, Freundschaft und kreative Partnerschaft: </strong>Frida Kahlo und Diego Rivera gehören zu den bekanntesten Künstlerpaaren der Welt.</p>
<p>Ihre Beziehung war geprägt von gegenseitiger Bewunderung, politischen Überzeugungen, Affären, Konflikten und tiefer Verbundenheit.</p>
<p>Diego Rivera erkannte früh Frida Kahlos außergewöhnliches Talent und unterstützte ihre ersten künstlerischen Schritte. Gleichzeitig entwickelte Kahlo rasch eine unverwechselbare Bildsprache, die sie zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts machte. Ihre Beziehung war dabei weniger von einseitiger Förderung als von gegenseitigem künstlerischem Austausch geprägt.</p>
<p>Kahlo entwickelte sich später zu einer eigenständigen Ikone der Kunstgeschichte.</p>
<p>Trotz aller Schwierigkeiten beeinflussten beide das Werk des jeweils anderen nachhaltig.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Internationale Bekanntmachung mexikanischer Kunst<br />
Verbindung von Kunst und Politik<br />
Gegenseitige kreative Förderung</p>
<hr />
<h4>9. Salvador Dalí und Luis Buñuel</h4>
<p><strong>Als Surrealismus Filmgeschichte schrieb: </strong>Salvador Dalí und Luis Buñuel lernten sich als Studenten in Spanien kennen. Beide waren fasziniert von Träumen, Unterbewusstsein und provokativen Ideen.</p>
<p>1929 schufen sie gemeinsam den Film „Un Chien Andalou“, der bis heute als Meilenstein des surrealistischen Films gilt.</p>
<p>Ihre Zusammenarbeit beeinflusste nicht nur die Kunst, sondern auch die Filmgeschichte nachhaltig.</p>
<p>Später trennten sich ihre Wege aufgrund politischer und persönlicher Differenzen.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Entstehung surrealistischer Filmkunst<br />
Einfluss auf Kino und Avantgarde<br />
Verbindung verschiedener Kunstformen</p>
<hr />
<h4>Wenn Freundschaften zerbrechen</h4>
<p>Nicht jede Künstlerfreundschaft endet harmonisch.</p>
<p>Manche der spannendsten Beziehungen der Kunstgeschichte scheiterten an Konkurrenz, politischen Differenzen oder starken Persönlichkeiten.</p>
<p>Gerade diese Konflikte haben oft ebenso viel Einfluss auf die Kunst ausgeübt wie die Freundschaften selbst.</p>
<hr />
<h4>10. Vincent van Gogh und Paul Gauguin</h4>
<p><strong>Die berühmteste Künstlerfreundschaft im Streit: </strong>1888 zog Paul Gauguin zu Vincent van Gogh nach Arles. Van Gogh träumte von einer Künstlergemeinschaft, in der Kreative gemeinsam leben und arbeiten würden.</p>
<p>Zunächst funktionierte das Experiment.</p>
<p>Beide inspirierten sich gegenseitig und entwickelten ihre Kunst weiter. Doch ihre Charaktere unterschieden sich grundlegend. Van Gogh war emotional und impulsiv. Gauguin galt als dominant und selbstbewusst.</p>
<p>Die Spannungen eskalierten schließlich. Nach einem heftigen Streit verließ Gauguin Arles.</p>
<p>Die Freundschaft war beendet.</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Prägender Einfluss auf den Postimpressionismus<br />
Gemeinsame Entwicklung neuer Bildideen<br />
Eines der berühmtesten Dramen der Kunstgeschichte</p>
<hr />
<h4>11. Edgar Degas und Édouard Manet</h4>
<p><strong>Der Streit um ein Porträt: </strong>Degas bewunderte Édouard Manet und porträtierte ihn gemeinsam mit dessen Ehefrau. Doch als Manet Teile des Gemäldes entfernte, weil ihm die Darstellung seiner Frau missfiel, fühlte sich Degas tief gekränkt.</p>
<p>Der Konflikt führte zu einem dauerhaften Bruch.</p>
<p>Trotzdem beeinflussten sich beide Künstler weiterhin indirekt.</p>
<p>Ihre Werke gehören heute zu den wichtigsten Vorläufern des Impressionismus.</p>
<h4>Warum diese Freundschaft wichtig war</h4>
<p>Einfluss auf die moderne Malerei<br />
Beispiel für die Rolle von Stolz und Ego in der Kunst<br />
Spannendes Kapitel der Pariser Kunstszene</p>
<hr />
<h4>12. Salvador Dalí und André Breton</h4>
<p><strong>Der Krieg um den Surrealismus: </strong>André Breton war der Begründer des Surrealismus. Anfangs galt Dalí als eines der größten Talente der Bewegung. Doch mit den Jahren verschärften sich die Spannungen.</p>
<p>Breton kritisierte Dalís politische Aussagen und dessen zunehmende Selbstvermarktung. Schließlich wurde Dalí aus der surrealistischen Gruppe ausgeschlossen.</p>
<p>Die Reaktion des Spaniers ging in die Kunstgeschichte ein.</p>
<p>Dalí erklärte:</p>
<p>„Der Surrealismus, das bin ich.“</p>
<p><strong>Warum diese Freundschaft wichtig war</strong></p>
<p>Machtkämpfe innerhalb der Avantgarde<br />
Konflikt zwischen Kunst und Politik<br />
Bedeutender Wendepunkt des Surrealismus</p>
<hr />
<h4>Was Künstlerfreundschaften über Kreativität verraten</h4>
<p>Die Geschichte der Kunst zeigt immer wieder, dass kreative Innovation selten im völligen Alleingang entsteht.</p>
<p>Neue Ideen entwickeln sich häufig im Austausch mit anderen Menschen. Freunde werden zu Kritikern, Rivalen zu Inspirationsquellen und Diskussionen zu Ausgangspunkten neuer Bewegungen.</p>
<p>Ob Impressionismus, Kubismus, Surrealismus oder abstrakte Kunst: Hinter vielen großen Entwicklungen standen nicht einzelne Genies, sondern kreative Beziehungen.</p>
<hr />
<h4>Fazit</h4>
<p>Von Picasso und Lam über Monet und Renoir bis zu Warhol und Basquiat zeigt die Kunstgeschichte eindrucksvoll, wie wichtig menschliche Beziehungen für kreative Prozesse sein können.</p>
<p>Manche dieser Freundschaften hielten ein Leben lang.</p>
<p>Andere endeten in Streit, Enttäuschung oder Rivalität.</p>
<p>Doch unabhängig von ihrem Ausgang veränderten sie die Kunstwelt nachhaltig.</p>
<p>Vielleicht liegt genau darin ihre größte Bedeutung.</p>
<p>Denn große Kunst entsteht oft dort, wo Ideen aufeinandertreffen.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <span dir="ltr" lang="en"><span class="mw-page-title-main"><span dir="auto">Frida Kahlo und Diego Rivera. </span></span></span>Carl Van Vechten, Public domain, via Wikimedia Commons</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NEVERMIND &#8211; Gaby Fey und Gabriele Demmel Ausstellung</title>
		<link>https://arttrado.de/news/nevermind-gaby-fey-und-gabriele-demmel-parallel-zur-art-cologne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 16:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
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		<category><![CDATA[Théodore Géricault]]></category>
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					<description><![CDATA[NEVERMIND &#8211; Gaby Fey und Gabriele Demmel Ausstellung Während sich Gaby Fey lange und akribisch mit Unterstützung eines großen Teams <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/nevermind-gaby-fey-und-gabriele-demmel-parallel-zur-art-cologne/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>NEVERMIND &#8211; Gaby Fey und Gabriele Demmel Ausstellung</h4>
<p>Während sich Gaby Fey lange und akribisch mit Unterstützung eines großen Teams auf die Realisierung ihrer Arbeiten vorbereitet &#8211; bis zur Fertigstellung von „La Cène“, das sie mit viel Liebe zum Detail dem Original nachgebildet hat, verging fast ein Jahr – , nehmen die Werke von Gabriele Demmel ihren Anfang in absoluter, ungeplanter Ziellosigkeit und führen über ein lebendiges Chaos in eine gewisse Ruhe und Genugtuung bei der Künstlerin.</p>
<p>Zwei verschiedene, ja gegensätzliche Ansätze des künstlerischen Schaffens, die sich ergänzen und den Besucher in den Sog eines positiven Spannungsfelds ziehen.</p>
<p>Auf der Art Chiemsee 2023 waren die beiden Künstlerinnen, die schon auf der Sylt Art Fair 2021 und 2022 Teil einer hochkarätigen Gruppenausstellung waren, mit ihren Werken Seite an Seite neben Bildern von Gerhard Richter, Julian Schnabel, Markus Lüpertz und Jeff Koons im Sommer dieses Jahres ausgestellt. Am Ausstellungsort Prien schmiedeten die beiden Künstlerinnen Kooperationspläne, die zu der aktuellen Ausstellung führten.</p>
<p>Gezeigt werden mehr als zwanzig Werke der beiden Künstlerinnen, darunter auch einige der berühmten Composings von Gaby Fey wie „La Cène“ nach Leonardo da Vincis letztem Abendmahl und &#8211; ganz aktuell &#8211; „Girl with Pearls“ nach Jan Vermeers „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, sowie farbintensive, große und kleinere abstrakte Arbeiten von Gabriele Demmel.</p>
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CzLZs7qIbHz/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von gabriele demmel (@gabrieledemmel)</a></p>
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<h4>Gaby Fey</h4>
<p>Wenn sie auf den Auslöser drückt, halten alle die Luft an. Gaby Fey, Fotokünstlerin aus Köln/Erftstadt und Carqueiranne, Südfrankreich, erschafft aufwendig inszenierte Kunstwerke mit Darstellern unter Wasser. Bekannt sind Feys spektakuläre Unterwasser-Interpretationen berühmter Kunstklassiker wie Leonardo da Vincis „Das letzte Abendmahl“ oder „Das Floß der Medusa“ von Théodore Géricault.</p>
<p>Gaby Fey arbeitet zunächst vor der Kamera &#8211; als international gefragtes Model. Bereits in dieser Zeit wächst ihre Leidenschaft für Fotografie und fotografische Komposition. Es folgen Jahre der Tätigkeit als weltweit erfolgreiche Werbefotografin. Doch erst in der Unterwasser-Fotografie kann sie ihre künstlerischen Visionen frei realisieren sich konsequent der Umsetzung eigener Projekte widmen. „Beim Fotografieren unter Wasser geht es vor allem darum, den richtigen Moment zu finden, den Moment, in dem der Portraitierte seine Seele offenbart&#8220;, erläutert die Künstlerin ihre Arbeitsmethode.</p>
<p>Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Monaco, Österreich und der Schweiz belegen das Interesse an ihren Werken.</p>
<h4>Gabriele Demmel</h4>
<p>Die in Bayern geborene Künstlerin Gabriele Demmel lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Köln. Studien machte sie bei dem amerikanischen Künstler Baird Cornell auf dem Gut Deixlfurt in Oberbayern und an der freien Hochschule für bildende Kunst in Essen. Ihr Drang nach Farben und Größe haben dabei ihren Weg bestimmt. Inspiriert wurde sie u.a. von den Künstlern Cy Twombly, Claude Monet, Gerhard Richter und Marc Chagall.</p>
<p>Die Künstlerin benutzt die Leinwand als Spiegel ihres Lebens. Lebenlust, Sensibilität und Brutalität wechseln sich bei ihren Bildern ab. Sie malt am liebsten nachts &#8211; unbeobachtet, ungestört und frei. Das Resultat: farbintensive, expressive Arbeiten.</p>
<p>Ausstellungsstationen in Deutschland waren u.a. Sylt, Prien am Chiemsee und das Kölner Landgericht 2023.</p>
<h4>Vernissage &amp; Öffnungszeiten</h4>
<p>Die Vernissage für geladene Gäste findet am Freitag, 17. November 2023 statt.</p>
<p>Öffnungszeiten der Ausstellung für Besucher:</p>
<p>18.11.2023 16.30 – 19.00 Uhr<br />
24.11.2023 16.30 – 19.00 Uhr<br />
25.11.2023 16.30 – 19.00 Uhr<br />
01.12.2023 16.30 – 19.00 Uhr<br />
02.12.2023 16.30 – 19.00 Uhr</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ausgewählte <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Kunstwerke finden Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch der Ausstellung? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1788826&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst aus Waidhofen/Ybbs &#8211; Dagmar Schauer im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-waidhofen-ybbs-dagmar-schauer-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Jul 2023 12:01:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Dagmar Schauer]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Waidhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Acrylmalerei]]></category>
		<category><![CDATA[Aristoteles]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Kodera]]></category>
		<category><![CDATA[Lebzelter]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Emil Nolde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=15164</guid>

					<description><![CDATA[Kunst aus Waidhofen/Ybbs &#8211; Dagmar Schauer im Interview In ihrem Atelier in Waidhofen an der Ybbs, wo sie seit 2006 <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-waidhofen-ybbs-dagmar-schauer-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst aus Waidhofen/Ybbs &#8211; Dagmar Schauer im Interview</h3>
<p>In ihrem Atelier in Waidhofen an der Ybbs, wo sie seit 2006 ihren Lebensmittelpunkt hat, fertig Dagmar Schauer Aquarelle, Graphiken in Bleistift, Buntstift, Pastell, Tusche und Tinte in Schraffurtechnik an; seit den letzten 2 Jahren malt Sie hauptsächlich Arbeiten in Acryl.</p>
<p>Das künstlerische Schaffen Dagmar Schauers ist nach reiflicher Überlegung und dem Zusammenfassen ihres bisherigen Lebenswerkes auf sowie abseits des Papieres wie folgt zu beschreiben: „Willst du das Unsichtbare kennenlernen, ergib dich mit ganzem Herzen dem Sichtbaren“ (ein Zitat des 1950 verstorbenen Malers Max Beckmann). Die Malerin und Grafikerin möchte mit ihren Werken dem Betrachter nichts vorgeben, sondern ihn zur intensiven und ständigen Auseinandersetzung einladen.</p>
<h4>Dagmar Schauer im Interview</h4>
<p><strong>Wo sind Sie grade, wie geht es Ihnen und wodran arbeiten Sie aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich arbeite, wenn es das Wetter zulässt, im Garten draußen auf der Terrasse in Waidhofen/Ybbs. Ich habe gerade ein Triptychon fertiggestellt mit dem Titel „Gericht der Tiere“. Es sind drei Acrylarbeiten im Format je 30 x 24 cm.</em></p>
<p><strong>Wie viele Werke sind bis heute entstanden und kommt es auch einmal vor, das Sie mit einem Werk unzufrieden sind? Was passiert mit solchen Arbeiten?</strong></p>
<p><em>Da ich schon über 20 Jahre künstlerisch tätig bin, hat sich einiges an Arbeiten angesammelt. Ich habe davon viele Arbeiten auf Papier, die ich in Mappen abgelegt habe. Da wiederum sind etliche Mappen mit „nicht fertigen Arbeiten“ dabei, die ich aber teilweise zu einer späteren Zeit fertigzeichne oder male (Großteils Aquarelle), oder auch als Teilvorlage für ein neues Bild verwenden kann.</em></p>
<p><em>Wichtig ist mir, dass ich meine Arbeiten datiere. So bin ich schon draufgekommen, dass zwischendurch mal ein „Highlight“ entsteht, meist aber erst nach einigen „durchschnittlichen“ Arbeiten. z.B. auf einem Blatt ist zuviel, auf dem anderen „zu wenig“ oben, und dann „zack“ kommt ein „Highlight“ raus.</em></p>
<p><em>Bei den Acrylarbeiten ist das was anderes. Die übermale ich dann halt. Ich habe ein paar „Highlights“ bei den Acrylarbeiten, die ich aber bis zu 3-mal übermalt habe. Eigentlich sollte ich da auch den 3-fachen Verkaufspreis verlangen. 🙂</em></p>
<p><em>Um auf die Anzahl der Arbeiten zu kommen: Also auf der Homepage befinden sich 123 Bilder, ca. 64 Acrylbilder (plus 10 Acrylbilder werden über eine Madrider Galerie „van Gogh Art Gallery“ gehandelt. </em></p>
<p><em>Fertige Arbeiten auf Papier habe ich noch weit über 100. Dann gibt es – wie gesagt – noch viele unfertige Arbeiten auf Papier, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, dann habe ich auch noch genügend Arbeiten auf Papier, die nicht für den Verkauf bestimmt sind, ich daran auch nichts mehr ändern kann, weil es Aquarelle sind.</em></p>
<p><em>Ich schaue die Arbeiten in regelmäßigen Abständen durch und einige davon werden dann früher oder später von mir in Stücke gerissen.</em></p>
<p><strong>Wann und wie haben Sie überhaupt zur Kunst gefunden?</strong></p>
<p><em>Das Thema Kunst war eigentlich sehr präsent in unserer Familie. Zwei meiner Brüder waren auch sehr talentiert im Zeichnen, der um 14 Jahre ältere Bruder, Erich hat auch eine Aufnahmeprüfung an der Hochschule gemacht, wurde aber nicht genommen. Er wurde dann Schauspieler.</em></p>
<p><em>Mein um zwei Jahre älterer Bruder Wolfgang besuchte eine höhere Graphiker-Lehranstalt und studierte dann Malerei in Linz und Wien. Wir beide verbrachten als Kinder Stunden damit, leere Blätter vollzuzeichnen.</em></p>
<p><strong>Wie hat ihr Umfeld reagiert, als Sie gesagt haben &#8211; das Sie den Weg der Kunst gehen möchten?</strong></p>
<p><em>Ich habe als junger Mensch noch das gemacht, was mir meine Eltern geraten haben. Ich habe die 3-jährige Handelsschule absolviert und habe dann als Büroangestellte gearbeitet. Aber in den letzten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit habe ich im Sommer schon regelmäßig Ölmalkurse und Aktzeichenkurse im Waldviertel besucht, bis in mir dann der Wunsch so übermächtig wurde, mich ganz auf die künstlerische Laufbahn zu begeben.</em></p>
<p><em>Erst auf dem zweiten Bildungsweg habe ich die Wiener Kunstschule absolviert und mit 38 Jahren abgeschlossen.</em></p>
<p><strong>Seitdem ist viel passiert; was war bisher das schönste Feedback?</strong></p>
<p><em>Jemand hat einmal zu mir gesagt: „Früher hat es mir genügt, wenn ich mir hübsche, dekorative Bilder an die Wand gehängt habe, heute möchte ich Bilder, aus denen ich Kraft schöpfen kann. Und aus Deinen Bildern kann ich das.“</em></p>
<p><em>Oder ein Bruder hat erst vor ein paar Tagen, als ich ihm meine neuesten Arbeiten zeigte, gesagt: „Ein Bild muss kein großes Format haben, um „monumental“ zu sein.“ Da hatte ich Tränen in den Augen!</em></p>
<p><strong>Und die härteste Kritik? </strong></p>
<p><em>Im Jahr 2010 habe ich in unserer Raiffeisenbank in Waidhofen ausgestellt. Und die Sekretärin dort hat mir ein blaues Aquarell abgekauft und vertraute mir dabei an, dass ein Kollege von ihr gesagt haben soll, dass meine Bilder „alle gleich ausschauen“.</em></p>
<p><em>Das hat mich momentan schon ein bisschen getroffen. Von dieser Sekretärin habe ich aber auch wieder ein sehr schönes Kompliment bekommen. Sie erzählte mir, in der Dienstzeit ging sie immer wieder an diesem Bild vorbei und sie meinte, dass das Bild immer anders für sie „aussah“. Eigentlich handelte es sich um einen Landschaftsausschnitt, wo sich Bäume einander zuwenden. Von weiter weg sieht es wirklich wie eine Art Tür oder Tor aus.</em></p>
<p><em>Sie meinte, sie schaut hin und „einmal ist das Tor offen, ein anderes Mal ist das Tor zu!“. </em></p>
<p><em>Und ich höre oftmals von Leuten, die mir Bilder abgekauft haben, dass sie immer wieder „was Neues“ in meinen Bildern entdecken. Und das ist für mich ein Riesenkompliment, sagt es mir doch, dass eine Lebendigkeit in den Bildern ist, auf das ich hinauswill.</em></p>
<p><strong>Worauf möchten Sie denn hinaus, bzw. was möchten Sie mit Ihrer Kunst erreichen?</strong></p>
<p><em>Das Optimalste für mich wäre natürlich, so, wie eine Schwester von mir gesagt hat, dass sie aus meinen Bildern Kraft schöpfen kann. Das ist für mich als Künstlerin das schönste Kompliment.</em></p>
<p><em>Nur selbst kann ich das schwer beurteilen, da braucht es Kommentare von außen. Welche Arbeitsweise sich bei mir in den Jahren durchgesetzt hat, kann ich in den folgenden 3 Zitaten von berühmten Männern zum Ausdruck bringen:</em></p>
<p><em>„Das Ziel der Kunst ist es, nicht die äußere Erscheinung der Dinge darzustellen, sondern ihre innere</em><br />
<em>Bedeutung.“ &#8211; Aristoteles.</em></p>
<p><em>Oder: „Everyone discusses my art and pretends to understand, as if it were necessary to understand, when it is simply necessary to love.“ &#8211; Claude Monet.</em></p>
<p><em>Und aus einem Zitat von Emil Nolde: „ …Auf eine naturalistische Wiedergabe der unmittelbaren Eindrücke kam es Nolde dabei nicht an. Er war der Meinung, dass es keine Kunst sei, die Natur nachzubilden, sondern dass der Maler sie &lt;umwerten&gt; müsse, &lt;unter Hinzugabe des eigenen Seelisch-Geistigen&gt;;. Erst dadurch werde die Arbeit zum Kunstwerk.“</em></p>
<p><strong>Wie lange arbeiten Sie an einem Werk und wie kann man sich den Entstehungsprozess vorstellen?</strong></p>
<p><em>Der Entstehungsprozess ist unterschiedlich. Als erstes Beispiel:</em></p>
<p><em>Ich habe ein ungefähres Thema im Kopf und male einfach drauflos. Nach einiger Zeit muss ich dann das Bild wegstellen und aus der Ferne betrachten, und zwar so lange, bis ich spüre, wie ich weiterarbeiten soll. Nach und nach sehe ich dann, was entstehen will.</em></p>
<p><em>Dazwischen mache ich auch mal eine Bleistiftzeichnung vom noch nicht fertigen Bild. Ich bekomme durch die Konturen der Zeichnung mehr Klarheit und Struktur. Das Ganze ist dann doch ein längerer Prozess. Obwohl das Format 30 x 24 cm relativ klein ist, bekomme ich in einer Woche höchstens 2 Bilder, manchmal auch nur ein Bild fertig.</em></p>
<p><em>Noch ein wichtiger Aspekt: Von 4 Stunden Malen schaue ich davon mindestens 2 Stunden das Bild an. Gut, wenn man das „Schauen“ so wie ich schon im Namen hat, was bleibt einem anderes über?</em></p>
<p><em>Als zweites Beispiel: Ich habe bereits ein Thema, wie „Wir halten Wache“ z. B. in einer anderen Technik, wie z. B. in Tusche laviert, seriell verarbeitet. Diese Serie habe ich zwar schon verkauft, aber ich habe eine Kopie davon in Bleistift schraffiert gemacht. Ich versuche das dann in Farbe mit Vorzeichnung auf die Leinwand umzusetzen.</em></p>
<p><em>Das Thema „Wir halten Wache“ war eine geraume Zeitlang sehr präsent bei mir. Diese Bilder mit diesem Thema sind immer wieder gekommen. Und das ist auch gut so.</em></p>
<p><em>Was ich zu meiner Malvorgangsweise noch sagen will:</em></p>
<p><em>Durch die vielen Arbeiten nach der Natur, in der Natur, durch Aktstudien, durch Porträtstudien, die ich in den 19 Jahren davor gemacht habe, entwickelte ich eine eigene Formensprache, die jetzt in diesen Acrylarbeiten zum Ausdruck kommen.</em></p>
<p><em>Es gibt hierfür aus dem Zen-Buddhismus ein treffendes Zitat:</em></p>
<blockquote><p>„Entwickle eine unfehlbare Technik und ergib dich der Gnade der Inspiration!“</p></blockquote>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Ich persönlich glaube nicht, dass Kunst alles darf und dass es sehr wohl Grenzen gibt. Jede Form von Aktionismus verstehe ich persönlich nicht und hätte auch nicht das Bedürfnis, mich so auszudrücken. Ich persönlich drücke mich nur über die bildnerische Gestaltung aus.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was Sie auf dem Kunstmarkt gerne ändern würden?</strong></p>
<p><em>Wichtig wäre es für mich darauf hinzuweisen, dass junge Künstler vom Staat gefördert werden </em><em>sollten, damit sie einmal in Ruhe was Eigenes entwickeln können. Für manche Kunstwerke werden horrende Preise bezahlt, wenn man von diesen Millionenbeträge einige Prozente dafür abzweigt, das wäre optimal.</em></p>
<p><strong>Warum sollten Menschen Kunst kaufen? Oder sich überhaupt mit der Thematik auseinandersetzen?</strong></p>
<p><em>Menschen sollten deshalb Kunst kaufen, weil es nichts anderes gibt, was Kunst ersetzen kann. Wenn es ein „wirkliches“ Kunstwerk ist, dann spricht es zu dem Menschen, spendet Trost und Zuversicht.</em></p>
<p><strong>Nach Dutzenden Ausstellungen in Österreich, werden nun auch Projekte und Veranstaltungen in Deutschland angestrebt &#8211; gibt es sonst noch weitere Länder, die Sie für eine Ausstellung reizen würden?</strong></p>
<p><em>Sagen wir, das kommende Jahr einmal Deutschland, wenn sich dazwischen was ergibt, gern auch ein anderes europäisches Land, auch USA, warum nicht. Ich möchte da ziemlich offen sein.</em></p>
<p><strong>Vielen Dank für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<p><a class="https://www.instagram.com/p/CuCbtFkoX7e/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igshid=MzRlODBiNWFlZA==" href="https://www.instagram.com/p/CuCbtFkoX7e/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igshid=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="https://www.instagram.com/p/CuCbtFkoX7e/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igshid=MzRlODBiNWFlZA== noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15167 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Dagmar-Schauer.png" alt="" width="753" height="473" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Dagmar-Schauer.png 753w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Dagmar-Schauer-300x188.png 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2023/07/Dagmar-Schauer-600x377.png 600w" sizes="(max-width: 753px) 100vw, 753px" /></a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie auf der Webseite: <a href="https://www.dagmarschauer.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.dagmarschauer.com/</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke von Dagmar Schauer finden Sie auch <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">in Kürze in unserem Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;.</a></p>
<p>Weitere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de.</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst in Frankfurt erleben! &#8211; Städel lädt zum kostenfreien Museumsbesuch</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-in-frankfurt-erleben-staedel-laedt-zum-kostenfreien-museumsbesuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 10:35:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Städel Open House]]></category>
		<category><![CDATA[Lotte Laserstein]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Max Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[städel museum]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=13699</guid>

					<description><![CDATA[Kunst in Frankfurt erleben! &#8211; Städel lädt zum kostenfreien Museumsbesuch Das Städel Museum lädt am ersten Adventswochenende – dem 26. <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-in-frankfurt-erleben-staedel-laedt-zum-kostenfreien-museumsbesuch/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunst in Frankfurt erleben! &#8211; Städel lädt zum kostenfreien Museumsbesuch</h3>
<p>Das Städel Museum lädt am ersten Adventswochenende – dem 26. und 27. November 2022 – zum kostenfreien Museumsbesuch ein. Mit STÄDEL OPEN HOUSE öffnet das Museum von 10 bis 18 Uhr seine Türen: Besucher können 700 Jahre europäische Kunstgeschichte entdecken – vom Mittelalter über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart.</p>
<p>Ein Highlight ist die kürzlich wiedereröffnete Sammlung Kunst der Moderne mit Meisterwerken von Max Beckmann, Edgar Degas, Lotte Laserstein, Paula Modersohn-Becker, Claude Monet oder Pierre-Auguste Renoir. Die neue große Sonderausstellung „GUIDO RENI. Der Göttliche“ sowie „VOR DÜRER. Kupferstich wird Kunst“ und „Michael Müller: Der geschenkte Tag. Kastor &amp; Polydeukes“ sind ebenfalls geöffnet.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Ck8E8m4t30Y/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Führungen &amp; Workshops</h4>
<p>Während des gesamten Wochenendes können die Besucher an verschiedenen thematischen Führungen teilnehmen und durch die Sammlung flanieren. Bei offenen Workshops können Kinder nachmittags selbst kreativ werden. Familienführungen bieten zudem ein gemeinsames Erleben der Kunstwerke an. Unter freiem Himmel lockt der neu gestaltete Städel Garten zu einer Erkundungstour durch die Bildhauerei der letzten 100 Jahre.</p>
<p>„Mit STÄDEL OPEN HOUSE starten wir in eine Kunstsaison voller Meisterwerke! Dafür öffnen wir am ersten Adventswochenende kostenfrei die Türen für alle Besucherinnen und Besucher. Die jüngst neugestalteten Sammlungsräume des Städel Museums werden ebenso zu erleben sein wie die gerade eröffnete Sonderausstellung ‚GUIDO RENI. Der Göttliche‘. Mit dieser Einladung möchte das Städel Danke sagen für die überwältigende Unterstützung unseres Hauses durch Frankfurts Bürger, Stiftungen und Unternehmen in den zurückliegenden zwei Jahren“, so Philipp Demandt, Direktor des Städel Museums.</p>
<p>Die kostenfreien Tickets für das STÄDEL OPEN HOUSE können unter s<a href="http://taedelmuseum.de/open-house" target="_blank" rel="noopener">taedelmuseum.de/open-house</a> reserviert werden. Das Museum kann am Wochenende auch spontan, ohne Online-Ticket, kostenfrei besucht werden.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Städel Museum – <a class="x1i10hfl xjbqb8w x6umtig x1b1mbwd xaqea5y xav7gou x9f619 x1ypdohk xt0psk2 xe8uvvx xdj266r x11i5rnm xat24cr x1mh8g0r xexx8yu x4uap5 x18d9i69 xkhd6sd x16tdsg8 x1hl2dhg xggy1nq x1a2a7pz notranslate _a6hd" tabindex="0" role="link" href="https://www.instagram.com/norbert_miguletz/">@norbert_miguletz</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Frankfurt? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1771148&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
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		<title>Kunsthalle Bremen startet Foto-Aufruf: Sonnenuntergänge gesucht!</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunsthalle-bremen-startet-foto-aufruf-sonnenuntergaenge-gesucht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jul 2022 10:34:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunsthalle Bremen startet Foto-Aufruf: Sonnenuntergänge gesucht! Darstellungen des Sonnenunterganges sind in der Kunst zahlreich und vielfältig. Vom romantischen Bergpanorama mit <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunsthalle-bremen-startet-foto-aufruf-sonnenuntergaenge-gesucht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kunsthalle Bremen startet Foto-Aufruf: Sonnenuntergänge gesucht!</h3>
<p>Darstellungen des Sonnenunterganges sind in der Kunst zahlreich und vielfältig. Vom romantischen Bergpanorama mit Wolkenspiel über Kackwürste am Strand vor rötlichem Himmel bis hin zum abstrakten Ball am Horizont. Die untergehende Sonne und damit verbundene Romantik und Kitsch wurde sehr unterschiedliche interpretiert.</p>
<p>Ab dem 26. November sind rund 80 Sonnenuntergänge in der Kunsthalle Bremen im Rahmen der Ausstellung „Sunset“ präsent. Die Farbpalette reicht von gelb bis pink, die Epochen von der Romantik bis in die Gegenwart.</p>
<p>Auch im privaten Kontext ist es ein einzigartiges Phänomen, das trotz täglicher Wiederholung nie seinen Reiz verliert. Ob im Urlaub oder zu Hause, das Farbspiel am Himmel wird gerne betrachtet und fotografiert. Anlässlich der kommenden Sonderausstellung sucht das Museum private Aufnahmen vom Sonnenuntergang.</p>
<p>Die Fotografien werden in die Kommunikation (Printprodukte, Social Media) rund um „Sunset“ eingebunden und eine Auswahl der Fotografien wird in die Ausstellung integriert. Das Publikum ist eingeladen, bis zum 11. September 2022 Fotos per E-Mail einzureichen! (<em>deine@kunsthalle-bremen.de</em>.)</p>
<p>Die einreichende Person muss die Rechte am Foto besitzen und eventuell abgebildete Personen müssen mit der Veröffentlichung einverstanden sein. Die Fotodatei sollte druckfähig (300dpi) sein.</p>
<h4>„Sunset. Ein Hoch auf die sinkende Sonne“ (26.11.2022 – 2.4.2023)</h4>
<p>Die Ausstellung „Sunset“ ist ein Rettungsmanöver des zu Kitsch verkommenen Sonnenuntergangs. Sie stellt seine Tradition und seine Bandbreite an Darstellungen in der Kunst vor: Von der Romantik bis in die Kunst der Gegenwart. Sie erzählen vom Pathos eines Moments, der als Metapher für das Leben und dessen Endlichkeit gedeutet wird, von atemberaubender Schönheit, von Traum und Aufruhr, von apokalyptischen Visionen und ironischen Details.</p>
<p>Die Werke umfassen hochkarätige Leihgaben und Werke aus der eigenen Sammlung. Insgesamt werden rund 80 Gemälde, Zeichnungen, Graphiken, Fotografien, Videos und Installationen präsentiert. Unter anderem von Anna Ancher, Heike Kati Barath, Carl Gustav Carus, Lyonel Feininger, Fischli &amp; Weiss, Caspar David Friedrich, Claude Monet, Emil Nolde, Jörg Sasse, Norbert Schwontkowski.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/CgRnQ6fsU-H/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
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<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/CgRnQ6fsU-H/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von Kunsthalle Bremen (@kunsthalle.bremen)</a></p>
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</blockquote>
<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Die Kunsthalle Bremen</h4>
<p>Schon im Jahr 1823 wurde der Kunstverein in Bremen gegründet. Der Verein erbaute vor über 160 Jahren, nah am Bremer Marktplatz, die Kunsthalle Bremen. Damals das erste unabhängige Haus für eine bürgerliche Sammlung in Deutschland. Auch heute noch trägt der Kunstverein Bremen privat die Kunsthalle. Dort lassen sich aktuell Kunstwerke aus acht Jahrhunderten entdecken.</p>
<p>Die Sammlung reicht von Dürer über Monet und Picasso bis zu Turrell. Insgesamt gehört die Kunsthalle Bremen zu den bedeutendsten und schönsten Museen in Europa. Öffnungszeiten und weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des Museums.</p>
<h4>Vorstand des Kunstvereins in Bremen</h4>
<p>Geschäftsführender Vorstand: Nicole Lamotte (Vorsitzerin), Hans-Christoph Erling (Stellv. Vorsitzer), Dr. Torsten Köhne (Rechnungsführer), Bernd Schmielau (Schriftführer), Andreas Niemeyer (Beisitzer), Heike Ahrens-Kulenkampff, Elke Dubbers-Albrecht, Katharina Duckwitz, Helge Haas, Ulrich Keller, Lambert Leisewitz, Yvonne Reuter, Ute Schnurrer, Alexia Sieling, Sylvia Wedemeyer.</p>
<p>Staatsvertreter*innen: Carmen Emigholz, Thomas Pörschke, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, Claas Rohmeyer, Miriam Strunge.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <a href="https://maraart.de/maraart-shop/sonnenfeuer/" target="_blank" rel="noopener">Sonnenfeuer/70x100x2 cm</a>/<a href="https://arttrado.de/news/interview-tamara-javurek-maraart-ueber-ihre-anfaenge-zukunftsplaene/" target="_blank" rel="noopener">Tamara Javurek</a></p>
<p>Mehr über die Kunsthalle Bremen finden Sie hier: <a href="https://www.kunsthalle-bremen.de/de">www.kunsthalle-bremen.de</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch der Ausstellung? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1752234&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>Unser Projekt ARTTRADO unterstützen:</p>
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