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	<title>brücke Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>BRÜCKEnschlag zur nächsten Generation – Sammlung Gerlinger Auktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jan 2022 11:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstauktionen]]></category>
		<category><![CDATA[auktionshaus]]></category>
		<category><![CDATA[kunst für den guten zweck]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Ludwig Kirchner]]></category>
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					<description><![CDATA[BRÜCKEnschlag zur nächsten Generation – Sammlung Gerlinger Auktion Der Würzburger Unternehmer Hermann Gerlinger war mit Leib und Seele Brücke-Sammler und <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/brueckenschlag-zur-naechsten-generation-sammlung-gerlinger-auktion/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>BRÜCKEnschlag zur nächsten Generation – Sammlung Gerlinger Auktion</h3>
<p>Der Würzburger Unternehmer Hermann Gerlinger war mit Leib und Seele <a href="https://arttrado.de/news/die-kuenstlergruppe-bruecke-rottluff-kirchner-nolde/" target="_blank" rel="noopener">Brücke</a>-Sammler und ist heute einer der bekanntesten Brücke-Kenner. Er hat mit einem einzigartigen Blick für Qualität und kunsthistorische Bedeutung seit den 1950er Jahren eine der wichtigsten Kunstsammlungen des deutschen Expressionismus zusammengetragen. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, <a href="https://arttrado.de/news/die-kuenstlergruppe-bruecke-rottluff-kirchner-nolde/" target="_blank" rel="noopener">Karl Schmidt-Rottluff</a> und Fritz Bleyl, die die „Brücke“ 1905 in Dresden gegründet hatten.</p>
<h4>Sammlung Gerlinger</h4>
<p>Die Sammlung umfasst etwa 1.000 Gemälde, Handzeichnungen, Aquarelle, Holzschnitte, Radierungen, Lithografien, Skulpturen und zahlreiche Dokumente. „Ohne meine Frau Hertha Gerlinger hätte ich die Sammlung in dieser Form niemals zusammentragen können,“ erklärt Professor Gerlinger. „Ich danke ihr für ihre große Hilfe und Unterstützung, für viel Rat und Tat.“</p>
<p>„Meine Sammlung war fast drei Jahrzehnte in drei renommierten Museen zu sehen. Es war die Krönung meiner fast 70-jährigen Sammlerarbeit, dass sie dort sowohl für die Freunde der Brücke als auch für Fachleute aus der Wissenschaft aus dem In- und Ausland zugänglich war. Jetzt ist die Zeit gekommen, die Werke der nächsten Generation von Sammlern ganz direkt zur Verfügung zu stellen“, so Professor Hermann Gerlinger. „Wenn die junge Generation mit den Arbeiten selbst leben kann, wird sie ihren ganz eigenen Zugang zu den Brücke-Künstlern und der Brücke-Kunst finden. Ich möchte mithelfen, die Faszination für diese Kunst weiterzutragen und für die Zukunft zu bewahren.“</p>
<p>Zuletzt war die Sammlung im Buchheim-Museum am Starnberger See zu sehen. Der Leihvertrag wurde bereits im September 2021 in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst und die Werke wieder zurückgegeben. Für eine Ausstellung, die vom 16. Juli bis 13. November 2022 läuft, wurden nochmals 14 Gemälde ausgeliehen.</p>
<p>Der zuletzt als Gründungsdirektor des Bucerius Kunst Forums tätige langjährige Museumsdirektor und Kunsthistoriker Professor Dr. Heinz Spielmann erläutert: „Die Sammlung Gerlinger ist die bedeutendste systematische Darstellung aller Schaffensphasen der Künstler von den frühen Anfängen über den gemeinsamen Gruppenstil bis zum individuellen Spätwerk. Sie lebt von der Vielzahl der Objekte mit besonderer Qualität.“</p>
<h4>Die Maler der Brücke</h4>
<p>Der von den Professoren Gerlinger und Spielmann gemeinsam herausgegebene Sammlungskatalog „Die Maler der Brücke“ dokumentiert nicht nur die Geschichte und Bedeutung der Künstlergruppe, sondern auch das Leben der großen Brücke-Künstler in einer einzigartigen Geschlossenheit. Mit diesem Katalog sowie vielen weiteren Publikationen wie Brücke-Almanache und Ausstellungsberichte hat Professor Gerlinger die große Vielfalt spannender Erkenntnisse seiner Sammlung sowohl für die kunstgeschichtliche Forschung wie auch für den Kunsthandel festgehalten.</p>
<p>Brücke-Ausstellungen gehören zu den beliebtesten Publikumsereignissen der Kunstszene. Sie treffen seit Jahren auch bei vielen jungen Leuten auf großes Interesse. „Der Expressionismus spricht gerade jüngere Kunstliebhaber besonders stark an,“ so Robert Ketterer, dessen Unternehmen seit Jahrzehnten als Spezialist des Expressionismus bekannt ist.</p>
<h4>Auktionshaus Ketterer Kunst</h4>
<p>Robert Ketterer, Auktionator und Chef von Ketterer Kunst, erklärt: „Professor Gerlinger gibt mit seiner spektakulären Entscheidung der nächsten Sammlergeneration eine einmalige Chance. Sie kann jetzt besonders interessante und wichtige Sammlerstücke des deutschen Expressionismus erwerben. Damit wird die Brücke wieder zum Gesprächsthema im Kunstmarkt und weit darüber hinaus. Für viele, gerade auch jüngere Sammler im In- und Ausland, wird sie damit erstmals ein konkretes Thema werden. Das kommt auch der Brücke und den Brücke-Künstlern selbst zugute.“</p>
<p>Ketterer Kunst bestätigt mit der heutigen Nachricht abermals seine Stellung als Spezialist für Sammlungen. Das Unternehmen plant zunächst vier Sonderkataloge und eine schrittweise Veräußerung innerhalb von etwa vier Jahren.</p>
<p>Der Erlös geht an drei gemeinnützige Einrichtungen: Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, den BUND Naturschutz und die Stiftung Juliusspital in Würzburg.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Ernst Ludwig Kirchner, Das blaue Mädchen in der Sonne, Öl auf Leinwand, 1910. 71 x 81 cm</p>
<p>Mehr über das Auktionshaus: <a href="http://www.kettererkunst.de" target="_blank" rel="noopener">www.kettererkunst.de</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Die Künstlergruppe Brücke: Rottluff, Kirchner &#038; Nolde</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-kuenstlergruppe-bruecke-rottluff-kirchner-nolde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 23:04:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst News]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[künstlergruppe]]></category>
		<category><![CDATA[brücke]]></category>
		<category><![CDATA[kg brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstkollektiv]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Künstlergruppe Brücke Die Künstlergruppe Brücke wurd am 07. Juni 1905 gegründet. In Dresden schlossen sich die 4 Architekturstudenten Ernst-Ludwig <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-kuenstlergruppe-bruecke-rottluff-kirchner-nolde/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Künstlergruppe Brücke</h3>
<p>Die Künstlergruppe Brücke wurd am 07. Juni 1905 gegründet. In Dresden schlossen sich die 4 Architekturstudenten Ernst-Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl-Schmitt-Rottluff zu der KG Brücke zusammen. Der Name der Künstlergruppe ist auf Rottluff zurück zuführen &#8211; so schildert Heckel in seinem Tagebuch wie er sich mit Rottluff auf dem Weg Nachhause befand und dieser sagte: &#8222;wir könnten das <i>Brücke</i> nennen – das sei ein vielschichtiges Wort, würde kein Programm bedeuten, aber gewissermaßen von einem Ufer zum anderen führen.“ Eventuell Bezug er sich auch einfach auf die vielen Brücken Dresdens, einen Bezug auf ein Werk von Friedrich Nietsche wollen wir jedoch nicht ausschließen.</p>
<p><strong>„Ihr seid nur Brücken: mögen Höhere auf euch hinüber schreiten!“</strong></p>
<h4>Die Mitglieder</h4>
<ul>
<li>Ernst Ludwig Kirchner (1905–1913)</li>
<li>Karl Schmidt Rottluff (1905–1913)</li>
<li>Fritz Bleyl (1905–1907)</li>
<li>Erich Hekel (1905–1913)</li>
<li>Max Pechstein(1906–1912)</li>
<li>Emil Nolde(1906–1907)</li>
<li>Otto Mueller(1910–1913)</li>
<li>Cuno Amiet (1906–1913)</li>
<li>Akseli Gallen-Kallela (1907–1908)</li>
<li>Kees van Dongen(1908–1909)</li>
<li>Franz Nölken (1908–1912)</li>
<li>Bohumil Kubista (1911–1913)</li>
</ul>
<h4></h4>
<h4>Die Kunstgruppe Brücke und Nolde</h4>
<p>Neben Rottluff, Kirchner und Kees van Dongen zählt Emil Nolde wohl zu den bekanntesten Mitgliedern. Auch wenn seine tatsächliche Mitgliedschaft von kurzer Dauer war.  Nolde war schon zu damaliger Zeit bekannt für seine ausdrucksstarke Farbauswahl. Man könnte von regelrechten Farbstürmen sprechen und genau für diese wurde Nolde von den jüngeren Mitgliedern geschätzt. Nolde selbst ließ sich im Gegenzug von Kirchners Holzschnitt-Fähigkeiten inspirieren. Rückwirkend können wir so definitiv festhalten das alle Partein von dem zusammenschluss in einen Künstlerbund profitiert haben. Das es zu dieser Zeit nicht trotzdem zu Konflikten und Streiterein kam, können und wollen wir nicht ausschließen. So ist es zum Beispiel auffällig das einige Mitglieder, wie Kees van Dongen und Nolde nur relativ kurz Teil der KG Brücke waren, es später mehr passive als aktive Mitglieder gab und die Gruppe sich allen Anschein nach nicht im positiven getrennt hat.</p>
<h4>Erfolge</h4>
<p>Die ersten Ausstellungen waren nicht sonderlich erfolgreich, die Besucher blieben aus und keine Kritik auf die man heute noch zurück greifen kann, findet wirklich klare,positive Worte. So steht bei Wikipedia : &#8222;Das Dresdner Publikum war zu diesem Zeitpunkt noch sehr konservativ. So war die Resonanz größtenteils ablehnend,sie wirkten schockiert von der Lebens- und Arbeitsweise der Künstler.</p>
<p>In den Folgejahren fanden immer mehr Ausstellungen statt und die Künstler konnten sich einer immer größeren Reichweite und an steigenden Besucherzahlen erfreuen. Jedoch kristalisierten sich die Talente herraus, so das sich die Individuen immer mehr auf sich selbst konzentrierten.</p>
<h4>Die Trennung</h4>
<p>Die Trennung der Gruppe erfolgte 1913.  Zuvor erfolgte 2011 ein Umzug nach Berlin. Verlässlichen Quellen nach trug Ernst Ludwig Kirchner keinen unerheblichen Teil der Trennung bei &#8211; viele Mitglieder fühlten sich vor den Kopf gestoßen. Kirchner selbst, stellte sich gerne als Genie da, er sah und gab sich selbst als tragende Säule der Künstlerbrücke. Um zu zeigen , dass er der seiner Zeit und vorallem seinen &#8222;Kollegen&#8220; vorraus ist, datierte er einige seiner Gemälde vor. Später wollte er mit dem Künstlerbund nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Kirchner selbst warf dem Ex-Mitglied Pechstein, auf Grund einer Ausstellung in anderen Räumlichkeiten, Vertrauensbruch vor. 1913 wurden alle Mitglieder schriftlich von der Auflösung in Kenntnis gesetzt, dieser wurde von Kirchner selbst nicht mehr unterzeichnet. Die Chronik, die letztlich zum Ende der Gemeinschaft geführt hatte, wurde von Kirchner einige Jahre später doch noch veröffentlicht.</p>
<h4>Werke von Nolde &amp; Die Brücke</h4>
<p>Obwohl Nolde 1934 bekennendes Mitglied der Nationalsozialistischen Arbeitsgemeinschaft Nordschleswig wurde, beobachtete &amp; verfolgte ihn die NS-Führung. Dadrunter Alfred Rosenberg und Adolf Hitler selbst. Die Nationalsozialisten deffamierten seine Kunst als &#8222;entartet&#8220; &#8211; viele Werke der ehemaligen KG Brücke ebenfalls. Dadurch sind in der heutigen Zeit die meisten Werke, verschollen, verbrannt oder im Rahmen des Krieges anderweitig vernichtet worden.</p>
<h4>Für Kunstkenner und Freunde</h4>
<p>In der Kunsthalle Kiel werden nun neben Werken von Nolde, erstklassige Gemälde der ehemaligen Brücke-Mitglieder präsentiert.<br />
Einer der bedeutesten Zeitabschnitte der deutschen Kunst erwacht so zum Leben. So wird mithilfe von Dokumenten und Archivmaterial die Rolle von Noldes Ehefrau und die Debatten im Brücken Kunstkreis aufgeklärt.</p>
<p>Eine entsprechende Führung wird von Kea Beier am Freitag den 23. März 2018 angeboten.  Anmeldungen im Vorfeld bitte Hier -&gt; <strong><a href="http://freunde-der-kunsthalle.de/freunde/exkursionen/2561">Zur Veranstaltung! </a></strong></p>
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