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	<title>Kunst und Technologie Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Künstlerin gegen Meta: Emma Shapiro fordert ihren Instagram-Account zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 13:43:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[kunst und recht]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Art]]></category>
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		<category><![CDATA[Emma Shapiro]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
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					<description><![CDATA[Künstlerin gegen Meta: Warum Emma Shapiro ihren Instagram-Account zurückfordert Der Instagram-Account der Künstlerin Emma Shapiro wurde dauerhaft deaktiviert. Unmittelbar zuvor <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kuenstlerin-gegen-meta-emma-shapiro-fordert-ihren-instagram-account-zurueck/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Künstlerin gegen Meta: Warum Emma Shapiro ihren Instagram-Account zurückfordert</h4>
<p>Der Instagram-Account der Künstlerin Emma Shapiro wurde dauerhaft deaktiviert. Unmittelbar zuvor hatte sie ein Video mit Kunststickern veröffentlicht, die Brustwarzen zeigten. Meta begründete die Sperre jedoch nicht mit Nacktheit oder sexuellen Inhalten, sondern mit einem möglichen Verstoß gegen die „Account Integrity“. Nun soll nach europäischem Recht geprüft werden, ob Meta die Entscheidung ausreichend begründet und Shapiro ein wirksames Beschwerdeverfahren ermöglicht hat.</p>
<p>Für Künstlerinnen und Künstler ist Instagram längst mehr als ein Ort, an dem gelegentlich ein Werk veröffentlicht wird. Ausstellungen werden dokumentiert, Projekte begleitet, Kontakte geknüpft und Arbeiten einem internationalen Publikum zugänglich gemacht. Was passiert also, wenn eine Plattform den Zugang zu einem über Jahre aufgebauten Account beendet?</p>
<p>Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit der Fall der US-amerikanischen Künstlerin, Journalistin und Aktivistin <strong>Emma Shapiro</strong>. Ihr Instagram-Account <strong>@nipeople</strong>, der mit ihrem Kunstprojekt <em>Exposure Therapy</em> verbunden war, wurde im Dezember 2025 zunächst suspendiert und anschließend dauerhaft deaktiviert.</p>
<p>Gemeinsam mit der Organisation Avant-Garde Lawyers (AGL) geht Shapiro nun gegen die Entscheidung vor. Im Juni 2026 reichte AGL in ihrem Namen eine Beschwerde bei der spanischen Comisión Nacional de los Mercados y la Competencia (CNMC) ein. Im Mittelpunkt stehen mögliche Verstöße gegen den europäischen Digital Services Act (DSA).</p>
<h4>Wer ist Emma Shapiro?</h4>
<p class="isSelectedEnd">Emma Shapiro ist eine US-amerikanische Künstlerin, Autorin und Aktivistin, die in Spanien lebt. Sie studierte Malerei am Rhode Island School of Design (RISD) und arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, künstlerischer Freiheit, Körperpolitik, Identität und digitalen Rechten. Ihre künstlerische Praxis umfasst unter anderem Video, Fotografie, Collage und partizipative Projekte. Dabei setzt sie häufig ihren eigenen Körper und ihr eigenes Bild als künstlerisches Material ein.</p>
<p class="isSelectedEnd">International bekannt wurde insbesondere ihr 2017 gestartetes Projekt Exposure Therapy. Shapiro beschäftigt sich darin mit der unterschiedlichen gesellschaftlichen und digitalen Behandlung weiblicher und männlicher Brustwarzen. Ausgehend von eigenen Erfahrungen mit der Sexualisierung und Zensur ihres Körpers entwickelte sie unter anderem Sticker mit Brustwarzen, die Menschen weltweit auf Gegenstände und im öffentlichen Raum kleben können. Nach eigenen Angaben hat das Projekt inzwischen Menschen in mehr als 40 Ländern erreicht.</p>
<p class="isSelectedEnd">Shapiros Arbeit beschränkt sich dabei nicht auf die eigene Kunstproduktion. Seit 2021 ist sie Editor-at-Large von Don’t Delete Art, einem internationalen Projekt, das sich mit der Zensur von Kunst im Internet und den Rechten von Künstlern im digitalen Raum beschäftigt. Sie ist dort unter anderem an Kampagnen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen zu künstlerischer Freiheit und digitaler Zensur beteiligt.</p>
<p>Auch als Autorin beschäftigt sich Shapiro mit diesen Themen. Ihre Texte über Kunstzensur und digitale Rechte wurden unter anderem von The Art Newspaper, Hyperallergic und Freemuse veröffentlicht. Der Konflikt mit Meta ist damit keine völlig neue Auseinandersetzung für die Künstlerin, sondern reiht sich in eine langjährige Beschäftigung mit der Frage ein, wie weit Plattformen in die Sichtbarkeit und Verbreitung von Kunst eingreifen können.</p>
<h4>Was unmittelbar vor der Sperre passierte</h4>
<p>Der Ablauf ist für den Fall entscheidend.</p>
<p>Shapiro gründete 2017 das Kunstprojekt <em>Exposure Therapy</em>. Es beschäftigt sich mit der unterschiedlichen gesellschaftlichen und digitalen Behandlung weiblicher und männlicher Brustwarzen. Teil des Projekts sind Fotografien von Brustwarzen, die Shapiro zu Stickern verarbeitet und weltweit kostenlos verteilt. Diese sollen unter anderem im öffentlichen Raum angebracht werden und auf die unterschiedliche Behandlung von Körpern aufmerksam machen.</p>
<p>Den Instagram-Account <strong>@nipeople</strong> richtete Shapiro 2018 als Teil dieses Projekts ein. Nach Angaben von AGL diente er der künstlerischen Arbeit, dem Aktivismus und der öffentlichen Diskussion über geschlechtsspezifische Zensur.</p>
<p>Am 7. Dezember 2025 veröffentlichte Shapiro dort ein kurzes Video. Zu sehen war eine Metallstange, die mit Stickern aus dem <em>Exposure Therapy</em>-Projekt beklebt war. Einer der Sticker zeigte Brustwarzen, die nicht mit einem menschlichen Körper verbunden waren.</p>
<p>Noch am selben Tag suspendierte Meta den Account.</p>
<h4>Warum wurde der Account gesperrt?</h4>
<p>Genau das ist bislang nicht eindeutig geklärt.</p>
<p>Meta begründete die Suspendierung laut Shapiro und ihren rechtlichen Vertretern mit einem angeblichen Verstoß gegen die Instagram-Regeln zur <strong>„Account Integrity“</strong>, also zur Kontointegrität.</p>
<p>Bemerkenswert ist dabei: Meta nannte laut AGL nicht ausdrücklich Nacktheit, sexuelle Inhalte oder die auf den Stickern dargestellten Brustwarzen als Grund für die Sperre.</p>
<p>AGL zufolge enthielt die Mitteilung von Meta auch keine konkrete Erklärung dazu, welches Verhalten als Verstoß gegen die Regeln zur Kontointegrität gewertet worden sein soll. Die Organisation nennt als Beispiele für typische Verstöße in diesem Bereich unter anderem Spam, Identitätsmissbrauch, automatisierte Aktivitäten oder den Versuch, frühere Durchsetzungsmaßnahmen zu umgehen. Keine dieser Begründungen sei Shapiro mitgeteilt worden.</p>
<p>Damit lässt sich zwar ein zeitlicher Zusammenhang zwischen dem veröffentlichten Video und der anschließenden Sperre feststellen. Es ist jedoch nicht belegt, dass Meta den Account wegen der dargestellten Brustwarzen deaktiviert hat.</p>
<p>Das ist ein wichtiger Unterschied.</p>
<h4>Ein Einspruch führte zur dauerhaften Löschung</h4>
<p>Shapiro legte gegen die Suspendierung über das in Instagram integrierte Einspruchsverfahren Widerspruch ein.</p>
<p>Nach Angaben von AGL handelte es sich um den sogenannten One-Click-Einspruch innerhalb der App. Die Künstlerin habe dabei keine Möglichkeit erhalten, zusätzliche Gründe, Kontext oder Beweismaterial zu ihrer Situation einzureichen.</p>
<p>Am 8. Dezember 2025, nur einen Tag nach der Suspendierung und dem anschließenden Einspruch, wurde der Account dauerhaft deaktiviert.</p>
<p>Für Shapiro bedeutete das den Verlust des Zugangs zu dem seit 2018 bestehenden @nipeople-Account und damit zu einem digitalen Teil ihres Kunstprojekts.</p>
<h4>Jetzt geht es um den Digital Services Act</h4>
<p>Im Juni 2026 schaltete Shapiro gemeinsam mit Avant-Garde Lawyers die europäischen Beschwerdemechanismen ein.</p>
<p>AGL reichte im Namen der Künstlerin eine Beschwerde bei der spanischen CNMC ein. Die Organisation argumentiert, dass Meta beim Vorgehen gegen den Account mehrere Verpflichtungen des europäischen Digital Services Act verletzt haben könnte.</p>
<p>Konkret geht es unter anderem um drei Vorwürfe:</p>
<p>Meta habe keine ausreichend klare Begründung für die Entscheidung geliefert.<br />
Shapiro sei kein wirksames internes Beschwerdeverfahren ermöglicht worden.<br />
Die dauerhafte Deaktivierung sei nicht ausreichend sorgfältig, objektiv und verhältnismäßig vorgenommen worden.</p>
<p>Dabei handelt es sich um die Vorwürfe von Shapiro und AGL. Ein Verstoß von Meta gegen den DSA wurde bislang nicht festgestellt.</p>
<h4>Der Fall läuft auf zwei Ebenen</h4>
<p>Neben der Beschwerde bei der spanischen CNMC gibt es ein zweites Verfahren.</p>
<p>Die Organisation User Rights, eine europäische Stelle für außergerichtliche Streitbeilegung bei Fragen der Content-Moderation, hat den Fall ebenfalls aufgenommen. Nach Angaben von <em>The Art Newspaper</em> bestätigte User Rights am 25. Juni 2026, Meta kontaktiert und Informationen angefordert zu haben. Eine Entscheidung steht noch aus.</p>
<p>In einer aktuellen Stellungnahme erklärte Shapiro außerdem, Meta habe sich geweigert, User Rights Informationen über ihren Account zur Verfügung zu stellen. Diese Weigerung sei nun ein zentraler Bestandteil der rechtlichen Auseinandersetzung, so die Künstlerin.</p>
<p>Auch bei der CNMC steht eine Entscheidung noch aus. Nach Angaben von <em>The Art Newspaper</em> wartet das Verfahren dort noch auf eine erste Bewertung und einen formellen Zeitplan.</p>
<h4>Meta hat sich zu dem konkreten Fall nicht geäußert</h4>
<p><em>The Art Newspaper</em> bat Meta um eine Stellungnahme zu Shapiros Fall. Das Unternehmen reagierte dem Bericht zufolge nicht auf die Anfrage.</p>
<p>Damit liegt derzeit keine öffentliche Erklärung von Meta vor, die konkret darlegt, welches Verhalten des Accounts zur Einstufung als Verstoß gegen „Account Integrity“ geführt hat.</p>
<p>Genau diese fehlende Konkretisierung ist für den Fall von Bedeutung.</p>
<p>Denn die Frage lautet nicht lediglich, ob Meta einen Instagram-Account deaktivieren darf. Meta sieht in seinen Regeln grundsätzlich die Möglichkeit vor, Accounts bei bestimmten Verstößen einzuschränken oder zu deaktivieren.</p>
<p>Die Auseinandersetzung dreht sich vielmehr darum, welche Begründung eine Plattform für eine solche Entscheidung liefern muss und welche Möglichkeiten der betroffene Nutzer anschließend haben muss, dagegen vorzugehen.</p>
<h4>Was bedeutet „Account Integrity“?</h4>
<p>Der Begriff „Account Integrity“ ist dabei besonders interessant.</p>
<p>Er beschreibt keinen konkreten Vorwurf wie „Nacktheit“ oder „sexuell expliziter Inhalt“. Vielmehr handelt es sich um einen Bereich der Plattformregeln, der sich mit der Integrität und Authentizität von Accounts beschäftigt.</p>
<p>Nach Darstellung von AGL wurden Shapiro allerdings keine konkreten Umstände genannt, die den Vorwurf eines solchen Verstoßes erklären würden. Gerade deshalb argumentieren ihre Anwälte, dass die Begründung für die dauerhafte Account-Deaktivierung nicht ausreichend klar gewesen sei.</p>
<p>Ob hinter der Entscheidung tatsächlich ein Problem mit der Kontointegrität, dem veröffentlichten Inhalt oder einem anderen, bislang nicht öffentlich genannten Faktor stand, lässt sich anhand der derzeit verfügbaren Informationen <strong>nicht feststellen</strong>.</p>
<h4>Warum der Fall für Künstler interessant ist</h4>
<p>Shapiros Fall geht über einen einzelnen Instagram-Account hinaus.</p>
<p>Ihr Projekt <em>Exposure Therapy</em> beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie weibliche Körper auf digitalen Plattformen dargestellt und zensiert werden. Die Plattform, auf der sie dieses Thema öffentlich diskutierte, wurde nun selbst zum Gegenstand einer Auseinandersetzung über Moderation und digitale Sichtbarkeit.</p>
<p>Shapiro bezeichnet den Verlust des Accounts als mehr als den Verlust eines Social-Media-Profils. In der Mitteilung von AGL spricht sie von einem wichtigen Raum für Dialog, Community-Bildung und Aktivismus.</p>
<p>Für Künstlerinnen und Künstler kann ein solcher Account über Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der beruflichen Öffentlichkeit werden. Dort können sich Dokumentationen von Arbeiten, Ausstellungen, Kontakte und eine gewachsene Community ansammeln.</p>
<p>Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ein Instagram-Account rechtlich als „Kunstarchiv“ geschützt wäre. Eine solche rechtliche Bewertung ist im Fall Shapiro bislang gerade nicht erfolgt.</p>
<h4>Der Digital Services Act verändert die Ausgangslage</h4>
<p>Der europäische Digital Services Act schafft für Nutzer neue Möglichkeiten, gegen bestimmte Moderationsentscheidungen von Online-Plattformen vorzugehen.</p>
<p>Plattformen müssen Nutzer über bestimmte Moderationsentscheidungen informieren und die Gründe dafür nennen. Außerdem müssen sie interne Beschwerdemöglichkeiten bereitstellen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Nutzer darüber hinaus außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren nutzen.</p>
<p>Für Shapiro ist genau dieser rechtliche Rahmen entscheidend.</p>
<p>Sie lebt in Spanien und kann damit auf die europäischen Mechanismen zurückgreifen, die es in dieser Form in den USA nicht gibt. In einer aktuellen Stellungnahme erklärte sie, dass ihr Fall zeige, wie wichtig solche unabhängigen Beschwerdemechanismen für Künstler sein können.</p>
<h4>Kunst, Instagram und die Macht privater Plattformen</h4>
<p>Der Fall Emma Shapiro macht damit ein grundsätzliches Problem der digitalen Kunstwelt sichtbar.</p>
<p>Künstler veröffentlichen heute Arbeiten auf Plattformen, die sie weder besitzen noch kontrollieren. Instagram kann dabei Ausstellungsdokumentation, Portfolio, Kommunikationskanal, Community und berufliches Netzwerk zugleich sein.</p>
<p>Doch all diese Funktionen hängen von den Regeln eines privaten Unternehmens ab.</p>
<p>Wenn ein Account deaktiviert wird, stellt sich deshalb nicht nur die Frage, ob ein einzelner Beitrag gegen Plattformregeln verstoßen hat. Es stellt sich auch die Frage, wie transparent die Entscheidung sein muss, welche Möglichkeiten ein Künstler hat, sie anzufechten und welche Verantwortung eine Plattform gegenüber Nutzern trägt, deren berufliche und künstlerische Öffentlichkeit von ihr abhängig geworden ist.</p>
<p>Genau hier könnte der Fall Shapiro interessant werden.</p>
<p>Denn erstmals steht dabei nicht nur die Entfernung eines einzelnen Kunstwerks im Mittelpunkt, sondern die dauerhafte Deaktivierung eines gesamten Künstler-Accounts.</p>
<p>Ob Meta dabei gegen europäisches Recht verstoßen hat, ist noch offen.</p>
<p>Die Verfahren bei User Rights und der spanischen CNMC laufen. Eine abschließende Entscheidung gibt es bislang nicht.</p>
<p>Fest steht lediglich: Emma Shapiro hat ihren Instagram-Account verloren, Meta begründete die Maßnahme mit „Account Integrity“, und bis heute ist öffentlich nicht geklärt, welcher konkrete Verstoß damit gemeint war.</p>
<p>Für die Kunstwelt könnte genau diese offene Frage noch wichtiger werden als die ursprüngliche Sperre.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild/Quelle: <a href="https://avantgardelawyers.org/news/new-case-agl-files-complaint-under-eu-digital-services-act-over-metas-removal-of-artists-instagram-account/" target="_blank" rel="noopener">https://avantgardelawyers.org/news/new-case-agl-files-complaint-under-eu-digital-services-act-over-metas-removal-of-artists-instagram-account/</a></p>
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://emma-shapiro.com/" target="_blank" rel="noopener">https://emma-shapiro.com/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>China auf der Biennale Venedig 2026 – Tradition, Technologie und kultureller Code</title>
		<link>https://arttrado.de/news/china-auf-der-biennale-venedig-2026-tradition-technologie-und-kultureller-code/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 12:11:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
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		<category><![CDATA[Biennale 2026]]></category>
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		<category><![CDATA[Black Myth: Wukong]]></category>
		<category><![CDATA[Lining Yao]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>
		<category><![CDATA[chinesischer Pavillon]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Stream]]></category>
		<category><![CDATA[venedig]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Beitrag der China auf der Biennale di Venezia 2026 präsentiert sich unter dem Titel „Dream Stream“ als vielschichtiges kuratorisches System. Der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/china-auf-der-biennale-venedig-2026-tradition-technologie-und-kultureller-code/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">China auf der Biennale Venedig 2026 – Tradition, Technologie und kultureller Code</h4>



<p>Der Beitrag der China auf der Biennale di Venezia 2026 präsentiert sich unter dem Titel <strong>„Dream Stream“</strong> als vielschichtiges kuratorisches System. Der Pavillon ist weniger als klassische Ausstellung einzelner Positionen konzipiert, sondern als vernetzter Raum aus Kunst, Forschung, Technologie und kultureller Selbstverortung.</p>



<p>Kuratiert wird das Projekt von der China Academy of Art unter Leitung von Yu Xuhong und in enger institutioneller Anbindung an chinesische Kultur- und Bildungsstrukturen. Dadurch entsteht ein Beitrag, der nicht auf individuelle Autorschaft reduziert werden kann, sondern als kollektive Produktionsstruktur zeitgenössischer chinesischer Kunstfunktioniert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Zwischen kultureller Kontinuität und zeitgenössischer Übersetzung</h4>



<p>Im Zentrum des Pavillons steht eine kuratorische Strategie, die historische chinesische Ästhetiken nicht als Vergangenheit ausstellt, sondern als gegenwärtiges Denk- und Bildsystem weiterführt.</p>



<p>Traditionelle Formen – insbesondere Schrift, Materialkultur und ikonografische Systeme – erscheinen nicht als museale Referenz, sondern als aktive visuelle Grammatik innerhalb zeitgenössischer Installationen. Dadurch entsteht keine Gegenüberstellung von Alt und Neu, sondern ein kontinuierlicher Übergang.</p>



<p>Diese Haltung prägt die gesamte Struktur des Pavillons: Vergangenheit wird nicht rekonstruiert, sondern als operatives System in die Gegenwart integriert.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Wang Dongling – Kalligrafie als Code und Bewegung</h4>



<p>Eine zentrale Position nimmt der Kalligraf Wang Dongling ein. Seine monumentalen Schriftarbeiten transformieren klassische chinesische Kalligrafie in ein erweitertes performatives System.</p>



<p>Besonders prägnant ist der Einsatz technischer Erweiterungen, bei denen seine gestischen Schreibbewegungen teilweise durch mechanische oder robotische Prozesse übertragen werden. Dadurch verschiebt sich Kalligrafie in ein hybrides Feld zwischen:<br /><br />körperlicher Geste<br />kulturellem Gedächtnis<br />maschineller Reproduktion</p>



<p>Schrift wird hier nicht mehr nur als Bedeutungsträger verstanden, sondern als Bewegungs- und Prozessstruktur, die zwischen Mensch und System vermittelt.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Xu Jiang – institutionelle Kunst als kulturelle Rahmung</h4>



<p>Der Künstler und Kurator Xu Jiang steht für die konzeptionelle und institutionelle Dimension des Pavillons. Seine Positionen sind weniger objektzentriert als strukturell ausgerichtet.</p>



<p>Im Zentrum steht die Frage, wie chinesische Kunsttraditionen in ein globales Ausstellungsformat übersetzt werden können, ohne ihre historische Semantik zu verlieren. Xu Jiang fungiert damit als eine Art kuratorischer Übersetzer zwischen akademischer Kunstproduktion und internationalem Ausstellungssystem.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">„Black Myth: Wukong“ – digitale Mythologie im Ausstellungsraum</h4>



<p>Ein markanter Bruch innerhalb des Pavillons ist die Einbindung des Game-Universums Black Myth: Wukong.</p>



<p>Hier wird der klassische Kunstbegriff bewusst erweitert: Figuren und visuelle Systeme aus dem Game werden in den physischen Ausstellungsraum übertragen und dort als skulpturale und immersive Elemente lesbar gemacht.</p>



<p>Damit verschiebt sich der Fokus in Richtung einer popkulturell geprägten digitalen Mythologie, die nicht zwischen Spiel und Kunst unterscheidet, sondern beide als gemeinsame Bildproduktion versteht.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Yang Fudong – filmische Zeit als Gegenmodell zur Systematik</h4>



<p>Der international bekannte Künstler Yang Fudong bringt eine deutlich andere ästhetische Ebene in den Pavillon ein. Seine filmischen Arbeiten operieren mit fragmentierter Narration, langsamer Bildzeit und atmosphärischer Verdichtung.</p>



<p>Im Kontext von „Dream Stream“ entsteht dadurch ein bewusst gesetzter Gegenpol zur technologischen und systemischen Struktur des restlichen Pavillons. Während viele Positionen auf Ordnung, Prozess und Code basieren, öffnet Yang Fudong einen Raum der Verlangsamung und Wahrnehmungsverschiebung.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Lining Yao &amp; Guanyun Wang – Kunst als Forschungssystem</h4>



<p>Das Duo Lining Yao und Guanyun Wang repräsentiert die forschungsbasierte Schnittstelle des Pavillons zwischen Design, Materialwissenschaft und künstlicher Intelligenz.</p>



<p>Ihre Arbeiten verstehen sich weniger als klassische Kunstobjekte, sondern als experimentelle Systeme, in denen Materialverhalten, digitale Simulation und Interaktion miteinander verschränkt werden.</p>



<p>Der Pavillon erweitert sich hier klar in Richtung eines künstlerisch-wissenschaftlichen Labors, in dem ästhetische Erfahrung und technische Forschung ineinandergreifen.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Method Scenography Group – der Raum als erzählendes System</h4>



<p>Die Method Scenography Group (u. a. Mou Sen und weitere Beteiligte) arbeitet an der Schnittstelle von Theater, Installation und Architektur.</p>



<p>Der Ausstellungsraum wird dabei nicht als neutraler Container verstanden, sondern als aktiv inszeniertes System. Besucherbewegungen, Blickachsen und räumliche Übergänge werden selbst Teil der Arbeit.</p>



<p>Damit verschiebt sich die Logik der Präsentation: Nicht das einzelne Werk steht im Mittelpunkt, sondern der komponierte Erfahrungsraum.</p>
<p>Anmerkung der Redaktion: Die hier vorgestellten Positionen bilden zentrale Bezugspunkte des Pavillons, der insgesamt jedoch deutlich mehr Künstler:innen, Forschungsgruppen und interdisziplinäre Teams umfasst.</p>


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<h4 class="wp-block-heading">Technologie als kulturelle Erweiterung, nicht als Bruch</h4>



<p>Über alle Positionen hinweg zieht sich ein zentrales Motiv: Technologie wird nicht als Gegensatz zur Tradition verstanden, sondern als deren Erweiterung.</p>



<p>Ob KI-basierte Verfahren, Game-Engines oder robotische Systeme – sie fungieren im Pavillon nicht als Effekte der Modernisierung, sondern als Werkzeuge kultureller Übersetzung.</p>



<p>Diese Perspektive erzeugt eine spezifische ästhetische Logik, in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht linear, sondern gleichzeitig lesbar werden.</p>


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<h4 class="wp-block-heading" data-section-id="4wa199" data-start="207" data-end="258">Einordnung im Kontext der Biennale Venedig 2026</h4>
<p data-start="260" data-end="501">Betrachtet man andere nationale Pavillons der Biennale Venedig 2026, wird deutlich, dass sich viele Beiträge mit Fragen gesellschaftlicher Transformation, Identität, Erinnerung oder ökologischer Zukunft auseinandersetzen.</p>
<p data-start="503" data-end="1015"><a href="https://arttrado.de/news/deutscher-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-ruin/" target="_blank" rel="noopener">Der deutsche Pavillon verhandelt historische Verantwortung und Erinnerungskultur</a>, <a href="https://arttrado.de/news/urin-im-kunstpavillon-oesterreichs-biennale-beitrag-2026-eskaliert-zum-kultur-shitstorm/" target="_blank" rel="noopener">Österreich untersucht Körper, Performance und soziale Belastungszustände</a>. <a href="https://arttrado.de/news/daenischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-maja-malou-lyse/" target="_blank" rel="noopener">Dänemark richtet den Blick auf technologische Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Intimität und Gesellschaft</a>, <a href="https://arttrado.de/news/litauischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-stiller-hoehepunkt/" target="_blank" rel="noopener">während Litauen Natur, Mythologie und kollektive Erzählungen miteinander verbindet.</a> <a href="https://arttrado.de/news/vatikan-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026-patti-smith-brian-eno/" target="_blank" rel="noopener">Der Vatikan setzt auf spirituelle Erfahrung und kontemplative Reduktion</a>, <a href="https://arttrado.de/news/nordischer-pavillon-auf-der-biennale-venedig-2026/" target="_blank" rel="noopener">der Nordische Pavillon auf symbolische Bildwelten und offene Formen der Imagination.</a></p>
<p data-start="1017" data-end="1103">Vor diesem Hintergrund nimmt der chinesische Pavillon eine eigenständige Position ein.</p>
<p data-start="1105" data-end="1470">Während viele Beiträge der Biennale aktuelle Konflikte, gesellschaftliche Fragestellungen oder politische Diskurse unmittelbar adressieren, verfolgt „Dream Stream“ einen stärker systemischen Ansatz. Der Pavillon versteht Kultur nicht primär als Gegenstand der Analyse, sondern als fortlaufenden Prozess der Übersetzung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.</p>
<p data-start="1472" data-end="1875">Besonders auffällig ist dabei die Verbindung von kultureller Tradition und technologischer Innovation. Anders als in vielen westlichen Biennale-Beiträgen erscheint Technologie hier nicht als Disruptionskraft oder als Gegenmodell zum Historischen. Stattdessen wird sie als Instrument verstanden, um bestehende kulturelle Systeme weiterzuführen, neu zu codieren und in andere mediale Formen zu übertragen.</p>
<p data-start="1877" data-end="2160">Die Einbindung von Kalligrafie, künstlicher Intelligenz, Robotik, immersiven Räumen und digitalen Bildwelten folgt daher keiner Fortschrittserzählung, sondern einer Logik der Kontinuität. Vergangenheit bleibt sichtbar, während sie zugleich in neue technische Kontexte überführt wird.</p>
<p data-start="2162" data-end="2526">Innerhalb der Biennale 2026 wirkt der China-Pavillon dadurch weniger wie eine Ausstellung einzelner künstlerischer Positionen als wie ein Modell kultureller Produktion. Kunst, Forschung, Technologie, Institution und Tradition verschmelzen zu einem Gesamtsystem, das sich bewusst der Trennung zwischen historischer Referenz und zeitgenössischer Innovation entzieht.</p>
<p data-start="2528" data-end="2924" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Gerade diese Haltung macht „Dream Stream“ zu einem der konzeptionell geschlossensten und zugleich strategisch interessantesten nationalen Beiträge der Biennale. Der Pavillon formuliert keine einzelne Botschaft. Sondern er präsentiert ein komplexes kulturelles Netzwerk, in dem Identität nicht als feststehender Zustand erscheint, sondern als fortlaufender Prozess der Transformation und Übersetzung.</p>
<h4 class="wp-block-heading">Fazit – ein Pavillon als kulturelles Produktionssystem</h4>



<p>Der China-Pavillon 2026 zeigt sich als hochverdichtetes, kuratorisch kontrolliertes Gesamtsystem. Er ist weniger eine Ausstellung einzelner künstlerischer Positionen als eine strukturierte Darstellung kultureller Produktionslogiken.</p>



<p>Zwischen Wang Donglings transformierter Kalligrafie, der digitalen Mythologie von „Black Myth: Wukong“, den filmischen Arbeiten Yang Fudongs und forschungsbasierten Ansätzen von Lining Yao und Guanyun Wang entsteht ein Spannungsfeld, das keine einheitliche Erzählung anstrebt.</p>



<p>Stattdessen formuliert der Pavillon eine zentrale These: Kunst ist hier nicht Objekt, sondern System – nicht Darstellung, sondern Übersetzung.</p>
<p><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="lQ53gEzszR"><a href="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/">Call Me the Breeze: Warum der US-Pavillon 2026 auf politische Eindeutigkeit verzichtet</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Call Me the Breeze: Warum der US-Pavillon 2026 auf politische Eindeutigkeit verzichtet&#8220; &#8211; Arttrado.de" src="https://arttrado.de/news/call-me-the-breeze-warum-der-us-pavillon-2026-auf-politische-eindeutigkeit-verzichtet/embed/#?secret=91hINQlRkj#?secret=lQ53gEzszR" data-secret="lQ53gEzszR" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: <a href="https://www.prnewswire.com/news-releases/china-pavilion-at-the-61st-international-art-exhibition--la-biennale-di-venezia-dream-stream-302773297.html?" target="_blank" rel="noopener">https://www.prnewswire.com/</a></p>
<div class="entry-content">
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<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
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</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</title>
		<link>https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 May 2026 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstwerk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ist das Kunst? Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin Neue Nationalgalerie]]></category>
		<category><![CDATA[pablo picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Beeple]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Elon Musk]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Werk der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[WDW]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Mit „Regular Animals“ präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-122-regular-animals-von-beeple/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Werk der Woche #122 &#8211; Regular Animals von Beeple</h4>



<p>Mit <em>„Regular Animals“</em> präsentiert der digitale Künstler Beeple eine immersive KI- und Robotik-Installation, die derzeit in Berlin gezeigt wird. Das Werk verbindet künstliche Intelligenz, autonome Robotik und Medienkritik zu einer dystopisch wirkenden Gesamtsituation.</p>



<p>Im Zentrum stehen sich frei bewegende, hundeähnliche Roboter, deren Körper mit hyperrealistischen Gesichtern prominenter Figuren aus Technologie, Kunst und Popkultur versehen sind. Die Maschinen erfassen ihre Umgebung über Kameras, verarbeiten die Daten mittels KI und generieren daraus Bilder, die anschließend physisch im Raum ausgegeben werden.</p>
<p>Elon Musk, Mark Zuckerberg, Jeff Bezos, Andy Warhol, Pablo Picasso und Beeple selbst durchstreifen den Raum &#8211; erfassen Bilder ihrer Umgebung über integrierte Kameras. Diese Bilder werden von KI-Systemen verarbeitet, die die Daten gemäß dem kulturellen, künstlerischen oder ideologischen „Stil“ jeder Figur neu interpretieren.</p>
<p>Die Roboter erzeugen die physisch gedruckten Bilder aus ihrem Hinterteil  – und verwandeln algorithmische Interpretation in greifbare Ergebnisse. Die Drucke werden kostenlos an die Besuchenden verteilt.</p>
<p>Durch dieses bewusst buchstäbliche System von Beobachtung, Verdauung und Ausgabe liefert Beeple einen pointierten Kommentar dazu, wie zeitgenössische Wahrnehmung von Algorithmen und Technologieplattformen geprägt wird.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Erste Präsentation im Gallery Weekend Berlin 2026</h4>



<p>Die Installation wurde erstmals im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 in der Neue Nationalgalerie gezeigt.</p>



<p>Damit ist die Arbeit Teil eines kuratierten Programms, das internationale Gegenwartskunst mit einem Schwerpunkt auf digitaler und immersiver Kunst präsentiert.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Wie lange ist „Regular Animals“ zu sehen?</h4>



<p>Die Ausstellung ist bewusst extrem kurzzeitig angelegt:</p>
<p>Erste Präsentation: Gallery Weekend Berlin 2026 (Ende April / Anfang Mai)<br />Aktueller Stand: nur wenige Tage Laufzeit</p>



<p>Das Werk ist damit kein langfristig gezeigtes Museumsexponat, sondern eine zeitlich stark begrenzte Installation im Kontext eines Events.</p>
<p>Die Ausstellung ist bis zum 10.05.2026 geöffnet.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading">Und wo ist das Werk danach zu sehen?</h4>



<p>Aktuell gilt:</p>



<p>Es gibt keine offiziell bestätigte Anschlussstation oder Tournee</p>



<p>Beeple arbeitet häufig mit einmaligen, ortsgebundenen Installationen.</p>



<p>Eine spätere Präsentation in anderen Museen oder auf internationalen Kunstmessen ist möglich, aber nicht angekündigt</p>



<p>&#x27a1;&#xfe0f; Realistisch ist daher:<br /><em>„Regular Animals“ ist zunächst ein orts- und zeitgebundenes Ereigniswerk, das nicht dauerhaft öffentlich zugänglich bleibt.</em></p>



<p>Sollte das Werk erneut gezeigt werden, wäre eine Präsentation in großen Institutionen für digitale Kunst oder auf internationalen Biennalen denkbar – bestätigt ist dies jedoch derzeit nicht.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading"><strong>Inhaltliche Bedeutung: Zwischen Satire und KI-Kritik</strong></h4>



<p>Beeple nutzt die Installation, um zentrale Fragen der Gegenwart zu verhandeln:</p>



<p>Wer steuert unsere Wahrnehmung – Mensch oder Algorithmus?</p>



<p>Wie formen KI-Systeme Bilder von Realität?</p>



<p>Welche Rolle spielen Tech-Eliten in unserer visuellen Kultur?</p>



<p>Die Arbeit bewegt sich bewusst zwischen Spektakel, Kritik und dystopischer Zukunftsvision. Die Kombination aus beweglichen Robotern, prominenten Gesichtern und KI-generierter Bildproduktion erzeugt ein irritierendes Spannungsfeld zwischen Unterhaltung und gesellschaftlicher Analyse.</p>


<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />


<h4 class="wp-block-heading"><strong>Einordnung im Werk von Beeple</strong></h4>



<p>Beeple wurde international bekannt durch seine digitalen Arbeiten und seinen NFT-Rekordverkauf <em>„Everydays: The First 5000 Days“</em>. Mit <em>„Regular Animals“</em> erweitert er sein Werk deutlich in den physischen Raum und verbindet digitale Bildproduktion mit installativer, räumlicher Erfahrung.</p>
<h4>Über den Künstler</h4>
<p>Beeple (Mike Winkelmann) arbeitet an der Schnittstelle von 3D-Animation, Echtzeit-Rendering und Internetkultur und hat sich vor allem durch seine eigenständige Produktionsweise einen Namen gemacht. Ein Großteil seiner Bildwelten entsteht mit frei zugänglicher Software und offenen Workflows – ein Ansatz, der ihn früh zu einer wichtigen Referenzfigur für jüngere Digital Artists machte.</p>
<p>Neben klassischen Einzelbildern produziert Beeple auch großformatige Videoarbeiten, Konzertvisuals und kommerzielle Projekte für internationale Marken sowie Musiker wie Ariana Grande und Justin Bieber. Seine visuelle Sprache ist stark von der Ästhetik von Gaming, Science-Fiction und Online-Memes geprägt und entwickelt sich kontinuierlich im Austausch mit digitalen Plattformen und Communities.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Praxis ist die Präsentation im öffentlichen Raum: Mit großflächigen LED-Installationen und permanent aktualisierten Displays experimentiert Beeple mit neuen Formen von Sichtbarkeit und Distribution von Kunst jenseits klassischer Ausstellungsräume. Diese Verschiebung hin zu dynamischen, oft datengetriebenen Formaten bildet eine zentrale Grundlage für seine aktuellen installativen Arbeiten.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>



<p>Titelbild: Beeple. Regular Animals, Installationsansicht, Neue Nationalgalerie, 2026 Foto: Neue Nationalgalerie / David von Becker</p>



<p>Mehr über den Künstler finden Sie hier: <a href="https://matthiasgoehr.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.beeple-crap.com</a></p>



<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>



<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>



<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>


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			</item>
		<item>
		<title>Ausschreibung für den Wettbewerb: Video Mapping Berchinale 2025</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ausschreibung-fuer-den-wettbewerb-video-mapping-berchinale-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 11:09:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Berching]]></category>
		<category><![CDATA[Video Mapping]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Berchinale 2025]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17861</guid>

					<description><![CDATA[Ausschreibung für den Wettbewerb: Video Mapping Berchinale 2025 2025 wird in Berching wieder das beliebte Lichtevent, die „Berchinale 2025 – <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ausschreibung-fuer-den-wettbewerb-video-mapping-berchinale-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ausschreibung für den Wettbewerb: Video Mapping Berchinale 2025</h4>
<p>2025 wird in Berching wieder das beliebte Lichtevent, die „Berchinale 2025 – mal anders!“ stattfinden. Neben Lichtprojektionen in der Innenstadt werden Licht-Kunstobjekte den Besuchern präsentiert und vieles, was die Sinne ansprechen soll. Der Berchinale 2025 wird dabei eine etwas andere Ausrichtung als in den Jahren davor verliehen und heimische Gruppen, Schulen und Künstler mit ins Boot geholt. Es soll vornehmlich ein kreatives Event für alle werden.</p>
<p>Neben der Ausschreibung für das VIDEO MAPPING finden <a href="https://arttrado.de/news/berchinale-2025-mal-anders-das-lichtevent-kehrt-zurueck/" target="_blank" rel="noopener">Sie hier auch eine Ausschreibung für den Wettbewerb LICHTOBJEKTE!</a></p>
<h4>Wettbewerb Video Mapping</h4>
<p><strong>Was wird gesucht?</strong></p>
<p>Videoprojektion auf die Häuserfassade des Pettenkoferplatzes Nr. 14 / griech. Restaurant Meteora in 92334 Berching. Bewertungskriterien sind neben Originalität auch Kreativität und Einfallsreichtum.</p>
<p><strong>Auslobung der Sieger und Preisgeld:</strong></p>
<p>Die Sieger werden durch eine unabhängige Jury ermittelt.<br />
1. Platz  1000,00 Euro<br />
2. Platz   500,00 Euro<br />
3. Platz   300,00 Euro</p>
<p>Die Unterlagen für den Wettbewerb stehen Ihnen zum Download bereit.</p>
<h3>Details zur Bewerbung</h3>
<p>1. Format: Abgabe als JPG-Datei oder als MOV oder MP4-Datei auf USB-Stick oder digitaler Datei in Mindestauflösung 1.920 x 1.080 px2. Vorlage:</p>
<p>a) Meteora Fassade freigestellt als PNG: Was hier noch zu sehen ist, wird in etwa so auch auf dem Beamer zu sehen sein. Die Gestaltung soll sich also vor allem in dem Leerraum bewegen.</p>
<p>b) Meteora Fassade original als JPG auf dem die Originalfassade sichtbar ist. Dies soll v.a. Anhaltspunkt für die tatsächlichen Gegebenheiten sein (dass z.B. keine Hauptinhalte hinter der Schrift platziert werden), kann aber auch als Arbeitsbasis genutzt werden, wenn jemandem diese Version lieber ist.</p>
<p>3.  Bewerbungsfrist: Beschreiben Sie Ihr Lichtprojekt auf beiliegendem Anmeldebogen am besten mit zusätzlichen Skizzen, Bildern, Collagen oder Modellen. Schicken Sie die Bewerbung bis spätestens 31. Mai 2025 an kultur@berching.deoder per Post an: Stadt Berching, Katrin Hradetzky, Pettenkoferplatz 12, 92334 Berching</p>
<p>Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgeschickt, können aber nach Absprache abgeholt werden. Eine Kostenerstattung erfolgt nicht.</p>
<p>4) Eigentum und Urheberrecht: Die eingereichten Projektionen sind und bleiben Eigentum der Teilnehmenden. Die Stadt Berching gewährt keinen Materialzuschuss. Der Bewerber gestattet der Stadt Berching, selbst bzw. durch beauftragte Fotografen Bilder und Videomaterial von dem Kunstwerk zu erstellen. Das Bildmaterial wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Berchinale 2025 und seinen Partnern verwendet. Jeder weiteren kommerziellen Nutzung des Bildmaterials durch die Stadt Berching stimmt der Teilnehmer kostenfrei zu.</p>
<p>5) Für die Projektionen gilt: bis zum 31. Mai 2025 müssen alle wesentlichen Informationen vorliegen.Die Stadt Berching behält sich eine Vorauswahl der eingereichten Projektionen vor. Es werden keine Projektionen abgespielt, die den Grundwerten unserer Gesellschaft widersprechen. Diese werden an beiden Abenden der Berchinale durch den Projektpartner Buntlicht GbR abgespielt. Die Stadt Berching übernimmt keine Kosten für die Übernachtung.</p>
<h2>Template Vorlage Meteora</h2>
<p><a class="fancybox" href="https://www.berching.de/data/thumbs/img/16198643_16zu9_vorlage_meteora_fassade_freigestellt.png" target="_blank" rel="noopener" data-fancybox="group"><img decoding="async" class="pngfix floatImg" title="" src="https://www.berching.de/data/thumbs/img/16198641_16zu9_vorlage_meteora_fassade_freigestellt.png" alt="" /></a></p>
<p class="intro">Bitte fordern Sie die Originaldatei ggf. an unter kultur@berching.de</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.berching.de/berchinale/wettbewerb/mapping/">ZUM DOWNLOAD: Wettbewerb Video Mapping &#8211; Stadt Berching</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Berchinale 2025 &#8211; mal anders &#8211; Das Lichtevent kehrt zurück</title>
		<link>https://arttrado.de/news/berchinale-2025-mal-anders-das-lichtevent-kehrt-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2025 10:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Ausschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler gesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Event]]></category>
		<category><![CDATA[Berchinale 2025]]></category>
		<category><![CDATA[Berching]]></category>
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					<description><![CDATA[Berchinale 2025 &#8211; mal anders &#8211; Das Lichtevent kehrt zurück Die Berchinale findet am 19. und 20. September 2025 jeweils <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/berchinale-2025-mal-anders-das-lichtevent-kehrt-zurueck/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Berchinale 2025 &#8211; mal anders &#8211; Das Lichtevent kehrt zurück</h4>
<p>Die Berchinale findet am 19. und 20. September 2025 jeweils von 19:00 bis 23:00 Uhr in Berching statt. Auszubildende, Studenten, junge Künstler und Interessierte sind herzlich eingeladen, die Berchinale 2025 mitzugestalten und Teil des Wettbewerbs für Licht-Kunst-Objekte zu werden. Thema: „Berchinale – mal anders!“ Das Thema ist bewusst offen gestaltet, um Raum für kreative und innovative Ideen zu lassen. Gesucht ist alles, was als fantasievolle Licht-Kunst-Objekte, im Innen- oder Außenbereich präsentiert werden kann.</p>
<h4>Anforderungen Wettbewerb Lichtobjekte</h4>
<p>Bitte reichen Sie bis zum 31. Mai 2025 eine Visualisierung Ihrer Idee zusammen mit einer Kurzbeschreibung und einer Kostenschätzung per E-Mail an kultur@berching.de ein.</p>
<p>Aus den eingesendeten Entwürfen werden die besten Ideen ausgewählt. Jeder Teilnehmer erhält eine Pauschale von 150 Euro für die Herstellung des Objekts.</p>
<p>Auf- und Abbau:Die Teilnehmer sind für den Auf- und Abbau ihrer Licht-Kunst-Objekte während der Berchinale selbst verantwortlich. Bitte geben Sie bei der Einreichung auch den Strombedarf an.</p>
<p>Bewertung: Die Lichtobjekte nehmen an einer Besucherabstimmung teil und werden zusätzlich von einer Fachjury bewertet. Die ersten drei Gewinner erhalten folgende Preise: 1. Preis: 300,- Euro, 2. Preis: 200,- Euro, 3. Preis: 100,- Euro.</p>
<p><strong>Wichtige Termine: Einreichungsfrist: 31. Mai 2025. Bekanntgabe der ausgewählten Teilnehmer: Mitte Juni 2025.</strong></p>
<p>Fragen an: Katrin Hradetzky, Tel. 08462 205 35, Email: kultur@berching.de</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p><a href="https://www.berching.de/berchinale/wettbewerb/lichtobjekte/">Lichtobjekte Wettbewerb &#8211; Stadt Berching</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984</title>
		<link>https://arttrado.de/news/dam-projects-gruppenausstellung-computer-grafik-1984/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 13:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Mallary]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Bartnig]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Lieser]]></category>
		<category><![CDATA[Manfred Mohr]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Computerkunst]]></category>
		<category><![CDATA[vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Siebdruck]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Art]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=17750</guid>

					<description><![CDATA[DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984 Die Ausstellung Computer-Grafik 1984 nutzt dieses Buch als Grundlage, welches die meisten Künstler dieses Genres <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/dam-projects-gruppenausstellung-computer-grafik-1984/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>DAM PROJECTS: Gruppenausstellung Computer-Grafik 1984</h4>
<p>Die Ausstellung <strong>Computer-Grafik 1984 </strong>nutzt dieses Buch als Grundlage, welches die meisten Künstler dieses Genres vereint und kurz vorstellt. Viele davon vertritt DAM PROJECTS schon lange, jedoch möchten sie Ihnen zwei weitere Künstler in dieser Ausstellung zum ersten mal präsentieren.</p>
<p>Robert Mallary, USA (1917 &#8211; 1997), war Bildhauer und ein Pionier der Computergrafik. DAM PROJECTS zeigt zum ersten mal in Deutschland Plotterzeichnungen aus den 1970er und 1980er Jahren. International bekannt wurde er durch seine computerbasierte Skulptur Quad 1, die bereits 1968 in der Ausstellung Cybernetic Serendipity in London gezeigt wurde. Eine Version dieser Skulptur hat die Tate Modern erworben und ist zur Zeit in London im Rahmen der Ausstellung Electric Dreams zu bewundern (bis zum 1. Juni 2025). Seine Arbeiten sind in bedeutenden Museen wie u.a. dem MoMA, New York, Whitney, New York, Victoria + Albert, London und Tate Modern, London vertreten.</p>
<p>Der Künstler G. F. Kammerer-Luka, Deutschland (1929 &#8211; 2023), der bereits 1963 nach Frankreich übersiedelte. Seine frühen Computergrafiken entstanden Anfang der 1970er Jahre. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt und er ist in der Sammlung der Kunsthalle Bremen vertreten. 2004 erhielt den Goldenen Plotter Preis des Museum Gladbeck.</p>
<p>Die weiteren Künstler der Ausstellung sind jeweils mit Arbeiten dieser Zeitperiode präsent. Horst Bartnig (Deutschland), Peter Beyls (Belgien), Herbert W. Franke (Österreich), Manfred Mohr (Deutschland), Vera Molnar (Frankreich) und Roger Vilder (Libanon).</p>
<h4>Kunst des digitalen Zeitalters von 1965 bis jetzt!</h4>
<p>Gründer und Geschäftsführer von DAM Projects ist Wolf Lieser. Nach einigen Jahren als freier Kunstberater und Galerist in Wiesbaden gründete er 1998 das Digital Art Museum als reines Onlinemuseum, was damals eine bahnbrechende Innovation darstellte, und entwickelte es in Zusammenarbeit mit der Londoner Metropolitan University. Gleichzeitig betrieb Wolf Lieser in London gemeinsam mit Keith Watson die Colville Place Gallery, die erste Galerie mit Spezialisierung auf digitale Kunst.</p>
<p>2003 folgte dann die Gründung der DAM Gallery (heute DAM Projects) in Berlin, 2005 der DAM DIGITAL ART AWARD. Seit 2006 kooperiert das DAM mit dem Sony Center am Potsdamer Platz in Berlin. Wo digitale Kunst mehrmals täglich öffentlich auf dem großen Videoscreen im Innenhof gezeigt wird.</p>
<p>DAM Projects ging aus dem Digital Art Museum hervor, einem virtuellen Museum und Archiv, das der Dokumentation und Vermittlung dieser einflussreichen, avantgardistischen Kunstform gewidmet ist. Es ist erklärtes Ziel von DAM Projects – als wirtschaftliche Erweiterung der wissenschaftlichen Ausrichtung des Digital Art Museums – digitale Kunst zu vermitteln und umfänglich verfügbar zu machen.</p>
<p>Gemeinsam mit dem DAM DIGITAL ART AWARD, der zu Ehren von wichtigen Pionieren ins Leben gerufen wurde, bilden diese drei Säulen das Gesamtkonzept DAM.</p>
<h4>Computer-Grafik 1984 Ausstellung</h4>
<p>Ausstellung 4.4. &#8211; 31.5. 2025 &#8211; DAM Projects | Horstweg 35 | 14059 Berlin</p>
<p>DAM PROJECTS lädt Sie herzlich zur Eröffnung am Donnerstag, den 3. April von 18 &#8211; 20 Uhr ein. Wolf Lieser gibt um 19 Uhr einen Einblick in die digitale Kunst der 1980er Jahre und stellt die Künstler vor.</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DHNmceGoT_C/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div>
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</div>
</div>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
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		<title>Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt</title>
		<link>https://arttrado.de/news/julia-mann-im-interview-ausstellung-im-autohaus-nio-frankfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 09:11:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
		<category><![CDATA[NIO Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst in Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Finissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Julia Mann]]></category>
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					<description><![CDATA[Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt Im NIO Frankfurt läuft aktuell eine Ausstellung von Julia Mann <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/julia-mann-im-interview-ausstellung-im-autohaus-nio-frankfurt/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Julia Mann im Interview &#8211; Ausstellung im Autohaus NIO Frankfurt</h4>
<p>Im NIO Frankfurt läuft aktuell eine Ausstellung von Julia Mann bis zum 29. März. Am letzten Tag ist auch eine Finissage mit anwesender Künstlerin angesetzt. Die Vernissage läuft von 17:30 bis voraussichtlich 19:00 Uhr.</p>
<p>Ihre Leidenschaft für die Kunst entdeckte Julia Mann bereits mit 19 Jahren, doch erst später wurde die Malerei zu ihrem Lebensweg. Sie entwickelte eine eigene, unverwechselbare Handschrift: Mit intuitiven Pinselstrichen und leuchtenden Neonfarben erschafft sie Kompositionen, die den Betrachter visuell herausfordern, ihn einladen in eine unbeschwerte Welt einzutauchen und sich seiner eigenen Stärken bewusst zu werden. Besonders die harmonische Balance der fließenden Farben verleiht ihren Werken eine mitreißende Dynamik.</p>
<p>Die Künstlerin setzt sich Gegenwärtig mit dem Thema der Selbstverwirklichung auseinander. Die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und die Weiterentwicklung der Fähigkeiten der eigenen Person steht im Fokus.</p>
<h4>Künstlerin Julia Mann im Interview</h4>
<p><strong>Nächste Woche ist deine Finissage im NIO Frankfurt, wie geht es dir und wie lief es bisher?</strong></p>
<p><em>Vor einer Veranstaltung bin ich immer etwas nervös und versuche alles genau zu planen um auf alles vorbereitet zu sein an dem Tag. Meine Kunstwerke kommen sehr gut an bei den Menschen in Frankfurt. Sie passen toll in das NIO Haus und sind ein wahrer Eyecatcher. Deshalb freue ich mich einfach auf den Abend und erhoffe mir einen tollen Austausch mit Kunstliebhaber.</em></p>
<p><strong>Wie hast du überhaupt zur Kunst gefunden und wie viele Werke sind bis heute entstanden?</strong></p>
<p><em>Es war nicht geplant, eher Zufall. Wir sind in unser neues Haus gezogen und die Wände waren weiß. Zu weiß und dann habe ich selbst mit eine Leinwand und Farben gekauft und einfach mal angefangen. Das es so groß wird habe ich damals niemals gedacht. Das ist schon verrückt im Nachhinein. Ich denke zwischen 200-300 Werke, ob groß oder klein.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess von deinen Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Keine Skizzen, nur gute Musik. Manchmal stelle ich mir die Farben zusammen, aber ganz oft entsteht es intuitiv.</em></p>
<p><strong>Was macht gute Kunst für dich aus?</strong></p>
<p><em>Schwer zu sagen. Es gibt so viele Künstler und so viele Geschmäcken. Jeder Mensch hat seinen eigenen Geschmack welche Kunst er gut findet. Für mich ist gute Kunst, kreativ, einzigartig, individuell und mit Liebe gemalt. Und es muss mir gefallen!</em></p>
<p><strong>Muss Kunst immer eine Botschaft haben oder kann sie auch einfach &#8222;nur schön&#8220; sein?</strong></p>
<p><em>Jedes Kunstwerk hat seine eigene Botschaft für mich, ich dränge die aber nie meinen Sammlern auf. Jeder kann doch seine eigene Geschichte und Interpretation haben. Viele kaufen ein Kunstwerk, weil sie es schön finden und ich finde dies reicht auch, wenn es die Menschen so glücklich macht.</em></p>
<p><strong>Was möchtest du mit deiner Kunst erreichen?</strong></p>
<p><em>Ich bin noch am Anfang meiner Reise und bin so gespannt, wohin die Reise gehen wird. Ich möchte meine Kunstwerke in noch mehr Städten ausstellen, auch international. Da habe ich auch schon Angebote bekommen, die ich noch nicht angekommen habe, wegen meinen zwei kleinen Kindern, aber das möchte ich in Zukunft bald realisieren.</em></p>
<p><strong>Wer soll deine Kunst auf keinen Fall kaufen?</strong></p>
<p><em>Menschen die meine Werke und mich nicht mögen. Pessimisten und negativ eingestellte Menschen.</em></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über dich an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>Puh schwere Frage, ich halte mein Privatleben so gut es geht aus Instagram und Co. Heraus, das hat auch dort nichts zu suchen meiner Meinung nach. Ansonsten bin ich eigentlich ein sehr offener und unkomplizierter Mensch, der auch gerne auf fast jede Frage antwortet.</em></p>
<p><strong>Hattest du schonmal so etwas wie eine Schaffenskrise? </strong></p>
<p><em>Klar hat man mal ein Hängerchen, besonders wenn der Druck so groß ist. Hier das Auftragswerk, da die Ausstellung, schnell noch das und das machen. Das geht manchmal an die Substanz. Was ich gelernt habe, wenn es nicht mehr geht dann geht es nicht. Lieber mal ein Tag Pause machen, die Menschen warten auf ihr Werk, denn es soll ja etwas ganz besonderes sein. Manchmal sieht es nach einem Tag schon wieder ganz anders aus. Mir hilft wirklich immer gute Laune Musik und die Sonne, wenn sie mal da ist.</em></p>
<p><strong>Gibt es etwas, was du auf dem Kunstmarkt gerne ändern würdest?</strong></p>
<p><em>Ja, die Vorurteile. Ich werde oft gefragt, wie ich denn von meiner Kunst leben kann oder mir wird gesagt, die armen Künstler. Ich glaube manche suchen dann den Hut für die Münzen im Atelier 😉 das bringt mich oft zum schmunzeln. Des Weiteren fände ich es schöner, wenn es mehr Zeit in miteinander anstatt ein gegeneinander wäre. Jedes Kunstwerk ist anders und es gibt so viele Käufer für alle Möglichkeiten Kunstwerke. Da verstehe ich manchmal den Neid und die Missgunst nicht. Ich helfe wo ich kann und verbinde auch gerne Künstler mit Ausstellungsorten, why Not.</em></p>
<p><strong>Kannst du nach NIO schon mehr über kommende Projekte oder geplante Ausstellungen verraten?</strong></p>
<p><em>Also es ist im Sommer ein Event mit Mini geplant, da freue ich mich schon sehr darauf. Anfang Mai ist ein großes Event zusammen mit dem tollen Weingut Braunewell geplant. Vielleicht geht es Ende des Jahres nach Berlin in eine Galerie.</em></p>
<p><strong>Warum sollte man unbedingt mal zu einer Ausstellung von dir kommen oder sich mit deinen Werken auseinandersetzen?</strong></p>
<p><em>Man muss meine Kunstwerke einfach mal live gesehen haben. Die Tiefe und Details sieht man oft nur aus der Nähe, auch wenn das Licht darauf scheint ändert sich das Kunstwerk. Die Gold und Neon Akzente kommen zum Vorschein. Es ist eine kleine Reise, ein Eintauchen in meine Welt der Farben.</em></p>
<p><strong>Danke dir für deine Zeit und Mühe und viel Erfolg für die Finissage!</strong></p>
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<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über die Künstlerin finden Sie hier: <a href="https://www.julia-mann.art/">Julia Mann Art | Künstlerin</a></p>
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		<title>Kunst aus Hamburg: Kunst und Physik &#8211; Max Makosch im Interview</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-aus-hamburg-kunst-und-physik-max-makosch-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 09:05:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
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		<category><![CDATA[Max Makosch]]></category>
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					<description><![CDATA[Kunst aus Hamburg: Kunst und Physik &#8211; Max Makosch im Interview Max Makosch ist ein junger Künstler aus Hamburg, der <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-aus-hamburg-kunst-und-physik-max-makosch-im-interview/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kunst aus Hamburg: Kunst und Physik &#8211; Max Makosch im Interview</h4>
<p>Max Makosch ist ein junger Künstler aus Hamburg, der auch die Handlungsweise von I<a href="https://www.maxmakosch.de/schrift/bmwk/" target="_blank" rel="noopener">nstituten wie bspw. das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hinterfragt</a>. Makosch beschäftigt sich seit 20 Jahren mit der modernen Physik und versucht die philosophischen und für uns im Alltag relevanten Aspekte dieser einzufangen und darzustellen. Dafür ließt er recht viel, im Wesentlichen Fachliteratur und Interviews mit Wissenschaftlern und Philosophen. Ebenfalls recherchiert er seit seiner Jugend gerne im Internet und bekomme gerne mit, was sich in der technologischen und digitalen Welt so tut. Generell interessiert er sich für  die angewendete Wirklichkeit, weniger geisterhafte Theorien.</p>
<p>Von der Kunstwelt hält er sich weitestgehend fern, da er äußeren Einfluss aus dieser Richtung vermeiden möchte. Seit einiger Zeit nutzt auch, wenn nach eigenen Angaben noch sehr laienhaft Simulatoren, um kleine Experimente durchzuführen und damit seine Sicht auf die Dinge und Muster zu erweitern. Er lebt bewusst in einer recht rational orientierten Welt und trägt das emotionale nur von seiner eigenen Seite aus dazu. Ebenso benutzt er keinen TV, spielt keine Videospiele, nutzt sein Smartphone so wenig wie möglich und hält sich eher an die Beobachtung durch seine eigenen Augen. Er sieht sich als kämpferischen Übersetzer.</p>
<h4>Max Makosch über seine Kunst</h4>
<p><em>Gemalt sind die Bilder alle mit Ölfarben. Bis vor einigen Jahren habe ich noch häufig eine Mischtechnik in mehreren Schichten angewendet. Seit ca. 2019 male ich in einer sehr aufwendigen und zeitintensiven Lasurtechnik. Dafür wird das Bild vollständig mit allen Details in Schwarz-Weiß untermalt. Die Farben werden nachher in dünnen, mehreren Lasuren aufgeschichtet. </em></p>
<p><em>D.h., dass die Untermalung die Hauptarbeit darstellt, während man sich die Farblasuren wie &#8222;ausmalen&#8220; vorstellen kann. Durch die Farblasuren werden auch keine weiteren Details hinzugefügt. Alles, was man nachher an Details, Form und Tiefe erkennen kann, stammt von der Untermalung, die Farblasuren werden quasi von unten erleuchtet. </em></p>
<p><em>Die Spitzlichter und Schatten werden zum Schluss noch einmal nachgearbeitet. Das bedeutet ebenfalls, dass der kreative Prozess mit Beginn des Malvorgangs, spätestens jedoch mit Fertigstellung der Untermalung weitestgehend abgeschlossen ist. So ist das Erstellen eines Gemäldes für mich ein sehr technischer, handwerklicher Prozess, der auch schon mal deutlich mehr als hundert Stunden pro Bild in Anspruch nehmen kann. Für die dann entstehende Farbwirkung lohnt sich das aber allemal!</em></p>
<h4>Max Makosch im Interview</h4>
<p><strong>Wo bist du grade, wie geht es dir und wodran arbeitest du aktuell?</strong></p>
<p><em>Ich bin aktuell in Hamburg, mir geht es wunderbar, eine gesunde Grundwut ist gegeben und auch sonst bin ich gesund! Zur Zeit arbeite ich an drei Gemälden und fertige ein paar Ideen aus. Zu einem der Gemälde wird es auch ein Timelapsevideo geben, um mal einen kleinen Einblick in die Malarbeit zu bekommen. Dann möchte ich gerne ein paar Zeichnungen anfertigen, das Zeichnen ist die letzten Jahre etwas zu kurz gekommen. Außerdem versuche ich mich im Filmemachen weiter zu entwickeln. Und ein paar interessante Bücher liegen auch noch auf dem Tisch.</em></p>
<p><strong>Wann hast du entschieden deine Werke mit der Öffentlichkeit zu teilen und wie viele Werke sind bis heute entstanden?</strong></p>
<p><em>Den Gedanken dahingehend habe ich schon seit einigen Jahren. Schließlich habe ich ein Thema von ranghöchster Notwendigkeit im Gepäck und möchte die Menschenfamilie nicht im Stich lassen, sondern ihr helfen, wo ich kann. Und die Bilder im stillen Kämmerlein stehen zu lassen, hilft nun niemandem weiter. Knapp 30 Ölgemälde sind bis jetzt entstanden.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet für Sie Kunst?</strong></p>
<p><em>Kunst definiert sich immer aus der Notwendigkeit! Kunst ist notwendig! Von daher sollte sie frei von Ideologie, Meinung und Glaube sein! Kunst ist auch nicht zu verwechseln mit Unterhaltung! Kunst kann auch einen gewissen Unterhaltungswert haben, klar. Aber das ist nicht unbedingt das Wesentliche, weil eben nicht notwendig. Wenn ein Schuhmacher einen guten Schuh macht, des Schuhs wegen, dann ist das Kunst! Eine gute Mutter akzeptiere ich aufgrund ihres Mutterdaseins auch als Künstlerin! Es ist schließlich notwendig! Und ich thematisiere das Naturgesetz zur Energie (E=mc2), was ebenfalls notwendig ist, wenn wir energetisch etwas ändern wollen. Folglich mache ich gute Kunst!</em></p>
<p><strong>Was macht gute Kunst für dich aus?</strong></p>
<p><em>Frei von Ideologie, Meinung und Glaube und im höchsten Maße notwendig muss sie sein! Der Gesellschaft sollte sie den Spiegel vorhalten und den Mächtigen die Fresse polieren! Sie muss Dampf auf die Kombüse bringen und das Eisen glühen lassen! Maßlose Überlegenheit und wohltemperierte Grausamkeit ist das Gesetz zur Vernichtung des jeweiligen Zeitgeistes! Und ein dekorativer Aspekt ist natürlich auch nicht zu vernachlässigen.</em></p>
<p><strong>Sie kommen ursprünglich aus der Physik? &#8211; Wie verbinden Sie die Komponenten Kunst und Physik?</strong></p>
<p><em>Ich komme nicht aus der Physik, aber die Physik oder besser, die philosophischen und für uns im Alltag relevanten Aspekte der modernen Physik beschäftigen mich schon seit meiner frühesten Jugend. Für mich gehören Wissenschaft, Philosophie und Kunst zusammen. Sie bilden für mich das Dreiergestirn des Deutschtums. Albert Einstein und Werner Heisenberg zum Beispiel waren sehr gute Musiker. Das ist gar nicht so selten, dass Begabungen in diesen Bereichen dicht beieinander liegen. Musik ist letztendlich Schwingung, Malerei ist die Visualisierung von Schwingung. Was man nicht in Worte fassen kann, das muss man dann halt in Form eines Musikstückes, eines Gemäldes oder z.B. einer Mathegleichung darstellen. Ziemlich ähnlich alles.</em></p>
<p><strong>Wie kann man sich den Entstehungsprozess deiner Werke vorstellen?</strong></p>
<p><em>Als Normalo hoffentlich gar nicht, schließlich möchte ich auch eine gewisse Überlegenheit darstellen! 😉 Meist sind es lange Prozesse, die sich dann irgendwann in Form eines Gedankenblitzes konkretisieren. Das ist auch immer eine gewisse Beruhigung, wenn man Dinge, die lange schwer zu beschreiben waren oder für die man gar keine Worte findet, auf einmal mit einem Bild dargestellt bekommt.</em></p>
<p><em>Meine Bildideen entstehen dann entweder durch Skizzen, die sich immer weiter entwickeln oder durch kleine Figuren, die ich mir aus Gegenständen zusammen baue. Für letzteres arbeite ich dann auch mit Fotos, wobei ich den Gemälden durch eine eigene Farbgestaltung und Änderungen in der Komposition meinen eigenen malerischen Fingerabdruck verpasse.</em></p>
<p><em>Zur Maltechnik gibt es zu sagen, dass ich, wie schon erwähnt, sehr technisch arbeite. Wenn ich an die Leinwand gehe, ist der kreative Prozess nahezu abgeschlossen und die Umsetzung erfolgt sehr handwerklich. Das Bild wird zunächst monochrom untermalt. Mit allen Details und komplett ausgefertigt. Dann werden sehr dünne Farbschichten auf die Untermalung aufgetragen. Diese Farbschichten bringen so gut wie keine weiteren Details ins Bild. Alle hell-dunkel-Unterschiede die im fertigen Bild zu sehen sind, stammen von der Untermalung. Zum Schluss werden die Spitzlicher und Schatten noch einmal nach gesetzt. Dieser Prozess bedarf einer Menge Geduld, aber für den Effekt lohnt es sich allemal. Einige ältere Bilder sind allerdings auch in einer etwas moderateren Maltechnik gefertigt.</em></p>
<p><strong>Was kann man sich unter Maximus Makoschismus oder mc2-Wende vorstellen?</strong></p>
<p><em>Maximimus Makoschismus ist eine Extremisierung meines Namens. Es spielt darauf an, das best mögliche aus allem raus zu holen. Kein Durchschnitt, kein Lala! Wenn schon, dann richtig! Das ist im übrigen auch sehr effizient. Man kennt es vielleicht: Günstig ist häufig teurer, weil man es doppelt kaufen muss.</em></p>
<p><em>Die mc2-Wende ist eine Korrektur dessen, was die Politik verzapft. Nach Albert Einsteins berühmter Gleichung (E=mc2) ist Energie (E) das Gleiche wie mc2. Dementsprechend ist es wissenschaftlich inhaltlich betrachtet egal, ob ich &#8222;Energie&#8220; oder &#8222;mc2&#8220; sage. </em></p>
<p><em>Der Unterschied ist lediglich folgender: Das Wort &#8222;Energie&#8220; wird mittlerweile inflationär gebraucht, auch von Leuten, die sich nicht im Geringsten mit der Thematik beschäftigt haben. Außerdem ist Energie auch ein Werbebegriff, der mit der Wissenschaft dazu nichts oder nur im allerweitesten Sinne etwas zu tun hat, wie z.B. Energydrinks. Wenn ich also nun anstatt &#8222;Energie&#8220; einfach &#8222;mc2&#8220; sage, dann habe ich die Debatte direkt auf eine sachliche Ebene gehoben und präzisiere die Diskussion. Das wiederum ist gelebte Energieeffizienz und damit gehe ich als gutes Beispiel voran. Kein Durchschnitt, sondern hochkulturelles Niveau. Und genau das populär zu machen ist die Absicht meiner mc2-Wende.</em></p>
<p><strong>Was bedeutet gelebte Energieeffizienz?</strong></p>
<p><em>Effizient ist man, wenn man sich auf das Wesentliche beschränkt. Man muss nicht ständig seine Meinung oder seinen Glauben schon gar nicht öffentlich kundtun. Die Wirklichkeit bietet schon genug Herausforderungen. Außerdem kann man drauf achten, was man sagt und warum man etwas sagt.</em></p>
<blockquote><p>Viel Geplapper um nichts ist in unseren dekadenten Gefilden ein regelrechter Volkssport geworden. Dann lieber eine gute Mathegleichung über die man jahrelang nachdenken kann oder ein qualitatives Gemälde, sodass man mit einer Leinwand als Künstler wochen- oder monatelang beschäftigt ist.</p></blockquote>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Die Kunst darf eindeutig alles! Und sie muss auch alles! Widerspruch unzulässig! Wer soll das denn sonst machen? Sie muss sich dafür aber auch selber treu bleiben! Nicht abdriften in andere Bereiche. Viele Künstler verirren sich schnell in die Politik und mutieren dann zu kleinen linken und rechten Spinnern. Das ist auch häufig eine Komfortzone, da gesellschaftlich sehr akzeptiert. Aber eben feige und faul! Freiheit, auch in der Kunst geht immer einher mit Verantwortung! Und Verantwortung geht einher mit der Pflicht zur Tat. Sie kann also durchaus auch unangenehm werden oder sogar gefährlich. Und das grenzenlos!</em></p>
<p><strong>Was darf auf keinen Fall über Sie an die Öffentlichkeit gelangen?</strong></p>
<p><em>Die Datensätze, die ich aus Bewegungs- und Verbindungsdaten über Politiker und Behördenmitarbeiter gesammelt und erstellt habe! Das würde die Öffentlichkeit massiv verunsichern!</em></p>
<p><strong>Warum sollten sich Kunstsammler mit deinen Werken auseinandersetzen?</strong></p>
<p><em>Weil ich mir sicher bin, dass meine Kunst eine goldene Zukunft hat. Sie liegt einer guten und qualitativen Philosophie zugrunde. Und solange die Werke noch erschwinglich sind, sollte man zuschlagen! Außerdem thematisieren sie, wenn auch vielleicht erst später erkennbar, wesentliche Themen unserer Zeit. Unabhängig von Trends oder Modeerscheinungen. Meine Kunst ist wirklich modern! Und ich verwechsel Kunst auch nicht mit Design!</em></p>
<p><strong>Deine Werke entstehen in einem technischen, fast handwerklichen Prozess &#8211; haben Sie sich das selbst beigebracht oder offiziell gelernt?</strong></p>
<p><em>Meine Mutter ist Künstlerin und dadurch habe ich von früh auf von Zuhause aus eine gute Ausbildung genossen. Z.B. hat sie mir schon als Kind erklärt, dass man eine Zeichnung zeichnet, nicht wischt! Ich habe also beigebracht bekommen, vernünftige Qualität ab zu liefern und nicht einfach stumpf Trends zu erfüllen oder die Ahnungslosigkeit anderer Menschen auszunutzen, nur um Aufmerksamkeit oder Bewunderung zu ernten. Recht schnell habe ich mir dann weitere Fähigkeiten und auch einen eigenen Stil angeeignet. Durch viel Übung und Durchhaltevermögen und auch durch Beobachtung und Bildung. Dieser Prozess wird jedoch niemals abgeschlossen sein, man lernt immer dazu.</em></p>
<p><strong>Du feilst auch an eigenen Sprichwörten? </strong></p>
<p><em>Ich denke mir schon seit meiner Kindheit immer mal wieder eigene Sprichwörter oder Redewendungen aus. Ich bin ein kleiner Lingualästhet. Anfang der Zehnerjahre bin ich eine Zeit lang abends in verschiedene Kneipen und Bars in Hamburg gegangen und habe fremde Menschen in Gespräche verwickelt und meine eigenen Sprichwörter genutzt. Es hat nur ein paar Wochen gedauert, bis ich das erste Mal von jemand Fremden eines meiner eigenen Sprichwörter gehört habe. Wie mächtig Sprache ist, wusste ich schon vorher. In komplexen Systemen kann man Kommunikation nämlich gleichsetzen mit Rechenleistung. Aber dass ich alleine im Stande bin, in einer Großstadt Einfluss auf den Sprachgebrauch zu nehmen war für mich beeindruckend. Seitdem interessieren mich auch mutmaßlich geheimdienstliche Tätigkeiten in dem Bereich. Und mein Dreipunkteplan zur mc2-Wende, welcher durch mein dreiteiliges Selbstporträt dargestellt wird, beginnt mit dem Punkt &#8222;Satzbau und Wortwahl!&#8220;. Ein Beispiel für Energieeffizienz nur durch diesen Punkt 1) habe ich übrigens weiter oben mit der mc2-Wende<br />
gegeben.</em></p>
<p><strong>Was sind die philosophischen und für uns im Alltag relevanten Aspekte der modernen Physik für dich?</strong></p>
<p><em>Seit Minkowski oder spätestens Einstein wissen wir, dass Raum und Zeit miteinander verbunden sind (Energie=mc2). Diese Erkenntnis war eine Revolution in der Wissenschaft. Einstein ist ja auch entsprechend berühmt geworden. Und diese Erkenntnis verändert unsere Sicht auf die Wirklichkeit. Ich gebe mal ein konkretes Beispiel: </em></p>
<p><em>Die ISS (Raumstation) fliegt so schnell um die Erde, dass die Astronauten in ihr schweben. Man kennt diesen Effekt vielleicht als Zentrifugalkraft. Alexander Gerst, ein deutscher Astronaut hat es mal beschrieben als einen Stein, den man so weit wirft, dass er erst hinter dem Horizont runter fällt. </em></p>
<p><em>Die meisten Menschen denken jedoch, die Astronauten in der ISS würden schweben, weil sie hoch genug sind. Das ist allerdings vollkommen falsch. Die Anziehungskraft auf Flughöhe der ISS ist nicht viel weniger als bei uns auf dem Erdboden. Es ist tatsächlich die Beschleunigung (c2), die verantwortlich für diesen Effekt ist. Das bedeutet, dass die meisten Menschen ein Weltbild haben, dass ihnen gar keine Möglichkeit bietet, sich logisch zu erklären, wie unsere Wirklichkeit auch in Form moderner Technologien funktioniert. Und wer nichts weiß, der muss alles glauben, was die Politik zum Beispiel in ihrer mc2-leugnerischen Attitüde schamlos ausnutzt. Da wäre die Thematisierung der philosophischen und für uns im Alltag relevanten Aspekte der modernen Physik durchaus angebracht!</em></p>
<p><strong>Du vermeidest den Kontakt zur Kunstwelt? Um Einfluss zu vermeiden? Getreu, wer nur die Musik macht, die er selber hört betreibt &#8222;Inzest&#8220;?</strong></p>
<p><em>Ich denke, dass die Kunst zu sehr um sich selbst kreist und keinen wirklichen Fortschritt bringt. Immer größer wird der Hang zum gelebten Narzissmus, da möchte ich kein Teil von sein. Wenn man sich hingegen in der Wissenschaft umschaut, dann sieht man, dass da gerade viel passiert. Ganz viele Bereiche beginnen gerade erst oder werden neu entdeckt. Arbeitslosigkeit ist eine absolute Verschwörungstheorie, die Arbeit stapelt sich bis zum Mond! Daran, denke ich, sollte man sich bedienen. Es ist eine Goldgrube der Erkenntnis und vor allem wahnsinnig konstruktiv veranlagt! Das gefällt mir sehr gut! Und wir Künstler könnten diese Dinge ja populär machen. Dann hätten die jungen Leute auch bessere Perspektiven und tolle Ziele.</em></p>
<p><strong>Du verzichtest auch auf TV, Spiele&#8230;keine Videospiele&#8230;wenig Smartphone &#8211; um sich mehr auf die eigenen Augen zu verlassen? Ist da auch ein esoterischer Aspekt dabei oder sind das wissenschaftliche Fakten?</strong></p>
<p><em>Mit Esoterik habe ich nichts am Hut und auch nichts am Schlappen. Unser Kenntnisstand allerdings empfiehlt ein solches Verhalten. Das anthropische Prinzip, auch bekannt als Beobachterprinzip scheint aus Sicht der beiden großen Bereiche der modernen Physik, der Quantenmechanik zum einen und der Relativität zum anderen unausweichlich. </em></p>
<p><em>Vielleicht hat man mal von Schrödingers Katze oder dem Doppelspaltexperiment gehört. Einstein zum Beispiel hat gesagt: &#8222;Niemand kann beweisen, dass der Mond da ist, ohne hin zu schauen.&#8220;. Recht hatte er. Aber es geht auch sehr viel direkter; die Informationsübertragung durch die moderne Technologie ist so schnell, dass diese Frequenzen sich mit unserem Nervensystem synchronisieren oder anders herum.</em></p>
<p><em>Die Reizgeschwindigkeit einer fiktiven digitalen Umgebung ist für unser Hirn nicht unterscheidbar von der Reizgeschwindigkeit unserer tatsächlichen Umgebung. Wir haben also relativistische Effekte in der Informationsübertragung, unser Bewusstsein wird verzerrt. Es wird dementsprechend immer schwieriger, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden. Also müssen wir uns entscheiden!</em></p>
<p><em>Meine Entscheidung ist ganz klar für die Wirklichkeit! Ich versuche Bewegungs- und Verbindungsadaten zu vermeiden. Ich möchte nämlich nicht getrackt werden. Viele kennen das, dass sie speziell zugeschnittene Werbung präsentiert bekommen, weil sie von der Industrie ausgelesen wurden. Das heißt aber nicht, dass ich die modernen Technologien ablehne oder verteufel. Deswegen würde ich auch nicht sagen, dass ich darauf &#8222;verzichte&#8220;. Im Gegenteil, ich kann ganze Lobeshymnen darauf singen. Nur der Umgang mit diesen Dingen muss halt stimmen.</em></p>
<p><strong>Stell dir vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times oder Ähnliches &#8211; was würdest du der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Dass Einstein für uns raus gefunden hat, dass Energie = mc2 ist! Kehrt ab von der Politik und all den irreführenden Lehren und Religionen und wendet euch dem Wesentlichen zu! Das Universum hat alles bereitet, man muss nur zugreifen am Büffet des Lebens!</em></p>
<h4>Werke von Max Makosch bei der nächsten Auktion der Gallery1503 in Wien</h4>
<p>In Kürze werden einige Arbeiten von Max Makosch über das Auktionshaus der Gallery1503 in Wien angeboten. Der Künstler verrät über die Werke bereits:</p>
<p><em>Dass die vier Werke auf den ersten Blick erscheinen können, wie von vier verschiedenen Künstlern gemalt. Die Möglichkeitenvielfalt der Darstellung ist sehr hochgehalten. Und eine hohe Möglichkeitenvielfalt bedeutet hohes Energiepotenzial! Entsprechend habe ich natürlich auch investiert für diese Werke, es steckt eine Menge Herzblut darin!</em></p>
<p>Kunstsammler, die die Auktion nicht verpassen möchten, sollten <a href="https://www.gallery1503.com/auktionen-auctions" target="_blank" rel="noopener">die Webseite der Gallery</a> im Blick behalten. Die aktuellen Auktionen können auch online verfolgt werden: <a href="https://veryimportantlot.com/de/auction/gallery-1503/cat-4029/overview">Katalog 2024-02 Kunst des 21 Jahrhundert: Katalogübersicht | Gallery 1503 | Auktion vom 07.04.2024 (veryimportantlot.com)</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: (&#8222;Anspruchshaltung/33 Hände sollens&#8216; richten!&#8220;) aus meinem 3-teiligen Selbstporträt beschreibt das Bewusst werden über den eigenen Willen. Dass man sich selber als vollwertiges Lebewesen betrachtet und sich nicht klein macht, sondern einfordert, was einem zusteht! Die 33 ist angelehnt an den 33. Grad der Freimaurerei, was wiederum ein Hinweis auf Hochentwicklung und das künstlerische<br />
Spiegelprinzip darstellt. 100x80cm, Leinwand, Öl in Lasurtechnik, 2019.</p>
<p>Mehr über den Künstler: <a href="https://www.maxmakosch.de/" target="_blank" rel="noopener">https://www.maxmakosch.de/</a></p>
<p>Ausgewählte Arbeiten von Max Makosch finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie in Kürze auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Interview mit Fotokünstler STEFAN PFEIFFENBERGER aka MR. PIPESMOUNTAIN</title>
		<link>https://arttrado.de/news/interview-mit-fotokuenstler-stefan-pfeiffenberger-aka-mr-pipesmountain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 11:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Interview mit Fotokünstler STEFAN PFEIFFENBERGER aka MR. PIPESMOUNTAIN Nachdem Stefan Pfeiffenberger aka. MR PIPESMOUNTAIN mit seinen aufwendigen Bildern einige Kunden <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/interview-mit-fotokuenstler-stefan-pfeiffenberger-aka-mr-pipesmountain/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Interview mit Fotokünstler STEFAN PFEIFFENBERGER aka MR. PIPESMOUNTAIN</h4>
<p>Nachdem Stefan Pfeiffenberger aka. MR PIPESMOUNTAIN mit seinen aufwendigen Bildern einige Kunden gewonnen hatte, ging er einen Schritt weiter und begann dazu für seine Bilder einmalige Rahmen zu bauen. Gleichzeitig kam dann im Jahr 2019 die Idee sein Schaffen zu erweitern. Nachdem er 3 Jahre in den verschiedensten Bereichen arbeitete, verfing er sich 2022 in Batman und erzählt Geschichten welche skurril, teilweise humorvoll von Batman handeln.</p>
<p>Stefan Pfeiffenberger hat Einflüsse von Helmut Newton und machte Ausbildungen im Bereich der Aktfotografie und Lackfotografie. Dieses Jahr erhielt er die Auszeichnung &#8222;Muse Photography Awards &#8211; Silver Statuette Österreich&#8220; eine Übersicht über alle Preise und Auszeichnungen finden Sie hier: <a href="https://www.artmajeur.com/stefan-pfeiffenberger-mr-pipesmountain#presentation">Mr. Pipesmountain, Zeitgenössischer Fotograf Künstler | Artmajeur</a></p>
<h4>STEFAN PFEIFFENBERGER im Interview</h4>
<p><strong>Herr Pfeiffenberger, wie sind Sie dazu gekommen, Fotokünstler zu werden und wie hat sich Ihre Kunst im Laufe der Jahre entwickelt?</strong></p>
<p><em>Nach vielen Irrungen und Wirrungen, Abzweigungen und Sackgassen, half mir die Corona-Pandemie meinen Weg in diesem Bereich zu finden. Umgeben tut mich dieses Thema schon seit meiner Kindheit. Meine Entwicklung ist teilweise geplant. Mir wird von Kollegen gesagt, dass meine Kunst erwachsener und detaillierter wurde. Dem kann ich nur zustimmen – auch ich bin ja nicht mehr derselbe wie vor 20 Jahren.</em></p>
<p><strong>Welche Rolle spielt Kunst in Ihrem Leben?</strong></p>
<p><em>Die Kunst, und zwar in vielfältigem Bereich spielt eine extreme Rolle in meinem Leben. Das Beginnt bei Filmen, Musik, Kleidern, Bildern, einzelne Gebrauchsgegenstände, welche ein Kunstvolles Design haben. Die Liste ist lange. Mir die Kunst zu nehmen, wäre für mich eine der größten Strafen. Aus diesem Grund möchte ich auch kunstvolle Werke erschaffen. Um anderen Menschen dieselbe Freude zu bereiten, wie es Künstler bei mir tun.</em></p>
<p><strong>Sie haben zunächst mit Zeichnungen begonnen, bevor Sie zur Fotografie gewechselt sind. Wie haben diese beiden Kunstformen Ihre Arbeit beeinflusst und beeinflussen sie sich auch heute noch gegenseitig?</strong></p>
<p><em>Das Zeichnerische war eigentlich eine Notlösung aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen. Weiters hatte ich mit der fehlenden Präzision ein Problem. Da war die Fotografie irgendwann die Logische Konsequenz. Zeichnungen werden für mich immer einen hohen Stellenwert haben, da jedes meiner Projekte mit einer Skizze beginnt. Je besser die Skizze, desto besser das Ergebnis.</em></p>
<p><strong>2016 fotografierten Sie vor allem Fahrzeuge wie Autos und Motorräder. Was fasziniert Sie an der Welt der Fahrzeuge und wie gelingt es Ihnen, diese in Ihren Bildern so facettenreich darzustellen?</strong></p>
<p><em>Mit Fahrzeugen habe ich begonnen, weil ich selbst mir diesbezüglich einen Wunschtraum erfüllte, aber keinen Fotografen fand, welcher mein Fahrzeug emotional fotografieren konnte. Da ich sehr viel Geld und Zeit in dieses Projekt investierte, um es selbst umzusetzen, war es irgendwann logisch, dieses erlangte Wissen auch anderen Menschen zu Verfügung zu stellen.</em></p>
<p><em>Ich spreche vorher sehr langen mit den jeweiligen Besitzern. Frage sehr viel und versuche mich in diese Gefühlswelt einzufühlen, welche sie für ihr Fahrzeug empfinden. Menschen, welche sich alle 6 Monate ein neues Fahrzeug kaufen, keine emotionale Bindung dazu aufbauen sind naturgemäß nicht meine Kunden.</em></p>
<p><strong>Sie legten großen Wert darauf, Spezialeffekte wie Rauch und Feuer in Ihren Bildern wirklich zu fotografieren und nicht nachträglich mit Photoshop zu bearbeiten. Warum ist Ihnen diese Authentizität so wichtig und welche Herausforderungen bringt das mit sich?</strong></p>
<p><em>Qualität ist hier das Schlüsselwort. Ich möchte, dass meine Kunden einfach hochwertige Bilder erhalten – und keinen Fake. Sehen sie sich mal die Reaktionen der Menschen an, wenn diese nach der Frage der Umsetzung zu hören bekommen, es wurde mit Photoshop umgesetzt.</em><br />
<em>Die Reaktionen sind nicht sehr gut.</em></p>
<p><em>Wenn die Kunden aber bei meinen Shootings mit dabei sind, dies live miterleben, dabei sogar mithelfen können, dann hat man einen emotionalen Bereich abgedeckt, der nur schwer zu übertrumpfen ist. Es geht dann nicht mehr „Nur“ um ein Bild, es geht um ein Abenteuer, eine Geschichte, die der Kunde dann zu erzählen hat. Nur weil heute alles mit dem Computer möglich ist, heißt dies nicht, dass wir alles damit umsetzten müssen oder sollen.</em></p>
<p><em>Die Herausforderungen sind vielfältig: Es beginnt damit, dass man sein Equipment im Schlaf beherrschen muss – ansonsten wird das nichts. Dann muss das jeweilige Wetter passen. Zu guter Letzt benötigt man Kunden, welche auch bereit sind, den Preis dafür zu bezahlen und auch das jeweilige Fahrzeug zu einer bestimmten Lokation zu bewegen. Aber die Augen der Kunden bei Übergabe des fertigen Werkes, überzeugen mich jedes Mal davon, diesen Bereich niemals aufzugeben.</em></p>
<p><strong>Sie bauten auch selbst passende Rahmen für Ihre Kunstwerke. Wie kam es dazu und wie tragen diese Rahmen dazu bei, Ihre Werke noch stärker zur Geltung zu bringen?</strong></p>
<p><em>Der Rahmenbau begann damit, dass ich für meine Bilder noch etwas ganz Spezielles wollte. Eine Art „Susi Sorglos Paket“. Jetzt Rahmen zu finden, welche an das Kunstwerk angepasst sind, und an die Räumlichkeiten der jeweiligen Kunden ist unmöglich. Somit war klar, diese müssen von mir gebaut werden. Und seine wir mal ehrlich, ein Bild ohne, oder den falschen Rahmen, ist wie eine Frau in einem wunderschönen Abendkleid, oder ein Mann in einem großartigen Anzug, ohne, oder mit hässlichen Schuhen.</em></p>
<p><em>Rahmen sind von jeher dazu gedacht, die Bildwirkung zu verstärken. Nicht jedes Bild benötigt dringend einen Rahmen – es ist aber immer eine Aufwertung, wenn es den richtigen Rahmen bekommt.</em></p>
<p><strong>Seit 2022 möchten Sie die Geschichte von Batman in Ihren Werken erzählen. Was hat Sie dazu inspiriert und auf welche Weise möchten Sie den skurrilen und humorvollen Charakter von Batman in Ihren Bildern einfangen?</strong></p>
<p><em>Fahrzeuge zu Fotografieren und Rahmen dazu zu bauen ist zwar schön, mir persönlich, aber ein wenig zu eingeschränkt. Ich ging also auf die Suche nach Themen, welche mich interessieren würden. Da Filme anzusehen für mich ein unverzichtbares Hobby darstellt, begann ich also mit einem anderen Blickwinkel Filme anzusehen. Und dabei kristallisierte sich heraus, dass ich gerne etwas mit Batman machen würde.</em></p>
<p><em>Aber irgendwie anders. Humorvoller, Skurriler. Ich stellte mir also die Frage, wie könnte ich Batman anders darstellen. Nach dem ersten Projekt „BatShool“ (welches übrigens in einer Schule in Siebenbürgen mit 12 Schulkindern umgesetzt wurde), wobei Batman seinen Kindern erklärt das Superman ein Warmduscher ist, habe ich für dieses Bild einige Preise gewonnen. Dies war wichtig für mich – es war somit klar, dass ich andere Menschen damit erreichen kann.</em></p>
<p><strong>Was sind Ihre Pläne und Ziele für die Zukunft als Fotokünstler und Designer? Gibt es bestimmte Projekte, die Sie verwirklichen oder neue Techniken, die Sie ausprobieren möchten?</strong></p>
<p><em>Ich möchte vom Foto als Endprodukt weg, in Richtung Gesamtkunstwerk. An dieser Sache arbeite ich inzwischen seit über zwei Jahren. Vor wenigen Wochen habe ich einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich möchte noch nicht zu viel darüber erzählen, aber folgendes kann ich sagen: Es hat mit Siebdruck zu tun, mit Glas, mit Blattgold, Acryl und Messing. Ich denke, in den nächsten Wochen habe ich endlich ein Werk soweit fertig mit dem ich dann an die Öffentlichkeit gehen kann.</em></p>
<p><em>Seit Wochen lerne ich, wie es nicht funktioniert. Also benötige ich nur mehr die Infos, wie es funktioniert. Weiters stehen in meinem Ideenbuch noch viele Geschichten, welche ich umsetzen möchte. Auch die Konstruktion von Installationen für meine, oder für Bilder anderer Künstler werden in Zukunft einen hohen Stellenwert in meinem Leben bekommen.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie bei der Gestaltung eines neuen Kunstwerks vor? Wie kann man sich den Entstehungsprozess von der Idee, bis zum fertigen Ergebnis vorstellen?</strong></p>
<p><em>Meistens habe ich irgendeinen Geistesblitz. Um zu überprüfen ob es ein wirklich guter ist, rede ich mit verschiedenen Menschen</em><br />
<em>darüber. Lustigerweise haben nicht die Reaktionen dieser Menschen auf meine Idee einen Einfluss, sondern durch das andauernde Reden darüber merke ich, ob diese Idee tragbar ist oder nicht.</em></p>
<p><em>Danach fange ich an über das Set und die Lokation nachzudenken. Welche Requisiten ich benötige – welche davon ich selbst machen möchte, usw… Wenn alles klar ist, das kann schon mal 6 Monate oder länger dauern wird das Shooting umgesetzt – dies dauert meistens dann nur mehr einige wenige Minuten.</em></p>
<p><em>Der Aufbau des Sets dauert um ein Vielfaches länger. Nach der Ausarbeitung des Bildes aus dem RAW-Format wird es mehrmals ausgedruckt und in meinem Räumen verteilt, damit ich immer davon umgeben bin. Hierbei entscheidet sich ob dieses Bild fertig ist oder nicht. Gegeben Falles werden Nacharbeiten notwendig.</em></p>
<p><em>Danach entscheidet sich bei welchen Wettbewerben dieses Bild eingesendet wird. Unabhängig davon wird die Entscheidung getroffen, wie das Bild veredelt wird. Bekommt es einen Rahmen, wird es zur Installation, wie groß soll es werden usw…</em></p>
<p><em>Jedes Werk, ohne vorhergehenden Auftrag mache ich für mich. Mir muss es gefallen, für mich müssen die Abmessungen und Materialien stimmen. Wenn sich dieses Werk in weiterer Folge verkauft, bin ich natürlich glücklich und gleichzeitig traurig.</em></p>
<p><em>Traurig weil es weg ist – ich es nicht mehr in meinen Räumen habe. Glücklich, weil ich einen Menschen glücklicher machen konnte.</em><br />
<em>Es ist ein großartiges Gefühl durch verschiedene Städte zu fahren, wo ich weiß das dort von mir gefertigte Bilder hängen.</em></p>
<p><strong>Lieber Digital oder Analog?</strong></p>
<p><em>Digital. Warum soll ich mir das Leben erschweren und qualitätstechnisch keinen Gewinn erzielen?</em></p>
<p><strong>Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Kunstwelt?</strong></p>
<p><em>Ich finde einen sehr großen und auch guten. Jederzeit kann ich mich mit anderen Künstlern im selben Genre messen, und somit ersehen, wo ich mich wissenstechnisch, qualitätstechnisch und erfolgsbezogen befinde. Sofern ich mich nicht andauernd selbst belüge, weiß ich wo ich stehe. Gleichzeitig steht mir der Weltmarkt offen. Mich hat die Digitalisierung dazu gebracht, vom Foto wegzuwollen und ein anderes Medium für meine Werke zu finden.</em></p>
<p><strong>Welche Herausforderungen sehen Sie als Fotokünstler/in in der heutigen Zeit, mit dem Fortschritt von KI und generell der Technik?</strong></p>
<p><em>Viele Fotografen und Fotokünstler in meinem Bekanntenkreis sehen dem Ganzen ängstlich entgegen. Die Befürchtung, nicht mehr benötigt zu werden ist sehr groß. Ich persönlich sehe dies etwas anders. Die KI wird ein Werkzeug wie vieles andere auch. Wenn ich mich natürlich nicht weiterentwickle, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass begrenzte Fähigkeiten nicht mehr benötigt werden.</em></p>
<p><em>Als Künstler und Kreativer sollte ich immer offen durch die Welt gehen. Veränderungen positiv gegenüberstehen, und Lust und Mut zu Risiken haben. Natürlich werden mit der KI Millionen von Bilder gemacht werden. Gute und schlechte. So wie jetzt auch.</em></p>
<p><em>Das ist auch gut so – nicht jeder kann sich meine Bilder leisten. Aber auch Menschen mit weniger Finanziellen Ressourcen sollen die Möglichkeit haben, von schönen Bildern umgeben zu sein.</em></p>
<p><strong>Wie beeinflusst die aktuelle Gesellschaft Ihre künstlerische Arbeit?</strong></p>
<p><em>Jede Gesellschaft, jedes Problem, jedes Schöne in der Welt beeinflusst mich als Mensch. Und so wie es mich als Mensch beeinflusst, beeinflusst es mich als Künstler. Da ich meine Kunst bin, und umgekehrt, wird somit alles jederzeit beeinflusst.</em><br />
<em>Ob dies gut oder schlecht ist, hat keine Bedeutung – es ist.</em></p>
<p><strong>Welche Bedeutung hat Kunst für die Gesellschaft?</strong></p>
<p><em>Ich würde mal sagen, Kunst hat immer die Bedeutung, welche die Gesellschaft ihr gibt. Ich denke nur, dass vielen Menschen einfach nicht bewusst ist, was alles an Wissen, Können und Gedanken dazugehört, um ein Kunstwerk zu erschaffen. Die Meinung, jeder kann heutzutage alles, weil es ja eine Software dafür gibt, ist leider sehr weitverbreitet. Das führt dazu, dass viele Künstler nicht anerkannt werden.</em></p>
<p><strong>Darf Kunst alles oder gibt es Grenzen?</strong></p>
<p><em>Das Wort ALLES ist ein sehr starkes Wort – OHNE Einschränkungen. Ich finde, nichts auf dieser Welt sollte ohne Einschränkungen sein.</em><br />
<em>Was sie aber sicher darf, ist verstören, aufzeigen, anprangern, klarstellen usw…Aber immer mit Maß und Ziel. Den Menschen mit einer Brechstange vor den Kopf zu stoßen, ist nicht immer der richtige Weg.</em></p>
<p><strong>Wie gehen Sie mit Kritik an Ihren Werken um?</strong></p>
<p><em>Das hängt von dem Status der Person ab, welche diese Kritik (gleichgültig ob positiv, oder negativ) ausübt. Wenn ein Kunde mir sagen würde, dass das Werk für ihn, ihm nicht gefällt, dann hätte ich versagt und müsste mir wirklich Gedanken über meine Vorgehensweise machen. Und wenn ein Mensch, für den ein spezifischen Werk nicht gedacht war, seinen Unmut darüber äußert, dann hat dies keine Relevanz für mich.</em></p>
<p><em>Wenn ich ein Projekt für mich umsetze, dann frage ich Menschen aus der Kunstszene wie es Ihnen gefällt. Was besonders gut und/oder schlecht ist. Die jeweilige Antwort wird aufgenommen und gegebenenfalls im nächsten Projekt bedacht. Wenn Menschen, welche ich nicht nach einer Meinung fragte, mir ihre Meinung kundtun, dann hat dies selten eine Bedeutung für mich.</em></p>
<p><strong>Stellen Sie sich vor, wir wären ein großes Magazin &#8211; die New York Times oder Ähnliches &#8211; was würden Sie der Welt gerne noch sagen?</strong></p>
<p><em>Blickt offen, voller Vorfreude ohne Angst in die Zukunft.</em></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kontakt.</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Evolution der Spielautomaten: Von einarmigen Banditen zu modernen Online Spielen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/die-evolution-der-spielautomaten-von-einarmigen-banditen-zu-modernen-online-spielen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 15:38:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst und Technologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=16542</guid>

					<description><![CDATA[Die Anfänge der Spielautomaten: Die Geburt des einarmigen Banditen Die Geschichte der Spielautomaten nimmt ihren Anfang im späten 19. Jahrhundert, <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/die-evolution-der-spielautomaten-von-einarmigen-banditen-zu-modernen-online-spielen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Die Anfänge der Spielautomaten: Die Geburt des einarmigen Banditen</h4>
<p>Die Geschichte der Spielautomaten nimmt ihren Anfang im späten 19. Jahrhundert, als die ersten mechanischen Geräte in Bars und Spielhallen auftauchten. Diese frühen Modelle, bekannt als einarmige Banditen, waren einfach konstruiert mit drei Walzen und einem Hebel, der die Drehung der Walzen in Gang setzte. Sie boten eine neue Form der Unterhaltung und legten den Grundstein für die Spielautomatenindustrie.</p>
<p>Die Popularität dieser Geräte wuchs schnell, und schon bald wurden sie zu einem festen Bestandteil der amerikanischen Unterhaltungskultur. Die Faszination für das Glücksspiel und die Möglichkeit, mit einem kleinen Einsatz große Gewinne zu erzielen, machten die einarmigen Banditen zu einem Hit. Trotz ihrer einfachen Mechanik boten sie den Spielern Stunden der Spannung und die Hoffnung auf den großen <a href="https://rp-online.de/advertorial/lotto/warum-der-jackpot-jackpot-heisst_aid-9402903" target="_blank" rel="noopener">Jackpot.</a></p>
<h4>Die goldene Ära der mechanischen Slots</h4>
<p>Mit der Zeit wurden die mechanischen Spielautomaten immer ausgefeilter. Hersteller führten zusätzliche Walzen und Gewinnlinien ein, um das Spiel interessanter zu gestalten und den Nutzern mehr Gewinnchancen zu bieten. In dieser goldenen Ära der mechanischen Slots entstanden viele der ikonischen Designs und Symbole, die auch heute noch in modernen Spielautomaten zu finden sind. Diese Phase war geprägt von stetigen Innovationen, die nicht nur die Funktionsweise und das Aussehen der Spielautomaten veränderten, sondern auch deren Platz in der Gesellschaft. Von luxuriösen Casinos in Las Vegas bis hin zu kleinen Bars und Clubs weltweit – Spielautomaten wurden zu einem universellen Symbol für Glücksspiel und Spaß.</p>
<p>Der Übergang zu elektronischen Spielautomaten</p>
<p>In den 1970er Jahren läutete die Einführung der ersten elektronischen Spielautomaten eine neue Ära in der Geschichte der Slots ein. Diese Geräte nutzten digitale Technologien, um das Spielerlebnis zu verbessern. Sie boten komplexere Spiele mit fortschrittlichen Features, wie mehreren Auszahlungslinien und Bonusrunden, die das Interesse der Spieler weckten und die Grundlage für die heutigen Slot-Maschinen bildeten.</p>
<p>Die Entwicklung der elektronischen Slots war ein Wendepunkt, der den Weg für die Einführung von Video Slots ebnete. Mit besseren Grafiken und großartigen Soundeffekten boten diese Geräte ein völlig neues Spielerlebnis. Die elektronischen Spielautomaten revolutionierten die Branche und machten den Weg frei für weitere Innovationen in den kommenden Jahrzehnten.</p>
<h4>Die Einführung der Video Slots: Eine neue Spiel Ära beginnt</h4>
<p>Mit dem Aufkommen der Video Slots in den 1980er Jahren erlebte die Welt der Spielautomaten eine weitere Transformation. Diese Geräte verfügten über einen Bildschirm, der die mechanischen Walzen ersetzte, und boten eine unbegrenzte Vielfalt an Themen. Video Slots ermöglichten komplexe Spielabläufe, interaktive Bonusrunden und die Einführung von Scatter- und Wild- Symbolen, die das Gameplay bereicherten.</p>
<p>Dank der Kooperation des Softwareanbieters mit Besitzern deutscher Glücksspiellizenzen finden sich auch <a href="https://www.automatenspiele.org/novoline-automaten/" target="_blank" rel="noopener">Novoline-Spiele nun in legalen Echtgeld-Casinos</a>. Diese Entwicklung markierte den Beginn einer neuen Ära, in der Spieler nicht mehr auf physische Casinos angewiesen waren, um ihre Lieblingsspiele zu genießen. Die Video Slots waren der Vorreiter für die digitale Revolution in der Glücksspielindustrie und ebneten den Weg für die Entstehung von Online Slots.</p>
<h4>Online Spielautomaten: Die Digitalisierung des Glücksspiels</h4>
<p>Der Übergang von landbasierten Casinos zu Online-Plattformen in den späten 1990er und frühen 2000er Jahren war ein Meilenstein in der Evolution der Spielautomaten. Online Slots brachten das Glücksspiel in das digitale Zeitalter und machten es zugänglicher als je zuvor. Spieler konnten nun von überall und jederzeit ihre Lieblingsspiele genießen, ohne ein physisches Casino besuchen zu müssen.</p>
<p>Die Möglichkeit, in einer Internet Spielbank wie dem Novoline Online Casino Echtgeld einsetzen zu können, eröffnete Spielern neue Wege, ihre Leidenschaft für Slots auszuleben. Die Online-Plattformen boten eine schier endlose Auswahl an Spielen, von klassischen Slots bis hin zu modernen Video Slots mit aufwendigen Grafiken, Animationen und Bonus Features. Die Einfachheit des Zugangs und die Vielfalt der verfügbaren Spiele machten Online Slots zu einer der beliebtesten Formen des Glücksspiels.</p>
<h4>Moderne Spielautomaten und die Zukunft des Glücksspiels</h4>
<p>Heute stehen wir an der Schwelle zu einer neuen Ära der Spielautomaten, geprägt von technologischen Fortschritten wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR). Diese Technologien versprechen, das Spielerlebnis noch lebhafter und futuristischer zu gestalten und eine neue Dimension des Glücksspiels zu eröffnen. Moderne Online Slots sind nicht nur Unterhaltungsgeräte, sondern auch Kunstwerke, die Spieler in fantastische Welten entführen.</p>
<p>Die Zukunft der Spielautomaten sieht vielversprechend aus, mit Innovationen, die das Gameplay weiter bereichern und die Grenzen dessen, was möglich ist, verschieben. Die kontinuierliche Entwicklung der Technologie und die wachsende Beliebtheit von Online Slots deuten darauf hin, dass das goldene Zeitalter der Spielautomaten gerade erst begonnen hat. Die Reise von den bescheidenen Anfängen der einarmigen Banditen zu den heutigen hochmodernen Online Spielautomaten ist ein faszinierendes Kapitel in der Geschichte des Glücksspiels, das noch lange nicht abgeschlossen ist.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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