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	<title>Kunst Buchtipps Archive - Arttrado.de</title>
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	<title>Kunst Buchtipps Archive - Arttrado.de</title>
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		<title>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</title>
		<link>https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 11:10:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architektur & Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
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					<description><![CDATA[Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/sued-ost-galerie-berlin-wie-akte-one-graffiti-zur-open-air-kunst-macht/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Süd Ost Galerie Berlin: Wie Akte One Graffiti zur Open-Air-Kunst macht</h4>
<p>Im Südosten von Berlin, fernab der etablierten Kunstinstitutionen, hat sich ein Projekt entwickelt, das die Grenzen zwischen Subkultur und anerkannter Kunstform eindrucksvoll verwischt: die Süd Ost Galerie. Initiiert vom Berliner Graffiti-Künstler Akte One, steht sie exemplarisch für eine Entwicklung, die Graffiti aus seinem ursprünglichen Kontext löst und in einen kuratierten, öffentlich zugänglichen Kunstraum überführt.</p>
<p>Ausgangspunkt des Projekts war eine rund 450 Meter lange Schallschutzwand entlang einer Bahntrasse – ein Ort, der ursprünglich rein funktional gedacht war. Im Rahmen von „Akte One &amp; Friends – In the Mix“ wurde diese Fläche von über 20 Künstler:innen gestaltet und in eine der längsten zusammenhängenden Open-Air-Galerien Berlins verwandelt.</p>
<p>Beteiligte Künstler wie Cren, Bustart, Stohead, More, Rico79 oder Spion stehen stellvertretend für verschiedene Strömungen innerhalb der Szene und machen die Galerie zu einem facettenreichen Panorama urbaner Kunst.</p>
<p>Die Stärke der Süd Ost Galerie liegt in ihrem kollektiven Ansatz. Anders als bei isolierten Murals entsteht hier ein fortlaufender visueller Dialog: zwischen klassischen Graffiti-Writern und Street Artists, zwischen Schrift und Bild, zwischen spontaner Geste und konzeptueller Planung.</p>
<h4>Wer ist Akte One?</h4>
<p>Akte One (bürgerlich Mark Marquardt) gehört zu den prägenden Figuren der Berliner Graffiti- und Urban-Art-Szene. Seit den frühen 1990er-Jahren aktiv, entwickelte er seinen Stil parallel zur Geschichte des Graffiti im wiedervereinigten Berlin – von illegalen Aktionen im Stadtraum bis hin zu internationalen Ausstellungen.</p>
<p>Seine Wurzeln liegen im klassischen Writing: Tags, Pieces, Crew-Strukturen. Doch im Laufe der Jahre hat er seine Praxis erweitert – hin zu Leinwandarbeiten, kuratierten Projekten und interdisziplinären Formaten zwischen Kunst, Musik und urbaner Kultur.</p>
<p>Charakteristisch für seine Arbeiten sind technisch präzise Letterings, dreidimensionale Effekte und kraftvolle Farbverläufe. Gleichzeitig öffnet sich sein Werk zunehmend für konzeptuelle Ansätze und kollaborative Formate.</p>
<p>Mit Projekten wie der Süd Ost Galerie tritt er nicht nur als Künstler, sondern auch als Kurator und Netzwerker auf. Seine Rolle verschiebt sich damit vom Einzelautor hin zum Initiator kollektiver Prozesse. Ein Ansatz, der tief in der DNA der Graffiti-Kultur verankert ist.</p>
<h4>Das Buch zum Projekt: „Akte One &amp; Friends – In the Mix“</h4>
<p>Parallel zur Entstehung der Wand ist ein umfangreiches Buchprojekt entstanden.<br />
„Akte One &amp; Friends – In the Mix“ dokumentiert die gesamte Entwicklung der Süd Ost Galerie.</p>
<p>Das Buch enthält: Fotografien aller Arbeiten, Künstlerporträts, Hintergrundgeschichten und Einblicke in den Entstehungsprozess und exklusive Making-of-Inhalte (teilweise über QR-Codes abrufbar).</p>
<p>Veröffentlicht wurde es im Frühjahr 2026 im Zuge der offiziellen Projekteröffnung.</p>
<p>Das Buch erhalten Sie direkt über den offiziellen Shop von Akte One (Preis ca. 25 €)</p>
<p>Das Buch ist dabei mehr als ein Katalog. Es fungiert als Erweiterung des Projekts – eine Art mobiles Archiv, das den ephemeren Charakter von Graffiti dokumentiert und dauerhaft zugänglich macht.</p>
<p><a href="https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/" target="_blank" rel="noopener">https://akteone.de/store/akte-one-and-friends-in-the-mix-book/</a></p>
<h4>Street Art und Graffiti – Vom Widerstand zur Anerkennung</h4>
<p>Die Süd Ost Galerie lässt sich nicht verstehen, ohne den größeren Kontext von Street Art und Graffiti zu betrachten. Ursprünglich als Ausdruck von Protest, Aneignung und Sichtbarkeit im urbanen Raum entstanden, war Graffiti lange Zeit mit Illegalität und Subversion verbunden.</p>
<p>Besonders in Städten wie New York City entwickelte sich in den 1970er- und 1980er-Jahren eine visuelle Sprache, die eng mit Hip-Hop-Kultur und jugendlicher Selbstermächtigung verknüpft war.</p>
<p>Heute hat sich dieses Bild stark verändert. Street Art und Graffiti sind längst Teil des globalen Kunstmarkts, werden in Museen gezeigt und von Städten gezielt gefördert. Dennoch bleibt die Spannung zwischen institutioneller Anerkennung und subkultureller Herkunft bestehen.</p>
<p>Gerade diese Ambivalenz macht den Reiz urbaner Kunst aus: Sie ist gleichzeitig spontan und geplant, individuell und gemeinschaftlich, vergänglich und dokumentiert.</p>
<h4>Ein urbanes Archiv im öffentlichen Raum</h4>
<p>Formal bewegt sich die Süd Ost Galerie zwischen roher Energie und bewusster Komposition. Tags, Stücke und großformatige Wandbilder stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich zu einem vielschichtigen Gesamtbild.</p>
<p>Die Länge der Wand ermöglicht es, unterschiedliche Stile nebeneinander zu präsentieren, ohne sie zu homogenisieren. Ein seltenes Beispiel dafür, wie Vielfalt im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden kann.</p>
<p>Mit der begleitenden Publikation wird das Projekt zusätzlich nachhaltig verankert: als Schnittstelle zwischen Straße, Dokumentation und Kunstgeschichte.</p>
<p>Die Süd Ost Galerie ist damit mehr als eine bemalte Wand. Sie ist ein Ort der Begegnung, ein Spiegel der Szene und ein lebendiges Archiv urbaner Kunst.</p>
<p>In einer Stadt wie Berlin, die seit Jahrzehnten als Epizentrum von Street Art gilt, setzt sie ein klares Zeichen.<br />
Die Zukunft dieser Kunstform liegt nicht nur im Ausdruck des Einzelnen – sondern im Dialog vieler.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild Quelle: <a href="https://www.instagram.com/p/DWdtbt5CJo9/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" rel="noopener">https://www.instagram.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</title>
		<link>https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2025 14:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Staats- und Universitätsbibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Carl von Ossietzky]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Davidwache]]></category>
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					<description><![CDATA[Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025 Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/bildband-buy-buy-st-pauli-im-titelpool-fuer-den-buchpreis-hamburglesen-2025/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Bildband Buy Buy St. Pauli im Titelpool für den Buchpreis HamburgLesen 2025</h4>
<p>Mit Buy Buy St. Pauli dokumentiert und reflektiert die Künstlerin Paul Krenkler die tiefgreifenden Veränderung des Hamburger Stadtteils St. Pauli. Das aufwendig gestaltete Buch vereint künstlerische Fotografie mit sozialkritischer Perspektive und zeigt den Wandel eines Viertels, das gleichermaßen für Kultur, Subkultur und Gentrifizierung steht. Der Buchpreis HamburgLesen sichtet jährlich etwa 2.000 Neuerscheinungen mit Hamburg-Bezug, wovon das fachkundige Mitarbeiterteam eine Vorauswahl von 200 bis 300 Büchern trifft.</p>
<p>Aus dieser Vorauswahl werden etwa 30 bis 31 herausragende Publikationen für die Longlist von HamburgLesen nominiert. Ein Expertenteam des wissenschaftlichen und kulturellen Lebens Hamburg wählt anschließend die sieben besten Titel aus der Longlist, die der Jury vorgeschlagen werden. Diese 7 Titel bilden die Shortlist.</p>
<p>Eine Jury aus Literatur-, Wissenschafts- und Medienvertretern kürt aus der engeren Auswahl von sieben Nominierten das Gewinnerbuch.</p>
<blockquote><p>Die Aufnahme in den Titelpool von HamburgLesen2025 bestätigt die Relevanz von Buy Buy St. Pauli als zeitgeschichtliches und künstlerisches Werk. Das Buch ist nicht nur eine visuelle Dokumentation, sondern auch ein Statement zur Stadtentwicklung und Identität Hamburgs. &#8211; Robert Heidemann, Arttrado Verlag.</p></blockquote>
<h4>Buy Buy St.Pauli &#8211; Gentrifizierung, Erotik, Nachbarschaft und Heimatliebe</h4>
<p>Paul Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<h4>2013/2014 prägende Jahre für St.Pauli</h4>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>Krenklers auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/">Buy Buy St.Pauli ist online über unseren Shop erhältlich, oder fragen Sie in Ihrer lokalen Buchhandlung. Da die erste Auflage auf 600 Stk. limitiert ist, empfehlen wir zeitnah zu bestellen. </a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems. Aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<h4>Elbschlosskeller, Davidwache, Herbertstraße  und mehr&#8230;</h4>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Fotografien von Paul Krenkler finden Sie auch bei uns im Shop! </a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler – CP Krenkler</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</title>
		<link>https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2025 14:07:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
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					<description><![CDATA[Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/galerie-haas-berlin-angelika-platen-kuenstlerportraits-ausstellung-und-gespraech/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Galerie Haas Berlin: Angelika Platen &#8211; KÜNSTLERPORTRAITS Ausstellung und Gespräch</h4>
<p>Die umfassende Monografie KÜNSTLERPORTRAITS dokumentiert das große, vielschichtige Werk von Angelika Platen von den Anfängen in den 1960er Jahren bis zu ihrer heutigen Arbeit. Die Fotos von Angelika Platen vermitteln ein Panorama des sich ständig in Veränderung befindenden Kunstgeschehens. Sehr persönliche Texte berichten von ihrem aufregenden Leben in der internationalen Kunstwelt.</p>
<p>Anlässlich der Veröffentlichung der neuen umfassenden Monografie &#8222;Angelika Platen. Künstlerportraits&#8220; im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König zeigt die Galerie Haas in ihren Räumen in der Niebuhrstraße, in Berlin, eine Ausstellung mit Werken der Fotografin Angelika Platen.</p>
<p>Zudem findet am Freitag, den 21. Februar, ab 18 Uhr ein Gespräch zwischen Angelika Platen und dem stellvertretenden Direktor der Neuen Nationalgalerie und Herausgeber der Publikation Dr. Joachim Jäger statt. Im Anschluss an das Gespräch haben Besucher die Möglichkeit, das Buch zu erwerben und von Angelika Platen signieren zu lassen.</p>
<p>Parallel zur Ausstellung, Gespräch und Buchpräsentation in der Galerie Haas Berlin, findet bis zum 04. Mai 2025 die Ausstellung <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-stadthaus-ulm/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Beglückende Begegnungen&#8220; im Stadthaus Ulm</a> statt. Und die <a href="https://galeriemichaelhaas.de/news/angelika-platen-at-ludwiggalerie-schloss-oberhausen/" target="_blank" rel="noopener">LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen präsentiert bis zum 06. April 2025 die Ausstellung &#8222;Meine Frauen&#8220;.</a></p>
<h4>Angelika Platen</h4>
<p>Angelika Platen ist eine herausragende Fotografin und Bildjournalistin, die seit den späten 1960er Jahren das künstlerische Porträtwesen prägt. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Orientalistik an der Freien Universität Berlin sowie der Fotoklasse an der Hochschule für bildende Künste Hamburg begann sie 1968 ihre Karriere als Fotografin.</p>
<p>Ihre erste Ausstellung 1969 in der Künstlergalerie Die Insel markierte den Beginn einer beeindruckenden Laufbahn, in der sie zahlreiche bedeutende Künstlerinnen und Künstler fotografierte, darunter Georg Baselitz, Joseph Beuys und Andy Warhol. Platen hat nicht nur die Entwicklung junger Talente dokumentiert, sondern auch die Veränderungen im Leben etablierter Künstler über die Jahre hinweg festgehalten.</p>
<p>Ihre Arbeiten sind in renommierten Institutionen wie dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt und dem Martin-Gropius-Bau ausgestellt worden. Besonders bemerkenswert ist ihre Sammlung von Künstlerporträts, die sie von anderen Fotografen zusammengetragen hat. Diese bieten einen faszinierenden Blick auf die Geschichte der Fotografie und der Kunst. Platen wird als eine der bedeutendsten Künstlerporträtistinnen ihrer Zeit angesehen, deren Werke sowohl künstlerische als auch menschliche Dimensionen in den Fokus rücken.</p>
<p>Zur Webseite der Künstlerin: <a href="https://angelikaplaten.com/">• art &amp; photo</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<div class="entry-content">
<p>Sie planen einen Besuch in Berlin? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1746443&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausstellung in Essen: Licht, Luft und Liebe – Kunst am Valentinstag</title>
		<link>https://arttrado.de/news/ausstellung-in-essen-licht-luft-und-liebe-kunst-am-valentinstag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:45:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ausstellung in Essen: Licht, Luft und Liebe – Kunst am Valentinstag Unter dem Motto „Licht, Luft und Liebe“ findet am <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/ausstellung-in-essen-licht-luft-und-liebe-kunst-am-valentinstag/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ausstellung in Essen: Licht, Luft und Liebe – Kunst am Valentinstag</h4>
<p>Unter dem Motto „Licht, Luft und Liebe“ findet am Freitag, dem 14. Februar 2025, im Kunsthaus Essen die Abschlusspräsentation statt. Die Künstler:innen Nathalie Brum, Naho Matsuda, David Mergelmeyer, Jiyun Park, Nina Paszkowski, Paula Pedraza und Qunyuan Wang präsentieren unter dem Titel „IN TOUCH“ Werke, Screenings und Performances, die im Laufe des Mentorats entstanden sind.</p>
<p>Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung für beide Veranstaltungen ist nicht nötig, für Snacks und Drinks ist gesorgt. Liebende sind besonders willkommen!</p>
<h4>KUNST+CARE. Fürsorge als Chance und Risiko im aktuellen Kunstbetrieb</h4>
<p>Zudem wird das Buch „KUNST+CARE. Fürsorge als Chance und Risiko im aktuellen Kunstbetrieb“ vorgestellt. Darin geht es um Fragen wie: Was bedeuten Care-Arbeit und Fürsorge im Kontext des Kunstbetriebs? Wer sind die Sorgenden und Pflegenden in der Kunstszene?</p>
<p>Herausgegeben wurde der Band von Dr. Susanne Ristow (Leitung LaB K), Dr. Lisa Bosbach (wissenschaftliche Mitarbeiterin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie Evamaria Schaller (Vorständin Frauenkulturbüro NRW in Vertretung der vormaligen Leiterin Ursula Theißen), die bei der Buchvorstellung anwesend sein werden.</p>
<p>Die Publikation ist im Rahmen der Veranstaltungsreihe MÖGLICHKEITSRAUM KUNST entstanden. Kooperationspartner waren: das Frauenkulturbüro NRW sowie der Masterstudiengang Kunstvermittlung und Kulturmanagement der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Gemeinsam wurden zahlreiche Veranstaltungen ausgerichtet, deren Ergebnisse in diesem Band dokumentiert werden.</p>
<p>Weitere Informationen: <a href="https://www.labk.nrw/events/release-publikation-kunst-care">Release der Publikation KUNST+CARE &#8211; Landesbüro für Bildende Kunst NRW</a></p>
<h4>KUNSTMENTORAT NRW</h4>
<p>Das Kunstmentorat NRW ist ein Förderprogramm für bildende Künstler:innen, das vom LaB K organisiert wird. Das Programm bringt Mentees mit der oder dem passenden Mentor:in zusammen und vermittelt Kontakte mit weiteren Professionals der hiesigen Kulturszene.</p>
<p>Das LaB K ist eine Einrichtung des Kunsthaus NRW mit dem Zweck der Beratung und Qualifizierung von bildenden Künstler:innen und fungiert als Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Künstler:innenberuf. Träger des Kunsthauses ist das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW (MKW). Das Kunsthaus NRW fördert die bildende Kunst in NRW nicht nur durch das Programm des LaB K, sondern auch durch Dokumentation, Forschung und Ausstellungen in Aachen-Kornelimünster, wo die Landessammlung zum Kunstschaffen in NRW aufbewahrt und präsentiert wird.</p>
<p>Seit Juli 2022 wird das LaB K von Susanne Ristow geleitet. Die Referentin Franziska Wilmsen ist Ansprechpartnerin für das Kunstmentorat NRW.</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="https://www.labk.nrw/kunstmentorat" target="_blank" rel="noopener">Was ist das Kunstmentorat? |Mentees | Mentor:innen</a></p>
<p>Die fünfte Staffel startet im März 2025 mit den nächsten sieben Tandems aus erfahrenen Künstlern der Region und Newcomern in NRW.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Ort: Kunsthaus Essen, Rübezahlstraße 33, 45134 Essen<br />
Datum: Freitag, 14. Februar 2025<br />
Programm: 17 Uhr – Buchpräsentation „KUNST+CARE“<br />
18 Uhr – IN TOUCH Abschlusspräsentation der Mentees im Kunstmentorat NRW</p>
<p>Mehr über das Kunsthaus Essen:  <a href="https://www.kunsthaus-essen.de/portfolio/kunstcare/" target="_blank" rel="noopener">https://www.kunsthaus-essen.de/portfolio/kunstcare/</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn</title>
		<link>https://arttrado.de/news/buy-buy-st-pauli-bildband-von-paul-krenkler-ausstellung-am-30-11-2024-auf-der-reeperbahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 15:51:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vernissage]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
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		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
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		<category><![CDATA[Paul Krenkler]]></category>
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					<description><![CDATA[Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn CP &#8222;Paul&#8220; Krenkler war dabei, als <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/buy-buy-st-pauli-bildband-von-paul-krenkler-ausstellung-am-30-11-2024-auf-der-reeperbahn/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Buy Buy St.Pauli Bildband von PAUL KRENKLER &#8211; AUSSTELLUNG AM 30.11.2024 auf der Reeperbahn</h4>
<p>CP &#8222;Paul&#8220; Krenkler war dabei, als die Esso-Häuser geräumt und abgerissen wurden. Sie ging mit den Polizisten der Davidwache auf Streife. Verrbrachte hunderte Stunden im legendären „Elbschlosskeller“, und stieg in die Keller-Sexkinos unter der Reeperbahn hinab. Ihre einzigartigen Fotografien erschienen u.a. in Die Zeit, Süddeutsche Zeitung und Stern und werden nun erstmals in Buchform veröffentlicht. „Buy Buy St. Pauli“ ist eine monumentale Liebeserklärung an einen Stadtteil, den der Rest Deutschlands als Vergnügungsmeile zu kennen glaubt. Für CP Krenkler ist St. Pauli vor allem Heimat, die eigene und die der Nachbarn.</p>
<p>So sind Heimatliebe und Nachbarschaft die beherrschenden Themen ihrer Arbeit, aber auch Wut. Denn St. Pauli ist in den vergangenen Jahren zum Brennpunkt der Hamburger Stadtentwicklung geworden. Hier hat sich der Kampf um bezahlbaren Wohnraum zugespitzt, ausgelöst durch die Esso-Häuser am Spielbudenplatz.</p>
<p>Im Jahr 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Abriss dieser einst für St. Pauli prägenden Wohnblöcke. Vorausgegangen war eine dramatische Evakuierung im Dezember 2013. Als hunderte Menschen mitten in der Nacht ihre Wohnungen verlassen mussten, weil Mauern bröckelten und die seit Jahren maroden Hochhäuser einzustürzen drohten. CP Krenkler war mit ihrer Kamera mittendrin. Die Evakuierung unterbrach ihre Portraitserie über die Bewohner der Esso-Häuser und wurde zum entscheidenden Moment ihrer Biografie als Künstlerin.</p>
<p>Der Schock der damaligen Ereignisse hallt bis heute in ihrer Arbeit nach. Und so nimmt der Kampf um die Esso-Häuser auch fast die Hälfte ihres Buches ein. Im Blitzlicht ihrer Kamera werden die damaligen Ereignisse wieder lebendig, die Empörung und Ohnmacht der St. Paulianer, aber auch die Überforderung der Behörden, die mit Hundertschaften der Polizei und der Einrichtung sogenannter „Gefahrengebiete“ den aufflammenden Protest zu ersticken versuchten.</p>
<p>Im zweiten Teil des Buches, „Hood“, wird deutlich, warum die Ereignisse der Jahre 2013 und 2014 für St. Pauli so prägend waren: Weil mit der Räumung der Esso-Häuser ein Stadtteil ins Mark getroffen wurde, den es auf der Welt nur einmal gibt. In diesem Stadtteil, den Immobilieninvestoren als großes Spielcasino und Sauftouristen als Ballermann des Nordens betrachten, leben Menschen, eine einzigartige Mischung von Menschen, für die St. Pauli Heimat, Zuflucht, oft auch Schutz ist.</p>
<p>CP Krenklers Blick auf diese Menschen ist ungeschönt und direkt, verleiht den Prostituierten, Kneipenwirten, Punks und Travestiekünstlern aber auch eine Würde, die ihnen anderswo abgesprochen wird. Ihre Porträts sind bis ins kleinste Detail durchkomponiert, in jeder Aufnahme steckt die gleiche Zuneigung, der gleiche tiefe Respekt vor den Menschen. Die Botschaft: Hier auf St. Pauli sind am Ende alle gleich, so unterschiedlich sie auch scheinen mögen.</p>
<p>Seit Günter Zint, dem Stadtteilchronisten und Betreiber des St. Pauli Museums, hat niemand mehr die unendlich vielen Facetten von St. Pauli so akribisch ausgeleuchtet. Und wie die Fotografien von Zint haben auch die Aufnahmen von CP Krenkler ikonischen Charakter. Sie sind zeitlose Dokumente eines Stadtteils, der Heimat von Ausgestoßenen und Außenseitern ist und zugleich im Zentrum der Stadt Hamburg und ihrer Mythen steht.</p>
<h4>AUSSTELLUNG AM 30.11.2024</h4>
<p>Im “Spirit of St.Pauli” auf der Reeperbahn 155 gibt es ab dem 30.11.2024 eine passende Ausstellung zur gleichzeitigen Buchprämiere. Gezeigt werden 17 Aludibonds, sowie 4 Fotografien aus der Elbschlosskeller Ausstellung und selbstverständlich das Buch Buy Buy St. Pauli. Die Vernissage beginnt um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist gegen Spende.</p>
<p>Um Voranmeldung wird gebeten, nutzen Sie dafür bitte unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/" target="_blank" rel="noopener">Kontakt!</a></p>
<p><a href="https://arttrado.de/produkt/buy-buy-st-pauli-bildband-von-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">Ausgewählte Arbeiten sowie das Buch &#8222;Buy buy St. Pauli&#8220; erhalten Sie bei uns im Shop!</a></p>
<h4>Biografie der Künstlerin</h4>
<p>CP Krenkler lebt und arbeitet in Hamburg, St. Pauli, und New York. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf den sozialen Folgen von städtischen Veränderungsprozessen. Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils.</p>
<p>Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an. Ihr Fotokunstprojekt über Chinatown, People in Front of their Working Spaces, spiegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eingebettet in seine Umgebung.</p>
<p>Ihr Leben in New York wurde zum Wendepunkt ihrer beruflichen Laufbahn. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich fortan hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York.</p>
<p>Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel Schräge Geschichten aus New York City veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollaps des Bestattungssystems, aber auch wie die Stadt nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black-Lives-Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<p>Ihre Arbeiten über den „Elbschlosskeller“ (2017–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen präsentiert, etwa anlässlich der Langen Nacht der ZEIT. Es folgten Ausstellungen in New York und in Deutschland. Unter anderem wurden ihre Bilder aus dem „Elbschlosskeller“ in der St. Pauli Kirche und in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße gezeigt.</p>
<p>2019-2020 präsentierte das Museum der Arbeit in Hamburg ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung Nacht. Alles außer Schlaf mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin. 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit ihre Bilder erneut in der Ausstellung Konflikte. Zu sehen war nun ihr Foto-Projekt über die Esso-Häuser auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt.</p>
<p>2021 kaufte das Museum of the City of New York vierzehn Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
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<p>Mehr über die Künstlerin: <a href="https://krenkler.eu/">CP Krenkler &#8211; CP Krenkler</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-2554935&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</title>
		<link>https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 11:32:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Trends]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
		<category><![CDATA[Baron Maximilian von Koskull.]]></category>
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		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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		<category><![CDATA[Richild Holt]]></category>
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		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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					<description><![CDATA[REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/rezension-richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>REZENSION: Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Beim Verfassen dieser Rezension habe ich festgestellt, das länger keine Rezensionen mehr erschienen sind. Hier liegt aber auch nicht mein Hauptgeschäft – trotzdem freue ich mich, wenn Künstler, Autoren oder Verlage mich nach meiner ehrlichen Meinung fragen. Ein paar Mal wurde ich bereits darauf angesprochen, warum; wenn es meine ehrliche Meinung ist es nie Kritik gibt und die Rezensionen meist Empfehlungen gleichen. Nun ja, wenn Bücher mir nicht gefallen, dann berichte ich nicht über sie &#8211; auch wenn sich Hetze und Clickbait besser vermarkten lassen, freue ich mich, das wir es nun seit fasst 7 Jahren ohne schaffen.</p>
<p>Aufmerksame Leser werden sich sicherlich an unser<a href="https://arttrado.de/news/werk-der-woche-58-falling-von-richild-von-holtzbrinck/" target="_blank" rel="noopener"> Werk der Woche #58 – „Falling“ von Richild von Holtzbrinck</a> erinnern. Damals erschien grade ihr Werk &#8222;Farbe und Linie&#8220;. Mit über 70 Bildern und begleitenden Texten von Baron Maximilian von Koskull und Martin Langanke entstand ein umfassendes Werk über das Leben und Schaffen der Künstlerin. <a class="" href="https://schillo-verlag.de/buchvostellung-richild-holt-farbe-und-linie-in-stuttgart">Die Buchverstellung fand im Literaturhaus in Stuttgart statt.</a></p>
<p>Jetzt, 2 Jahre später widmen wir uns dem Buch &#8222;Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen&#8220;. Die gebundene Ausgabe misst im Umfang: 96 Seiten, Softcover. Format: 20,0 x 24,5 cm. ISBN: 978-3-944716-23-7</p>
<p>Es finden sich auch Worte von Prof. Dr. Karl-Josef-Kuschel im Werk. Der Literaturwissenschaftler und Theologe ist mit den Arbeiten von Richild Holt eng verbunden. Er hielt unter anderem am 10. Juni 2022 in Stuttgart den Einführungsvortrag zur Präsentation des Buches „Farbe und Linie“.</p>
<h4>Richild Holt – 25 Jahre Reisezeichnungen</h4>
<p>Das Vorwort übernimmt die Künstlerin natürlich selbst. Sie lässt den Leser wissen, dass sie auf ihren Reisen mit der gleichen Tinte zeichnet, mit der sie auch schreibt – ebenso teilt sie die Erfahrung, dass man das, was man einmal gezeichnet hat – kaum wieder vergessen kann – der Moment ist intensiver als bei einem Foto.</p>
<p>Ebenso teilt die Künstlerin ein Detail über die ersten zwei Zeichnungen mit dem Leser, wie diese 1998/1999 entstanden sind. Wie bei all meinen Rezensionen möchte ich nicht zu viel spoilern. Aber das Vorwort lässt erahnen, dass das folgende persönlich war, ist und wird.</p>
<p>Vorab: Auch wenn es sich um Reisezeichnungen handelt, empfehle ich diese im Gegensatz zu den meisten Büchern und Bildbändern nicht auf Reisen zu betrachten. Beschäftigen Sie sich mit dem Werk lieber zu Hause. In einem ruhigen Moment &#8211; vielleicht wenn der nächste Urlaub oder Trip noch eine Weile entfernt ist. Wenn Sie Vorfreude oder Inspiration suchen. Vielleicht verzichten sie bei der nächsten Reise auch auf das Lesen und nehmen ihre Ausflüge bewusster wahr, &#8211; Austausch, Kommunikation – die Liebe im Detail finden – vielleicht gibt ihnen das Werk Inspiration für ihre erste eigene Künstlerreise. Was weiß ich schon, auf jeden Fall ist das Werk etwas, was es wert ist, sich Zeit zu nehmen und nicht zwischen Tür und Angel durchgeblättert zu werden.</p>
<p>Nach weiteren Zeichnungen schwarz/weiß und in Farbe ergreift der Baron Maximilian von Koskull das Wort. Der Herausgeber eröffnet mit einem beliebten Zitat von Johann Wolfgang von Goethe die Komposition. Der Autor geht auf die Tradition von Künstlerreisen ein und verweist auf gute Quellen. Seine Quellen und „Fußnoten“ enthalten dabei ausführliche Informationen und ermöglichen auch Lesern, die nicht direkt aus der Materie kommen einen leichten und nachvollziehbaren Einstieg.</p>
<h4>Kuratiert, sortiert &#8211; Liebe zum Detail!</h4>
<p>Generell ist die Wortwahl des Autors sehr leserfreundlich und setzt kein Kunststudium voraus – benötigtes Wissen oder Informationen zum Kontext werden geliefert. Das Werk enthält Zeichnungen aus Sri Lanka, Venedig, Paris, Split, Griechenland, Lissabon, Istanbul, Moskau, New York und London. Dabei wird auch noch einmal verdeutlicht, dass es sich nicht um alle Reisen der Künstlerin handelt – sondern schon eine gewisse Vorauswahl getroffen wurde – um dem Werk einen zusammenhängenden Kontext zu geben. Das Ziel war offensichtlich nicht einfach möglich „viele Zeichnungen zusammenhangslos in das Buch zu klatschen“. Die Zeichnungen wurden bewusst gewählt.</p>
<p>Einige Zeichnungen stehen für sich, andere werden von dem Herausgeber erklärt bzw. genauer unter die Lupe genommen – durch den engen Kontakt zur Künstlerin selbst, lässt sich mit Sicherheit sagen, dass hier keine Spekulation in den Raum geworfen werden – sondern nachvollziehbare Erklärungen, zu Details, Techniken und Entstehungen der Zeichnungen.</p>
<p>Das Buch enthält auch diverse intime Zeichnungen von Menschen, die die Künstlerin auf ihren Reisen getroffen hat – die Texte dazu enthalten zwischen den Zeilen schon fast eine Anleitung – bzw. Tipps, wie man gewisse Effekte beim Zeichnen selbst erzielen kann.</p>
<h4>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel</h4>
<p>Prof. Dr. Karl Josef Kuschel widmet sich ab der Mitte des Buches den Landschaftszeichnungen der Künstlerin. Es werden im letzten Teil des Buches noch architektonische Zeichnungen gezeigt und auch hier – geben die beiden Schreiberlinge Aufschlüsslung, wie und warum gewisse Effekte bei den Zeichnungen entstehen und nehmen den Leser an die Hand.</p>
<p>Das Werk endet mit der beeindruckenden Biografie der Künstlerin und einem Einblick in die chronologisch geordneten Reisen. Wobei es noch einmal zu betonen gilt, das die Zeichnungen im Werk selbst bewusst nicht chronologisch geordnet sind – sondern immer einen Text/Bild Bezug haben. Hier wurde ein harmonisches Gesamtwerk geschaffen – was Kunstfreunde und jenen die es werden möchten, anspricht.</p>
<p>Gut, was weiß ich schon – aber auf jeden Fall, bin ich froh, dass ich dieses Werk in meiner Sammlung habe. Irgendetwas sagt mir, das es nicht das letzte gemeinsame Buch der Künstlerin und des Herausgebers sein wird! Kunstliebhaber die nichts verpassen möchten, <a href="https://kunsthandel-koskull.de/" target="_blank" rel="noopener">sollten die Webseite im Blick behalten!</a></p>
<h4>Richild Holt &#8211; Die Künstlerin</h4>
<p>Richild Holt, ist in Österreich geboren, sie lebte und arbeitete 23 Jahre lang in Stuttgart und New York. Seit 2008 in Stuttgart und München. Zu ihrem künstlerischen Ausbildungsweg gehören »The New School for Social Research«, New York (1968-70), und die »Akademie der Bildenden Künste«, Stuttgart (1981-85).</p>
<p>Die Künstlerin ist Ehrenmitglied der »Deutschsprachigen Gesellschaft für Kunst und Psychopathologie des Ausdrucks«. Und Ehrenmitglied des National Arts Club, New York. 1988-2005 Mitglied des Vorstands des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. 2006 Ehrenmitglied des Galerievereins der Staatsgalerie Stuttgart. Ab 2006 Mitglied des Vorstandes der Freunde des Literaturhauses Stuttgart.</p>
<p>Mehr über die Künstlerin erfahren Sie auch auf der Webseite: <a href="https://richild-holt.de/die-kuenstlerin/">www.richild-holt.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Zur Webseite des Verlages und der Möglichkeit das Buch zu bestellen: <a href="https://schillo-verlag.de/produkt/richild-holt-25-jahre-reisezeichnungen">www.schillo-verlag.de</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/">Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</title>
		<link>https://arttrado.de/news/cp-krenkler-leseprobe-aus-dem-bildband-buy-buy-st-pauli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 07:15:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[fotokunst]]></category>
		<category><![CDATA[buy buy st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[st.pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst aus Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Reeperbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Herberstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>
		<category><![CDATA[Sex Sells]]></category>
		<category><![CDATA[cp. krenkler]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://arttrado.de/?p=16657</guid>

					<description><![CDATA[CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI CP Krenkler ist freischaffende Fotografin und Autorin. Um die Jahrtausendwende <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/cp-krenkler-leseprobe-aus-dem-bildband-buy-buy-st-pauli/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>CP KRENKLER &#8211; LESEPROBE AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</h4>
<p>CP Krenkler ist freischaffende Fotografin und Autorin. Um die Jahrtausendwende dokumentierte CP Krenkler ­– damals noch analog mit Schwarz-Weiß-Negativfilm – die Punkrock-Kultur, bevor sich ihr Schwerpunkt während ihrer Assistenz bei der Modefotografin Monica Menez (2001/2002) vorübergehend auf Inszenierung und Portraitfotografie verlagerte. Nach ihrem Buch- und Ausstellungsprojekt „10 Jahre später“ über Menschen in der Punkszene damals und heute (2012) sowie Veröffentlichungen ihrer Bilder u.a. in der ZEIT, der Süddeutschen, Archiv der Jugendkulturen, Stern, Freitag, Fluter, Playboy widmete sie ihre Arbeit ab 2012 den Veränderungen des Stadtteils, in dem sie seit 2010 lebt: St. Pauli.</p>
<p>Ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Prof. Matthias Lehnhardt schloss sie 2015 mit ihrer Diplomarbeit Buy, buy – St. Pauli ab, einer Auseinandersetzung in Wort und Bild mit dem Ausverkauf ihres Stadtteils. Nach ihrem Diplom ging sie für ein knappes Jahr nach New York, legte dort zunächst ihren Fokus auf Architekturfotografie, schloss dann aber schnell an ihre Arbeit auf St. Pauli an.</p>
<p>Ihr Fotokunstprojekt über <a href="https://arttrado.de/produkt/9-eldrige-street-ka-wah-bakery-corp-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener">Chinatown „People in front of their working spaces“ s</a>piegelt ihre Kiez-Portraitserie. Der Mensch steht bei beiden Fotoprojekten im Vordergrund, jedoch eigebettet in seine Umgebung. Ihr Leben in New York wurde zu einem Wendepunkt in ihrer Karriere. Das dortige Interesse an ihr als Künstlerin ermöglichte es ihr, sich von da an hauptberuflich auf ihre künstlerische Arbeit zu konzentrieren.</p>
<p>Ihre Rückkehr nach St. Pauli blieb nur von kurzer Dauer. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Hamburg und New York. Zu ihrer fotografischen Arbeit kamen nun literarische Texte hinzu. In ihrem Blog, den sie auf Facebook unter dem Arbeitstitel „Schräge Geschichten aus New York City“ veröffentlicht, hielt sie beispielsweise die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Metropole fest. Mit ihren Worten verarbeitete sie das Massensterben bis hin zum Kollabieren des Bestattungssystems und beobachtete, wie die Stadt schließlich nach erschütternden Monaten des Kampfes gegen das Virus in der Black Lives Matter-Bewegung nicht nur erwachte, sondern regelrecht aufblühte.</p>
<p>Ihre Arbeiten über den Elbschlosskeller (2017­–2018) und die Davidwache (2017–2021) auf St. Pauli umfassen Texte und Fotografien und wurden in Lesungen, wie anlässlich der „Langen Nacht der ZEIT“, präsentiert. Nach etlichen Ausstellungen in New York und in Deutschland, unter anderem die Ausstellung über den Elbschlosskeller in der St. Pauli Kirche und anschließend in den Arbeitszimmern der Prostituierten in der berühmten Herbertstraße, präsentierte das „Museum der Arbeit“ in Hamburg 2019–2020 ihre Dokumentation über die Polizisten der Davidwache im Rahmen der Ausstellung „Nacht. Alles außer Schlaf“ mit einer begleitenden Lesung der Künstlerin.</p>
<p>Bereits 2021–2022 zeigte das Museum der Arbeit CP Krenklers Arbeiten erneut in der Ausstellung „Konflikte“. Zu sehen waren nun ihre Fotografien über die „Esso-Häuser“ auf St. Pauli und den Kampf für ihren Erhalt. 2022 kaufte das „Museum of the City of New York“ zwölf Fotografien aus ihrer Portraitserie über Chinatown, Manhattan, für die ständige Sammlung.</p>
<h4>CP KRENKLER: HERBERTSTRAßE &#8211; AUS DEM BILDBAND BUY BUY ST.PAULI</h4>
<p>Die Häuser in der Herbertstraße wurden im 19. Jahrhundert als Bordelle gebaut und werden seitdem zu diesem Zweck genutzt. Frauen sitzen dort in Schaufenstern und sprechen potentielle Kunden an. Links auf dem Bild die Fenster, in denen Laura und Emma arbeiten. Die Fenster rechts sind dunkel. Aufgrund der immer noch anhaltenden Pandemie ist der Betrieb in der Herbertstraße sehr begrenzt.<br />
Laura entwickelte sehr früh den Wunsch, als Prostituierte zu arbeiten und fing mit 21 in der Herbertstraße an. Die Herbertstraße hat sie als Arbeitsplatz für sich gewählt, weil sie dort als Prostituierte ein sicheres Arbeitsumfeld hat. Emma ist neu in der Herbertstraße. Laura hat sie an die Hand genommen und hilft ihr, den Beruf selbstbestimmt und selbstbewusst auszuüben.</p>
<p>Ich fragte Laura, was ihr an ihrem Beruf eigentlich am meisten gefallen würde. Es sprudelte aus ihr heraus: „Menschen! Ich lerne so viele unterschiedliche Menschen kennen, von bis, alles ist dabei! Ich mag einfach diesen Kontakt. Als ich während der Pandemie nicht arbeiten durfte, hat mir das richtig gefehlt. Der Austausch und auch die Wertschätzung, die ich von den Kunden bekomme. Ich bekomme so viele Komplimente, für meine Ausstrahlung, mein Lächeln, das tut mir gut.“</p>
<p>Wenn die Gesellschaft über Prostitution diskutiert, stelle ich immer wieder fest, dass Menschen meinen, ein Bild davon zu haben, wie Prostitution ist, was Prostitution ist, ohne sich je tatsächlich damit befasst zu haben. Beispielsweise frage ich mich, warum von Sex-Arbeiterinnen gesprochen wird, niemand würde auf die Idee kommen, von Frisur- Arbeiterinnen zu sprechen. Wenn Prostituierte den Begriff für sich selbst verwenden, habe ich immer das Gefühl, sie tun es, weil sie sich erhoffen, dann weniger diskriminiert<br />
zu werden und nicht, weil sie den Begriff bewusst für sich gewählt haben.</p>
<p>Es gibt wohl kaum einen Beruf, der mit so vielen Vorverurteilungen belegt ist, wie der der Prostituierten. Der Vorgang des Bezahlens wird beispielsweise als Beleg dafür verwendet, dass der Beruf der Prostituierten demütigend und frauenfeindlich sei. Ich habe anderes beobachtet.</p>
<p>Das Gefälle verläuft nicht selten von Frau zu Mann statt umgekehrt. Die Frau ist für den Mann faktisch unerreichbar, muss er doch bezahlen. Für die Bezahlung erkauft der Mann sich lediglich einen Moment. Den Preis und die Leistung bestimmt die Frau, der Mann muss sich dem fügen. Trotzdem trägt die Frau die gesellschaftliche Ächtung – oft ein Leben lang. Deshalb tragen die beiden Frauen auf meinem Foto venezianische Masken Manchmal sind es ganz pragmatische Überlegungen, aufgrund derer Frauen diesen Beruf ergreifen. Ich habe einmal eine Altenpflegerin kennen gelernt, die nebenbei als Prostituierte gearbeitet hat, um ihr Einkommen zu verbessern.</p>
<p>Das Problem ist hier doch nicht, dass diese Frau die Möglichkeit hat, als Prostituierte zu arbeiten, sondern warum sie diese ergreift. Die Diskussion über Prostitution bleibt im Kern jedoch eine moralische, selten befasst sie sich mit den Ursachen der Prostitution. So argumentieren Menschen, die die Prostitution verbieten wollen, dass Prostituierte ausgebeutet, geschlagen und misshandelt werden. Dann sollte dringend die Ehe verboten werden. Frauen in konservativen Ehen geben für einen Mann ihre berufliche Laufbahn auf, begeben sich in finanzielle Abhängigkeit, um dann unbezahlt im Haushalt zu arbeiten und Kinder großzuziehen. Statistisch betrachtet gibt es keinen gefährlicheren Ort für Frauen als das eigene Zuhause.</p>
<p>Im Durchschnitt wird jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Mann getötet. In allen Städten Deutschlands sind Frauenhäuser massiv überlastet. Natürlich gibt es Ausbeutung und Gewalt in der Prostitution. Es wäre absolut naiv, anders zu denken. Aber diesbezüglich gibt es in Deutschland eine klare Gesetzeslage. Gemäß § 181a Strafgesetzbuch ist es verboten, Prostituierte auszubeuten oder die Art und Weise zu bestimmen, wie sie ihre Arbeit ausüben, oder sie an die Prostitution heranzuführen. Menschen, die keine Opfer sind, sollten nicht als Opfer bezeichnet werden. Wer über Prostitution spricht, sollte sehr scharf trennen zwischen Frauen, die diesen Beruf aufgrund ihres eigenen Wunsches ausüben, und denen, die es aus einer Zwangslage heraus tun.</p>
<p>Das Ziel muss sein, dass nur Frauen der Prostitution nachgehen, die das wollen, die anderen zu schützen und jegliche Stigmatisierung und Diskriminierung von Prostituierten zu beenden. Vielleicht bräuchte es eine Art Fair-Trade-Siegel: „Hff – Hamburg fickt fair“, das wäre doch mal eine Idee.</p>
<p>Denn ja, es gibt Frauen, die ungewollt in die Prostitution abrutschen oder zur Prostitution gezwungen werden und schreckliche Gewalt erleben. Ein großer Teil von ihnen kommt aus Ländern, in denen sie bittere Armut erlebt haben, oder sie sind in Deutschland aufgewachsen und haben eine von Gewalt geprägte, traumatisierende Kindheit hinter sich. Diese Ursachen werden viel zu selten als der tatsächliche Missstand thematisiert, stattdessen wird das Verbot der Prostitution als die ultimative Lösung verkauft. Das ist ähnlich sinnvoll, wie das Fahrradfahren zu verbieten, weil es zu viele Verkehrstote gibt. Diese Frauen müssen geschützt werden, bevor sie Prostituierte werden.<br />
Sprechen wir über Ausbeutung und Menschenhandel, dürfen wir die Diskussion nicht auf Prostitution verengen. Nicht einmal die Umstände einer jahrelangen Pandemie haben erreicht, dass in Deutschland Pflegekräfte angemessen bezahlt werden. Menschenhandel ist laut KOK, Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V., in folgenden Branchen zu finden: der Landwirtschaft, der Pflege, in Privathaushalten (Reinigungskräfte, Haushaltshilfen, Kinderbetreuung), der Gastronomie, dem Baugewerbe, dem Sexgewerbe, dem Speditions- und Transportwesen und der fleischverarbeitenden Industrie..</p>
<p>Ein Jahr nach dieser Aufnahme habe ich Emma zufällig auf der Straße getroffen. Sie hat vorübergehend aufgehört als Prostituierte zu arbeiten und sagte fröhlich zu mir: „Ich habe so viele Männer glücklich gemacht, ich möchte mich jetzt eine Zeitlang wieder um mich selbst kümmern.“</p>
<h4>PRODUKTINFO</h4>
<p>Herausgeber ‏ : ‎ ARTTRADO VERLAG; 1. Edition (1. Juli 2024)<br />
Sprache ‏ : ‎ Deutsch<br />
Novelty Book ‏ : ‎ 480 Seiten<br />
ISBN-10 ‏ : ‎ 3000766138<br />
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3000766138</p>
<p>Zur Veröffentlichung sind Lesungen geplant! Wenn Sie über die Veranstaltung informiert werden möchten oder bei Interesse an der gebundenen Sammlerausgabe, nutzen Sie gerne unseren Kontakt.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über CP Krenkler: <a href="https://krenkler.eu/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">https://krenkler.eu/</a></p>
<p>Limitierte Fine Art Prints der Künstlerin bei uns im Shop: <a href="https://arttrado.de/produkt/lockdown-in-new-york-pandemic-city-by-cp-krenkler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lockdown in New York &amp; Pandemic City</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Kunst für Kinder: Eine rätselhafte interaktive Ausstellung von Cally Stronk</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kunst-fuer-kinder-eine-raetselhafte-interaktive-ausstellung-von-cally-stronk/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 14:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Buchlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst Buchtipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Kurz und Knapp]]></category>
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		<category><![CDATA[Fouqué-Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Cally Stronk]]></category>
		<category><![CDATA[interaktive Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Skelett im Bett &#8211; Eine rätselhafte interaktive Ausstellung von Cally Stronk Cally Stronk hat die Ausstellung eigens für den <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kunst-fuer-kinder-eine-raetselhafte-interaktive-ausstellung-von-cally-stronk/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Skelett im Bett &#8211; Eine rätselhafte interaktive Ausstellung von Cally Stronk</h4>
<p>Cally Stronk hat die Ausstellung eigens für den luftigen Glasanbau, die Flure und andere Räume der Fouqué-Bibliothek entwickelt. Schon die Fassade ist so dekoriert, dass man merkt: Hier findet gerade etwas Besonderes statt: bunte Neonbänder wehen im Wind und ein riesiger aufblasbarer Juwelenring baumelt aus dem Fenster in der ersten Etage. Aus anderen Fenstern lugen Figuren der Malerin. Ist das nicht<br />
Frida Kahlo? Richtig! Es gibt mehrere Portraits der berühmten Künstlerin – in Neonfarben auf Karton. Das Herzstück der Ausstellung sind drei sehr große Portraits der Künstlerin.</p>
<p>Doch zurück zum Eingang: Dort wird man schon mit einem lustigen Text und Bildern begrüßt: „Trägst du Handschuh an den Füßen, riechts nach Käse beim Begrüßen!“ Dieser und andere lustige Reime stammen aus Callys Büchern. So baumeln auch im Ausstellungsraum verschiedene Tierrätsel von der Decke, die man lösen kann: Auf der Vorderseite das Rätsel – auf der Rückseite das gemalte Tier, das gesucht wird.</p>
<p>Überall sind Bilder – einige hängen auch schon mal verkehrt herum oder verstecken sich an geheimen Orten. Da muss man sich schon mal trauen, eine Klappe zu öffnen, um einen zart gemalten zwitschernden Vogel zu entdecken. Viele Bilder sind Teil der Rätsel und Geheimnisse.</p>
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<p><script async src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<h4>Interaktive Kunstausstellung &#8211; Kinder können Kunst erleben</h4>
<p>Die Künstlerin lädt die kleinen Besucherinnen und Besucher ein, Kunst (inter-)aktiv zu erleben: „Balanciert über den Hai-Parcours, wer kann den geheimen Brief der Gräfin Nasewitz entschlüsseln? Wer findet heraus, welche Bilder durch Fälschungen ausgetauscht wurden?</p>
<p>Es gibt einen Kletterparcours für die Kleineren und Buchstaben-Spiele. Für jede Altersgruppe gibt es einen Anknüpfungspunkt. Überall gibt es etwas zu entdecken. Seit 21. September läuft die beliebte Ausstellung. Sie ist ein echter Kindermagnet.</p>
<p>Kein Wunder, denn Cally Stronk, weiß, was Kinder spannend finden: Die Künstlerin schreibt seit über 12 Jahren Kinderbücher und liebt es, Rätsel zu entwickeln &#8211; ob für Bücher, für Rätselrallyes der Berliner Buchmesse BUCHBERLIN, für Ausstellungen oder auch gemeinsam mit Kindern in Workshops.</p>
<p>Im Rahmen einer ihrer Lesungen in der AK Galerie im Galerienviertel am Kurfürstendamm in Berlin hatte Cally Stronk 2022 ihre erste Ausstellung. Die auch gleich fast komplett ausverkauft wurde. Seitdem folgt eine Ausstellung der nächsten. Wichtig ist Cally die Kommunikation auf Augenhöhe.</p>
<blockquote><p>„Kinder möchten ernst genommen werden. Sie möchten bei ihren Interessen und ihren Erfahrungen abgeholt werden und die Möglichkeit bekommen, Neues zu entdecken. So lernen sie spielerisch, mit Spaß und ohne belehrt zu werden.“</p></blockquote>
<p>Die Ausstellung macht neugierig auf Callys Bücher, die gleich nebenan in der Bibliothek ausgeliehen werden können.</p>
<h4>Kunst in der Fouqué-Bibliothek</h4>
<p>Die rätselhafte Ausstellung von Cally Stronk ist noch bis Mitte Januar 2024 geöffnet. Während der Öffnungszeiten der Fouqué-Bibliothek, diese befindet sich am Altstädtischer Markt8, 14770 Brandenburg an der Havel.</p>
<p>Öffnungszeiten, Anfahrt und weitere Informationen, finden Sie auf der Webseite der Bibliothek: <a href="https://bibliothek.stadt-brandenburg.de/">Fouqué-Bibliothek (stadt-brandenburg.de)</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Mehr über Cally Stronk finden Sie u.a auf Wikipedia: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Cally_Stronk">Cally Stronk – Wikipedia</a></p>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie auch bei uns im Shop!</a></p>
<p>Sie planen einen Besuch in Brandenburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1865425&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Unterkünfte finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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		<title>Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg</title>
		<link>https://arttrado.de/news/graffiti-buchmesse-die-unlock-book-fair-kommt-nach-hamburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 09:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Buchlesung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstveranstaltungen ← klare Empfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Street Art]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Martha Cooper]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse]]></category>
		<category><![CDATA[fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Javier Abarca]]></category>
		<category><![CDATA[Unlock Book Fair]]></category>
		<category><![CDATA[street art]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[graffiti]]></category>
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					<description><![CDATA[Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg Am 3. und 4. Juni bieten Buchhändler Neuware und rare Sammlerstücke zum <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/graffiti-buchmesse-die-unlock-book-fair-kommt-nach-hamburg/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Graffiti-Buchmesse: die UNLOCK BOOK FAIR kommt nach Hamburg</h3>
<p>Am 3. und 4. Juni bieten Buchhändler Neuware und rare Sammlerstücke zum Verkauf an. Begleitet wird die Buchmesse von Podiumsdiskussionen, Lesungen und anderen Veranstaltungen. Die Buchmesse ist Teil des Rahmenprogramms der Ausstellung „EINE STADT WIRD BUNT“, in der noch bis zum <a href="https://arttrado.de/news/wie-entstand-die-graffiti-kultur-in-hamburg/" target="_blank" rel="noopener">7. Januar 2024 die Hamburg Graffiti History</a> von 1980 bis 1999 zu erleben ist. Das Kombi-Ticket zum Preis von 5 Euro gilt für beide Tage inklusive des Besuchs der Ausstellung.</p>
<h4>Entwicklung auf dem Markt der Magazine und Bücher zum Thema „Graffiti”</h4>
<p>Drei Bücher, die für eine bemerkenswerte Entwicklung auf dem Markt der Magazine und Bücher zum Thema „Graffiti” stehen: Ging es in den frühen Publikationen in erster Linie darum, die Sprühkunst selbst zu zeigen, so nähern sich zahlreiche Neuerscheinungen dem Thema heute auf andere, oft überraschende Weise. Etwa, indem sie ganz nah ans Sujet heranrücken.</p>
<h4>All Surface &#8211; Tagging in Dortmund</h4>
<p>Kennen Sie das Buch „All Surface“? Es handelt von „Tagging in Dortmund in den 1980er und 1990er Jahren“, Umfang: 244 Seiten, Auflage: 500 Stück. Oder „Radical Passion“? Der 528 Seiten lange Bild-Text-Band handelt von polnischen Trainwritern – und ihrer fast manischen Leidenschaft für das historische Zugmodell „EN57”. Auflage: 1.500 Stück. Oder „Enemy Kids“? Darin erzählt der Writer “Bus126” von seiner Jugend im Berlin der 1990er Jahre.</p>
<h4>AKAY &#8211; Blackbook 1986 – 1990</h4>
<p>„AKAY &#8211; Blackbook 1986 – 1990”, eine Replik des Skizzenbuches eines schwedischen Writers – inklusive der zu Analogzeiten üblichen “Fotos zum Ausklappen”. Sie zeigen lange Wandbilder, die nicht ins A4-Format passen.</p>
<h4>Hamburg &#8211; Stadtporträt</h4>
<p>Andere Werke sind eher alternative Stadtporträts, wie der Bildband mit dem unscheinbaren Titel „Hamburg”. Auf 320 Seiten nimmt der der Fotograf Emmet E. Lesende hier mit auf einen Spaziergang zu zahlreichen Werken des Künstlers „OZ” im Hamburger Stadtraum. Ein Versuch, wenn man so will, das flüchtige Werk für die Nachwelt zu retten. Viele Werke wiederum stellen eher eine Form von Stadtgeschichtsschreibung dar, wie „Oslo Graffiti”, in dem es um Writing in der norwegischen Hauptstadt von 1984 bis 2008 geht. Oder, natürlich, „EINE STADT WIRD BUNT”, in dem die Entwicklung der Hamburger Graffitiszene im Kontext von Stadtentwicklung und Subkultur detailliert nachgezeichnet wird.</p>
<p>Und so fällt es der „Unlock Book Fair”, die am 3. und 4. Juni im Museum für Hamburgische Geschichte gastiert, gar nicht so leicht, ihr eigenes Thema einzugrenzen. War es der 2016 gegründeten Buchmesse, noch darum gegangen, kleinen Verlagen für Graffitimagazine und Bücher ein Forum zu bieten, so decken eben diese Verlage – und somit auch die Messe heute ein größeres Themenfeld ab.</p>
<h4>Kunsthistorische Abhandlung bis zum fotografischen Langzeitprojekt</h4>
<p>Von der kunsthistorischen Abhandlung bis zum fotografischen Langzeitprojekt, von der alternativen Stadterkundung bis zum Porträt von „Hobos“, die als blinde Passagiere in Güterwaggons durchs Land fahren: Wer sich einmal durch die Webshops der einschlägigen Verlage geklickt hat, wird den Eindruck nicht los, dass hier – von Öffentlichkeit und Verlagsindustrie weitgehend unbemerkt – im Umfeld der Graffitikultur ganz neue Erzählformen entstehen.</p>
<p>Graffiti, so die Macher der “Unlock Book Fair”, führe zu eigenwilligen Betrachtungsweisen der Stadt. Natürlich spielt die Werkschau einzelner WriterInnen oder Crews noch immer eine tragende Rolle. Was zum einen daran liegt, dass viele über Jahrzehnte aktive SprüherInnen irgendwann einmal das Bedürfnis verspüren, dem eigenen Schaffen ein Denkmal zu setzen. Und spätestens seit der moderne Digitaldruck es möglich macht, optisch hochwertige Bücher in Kleinstauflage zu produzieren, hat im Prinzip jeder Writer und jede Writerin die Möglichkeit, sein oder ihr persönliches “Best-of” zu produzieren. Das Buch als, wenn man so will, Fortführung des Writing mit anderen Mitteln.</p>
<h4>Hybride aus Kunstobjekt und Dokumentation</h4>
<p>Ein weiterer Grund für den hohen Stellenwert des Buches innerhalb der Szene, ist seine Verkäuflichkeit. Gerade für WriterInnen, die nicht auf Leinwand oder im Auftrag auf Wand malen, ist das Buch fast die einzige Möglichkeit, die eigenen Werke gegen Geld einzutauschen. Eine Strategie, die sich auch darin äußert, dass viele Bücher neben einer „normalen“ Ausgabe auch als limitierte Sonder-Edition erscheinen, die teils beträchtliche Wertzuwächse erleben und mittlerweile nicht nur auf eBay, sondern auch in klassischen Auktionshäusern gehandelt werden. Es sind auch diese Hybride aus Kunstobjekt und Dokumentation, die die Zahl der Graffitibücher wachsen lässt.  Gerade in Zeiten von Social Media. Denn: Instagram verspricht zwar rasante Verbreitung. Aber nur Print verspricht Relevanz.</p>
<h4>Gegründet von Javier Abarca</h4>
<p>Gegründet wurde die „Unlock Book Fair” 2016 in Barcelona von Javier Abarca. Der spanische Graffiti-Pionier hatte sich schon zuvor immer wieder mit der Frage beschäftigt, wie man eine Kunst, in der die Mehrheit nur Vandalismus sieht, einer breiteren Öffentlichkeit verständlich machen kann. Er hielt Vorlesungen an Universitäten. Publizierte Aufsätze und organisierte Workshops und Events, wie die „Tag Conference“, die vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2023 ebenfalls im Begleitprogramm von „EINE STADT WIRD BUNT“ in Hamburg gastiert und sich mit dem Phänomen des „Tagging“ aus historischer Perspektive beschäftigt. Mit der &#8222;Unlock Book Fair” hat Abarca über die Jahre einen Marktplatz – und einen Begegnungsort – für alle Menschen geschaffen, die sich für Graffiti, Urban-Art, Buchkunst, Fotografie, Subkultur, jüngste Stadtgeschichte und alternative Stadterkundung interessieren.</p>
<h4>Subway Art von Martha Cooper und Henry Chalfant</h4>
<p>Für die Graffitikultur selbst, ist die „Unlock Book Fair“ auch deshalb von enormer Bedeutung, weil sie sich um ihr wichtigstes Medium dreht: das Buch. Welche Wirkmacht Print entfalten kann, hat der Bildband „Subway Art” von Martha Cooper und Henry Chalfant bereits vor fast 50 Jahren gezeigt. Die 1984 erschienene Fotodokumentation über Graffiti auf New Yorker UBahnen gilt als „Bibel“ der Szene. Es ist das meistverkaufte Graffitibuch aller Zeiten und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Subkultur zum globalen Phänomen wurde und diente Generationen von Writern als Inspirationsquelle.</p>
<p>Vielleicht hat es auch mit dem Nimbus von „Subway Art“ zu tun, dass dem Buch im Graffiti ein so hoher Stellenwert zukommt. Es gibt aber noch einen weiteren, ganz praktischen Grund. Eine Kunst, die auf der Straße zu Hause ist, kann die Zeit nur zwischen Buchdeckeln überdauern. Tags und Pieces auf Wänden und Zügen werden entfernt, verblassen oder fallen Abriss und Neubau zum Opfer. Websites und Social-Media-Profile, die Fotos zeigen, werden möglicherweise gelöscht. Bedrucktes Papier aber bleibt. Unter Umständen für immer.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Unlock Book Fair: Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg. Graffiti-Buch- und Magazin-Messe, Begleitprogramm: Podiumsdiskussionen, Präsentation von Neuerscheinungen, Lesungen u.v.m.</p>
<p>Samstag, 3. Juni, 11 – 19:30 Uhr, Sonntag, 4. Juni, 11 – 17 Uhr.</p>
<p>Mit Unterstützung durch: Stiftung wissensART und dem Centre for the Study of Manuscript Cultures (CSMC) – Cluster of Excellence „Understanding Written Artefacts“ – der Universität Hamburg.</p>
<p>Sie planen einen Besuch in Hamburg? – <a href="https://www.booking.com/searchresults.de.html?city=-1785434&amp;aid=2155507&amp;no_rooms=1&amp;group_adults=2" target="_blank" rel="noopener">Hotels finden Sie bei unseren Partner Booking.com</a></p>
<p>Ausgewählte Kunstwerke<a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener"> finden Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kristian Liebrand bekommt Höchstauszeichnung beim MUSE Award in New York</title>
		<link>https://arttrado.de/news/kristian-liebrand-bekommt-hoechstauszeichnung-beim-muse-award-in-new-york/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Heidemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2023 10:10:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst Bildbände]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgeschnappt aus der Kunstszene]]></category>
		<category><![CDATA[Fotokunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Kristian Liebrand bekommt Höchstauszeichnung beim MUSE Award Der Bochumer Aktfotografie-Künstler Kristian Liebrand hat sich gegen die Konkurrenz aus mehr als <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/kristian-liebrand-bekommt-hoechstauszeichnung-beim-muse-award-in-new-york/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Kristian Liebrand bekommt Höchstauszeichnung beim MUSE Award</h3>
<p>Der Bochumer Aktfotografie-Künstler Kristian Liebrand hat sich gegen die Konkurrenz aus mehr als 50 Nationen durchsetzen können. Der Fotokünstler über seinen neuesten Erfolg: &#8222;Eine große Ehre und ein Motivationsschub! Ich freue mich sehr, dass mein Werk diese Anerkennung erfährt und es motiviert mich, weiterhin immer wieder neue Interpretationen der Aktfotografie zu entwickeln.&#8220;</p>
<p>&#8222;The essence of photography has been greatly captured by some of the worlds&#8216; greatest photographers, and the mastery of images has never ceased to amaze me!&#8220; beschreibt Thomas Brandt, Pressesprecher des &#8222;Muse Photography Awards&#8220;.</p>
<p>Die Jury besteht aus 40 Design- und Kunst-Experten aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen und kürt jährlich die besten Fotokünstler der ganzen Welt.</p>
<h4>Kristian Liebrand</h4>
<p>Kristian Liebrand gehört mit rund 70 internationalen Auszeichnungen zu den bedeutendsten Aktfotografen der heutigen Zeit. Seine Werke entstehen in seinem Fotoatelier und weltweit vor Ort. Sie wurden unter anderem in Berlin, Wien, London und New York ausgestellt und in mehreren Bildbänden und Fachpublikationen veröffentlicht.</p>
<p>Liebrand hat sich seit 2008 ausschließlich auf die künstlerische Aktfotografie von Frauen spezialisiert. Er steht weltweit für anspruchsvolle Fotoproduktionen zur Verfügung und besitzt ein eigenes 360qm Fotoatelier in Bochum.</p>
<p>Mehr über den Künstler Liebrand finden Sie hier: <a href="https://www.aktfotostudio-nrw.de/">aktfotostudio-nrw.de</a></p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Besondere Kunstwerke finden <a href="https://arttrado.de/shop/" target="_blank" rel="noopener">Sie bei uns im Shop!</a></p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/events/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstler-portraits/interview/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview| Arttrado.de</a></p>
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