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	<title>Lara Cornelsen, Autor bei Arttrado.de</title>
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	<title>Lara Cornelsen, Autor bei Arttrado.de</title>
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		<title>ARTTRADO City Guide Hamburg &#8211; Kunsthaus Hamburg &#038; Hobenköök</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:39:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ARTTRADO City Guide]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Kulinarik]]></category>
		<category><![CDATA[kunst in hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Hopp]]></category>
		<category><![CDATA[Fictional Healing]]></category>
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					<description><![CDATA[HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/arttrado-city-guide-hamburg-kunsthaus-hamburg-hobenkoeoek/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>HAMBURG CITY TOUR – Kunst, Kaffee und ein Tag, der sich treiben lässt</h4>
<p>Ein Tag in Hamburg muss nicht durchgetaktet sein, um sich vollständig anzufühlen. Im Gegenteil: Die Stadt entfaltet ihren Reiz oft genau dann, wenn man ihr Raum lässt. Diese Tour versteht sich daher weniger als fester Plan, sondern als Richtung – ein Vorschlag, wie sich ein Tag zwischen Kulinarik, Kunst und Stadtgefühl entwickeln kann.</p>
<h4>Söhne Hamburgs nahe Hauptbahnhof: Ein entspannter Start in den Tag</h4>
<p>Der Ausgangspunkt liegt zentral rund um den Hamburg Hauptbahnhof. Von hier aus sind viele Orte fußläufig erreichbar – ideal, um ohne großen Aufwand in den Tag zu starten.</p>
<p>Für ein erstes Ankommen bietet sich das kleine Café Söhne Hamburgs an. Ein unscheinbares, kleines Mischcafé, das genau durch seine Zurückhaltung überzeugt.</p>
<p>Besonders hervorzuheben ist das selbstgebackene Brot – klar eine Empfehlung. Die Speisen werden frisch zubereitet, individuell zusammengestellt und wirken dadurch nie standardisiert. Auch wenn die Auslage nicht sofort alles hergibt, wird flexibel auf Wünsche eingegangen, was dem Ort eine angenehm persönliche Note verleiht.</p>
<p>Die Auswahl wirkt bewusst reduziert, aber hochwertig: gut belegte Brote mit verschiedenen Salatsorten, frischen Kräutern und kleinen Details, die den Unterschied machen. Überraschend ist dabei auch das Preisniveau, das trotz der frischen Zutaten und Qualität angenehm moderat bleibt.</p>
<p>Der Kaffee kommt in guten Größen und ist geschmacklich rund – genau richtig, um entspannt in den Tag zu starten. Ein kleiner Moment bleibt besonders hängen: Bei uns sorgt ein Versehen kurz für Irritation, als wir selbst versehentlich Salz statt Zucker in den Kaffee geben. Die Situation wird jedoch sofort freundlich aufgefangen und unkompliziert mit einem neuen Kaffee gelöst – eine kleine Geste, die viel über den Umgang im Café verrät.</p>
<p>Als einzige kleine Einschränkung bleibt, dass das Café recht kompakt ist und keine eigenen Toiletten bietet. Dafür entschädigt jedoch das Gesamtgefühl aus Qualität, Freundlichkeit und Atmosphäre deutlich. Auffällig ist außerdem, dass es zusätzlich auch Ramen im Angebot gibt – ein Grund mehr, definitiv noch einmal wiederzukommen und diesen Teil der Karte beim nächsten Besuch zu testen.</p>
<p>Für einen Moment wirkt es hier so, als würde der hektische Rhythmus der Stadt draußen bleiben. Ein kurzer Stillstand im besten Sinne, bevor Hamburg direkt wieder in Bewegung übergeht.</p>
<h4>Kunstcluster Innenstadt: kurze Wege, dichte Eindrücke</h4>
<p>Rund um die Hamburger Kunsthalle entsteht ein kompakter Kunst-Cluster, der sich ideal zu Fuß erkunden lässt. Die kurzen Distanzen machen diesen Bereich besonders attraktiv für eine flexible, nicht lineare Tour.<br />
So liegen die Deichtorhallen Hamburg etwa 10 bis 15 Minuten entfernt und bieten mit großformatigen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Fotografie einen klaren Kontrast zur Kunsthalle.</p>
<p>Nur wenige Minuten weiter befindet sich das Kunsthaus Hamburg im Bereich Oberhafen, das stärker auf junge, experimentelle Positionen ausgerichtet ist.</p>
<p>Auch der Kunstverein in Hamburg liegt nur rund 5 bis 8 Gehminuten entfernt und ergänzt das Umfeld um einen kuratierten, oft experimentellen Zugang zur zeitgenössischen Kunst.</p>
<p>Der gesamte Bereich funktioniert damit weniger als Abfolge einzelner Institutionen, sondern als zusammenhängende Kunstlandschaft – alle Orte liegen innerhalb von etwa 5 bis 15 Minuten Fußweg. Genau diese Nähe erlaubt es, die Route flexibel zu gestalten und spontan zu erweitern oder zu verkürzen.</p>
<h4>Kunsthaus Hamburg: „Fictional Healing“ von Daniel Hopp</h4>
<p>Die Arbeit setzt an Orten an, die man im Alltag oft übersieht, obwohl sie ständig präsent sind: Bahnhöfe, öffentliche Plätze, Übergangsräume. Orte, an denen Bewegung, soziale Realität und Unsichtbarkeit aufeinandertreffen.</p>
<p>Was zunächst wie ein dokumentarischer Ansatz wirken könnte, entwickelt sich schnell zu etwas anderem. Die Ausstellung entsteht im Austausch mit Menschen, deren Lebensrealität Teil der Arbeit wird. Geschichten, Erinnerungen und Fragmente persönlicher Erfahrungen werden aufgenommen und in filmische Situationen übersetzt, die später erneut gebrochen und neu inszeniert werden.</p>
<p>Im Zentrum stehen Video- und Installationsarbeiten, in denen sich Realität und Vorstellung nicht mehr klar trennen lassen. Figuren erscheinen nicht als feste Charaktere, sondern als Zustände – als Möglichkeiten von Identität, nicht als Definition.</p>
<p>Ergänzt wird das Ganze durch Interviews, die sehr nah an den Beteiligten bleiben, ohne sie zu überfordern. Es entsteht eine Form von Nähe, die nicht aufdrängt, sondern begleitet.</p>
<p>Ein besonders stiller Moment bleibt hängen: ein Stern auf dem Boden, der an einen der Beteiligten erinnert, der während der Entstehung verstorben ist. Es ist kein dramatischer Einschnitt, eher ein leiser Hinweis darauf, dass hinter der Arbeit echte Biografien stehen.</p>
<p><a href="https://arttrado.de/news/daniel-hopp-im-interview-zwischen-realitaet-spiel-und-beziehung/">Daniel Hopp im Interview: Zwischen Realität, Spiel und Beziehung</a></p>
<h4>Versteckter Food-Spot – Hobenköök im Oberhafen</h4>
<p>Nach der Ausstellung führt der Weg nur wenige Schritte weiter in das Hobenköök im Oberhafenquartier – ein Ort zwischen Restaurant, Markthalle und regionalem Ernährungskonzept.</p>
<p>Der Name bedeutet „Hafenküche“ und beschreibt den Ansatz ziemlich genau: eine norddeutsch geprägte Küche, die eng mit regionalen Produzent:innen arbeitet. Grundlage dafür ist die angeschlossene Markthalle, in der Produkte von über 200 Erzeugern aus Hamburg und Umgebung zusammenlaufen und direkt in die Küche einfließen. Das Konzept setzt konsequent auf Regionalität, Saisonalität und kurze Lieferketten – viele Gerichte entstehen täglich neu aus dem, was die Region gerade hergibt.</p>
<h4>Höbenschnack: „Knollenkutter“ – ein Abend zwischen Produkt und Herkunft</h4>
<p>An diesem Tag waren wir Teil eines Abends aus der Höbenschnack-Reihe – einer regelmäßig stattfindenden Eventserie der Hobenköök, bei der Produzent:innen, Küche und Gäste in einem gemeinsamen Format zusammenkommen. Jeder Abend steht unter einem eigenen kulinarischen Thema und verbindet ein mehrgängiges Menü mit direktem Austausch über Herkunft und Produkte.</p>
<p>Unser Besuch fand im Rahmen des Themenabends „Knollenkutter“ statt, der sich kulinarisch vollständig dem Thema Wurzelgemüse, sowie norddeutscher Produktküche widmete und nebenbei die veganen Räucher-Variationen genau dieser Marke vorstellt.</p>
<h4>Das Menü: vier Gänge aus der Region</h4>
<p>Die Vorspeise bestand aus geröstetem Buttermilch-Schwarzbrot mit Frischkäse, Gewürzgürkchen und Möhrenlachs.</p>
<p>Im Zwischengang folgte eine Knollenselleriecreme mit Apfel, karamellisierten Mandeln und Sellerie.</p>
<p>Der Hauptgang bestand aus Rotkohlpfannkuchen mit Rapsmayonnaise, Zwiebelsalat und Roter Bete.</p>
<p>Zum Abschluss wurde eine dunkle Schokoladen-Ganache mit eingelegten Früchten, Kakaobiskuit und Sellerie-Sorbet serviert.</p>
<h4>Zwischen Experiment und Regionalität</h4>
<p>Auffällig ist der konsequente Einsatz der Produkte aus dem Hobenköök-System selbst: Der Koch arbeitet eng mit den Zutaten der angeschlossenen Markthalle und regionalen Partnerbetriebe, wodurch das Menü direkt aus der vorhandenen Produktlandschaft entsteht.</p>
<p>Insgesamt wirkt das Menü stimmig und gut durchdacht, mit klarer Handschrift und starkem regionalem Bezug. Mutig ist vor allem der Einsatz von Sellerie im Dessert – eine Entscheidung, die nicht zwingend für jeden funktioniert, aber den experimentellen Ansatz des Abends unterstreicht. Gerade solche Brüche zeigen jedoch, dass hier bewusst mit Grenzen gearbeitet wird, statt sich auf sichere Kombinationen zu verlassen.</p>
<p>Die Höbenschnack-Reihe wird regelmäßig fortgeführt und variiert thematisch mit den jeweiligen Abenden. Nach „Knollenkutter“ folgen unter anderem „Frischgefischt“ am 05.05.2026, sowie weitere Formate wie „Überquell“ und „arteFakt“ in den darauffolgenden Monaten.</p>
<p>Der Raum selbst bleibt dabei bewusst unaufgeregt – eher Markthalle als klassisches Restaurant, eher funktional als inszeniert. Gerade dadurch entsteht nach dem Ausstellungsbesuch ein ruhiger Gegenpol, der den Tag für einen Moment herunterfährt, ohne ihn zu brechen.</p>
<p><a href="https://shop.hobenkoeoek.de/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über das Hobenköök-Restaurant und den Hobenschnack finden Sie hier!</a></p>
<h4>Rund um das Hobenköök – ein Quartier im Wandel</h4>
<p>Das Hobenköök steht nicht isoliert im Raum, sondern ist Teil eines sich stark entwickelnden Quartiers im Oberhafen. Gerade deshalb lohnt es sich, den Besuch nicht nur auf das Restaurant selbst zu beschränken, sondern die Umgebung bewusst mitzudenken – vor oder nach dem Essen.</p>
<h4>Die Gleishalle Oberhafen – Arbeiten zwischen Industrie und Kreativraum</h4>
<p>Direkt nebenan liegt die Gleishalle Oberhafen. Die ehemalige Bahn- und Lagerhalle wurde zu einem offenen Kreativ- und Veranstaltungsraum umgenutzt, ohne ihren industriellen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Die Halle dient heute als flexible Plattform für Ausstellungen, Märkte, Events und kreative Zwischennutzungen. Statt klassischer Museumssituation entsteht hier eher ein offener Experimentierraum, in dem sich urbane Produktion, Design und temporäre Kulturformate überlagern.</p>
<p>Gerade im Zusammenspiel mit der Hobenköök entsteht so ein spannendes Nebeneinander: Essen, Produktion und kulturelle Nutzung liegen hier buchstäblich Wand an Wand.</p>
<p>Mehr über die Veranstaltung in der Gleishalle finden Sie hier: <a href="https://gleishalle.de/" target="_blank" rel="noopener">https://gleishalle.de/</a></p>
<h4>GRÜN &amp; GRAU – Stadtentwicklung zwischen Natur und Industrie</h4>
<p>Ebenfalls im Umfeld bewegt sich das Projekt GRUEN &amp; GRAU Oberhafenquartier (oft auch als Grau &amp; Grün im Kontext der Quartiersentwicklung bezeichnet).</p>
<p>Hier geht es weniger um einen einzelnen Ort als vielmehr um eine städtebauliche Idee: das Spannungsfeld zwischen industrieller Bestandsstruktur („Grau“) und neuen, begrünten, offenen Stadtflächen („Grün“). Ziel ist es, das Oberhafenquartier behutsam weiterzuentwickeln, ohne seinen rauen Charakter zu verlieren.</p>
<p>Das Projekt zeigt sich vor allem in Zwischennutzungen, Freiflächen und experimentellen Stadtbausteinen, die das Quartier langsam transformieren, ohne es vollständig zu glätten oder zu ersetzen.</p>
<h4>Ein Quartier als Erweiterung der Route</h4>
<p>Was sich hier zeigt, ist weniger eine klassische Sehenswürdigkeit als ein Stadtgefüge im Übergang. Genau deshalb lässt sich der Besuch im Hobenköök flexibel erweitern: als kurzer Spaziergang davor, als Verdauungsweg danach oder als bewusste Pause zwischen zwei Programmpunkten.</p>
<p>Die gesamte Route im Oberhafen funktioniert dadurch nicht linear, sondern modular – je nachdem, wie viel Zeit man sich nimmt und welchen Fokus man setzen möchte.</p>
<h4>Ankommen im MADISON Hotel</h4>
<p>Nach einem Tag zwischen Kunst, Bewegung und kulinarischen Zwischenräumen verändert sich der Rhythmus erneut. Die Stadt wird leiser, die Wege länger, obwohl sie eigentlich kurz bleiben.</p>
<p>Der Weg führt ins <a href="https://www.madisonhotel.de/?utm_source=ig&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=link_in_bio&amp;fbclid=PAZXh0bgNhZW0CMTEAc3J0YwZhcHBfaWQMMjU2MjgxMDQwNTU4AAGnTJpTVielfxrifnha1SSUEKyA3cWOm_QWvqHExloMCpELVy2EfZS87SVmW7k_aem_ppt6eHv8wAs69wSQowUvsA" target="_blank" rel="noopener">MADISON Hotel Hamburg</a> – ein zentral gelegenes Hotel zwischen Hafen, Innenstadt und Speicherstadt, das sich gut in diese Art von Tagesstruktur einfügt. Kein Ort, der sich in den Vordergrund drängt, sondern einer, der den Tag bewusst abfedert.</p>
<h4>Bar als Übergangsraum</h4>
<p>Statt den Abend sofort zu beenden, entsteht hier noch einmal ein kurzer Zwischenzustand. Die Bar des Hauses wirkt zurückgenommen, ruhig und klar organisiert – ein Ort, an dem der Tag nicht abrupt stoppt, sondern langsam ausläuft.</p>
<p>Dabei bleibt ein Moment besonders hängen: ein Whisky Sour, der sich ohne große Erwartungen als einer der besten herausstellt, den wir je getrunken haben. Kein überhöhtes Erlebnis, eher eine stille Überraschung im richtigen Moment – genau dann, wenn der Tag eigentlich schon zur Ruhe kommt.</p>
<p>Ein Drink, ein kurzer Moment ohne Programm, ohne nächste Entscheidung. Gerade nach einem intensiven Tag wie diesem entsteht hier eine Art Gegenraum zur Stadt: kontrolliert, ruhig, aber nicht steril.</p>
<h4>Übernachten als Teil der Route</h4>
<p>Das MADISON funktioniert dabei nicht nur als klassisches Hotel, sondern als bewusster Ruhepunkt innerhalb der Route. Durch die Lage bleibt man nah an allem – und gleichzeitig weit genug entfernt, um den Tag wirklich abzuschließen.</p>
<p>Gleichzeitig eignet sich das Hotel auch als Startpunkt für eine zweite Bewegung durch die Stadt: Richtung Hafen, Speicherstadt oder zurück in die Innenstadt in einem anderen Tempo.</p>
<h4>Hamburg nach dem Tag</h4>
<p>Was bleibt, ist weniger ein einzelner Eindruck als ein Zusammenspiel aus Orten, Übergängen und Momenten. Die Stadt wirkt am Ende weniger wie eine Abfolge von Stationen, sondern wie ein Geflecht aus Möglichkeiten.</p>
<p>Und genau dort, zwischen Rückzug und nächstem Aufbruch, endet dieser Tag – ohne wirklich abgeschlossen zu sein.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Titelbild: Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/liggraphy-7165278/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=3846525">Liggraphy</a>.</p>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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		<title>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lara Cornelsen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 18:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstinterviews]]></category>
		<category><![CDATA[Künstlerporträts]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Shafrazi]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
		<category><![CDATA[#ART4GLOBALGOALS]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Beuys]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Szczesny]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler entdecken]]></category>
		<category><![CDATA[Sigmar Polke]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig Marcuse]]></category>
		<category><![CDATA[Blinky Palermo]]></category>
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					<description><![CDATA[Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender <br/> <a class="btn btn-xs btn-default" href="https://arttrado.de/news/stefan-szczesny-interview-zum-75-geburtstag-leben-kunst-und-neue-wilde/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde</h4>
<p>Früh bewegte sich Stefan Szczesny im Umfeld bedeutender Künstlerpersönlichkeiten: Begegnungen mit Joseph Beuys, Gerhard Richter, Blinky Palermo und Sigmar Polke prägten ebenso wie seine Jahre in Paris und New York seine künstlerische Entwicklung.</p>
<p>Später wurde er Teil einer internationalen neoexpressionistischen Bewegung der 1980er-Jahre, die – von den deutschen ‚Neuen Wilden‘ über die italienische Transavanguardia bis hin zur US-amerikanischen Szene um Julian Schnabel und Francesco Clemente – die expressive, figurative Malerei wieder in den Mittelpunkt rückte.</p>
<h4>Stefan Szczesny im Interview</h4>
<p><strong>Sie wuchsen in einem starken intellektuellen Umfeld auf – Ihr Vater war der Schriftsteller und Philosoph Gerhard Szczesny, und auch Ludwig Marcuse förderte Sie früh. Später studierten Sie an der Akademie der Bildenden Künste München und beschäftigten sich parallel intensiv mit Kunstgeschichte und Philosophie. Hatten philosophische Fragen für Sie zeitweise eine ähnliche Anziehungskraft wie die bildende Kunst?</strong></p>
<p><em>Ja, ich hatte einen intensiven Dialog mit meinem Vater über die Grundfragen der Philosophie und den Sinn des Lebens. Ludwig Marcuse war der Ersatzgroßvater, voller anarchistischer Gedanken, lebensbejahend und anregend. Er schrieb ja das Werk: Die Philosophie des Glücks.</em></p>
<p><strong>Das Buch „Hunger nach Bildern“ von Wolfgang Max Faust wurde zu einem wichtigen Dokument der Bewegung der „Neuen Wilden“, zu deren prägenden Künstlern Sie gezählt werden. Sie arbeiteten früh auch als Kunstkritiker. Hatte Ihnen diese Perspektive auf die Kunstszene geholfen, Ihr eigenes künstlerisches Schaffen bewusster zu reflektieren?</strong></p>
<p><em>Während meiner langen Studienzeit war ich Kunstkritiker der Abendzeitung in München. Ich habe auf diese Weise schon früh wichtige Künstlerkollegen kennengelernt. Ich habe berichtet vom ersten Kölner Kunstmarkt, wie Joseph Beuys an die Türe klopfte, habe Zeit mit Gerhard Richter, Blinky Palermo, Sigmar Polke verbracht, Visionen umzusetzen.</em></p>
<p><strong>Hatten Sie damals bereits das Gefühl, Teil eines grundlegenden Aufbruchs in der Malerei zu sein – oder wurde Ihnen die Bedeutung dieser Entwicklung erst im Rückblick wirklich bewusst?</strong></p>
<p><em>Mit Hilfe eines DAAD-Stipendiums war ich nach Paris gegangen, dort habe ich mich entschlossen, mit der rein gegenstandslosen, inzwischen akademisch gewordenen Malerei zu brechen. Bei meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich rumgereist, um zu sehen, ob ich mit meiner Haltung Mitstreiter habe. Daraus resultierende Wendepunkte markierten aber nicht, welche internationale Durchschlagskraft es haben sollte.</em></p>
<p><strong>War Ihre Hinwendung zu dieser expressiven Form der Malerei vor allem eine bewusste Entscheidung aus persönlicher Faszination heraus – oder ergab sie sich eher aus den Begegnungen und der Dynamik der damaligen Kunstszene?</strong></p>
<p><em>Für mich persönlich war die Auseinandersetzung mit der alten Malerei und parallel die Entwicklung in der Musikszene entscheidend. Die Malerei sollte wieder direkte Lebenserfahrungen einfließen lassen.</em></p>
<p><strong>Wie erinnern Sie sich an diese Zeit heute: erschien sie Ihnen damals besonders intensiv und schnelllebig oder eher wie eine natürliche Entwicklung Ihrer künstlerischen Laufbahn?</strong></p>
<p><em>Die Zeit war sehr intensiv und schnell, eine internationale Bewegung. Julian Schnabel, Francesco Clemente, Combas usw. Ich habe viel Zeit in New York verbracht und ab 1995 ein Atelier in NY. Die New Yorker Zeit war am wichtigsten und hat meine Kunst als Künstler zu arbeiten sehr geprägt. Tony Shafrazi war mein erster New Yorker Galerist.</em></p>
<p><strong>Ihr Leben und Ihre Arbeit sind stark von Reisen geprägt – von Paris über New York bis in den Mittelmeerraum. Welche Rolle spielen diese Erfahrungen für Ihre Inspiration?</strong></p>
<p><em>Ich gehöre zu den Künstlern, deren Arbeit immer auch etwas Biographisches hat. Man sieht, wie mich die Umgebung beeinflusst hat. Licht und Schatten des Südens spielen dabei eine große Rolle.</em></p>
<figure id="attachment_19388" aria-describedby="caption-attachment-19388" style="width: 946px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-19388 size-full" src="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg" alt="Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina. Stefan Szczesny: Interview zum 75. Geburtstag – Leben, Kunst und Neue Wilde - Ein Leben für die Kunst. Künstler entdecken auf ARTTRADO." width="946" height="855" srcset="https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890.jpg 946w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-300x271.jpg 300w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-768x694.jpg 768w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-800x723.jpg 800w, https://arttrado.de/wp-content/uploads/2026/04/IMG_6890-600x542.jpg 600w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /><figcaption id="caption-attachment-19388" class="wp-caption-text">Stefan Szczesny in seinem Atelier. Foto wie Titelbild von @Diana Kordwina.</figcaption></figure>
<p><strong>Für den World Wildlife Fund realisierten Sie zur Expo 2000 ein großformatiges Projekt mit Wandbildern. Inwiefern spiegeln solche Arbeiten auch Ihre Erinnerungen und Eindrücke unterschiedlicher Kulturen und Landschaften wider?</strong></p>
<p><em>Bei meiner großen Naturverbundenheit war die Identifikation mit den Zielen des WWF völlig authentisch. Ich konnte meine Handschrift, meine Vision vom irdischen Paradies einbringen.</em></p>
<p><strong>In vielen Ihrer Werke spielt die Darstellung der Weiblichkeit eine zentrale Rolle. Ist diese Bildwelt eher Ausdruck einer persönlichen Faszination oder auch ein Symbol für Lebensfreude und Sinnlichkeit?</strong></p>
<p><em>Für mich ist der weibliche Körper, mein positives Gegenüber, die Allegorie des Lebens.</em></p>
<p><strong>Sehen Sie Ihre Kunst eher als Spiegel der Schönheit und Widersprüche der Welt – oder als ein eigenes, autonomes Universum?</strong></p>
<p><em>Es geht mir um meinen Ausdruck des Schönen, mit der Erkenntnis, etwas Lebensbejahendes zu schaffen. Vergleichsweise wie in der Musik. Ein Lichtblick, kurzes Glücksgefühl in unserer schwierigen Welt. Um das Licht am Ende des Tunnels nicht zu vergessen.</em></p>
<p><strong>Seit 2021 investieren Sie außerdem in das UNESCO-Projekt „Art4GlobalGoals“. Gab es Ihrerseits bereits vor der Anfrage des WWF eine persönliche Auseinandersetzung mit Umwelt-/Artenschutz oder wurde dadurch erst Ihr Interesse für solche Themen geweckt?</strong></p>
<blockquote><p>Mir war es immer wichtig, einen Beitrag zu leisten und mich in die großen demokratischen Projekte der Menschheit einzubringen. Wir müssen gerade heute Freiheit und Demokratie vehement verteidigen.</p></blockquote>
<p><strong>Architektur und Kunst gehören für Sie eng zusammen. Dieses Zusammenspiel haben Sie unter anderem im Projekt „Ein Traum vom irdischen Paradies“ auf der Insel Mainau verwirklicht.</strong></p>
<p><em>Ich war immer von der Idee des Gesamtkunstwerks beseelt. Das Zusammenspiel von Natur, Architektur und Kunst im humanistischen Sinne ergibt die Basis einer Hochkultur.</em></p>
<p><strong>Warum wurde gerade Mainau Schauplatz für dieses Projekt, obwohl es sicherlich einige schöne Orte in den südlichen Ländern gegeben hatte, in denen derzeit Lebens- &amp; Arbeitsschwerpunkte stattfanden? Lag dies an der Nähe zu Ihrer ursprünglichen Heimat München, in Verbindung mit der doch sehr tropisch anmutenden Flora und Fauna auf der Insel, oder hatte dies andere Gründe? Was hat Sie an diesem Ort besonders gereizt?</strong></p>
<p><em>Die Mainau ist eine kleine, übersichtliche Insel, die mich sehr gereizt hat. Außerdem wurde ich von der Bernadotte-Familie angesprochen. Es war ein einzigartiges Projekt.</em></p>
<p><strong>Viele Besucher empfinden die Arbeiten auf der Mainau als sehr poetisch und romantisch – einige Paare haben dort sogar geheiratet. War diese emotionale Wirkung beabsichtigt? Und waren die Darstellungen auch eine kleine Liebeserklärung an Ihre eigene Frau oder an die Weiblichkeit an sich?</strong></p>
<p><em>Natürlich spielt meine Frau eine große Rolle in meinem Werk.</em></p>
<p><strong>Große Projekte lassen sich nicht immer verwirklichen. Wie gehen Sie mit Ideen um, die letztlich unverwirklicht bleiben? Haben Sie beispielsweise einmal mit dem Gedanken gespielt, die geplante 5m hohe Vase auf Mainau, selbst finanziert, doch noch zu verwirklichen?</strong></p>
<p><em>Auf jeden Fall bleibt das in meinem Hinterkopf. Es gibt nur eine Werkstatt in Dänemark, die solche Vasen realisieren kann.</em></p>
<p><strong>Die größte Vase der Welt misst heute rund acht Meter Höhe – Ihre geplante Vase wäre damit inzwischen nicht mehr die größte. Hätte Sie das auf irgendeine Weise gekränkt oder vielleicht sogar Ihr Ehrgeiz geweckt, eine noch größere zu schaffen? Oder spielte eine solche Form der Selbstdarstellung für Sie ohnehin nie eine entscheidende Rolle?</strong></p>
<p><em>Der Wettbewerb um die Größe interessiert mich nicht.</em></p>
<p><strong>Arbeiten Sie in erster Linie für sich selbst, für das Publikum oder für die Kunst als Idee?</strong></p>
<p><em>Zuerst arbeite ich für mich selbst.</em></p>
<p><strong>Gibt es Bücher oder Musik, zu denen Sie immer wieder zurückkehren und die Sie über die Jahre begleitet haben?</strong></p>
<p><em>Zum Beispiel &#8222;Stimmen der Stille von Andre Malraux&#8220;, die Gedanken meines Vaters&#8230; Miles Davis,Keith Jarrett …….</em></p>
<p><strong>Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie Jazz Ihre Malerei beeinflusst?</strong></p>
<p><em>Bevor ich in die Malerei eingetaucht bin, war ich Schlagzeuger bei einer Jazz/Blues Gruppe. Für mich ist auch heute die Malerei näher bei der Musik als bei der Literatur. Beim Arbeiten höre ich am meisten Jazzmusik.</em></p>
<p><strong>Kommt es vor, dass Ihnen ein Werk auch nach seiner Fertigstellung noch nicht ganz abgeschlossen erscheint?</strong></p>
<p><em>Ja, deshalb musste es eine Zeit im Atelier und in meinem Haus hängen um ständigen Prüfungen zu unterliegen.</em></p>
<p><strong>Gibt es Beispiele, wo sich ein Werk dadurch noch einmal grundlegend verändert hat?</strong></p>
<p><em>Ich komme morgens ins Atelier und sehe plötzlich, was noch fehlt, manchmal nur die Verlängerung eines Strichs.</em></p>
<p><strong>Sie haben einmal gesagt, dass New York – insbesondere vor den Ereignissen des 11. Septembers – zu den inspirierendsten Städten für Sie gehörte. Die Stadt ist laut, dynamisch und voller Energie. Inspirieren Sie eher solche lebendigen, turbulenten Orte – oder entstehen Ihre Arbeiten eher aus Momenten der Ruhe? </strong></p>
<p><em>Ich habe zwei Drittel meines Lebens in großen Städten verbrach, heute möchte ich in der Natur leben.</em></p>
<p><strong>Gibt es nach all den Jahren als Künstler noch Gefühle oder Ausdrucksformen, deren Darstellung Ihnen besonders viel abverlangt oder die für sie schwerer wieder zu geben sind als andere?</strong></p>
<p><em>Die Wiederstände des Materials in der Skulptur sind viel schwerer. Auch die Finanzierung gibt eine Grenze auf.</em></p>
<p><strong>Was hat Ihnen bisher die größte innere Befriedigung oder den größten Seelenfrieden gegeben?</strong></p>
<p><em>Wenn ich unbeschwert arbeiten kann und meine Familie in der Nähe weiß.</em></p>
<p><strong>Wenn die Kunst die Zeit überdauert, löst sie sich oft von der Person ihres Schöpfers. Was wäre Ihnen wichtig: dass Ihr Name als Künstler erinnert wird? Oder dass Ihre Kunst für sich selbst weiterlebt?</strong></p>
<p><em>Die Kunst löst sich auch von mir direkt nach dem Entstehungsprozess ab und führt ein Eigenleben.</em></p>
<p><strong>Wenn es nur noch zwei statt drei Grundfarben gäbe – welche würden Sie wählen?</strong></p>
<p><em>Vielleicht blau und rot.</em></p>
<p><strong>Gibt es ein Ritual, das Sie an Ihrem Geburtstag gerne pflegen, weshalb Sie sich an diesem Tag besonders freuen?</strong></p>
<p><em>Ich freue mich, meine Familie und Freunde zu sehen</em></p>
<p><strong>Und mit Blick auf Ihren kommenden Geburtstag: Gibt es etwas, das Sie sich in diesem Jahr besonders wünschen würden – ganz gleich, wie groß oder klein dieser Wunsch sein mag?</strong></p>
<p><em>Das mein großes Filmportrait fertig wird und bei arte gezeigt werden kann.</em></p>
<p><strong>Können Sie uns schon mehr über den ARTE-Film erzählen – worum geht es darin genau?</strong></p>
<p><em>Der Film begleitet mich seid den achtziger Jahren, ein sinnlich rauschhaftes Erlebnis zwischen Malerei/Leben/Musik und Geschichte. Die Musik stammt von meinem unlängst verstorbenen Freund Klaus Doldinger. Es gibt Interviews mit Kollegen, Sammlern und Kunstkritikern wie Klaus Honnef und Donald Kuspit.</em></p>
<p><strong>Hat das Filmteam Sie bei Ihrer Arbeit begleitet oder eher biographische Aspekte eingefangen?</strong></p>
<p><em>Die Filmteams haben mich bei der Arbeit und meinen großen Projekten wie der EXPO 2000 und dem Mainauprojekt begleitet.</em></p>
<p><strong>Wir freuen uns auf den Film und danken für Ihre Zeit und Mühe!</strong></p>
<h4>Mehr über Stefan Szczesny</h4>
<p>Stefan Szczesny gehört zu den Künstlern, die sich nie wirklich in Schubladen pressen ließen. Auch wenn er als Mitbegründer der „Neuen Wilden“ in den 1980ern Kunstgeschichte geschrieben hat. Früh präsent in Ausstellungen in Köln und Berlin, entwickelte er schnell eine eigenständige Handschrift. Statt kühler Konzeptkunst setzt er bis heute auf eine unmittelbare, sinnliche Bildsprache: kräftige Farben, fließende Linien und Motive, die das Leben feiern.</p>
<p>Seine Arbeiten kreisen immer wieder um wiedererkennbare Themen – weibliche Figuren, üppige Stillleben, mediterrane Landschaften. Doch es geht ihm weniger um das Motiv selbst als um das Gefühl dahinter: Licht, Wärme, Bewegung. Genau darin liegt die Energie seiner Werke, die zwischen Figuration und freier Geste oszillieren. Internationale Projekte – etwa großformatige Skulptureninstallationen in Saint-Tropez oder Ausstellungen in Paris, New York City und Dubai – zeigen, wie breit sein Werk rezipiert wird.</p>
<p>Neben Malerei umfasst sein Schaffen auch Skulpturen, Zeichnungen und raumgreifende Projekte im öffentlichen Raum. Darunter Kunstinstallationen entlang der Küste der Côte d’Azur sowie Kooperationen mit internationalen Galerien und Institutionen. Sein Lebensmittelpunkt in Südfrankreich prägt dabei nicht nur seine Motive, sondern auch die Atmosphäre seiner Arbeiten. Ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Atelier, Strand und gelebter Leichtigkeit bewegt.</p>
<p>Zur Webseite des Künstlers: <a href="https://www.stefan-szczesny.com/" target="_blank" rel="noopener">https://www.szczesny.com/</a></p>
<h4>Auktion für den guten Zweck</h4>
<p>Im Rahmen dieses besonderen Jubiläumsjahres planen wir zudem eine Auktion eines ausgewählten Werkes von Stefan Szczesny. Der Erlös soll vollständig an einen deutschen Tierschutzverein gespendet werden und konkret dort helfen, wo Unterstützung dringend benötigt wird – etwa bei der Finanzierung von Futter, Tierarztkosten sowie der Anschaffung von Geschirren und Leinen.</p>
<p>Mit dieser Initiative möchten wir nicht nur Kunst erlebbar machen, sondern auch einen Beitrag zu mehr Verantwortung und Mitgefühl leisten. Sammlerinnen und Sammler sowie alle Interessierten, die dieses Projekt begleiten oder nichts verpassen möchten, sind herzlich eingeladen, sich bereits jetzt per E-Mail bei uns zu melden oder regelmäßig unsere Webseite im Blick zu behalten. Weitere Infos über den Ablauf folgen in einem separaten Artikel in Kürze.</p>
<h4>Weitere Informationen</h4>
<p>Von uns ausgewählte Veranstaltungen finden Sie unter <a href="https://arttrado.de/news/category/kunstveranstaltungen-klare-empfehlung/" target="_blank" rel="noopener">&gt;&gt;&gt;Events&lt;&lt;&lt;</a></p>
<p>Unsere Interviews finden Sie hier: <a href="https://arttrado.de/news/category/kuenstlerportraets/kunstinterviews/" target="_blank" rel="noopener">Künstlerporträts &amp; Interviews</a></p>
<p>Wenn Sie uns über ihr spannendes Kunstprojekt informieren wollen, nutzen Sie unseren <a href="https://arttrado.de/kontakt/">Kontakt.</a></p>
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